DOC on AIR - Erste Hilfe im Alltag

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Notfallmedizin einfach erklärt
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#77 - Bluttransfusionen
04.04.2026
22 Minuten
Seit der Antike galt Blut unter Ärzten neben Schleim (Phlegma), gelber Galle (Cholera) und schwarzer Galle (Melancholie) als einer der vier Körpersäfte, die für die Gesundheit des Menschen verantwortlich sind. Krankheit wurde im weitesten Sinne als ein Ungleichgewicht dieser Körpersäfte interpretiert, und die Kunst des Arztes bestand darin, das Ungleichgewicht durch Abführmittel, Einläufe und Aderlässe zu beheben. Die Geschichte der Bluttransfusion entwickelte sich nach der Entdeckung des Blutkreislaufs (1628) durch William Harvey. "Anatomica de Motu Cordis et Sanguinis in Animalibus" ("Anatomische Übung über die Bewegung des Herzens und des Blutes bei Tieren"). 1667 führten Jean-Baptiste Denis und Richard Lower erste (meist tödliche) Übertragungen von Lämmerblut auf Menschen durch. Durch die tödlichen hämolytischen Unfälle kam es zu einem Verbot für alle Ärzte und Chirurgen, Bluttransfusionen durchzuführen. 1818 erste erfolgreiche Menschen-Transfusionen durch den britischen Geburtshelfer James Blundell. Diese vielen Versuche waren aber sehr riskant, da Blutgerinnung und Unverträglichkeiten nicht beherrschbar waren. Ohne Kenntnis der Blutgruppen waren viele Transfusionen tödlich. Blutgerinnung und Infektionen waren unkontrollierbare Risiken. 1901 entscheidende Meilensteine für eine moderne Transfusionsmedizin waren unter anderem, die Entdeckung der Blutgruppen durch Karl Landsteiner - AB0-System.


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#76 - Palliativmedizin oder Sterbehilfe?
20.03.2026
19 Minuten
Das Sterben wird in der modernen Gesellschaft verdrängt, verschwiegen und weitgehend aus dem Alltag ausgeblendet. Das Thema wird meistens in Krankenhäuser, Pflegeheime ausgelagert und durch ein Streben nach Jugendlichkeit, Gesundheit und unendlicher Leistungsfähigkeit tabuisiert bzw. verdrängt. Palliativmedizin und Sterbehilfe sind unterschiedliche Ansätze am Lebensende, sie lindert Schmerzen und Symptome, um Lebensqualität zu erhalten, ohne den Tod direkt zu beschleunigen. Palliativmedizin ist die ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer unheilbaren, fortschreitenden Erkrankung und begrenzter Lebenserwartung. Ziel ist nicht Heilung, sondern eine Verbesserung der Lebensqualität für unheilbar Kranke durch ganzheitliche Betreuung (körperlich, psychisch, sozial, spirituell bis zum Lebensende). Dazu gehören auch  Linderung von Schmerzen, Atemnot und anderen Symptomen sowie eine umfassende Unterstützung auch für die Angehörige. Besonders wichtig sind dabei auch die sanfte Behandlung körperlicher Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Atemnot, Unruhe oder das Wundmanagement. Das gelingt ambulant (Palliativversorgung) aber auch stationär auf Palliativstationen und Hospizen. Immer mit dabei  die Einbeziehung der Angehörigen und eine professionelle Zusammenarbeit von Ärzten, Pflegenden, Psychologen, Therapeuten und Seelsorgern. Sterbehilfe hingegen zielt darauf ab, das Leben, auf Wunsch des Patienten, absichtlich und aktiv zu verkürzen oder den Tod durch Unterlassung herbeiführen (passive Sterbehilfe/Behandlungsabbruch). Aktive Sterbehilfe beinhaltet die Gabe tödlicher Medikamente.  Seit dem assistierten Suizid durch den bekannten österreichischen Journalist, Autor und Lehrer Niki Glattauer am 4. September 25 in Wien ist Sterbehilfe auch ein öffentliches Thema. Der Begriff der „Suizidprävention“ wird häufig so verwendet, als müsse ein selbstbestimmtes Lebensende grundsätzlich verhindert werden.


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#75 - Alt werden - alt sein
07.03.2026
21 Minuten
In meinem 75-sten Podcast möchte ich Euch das Thema „Alt werden-alt sein“ näherbringen.


In der Gerontologie wird Alter folgendermaßen differenziert:


Mit 60 bis 65 Jahren setzt der Übergang ins Alter ein, zwischen 60 und 74 Jahren sind wir die sogenannten jungen Alten. Ab 75 bis 85 Jahren gelten Menschen als hochbetagt, ab 90 Jahren sind ältere Menschen höchstbetagt,  ab 100 Jahren langlebig.


Das kalendarische Alter ist also nur ein Richtwert – es kann helfen, bestimmte gesundheitliche Veränderungen oder auch Probleme vorherzusagen und einzuordnen.


Darüber hinaus gibt es eine Reihe unterschiedliche Faktoren, welche das Altern beeinflussen. Laut Max-Planck-Institut sind Alterungsprozesse zu etwa 10 bis 15 Prozent genetisch bedingt.


Kann man das Altern verlangsamen?


Ja der Lebensstil kann den Alterungsprozess beeinflussen:


Religiosität und Glauben pflegen, das Stressmanagement verbessern etwa durch Entspannungsübungen wie Autogenes Training


Eine ausgewogene, kalorienreduzierte Ernährung mit ausreichend Nährstoffen. Vermeidung von Übergewicht, besonders von zu hohem Körperfettanteil. Regelmäßige Bewegung erhöht nicht nur die Fitness und wirkt dem Muskelabbau entgegen, sondern stabilisiert auch den Gleichgewichtssinn.


Der Verzicht zumindest aber das starke Reduzieren von Risikofaktoren wie Nikotin-, Tabletten- oder übermäßigem Alkoholkonsum. Stressmanagement verbessern etwa durch Entspannungsübungen wie Autogenes Training.


www.doc-on-air.com Motto: „Wissen statt Angst, Können statt Zweifel, hilft“ Ängste etwas kleiner und die Hoffnung größer zu machen.


Sagen Sie es bitte weiter!


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#74 - Neurodiversität
21.02.2026
30 Minuten
in meinem 74-sten Podcast möchte ich Euch das Thema „Neurodiversität“ – „die Vielfalt der Gehirnfunktionen“ näherbringen.


Beginnen will ich mit der Begriffserklärung- Wikipedia schreibt:


"Neurodiversität bedeutet wörtlich "neurologische Vielfalt" und beschreibt die natürliche Bandbreite menschlicher Gehirnfunktionen, die von der Norm abweichen.


Der Begriff steht für die Akzeptanz, dass neurologische Unterschiede wie kulturelle oder sexuelle Vielfalt natürliche menschliche Variationen sind.


Die Neurodiversitätsbewegung ist eine globale soziale Bewegung, die sich für die Menschenrechte von Neuro-Minderheiten im Sinne der Neurodiversität einsetzt.


Ich erkläre die Begriffe Autismus, ADHS, Dyskalkulie, Legasthenie, Dyspraxie, Synästhesie, das Tourette-Syndrom, die Hochbegabung und die bipolare Störung.


Mein Podcast Motto: „Wissen statt Angst, Können statt Zweifel, Zuhören hilft“ sowie Diagnostik und Therapieansätze können Ängste und Fehleinschätzungen verbessern.


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#73 - Burnout
07.02.2026
23 Minuten
Burnout ist ein Zustand chronischer Erschöpfung durch langanhaltenden Stress, meist am Arbeitsplatz, der sich durch Gefühle von Leere, Zynismus und verminderte Leistungsfähigkeit äußert und oft zu körperlichen und psychischen Problemen führt.


Ich erkläre die sehr problematische Gesundheitsstörung, die nicht als eigenständige Krankheit anerkannt ist.


In diesem Podcast  zeige ich meinen geschätzten Zuhören wie man das Problem erkennen und behandeln kann.


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Über diesen Podcast

Der Podcast für den stressfreien Umgang mit medizinischen Notfällen und anderen Gesundheitsfragen im Alltag von Dr. Joachim Huber, (Internist, Kardiologe, Gerontologe, Notarzt). Seit Juni 2023 helfen Euch die Informationen von 75 Einzelfolgen bei allen kleineren und größeren medizinischen Fragen oder Zwischenfällen cool zu bleiben und fast jedes medizinische Problem zu lösen, mindestens aber zu erleichtern. Weitere Informationen auf doc-on-air.com Das Gesicht zur Stimme unter www.drjoachimhuber.at #notfallmedizin #ersthilfe #teambuilding #alleswirdgut 
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