Podcaster
Episoden
12.02.2026
44 Minuten
Trotz – oder vielleicht gerade wegen – massivem Jetlag und
chronischer Übernächtigung redet sich Lukas in dieser Folge in
ungeahnter Geschwindigkeit in Rage und übernimmt deutlich öfter das
Wort als Isabel. Er denkt laut über die potenziellen Effekte von
Künstlicher Intelligenz nach, staunt darüber, was seit der Ankunft
des Smartphones vor nicht einmal zwanzig Jahren alles passiert ist,
analysiert die Machtverschiebungen in der Chip-Industrie und
verliert ein paar Worte über die Entwicklung der deutschen
Autoindustrie. Und als wäre das alles noch nicht genug, endet die
Episode in einem leidenschaftlichen Monolog über das Verhalten der
Strandbetten-Nachbarn irgendwo an einem mexikanischen Traumstrand –
ein kleines soziales Drama unter Palmen. Außerdem sprechen die
beiden über den kontrovers diskutierten Sieg von Gil Ofarim im
Dschungelcamp – und darüber, was Öffentlichkeit, Erinnerung und
Empörung eigentlich miteinander machen.
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05.02.2026
38 Minuten
Wenn ihr diesen Podcast hört, wisst ihr vermutlich, wie wichtig das
Reisen für Isabel und Lukas ist. Nach längerer Zeit sind die beiden
wieder zu einem weit entfernten Reiseziel aufgebrochen und melden
sich in dieser Folge direkt aus ihrem Hotelzimmer auf der Isla
Holbox – einem kleinen Eiland rund zwei Stunden nördlich von
Cancún, autofrei und ausschließlich per Fähre erreichbar. Sie
sprechen darüber, was sie an Mexiko fasziniert: das Land, die
Farben, die Kultur. Aber auch darüber, warum Reisen für sie weit
mehr ist als Ortswechsel – nämlich eine konstante berufliche wie
private Inspirationsquelle. Lukas teilt außerdem seine Perspektive
darauf, weshalb das Reisen in infrastrukturell weniger entwickelte
Länder einen wichtigen Beitrag zur eigenen Psychohygiene leisten
kann und die Wertschätzung der eigenen Lebensumstände nachhaltig
verändert. Isabel hat mit einem sehr bekannten Selbsthilfe-Buch
begonnen und denkt, dass für die Kernthese auch weniger Seiten
gereicht hätten.
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29.01.2026
44 Minuten
Diese Folge bewegt sich um die Frage, warum Understatement so oft
als Tugend gilt – und wo es beginnt, zur Selbstbeschränkung zu
werden. Zwischen Bescheidenheit, Zurückhaltung und dem Bedürfnis,
nicht aufzufallen, entsteht ein Spannungsfeld, das viele
Lebensbereiche prägt. Isabel und Lukas sprechen über Glauben und
Zweifel, über Religion als kulturelle Struktur und über Systeme,
die Orientierung versprechen, aber zugleich kompliziert und
widersprüchlich sein können. Immer wieder taucht dabei das Thema
Verantwortung auf: für die eigene Haltung, für die eigene Stimme
und dafür, wie sichtbar man sich in der Öffentlichkeit macht. Ein
zentraler Gedanke ist die Frage nach Legitimation. Wer darf
sprechen, wer fühlt sich dazu berechtigt – und warum spielen Titel,
Hierarchien und implizite Rangordnungen dabei noch immer eine so
große Rolle, besonders in konservativen Berufsfeldern? Die Sorge
vor Bewertung, Neid oder Ablehnung führt oft dazu, dass Kompetenzen
nicht ausgesprochen werden. Am Ende steht kein Fazit, sondern ein
Gedanke: Dort, wo persönliches Interesse, Erfahrung und reale
Themen zusammentreffen, entsteht Relevanz. Und manchmal ist es
sinnvoll, das eigene Können nicht weiter zu relativieren.
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22.01.2026
32 Minuten
Diese Folge beginnt im Ausnahmezustand. Kurz bevor Gäste kommen. Zu
wenig Zeit, zu wenig Sessel, zu viele Gedanken. Lukas ist im
Kochmodus, Isabel im Moderationsmodus – und genau daraus entsteht
dieses Gespräch: ungeplant, ehrlich, leicht gereizt und sehr nah am
echten Leben. Es geht ums Einladen. Und darum, warum das früher
selbstverständlich war und heute fast schon wie ein Projekt wirkt.
Kochen nach der Arbeit, Anspruch an Qualität, Ordnung, Atmosphäre –
und die Frage, ob man Gastgeber:in sein kann, ohne sich selbst
dabei komplett zu verlieren. Lukas erzählt vom Kochen als
Kontrollraum: Mise en Place, gute Zutaten, einfache Gerichte mit
hoher Fallhöhe. Flatbread statt Menü, Brokkoli statt Brimborium.
Isabel hält dagegen – mit dem Plädoyer für Lockerheit, für
Gespräche, für das Dazwischen. Die Folge endet abrupt. Nicht aus
dramaturgischen Gründen – sondern weil das Leben dazwischenkommt.
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15.01.2026
44 Minuten
Getrennt schlafen – für manche ein Tabu, für andere pure
Erleichterung. Aber was sagt es wirklich über eine Beziehung aus,
wenn Paare nachts nicht im selben Bett liegen? In dieser Folge
sprechen Isabel und Lukas darüber, warum Schlaf ein zutiefst
persönliches Bedürfnis ist – und warum Nähe nicht automatisch an
eine Matratze gebunden sein muss. Es geht um Erwartungen,
unausgesprochene Regeln, gesellschaftliche Bilder von „guten
Beziehungen“ und die Frage, wie viel Nähe wir eigentlich brauchen,
um uns verbunden zu fühlen. Sie teilen eigene Gedanken und
Erfahrungen, sprechen über Erholung, Elternschaft und darüber,
warum ehrliche Gespräche oft wichtiger sind als romantische
Idealvorstellungen. Eine Folge über Beziehung ohne Dogmen und warum
das Brechen von gesellschaftlichen Regeln oft von Vorteil sein kann
im Leben.
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Über diesen Podcast
Isabel und Lukas sind nicht immer derselben Meinung, aber eines
verbindet die zwei: die Liebe zu einem gut gemachten Negroni (&
ihren Kindern natürlich ;)). Bei NEGRONI NIGHTS begleitet ihr die
beiden auf ihrer gedanklichen Reise zu Themen, die sie als
Unternehmer und Ehepaar im Alltag beschäftigen und hier im Podcast
schon einmal gerne hitzig diskutiert werden. Die beiden
(Wahl)-Wiener teilen ihre Ansichten zu Prinzipen und Modellen, die
unsere Welt & Zeit prägen und lassen ihren Gedanken freien
Lauf. Auch Alltagsgeschichten haben ihren Platz: Ob Pokémon Deals,
ihr Kofferstangen Dilemma, oder ihre hollywoodreife
Kennenlern-Story, im Hause Zinnagl und somit in diesem Podcast,
wird es jedenfalls nicht so schnell langweilig. Als stille:r
Zuhörer:in der beiden findet man sich oft selbst in der einen oder
anderen Diskussion wieder. Ein Podcast, der nicht nur unterhält,
sondern zum Schmunzeln und Nachdenken anregt.
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