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Beschreibung
vor 2 Wochen
Diese Folge bewegt sich um die Frage, warum Understatement so oft
als Tugend gilt – und wo es beginnt, zur Selbstbeschränkung zu
werden. Zwischen Bescheidenheit, Zurückhaltung und dem Bedürfnis,
nicht aufzufallen, entsteht ein Spannungsfeld, das viele
Lebensbereiche prägt. Isabel und Lukas sprechen über Glauben und
Zweifel, über Religion als kulturelle Struktur und über Systeme,
die Orientierung versprechen, aber zugleich kompliziert und
widersprüchlich sein können. Immer wieder taucht dabei das Thema
Verantwortung auf: für die eigene Haltung, für die eigene Stimme
und dafür, wie sichtbar man sich in der Öffentlichkeit macht. Ein
zentraler Gedanke ist die Frage nach Legitimation. Wer darf
sprechen, wer fühlt sich dazu berechtigt – und warum spielen Titel,
Hierarchien und implizite Rangordnungen dabei noch immer eine so
große Rolle, besonders in konservativen Berufsfeldern? Die Sorge
vor Bewertung, Neid oder Ablehnung führt oft dazu, dass Kompetenzen
nicht ausgesprochen werden. Am Ende steht kein Fazit, sondern ein
Gedanke: Dort, wo persönliches Interesse, Erfahrung und reale
Themen zusammentreffen, entsteht Relevanz. Und manchmal ist es
sinnvoll, das eigene Können nicht weiter zu relativieren.
als Tugend gilt – und wo es beginnt, zur Selbstbeschränkung zu
werden. Zwischen Bescheidenheit, Zurückhaltung und dem Bedürfnis,
nicht aufzufallen, entsteht ein Spannungsfeld, das viele
Lebensbereiche prägt. Isabel und Lukas sprechen über Glauben und
Zweifel, über Religion als kulturelle Struktur und über Systeme,
die Orientierung versprechen, aber zugleich kompliziert und
widersprüchlich sein können. Immer wieder taucht dabei das Thema
Verantwortung auf: für die eigene Haltung, für die eigene Stimme
und dafür, wie sichtbar man sich in der Öffentlichkeit macht. Ein
zentraler Gedanke ist die Frage nach Legitimation. Wer darf
sprechen, wer fühlt sich dazu berechtigt – und warum spielen Titel,
Hierarchien und implizite Rangordnungen dabei noch immer eine so
große Rolle, besonders in konservativen Berufsfeldern? Die Sorge
vor Bewertung, Neid oder Ablehnung führt oft dazu, dass Kompetenzen
nicht ausgesprochen werden. Am Ende steht kein Fazit, sondern ein
Gedanke: Dort, wo persönliches Interesse, Erfahrung und reale
Themen zusammentreffen, entsteht Relevanz. Und manchmal ist es
sinnvoll, das eigene Können nicht weiter zu relativieren.
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