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Episoden

45 Minuten
Und weiter geht's: In Folge 3 der Reihe erbringen Anna Pake und Lisa Walter, beide Richterinnen und AG-Leiterinnen, letztgültig den Beweis: Hier ist alles gut verwertbar! Und was? Tja, zwar nicht zwingend jedes Beweismittel für den Strafprozess, aber gewiss jede Information dieser Folge für eine gelingende Klausur! Gemeinsam hangeln sich die beiden listigen Kriminalistinnen durch klausurrelevante Grenz- und Zweifelsfälle (von denen einer sogar das Bundesverfassungsgericht spaltete!), mit denen die in den ersten beiden Folgen erarbeiteten Grundlagen vertieft und ausgeschärft werden. In der Sache geht es u.a. um verdeckte Ermittler, Hörfallen und Selbstgespräche. Und in der abschließenden Folge haben dann auch endlich Beweisverwertungsverbote bei ausgeübten Zeugnisverweigerungsrechten ihren großen Auftritt - § 252 StPO, ick hör Dir trapsen... A propos hören: Viel Spaß mit dieser Folge!

Besprochene Entscheidungen:

Angaben gegenüber einem verdeckten Ermittler: 3 StR 104/07

Aktuelle Entscheidung zu Angaben gegenüber verdeckten Ermittlern: 4 StR 370/23

Hörfalle: BGH, GSSt 1/96 (BGHSt 42, 139)

Angaben gegenüber einem Mithäftling: 5 StR 666/86

Angaben im Rahmen einer medizinischen Behandlung: 1 StR 277/17

Aktueller Fall zu Spontanäußerungen des Beschuldigten: 5 StR 729/24

Tagebuchentscheidung: 2 BvR 1062/87

Selbstgespräch im Auto: 2 StR 509/10

Selbstgespräch im Krankenzimmer: 1 StR 140/05

Kapitelmarken:

00:00 Begrüßung

02:01 Angaben außerhalb von Vernehmungen

03:05 Nemo-tenetur-Grundsatz und Fair-Trial-Grundsatz

05:28 Angaben gegenüber einem verdeckten Ermittler

10:49 Aktuelle Entscheidung zu Angaben gegenüber verdeckten Ermittlern

16:22 Die Hörfalle

22:09 Angaben gegenüber einem Mithäftling

26:10 Angaben im Rahmen einer medizinischen Behandlung

29:36 Aktueller Fall zu Spontanäußerungen des Beschuldigten

35:57 Die Tagebuchentscheidung des Bundesverfassungsgerichts

39:34 Verwertbarkeit von Selbstgesprächen

42:57 Verabschiedung

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E-Mail: jura.ref.pod@gmail.com

Disclaimer: Der Podcast beinhaltet ausschließlich persönliche Ansichten der Podcasterinnen und Podcaster und insbesondere keine offiziellen Standpunkte der Justizprüfungsämter.
56 Minuten
Was ist sowohl die Säule des Strafprozesses als auch sein Dach? Na? Wo solche Metaphern windschief in der Gegend stehen, ist die nächste RefPod-Folge nicht weit! Anna Pake und Lisa Walter, beide Richterinnen und AG-Leiterinnen, füllen in dieser zweiten Folge zu den Beweisverwertungsverboten die in der ersten Folge erarbeiteten Grundlagen mit Leben. Das tun sie anhand vieler Beispielsfälle, unter anderem zu den Fragen, wann wie wer durch wen worüber zu belehren ist und wo die Grenze zwischen erlaubter kriminalistischer List und unzulässiger Täuschung verläuft. Mithilfe dieser klausurrelevanten - und echten Klausuren entnommenen! - Beispielsfälle legt Ihr quasi das Fundament des Hauses, dessen Dach zugleich eine Säule…Ihr wisst schon. Freut Euch auf Folge 3 in der kommenden Woche - und viel Spaß beim Hören!

BGH zur Verwertbarkeit bei unterbliebener audiovisueller Aufzeichnung der Beschuldigtenvernehmung: Beschluss vom 12.03.2025 - 4 StR 329/24

Kapitelmarken:

00:00 Begrüßung & Rückblick auf Teil 1

01:53 Klausurtipp: Beweisverwertungsverbote im Schmitt/Köhler

03:21 Beschuldigtenangaben als Klausurproblem

05:48 Nemo-tenetur-Grundsatz: Niemand muss sich selbst belasten

08:23 Der formelle Vernehmungsbegriff

10:12 Wann wird aus einem Zeugen ein Beschuldigter?

15:22 Beschuldigtenbelehrung nach §§ 163a IV 1, 136 StPO

21:39 Recht auf Verteidigerkonsultation

27:47 Recht auf einen Pflichtverteidiger

34:05 Ausländische Beschuldigte

41:14 Anwesenheitsrechte des Verteidigers

44:20 Audiovisuelle Aufzeichnung der Beschuldigtenvernehmung

47:02 § 136a StPO: Verbotene Vernehmungsmethoden

48:22 Täuschung oder zulässige kriminalistische List?

52:34 Belehrung nach Festnahme nach §§ 127 IV, 114b II StPO

54:50 Fazit & Ausblick auf die Fortsetzung

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1 Stunde 7 Minuten
Es ist doch einfach ungerecht: Jahrelang wird einem eingebläut, dass in Gutachten/Urteilen (oder Anklageschriften) alle relevanten Sachverhaltselemente berücksichtigt werden sollen. Und dann das: Es gibt Fälle, in denen das gerade NICHT gelten soll, vielmehr so getan wird (und werden muss!), als wäre etwas tatsächlich Bekanntes nicht ermittelt. Und damit nicht genug: Dadurch wird der Fall zwar sachverhaltsärmer, aber im Gegenzug begründungsintensiver! Genug der kryptischen Andeutungen (Ihr habt die Folgenbeschreibung doch ohnehin bereits gelesen!) – in dieser ersten Folge einer zweiteiligen Reihe geht es um Beweisverwertungsverbote, und zwar in allen drei strafrechtlichen Klausurtypen. Anna Pake und Lisa Walter, beide Richterinnen und AG-Leiterinnen, nehmen Euch in dieser ersten Folge einer mehrteiligen Reihe an die Hand und führen Euch absolut souverän durch relativ bedeutsames Gelände; immer abwägend und sich nie im (Rechts-)Kreis drehend. Mit Euch pflücken sie – Widerspruch ist insoweit zwecklos – die Früchte des verbotenen Baums und verwerten sie manchmal auch dann und dort, wo ihnen die Erhebung nicht gestattet war, aber hypothetisch gestattet gewesen wäre. Na, alle Anspielungen in den beiden letzten Sätzen verstanden? Wenn nein: Folge hören! Wenn ja: trotzdem Folge hören! Viel Spaß!

Kapitelmarken:

00:00 Begrüßung & Vorstellung

05:00 Beweisaufnahme und Wahrheitsfindung im Strafprozess

08:59 Beweiserhebungsverbot vs. Beweisverwertungsverbot

13:11 Absolute und relative Beweisverwertungsverbote

14:15 Das Prüfungsschema für die Klausur

15:54 Absolute Beweisverwertungsverbote

25:04 Relative Beweisverwertungsverbote: Rechtskreistheorie & Abwägungslehre

29:00 Die wichtigsten Abwägungskriterien

37:47 Die Widerspruchslösung

40:59 Fernwirkung und Fortwirkung

43:00 „Fruit of the Poisonous Tree“ – und die Lösung des BGH

48:46 Beweisverwertungsverbote in der Klausur

49:07 Die Anklageklausur: Beweisverwertungsverbote im A-Gutachten

57:38 Beweisverwertungsverbote in der Urteilsklausur

01:00:57 Beweisverwertungsverbote in der Revisionsklausur

01:04:57 Verabschiedung

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1 Stunde 7 Minuten
Wenn Ihr in grauen Stunden und an düsteren Tagen mal wieder zweifelt, wofür sie eigentlich gut sein soll die ganze Quälerei mit Jura und dem Examen, dann lasst euch einen guten Grund - eigentlich den besten - zurufen: „Ihr macht den Unterschied!“ Und wer ruft Euch das zu? Bettina Limperg, Präsidentin des Bundesgerichtshofs! Auch sie war Studentin und Referendarin und kennt ihn daher gut, den (Selbst-)Zweifel - aber eben auch, was man aus und mit ihm alles machen und erreichen kann. Um diese Macht des Zweifelns (und die des Teilens!) geht es in diesem Gespräch mit Christian Walz, Richter und AG-Leiter, unter anderem. Anekdotenreich, persönlich und nahbar spricht Bettina Limperg von ihren ersten Schritten in die und in der Welt des Rechts. Außerdem stellt sie sich Euren Fragen, die Ihr - liebe Hörerinnen und Hörer - zahlreich über unseren Instagram-Kanal eingereicht habt (danke!). Wie hat sich eigentlich die BGH-Präsidentin auf ihr Examen vorbereitet und lassen sich daraus vielleicht ganz handfeste Tipps für Eure eigene Vorbereitung ableiten (Spaziergänge im Wald!)? Warum ist es eigentlich häufig besser, etwas als nichts zu sagen, und wieso sollte man sich nicht einschüchtern lassen von denen, die alles zu wissen glauben? Und zuletzt geht es noch um den Beruf der Richterin oder des Richters. „Was stört Euch daran?“, das haben wir Euch gefragt - und konfrontieren Bettina Limperg in dieser Folge mit euren Antworten. Seid gespannt! Und nun - viel Spaß beim Hören dieses „Sommerinterviews". Und niemals vergessen: IHR macht den Unterschied!

Hier kommt Ihr zu der sog. Montagspost.

Die nächste reguläre RefPod-Folge erscheint nach der Sommerpause am 1. September 2026!

Kapitelmarken:

00:00 Einleitung

01:18 Rückblick auf das eigene Referendariat

03:24 Examensvorbereitung: Respekt, Unsicherheit und Wortführer

06:31 Die Kunst des Zweifelns und der Mut zum unvollkommen Gesagten

10:22 Mündliche Prüfung: Mit Nichtwissen und Methodik umgehen

13:35 Lernstrategie, Grundlagenwissen und Mut zur Lücke

19:07 Aktuelle Rechtsprechung und die „Montagspost“ des BGH

21:55 Nicht irre werden: Ausgleich, Entspannung und realistische Ziele

25:00 Alternative Lösungswege statt vermeintlich einziger Musterlösung

28:04 Methodik, gesundes Judiz und Arbeit am Sachverhalt

31:09 Urteilsklausur: Tatbestand oder Entscheidungsgründe zuerst?

32:44 Was die BGH-Präsidentin rückblickend anders machen würde

35:15 Prüfungsstress, Internetforen und „numquam retrorsum“

37:27 Motivation: Warum sich die Examensvorbereitung lohnt

41:09 Berufswahl und die Befriedungsfunktion richterlicher Arbeit

46:26 Besoldung der Richter:innen

49:06 Ausstattung und Digitalisierung der Justiz

51:09 Gefährdet KI den Richterberuf?

54:21 Einsatzort und ungeliebte Rechtsgebiete

59:29 Vereinzelung oder Teamarbeit in der Justiz?

01:02:01 Wenige Aufstiegsmöglichkeiten als Richter:in

01:04:08 Unabhängigkeit, Parteibuch und Vorgesetzte

01:06:11 Dranbleiben und an sich glauben!

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Sommerpause

2 Minuten
RefPod ist in der Sommerpause. Die nächste reguläre Folge wird am 01.09.2026 erscheinen :) Vorher wird es noch eine Bonus-Folge geben - seid gespannt!

Welche RefPod-Folgen wünschst du dir nach der Sommerpause? Lass' es uns wissen!

Unseren Folgen-Guide findest du auf unserer Homepage: http://www.refpod.de

Hier erreichst du uns bei Instagram: http://www.instagram.com/ref.pod/

Und per E-Mail: jura.ref.pod@gmail.com

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Über diesen Podcast

Der offizielle Podcast der Justiz NRW zum Jura-Referendariat. Produziert vom OLG Hamm. Wie schreibe ich ein Urteil und wer soll sich eigentlich diese ganzen Formalia merken? Warum vergehen 5 Stunden während einer Klausur immer viel schneller als im echten Leben? Was mache ich, wenn ich mal wieder überhaupt keine Lust aufs Lernen habe? Und was war noch mal dieses materielle Recht? Diese und viele weitere Fragen behandelt RefPod – der Podcast zum Jura-Referendariat. Hier tauscht sich Christian Walz, Richter und AG-Leiter, mit AG-Leiterinnen und -Leitern, Expertinnen und Experten aus der Praxis sowie Referendarinnen und Referendaren über alle möglichen Themen rund um das Referendariat aus. Neue Folgen erscheinen (meistens) dienstags. RefPod ist ein Angebot der Justiz NRW, produziert vom OLG Hamm. Disclaimer: Der Podcast beinhaltet ausschließlich persönliche Ansichten der Podcasterinnen und Podcaster und insbesondere keine offiziellen Standpunkte der Justizprüfungsämter. http://www.refpod.de http://www.instagram.com/ref.pod/ E-Mail: jura.ref.pod@gmail.com
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