Podcaster
Episoden
24.02.2026
44 Minuten
In der 58. Folge von Informatik für die moderne Hausfrau spreche
ich mit Katharina Hölzle darüber, wie die Digitalisierung und
neue Technologien unsere Arbeitswelt verändert haben – und
insbesondere künstliche Intelligenz sie noch immer verändert.
Weil Arbeit generell häufig eher als etwas Negatives bzw. als
Pflicht wahrgenommen wird, beschäftigt sich Katharina in ihrer
Forschung vor allem damit, wie sich Arbeit erfüllend(er)
gestalten lässt. Welche Rolle etwa Unternehmenskulturen und
Arbeitszeitmodelle dabei spielen, erläutert sie im Interview.
Katharina erklärt, warum wir Menschen uns trotz generativer KI
vorerst nicht darum sorgen müssen, wir könnten überflüssig
werden, wenn es um kreative Prozesse und Produktentwicklung geht.
Sie verdeutlicht, was es in diesem Zusammenhang mit den Konzepten
der Small und Large Creativity auf sich hat, und gibt zudem
spannende Einblicke in aktuelle Projekte, in denen sie und ihr
Team unter anderem Virtual Reality und Neurowissenschaften
einsetzen, um Menschen kreativer zu machen.
Darüber hinaus lässt Katharina uns an ihrem Werdegang teilhaben:
Sie erzählt, warum sie sich für ein Studium des
Wirtschaftsingenieurwesens entschieden hat und welche Rolle es
dabei spielte, dass sie die Erste in ihrer Familie war, die eine
Universität besuchte. Wie sie heute ihre zahlreichen Rollen
(Leiterin des Instituts für Arbeitswissenschaft und
Technologiemanagement an der Universität Stuttgart, Leiterin des
Fraunhofer IAO, Technologiebeauftragte der Wirtschaftsministerin
des Landes Baden-Württemberg und Mutter) unter einen Hut bringt,
verrät sie ebenfalls.
Wir diskutieren außerdem, warum die Art und Weise, wie in
Deutschland auch heute noch Inhalte in den MINT-Fächern
vermittelt werden, problematisch ist und weshalb
Frauenstudiengänge diese Disziplinen deutlich attraktiver machen
können. Nicht zuletzt erfahren wir, welchen Beitrag Katharina
selbst zur Förderung von Frauen im MINT-Bereich leistet, warum
sie die Women of Tech Conference ins Leben gerufen hat und welche
Herausforderungen es dabei zu meistern galt.
Diese Folge von Informatik für die moderne Hausfrau ist in
Kooperation mit der Women of Tech Conference 2025 entstanden.
Mehr Informationen zur Women of Tech Conference, die auch 2026
wieder stattfindet, findet ihr hier: https://www.womenoftech.de/
Weitere Informationen über Katharina Hölzle findet ihr auf ihrem
LinkedIn-Profil: https://www.linkedin.com/in/katharinahoelzle/
Alle Informationen zum Podcast findet ihr auf der zugehörigen
Webseite https://www.informatik-hausfrau.de. Zur Kontaktaufnahme
schreibt mir gerne eine Mail an mail@informatik-hausfrau.de oder
meldet euch über Social Media. Auf Instagram und Bluesky ist der
Podcast unter dem Handle @informatikfrau (bzw.
@informatikfrau.bsky.social) zu finden.
Wenn euch dieser Podcast gefällt, abonniert ihn doch bitte und
hinterlasst eine positive Bewertung oder eine kurze Rezension, um
ihm zu mehr Sichtbarkeit zu verhelfen. Rezensionen könnt ihr zum
Beispiel bei Apple Podcasts schreiben oder auf
panoptikum.social.
Falls ihr den Podcast werbefrei hören möchtet oder die Produktion
des Podcasts finanziell unterstützen möchtet, habt ihr die
Möglichkeit, dies über die Plattform Steady zu tun. Weitere
Informationen dazu sind hier zu finden:
https://steadyhq.com/de/informatikfrau
Falls ihr mir auf anderem Wege etwas 'in den Hut werfen' möchtet,
ist dies (auch ohne Registrierung) über die Plattform Ko-fi
möglich: https://ko-fi.com/leaschoenberger
Dieser Podcast wird gefördert durch das Kulturbüro der Stadt
Dortmund.
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10.02.2026
1 Minute
In der 57. Folge von Informatik für die moderne Hausfrau spreche
ich mit Stephanie Reiner über digitale Barrierefreiheit.
Stephanie erklärt, warum es bei Designprozessen (nicht nur im
digitalen Bereich und in Bezug auf Technik) wichtig ist, alle
Menschen von Anfang mitzudenken - insbesondere Menschen mit
Behinderung, denn höchstwahrscheinlich werden die meisten von uns
im Laufe unseres Lebens eine solche erwerben. Welche
Herausforderungen es dabei gibt, erläutert Stephanie u.a. am
Beispiel eines Forschungsprojekts, in dem sie gearbeitet hat. Wir
werfen außerdem einen Blick auf das
Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, das seit Ende Juni 2025 in
Kraft ist.
Stephanie gibt uns zudem Einblicke in ihre aktuelle Forschung, im
Rahmen ihrer Promotion zum Thema "ressourcenorientierte
Personalarbeit in Zeiten der digitalen Transformation"
beschäftigt sie sich nämlich damit, welche Voraussetzungen
Arbeitnehmer*innen benötigen, um digitale und insbesondere
KI-Kompetenzen erwerben zu können. Inwieweit sie dabei aus ihrer
Vergangenheit als Organisationsentwicklerin und Agile Coach
schöpft und warum ihre früheren Berührungspunkte mit der IT
förderlich sind, verrät sie ebenfalls.
Wir erfahren außerdem Genaueres über das Berufsbild der FH- bzw.
HAW-Professur und insbesondere über das Modell der
Nachwuchsprofessur in Bayern. Stephanie erläutert uns
diesbezüglich, wie im Rahmen von Nachwuchsprofessuren einerseits
engagierte Kräfte aus der Wirtschaft akademische Qualifikationen
nachholen und andererseits Wissenschaftler*innen Praxiserfahrung
aufbauen können. Welche weiteren Anforderungen und
Rahmenbedingungen es gibt, schildert sie ebenfalls.
Mehr Informationen zu Stephanie Reiner sowie Kontaktmöglichkeiten
findet ihr unter den folgenden Links: -
https://www.hnu.de/stephanie-reiner -
https://www.linkedin.com/in/stephanie-reiner-57346478/
Mehr über das Erasmus+-Projekt PaViVET, in dem Stephanie
gearbeitet hat, erfahrt ihr hier:
https://www.pavivetproject.com/proyecto-y-resultados/project-and-results
Ob für eure Webseite Handlungsbedarf im Sinne des
Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG) besteht, könnt ihr auf
dieser Seite prüfen: https://bfsg-gesetz.de/check/
Genaueres über die erwähnten Web Content Accessibility Guidelines
könnt ihr hier nachlesen:
https://www.w3.org/WAI/standards-guidelines/wcag/glance/
Zum Thema digitale Barrierefreiheit könnt ihr euch ab Ende 2026
kostenlos über diesen Kurs fortbilden (Kooperation zwischen HNU,
HAW Kempten, KSH München und Universität Bamberg):
https://open.vhb.org/blocks/occoursemetaselect/detailpage.php?id=453
Mehr über das Modell der Nachwuchsprofessur in Bayern erfahrt ihr
hier: https://werdensieprof.de/nachwuchsprofessur/
Über die in der Folge angesprochene Technik des "Rubber Duck
Debugging" erfahrt ihr auf dieser Seite mehr (inkl. Möglichkeit,
mit einer Rubber Duck zu sprechen):
https://rubberduckdebugging.com/
In dieser Folge wurde verwiesen auf Folge 35: Technik im Leben
älterer Menschen - Gast: Karola Köpferl.
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Webseite https://www.informatik-hausfrau.de. Zur Kontaktaufnahme
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03.02.2026
26 Minuten
Wer kennt diese Horrorvorstellung nicht - der Laptop fällt
runter, funktioniert nicht mehr und dann sind auch noch die Daten
weg. Tatsächlich können unsere Daten auch ohne derartige Unfälle
Schaden nehmen und zwar so, dass es uns zunächst gar nicht
auffällt.
In der 56. Folge von Informatik für die moderne Hausfrau
beschäftigen wir uns mit unterschiedlichen Möglichkeiten, wie wir
unsere Daten bzw. den Zugriff auf sie verlieren können. Wir
werfen einen Blick auf verschiedene Speichermedien und ihre
Funktionsprinzipien, auf unterschiedliche Arten von
Hardwareschäden, die dort auftreten können, und auf die
sogenannte Silent Data Corruption, bei der sich gespeicherte
Daten über längere Zeiträume hinweg unbemerkt verändern. Nicht
zuletzt rekapitulieren wir einige einfache wie effektive
Strategien, um die eigene Datenhaltung resilienter zu machen.
In dieser Folge wurde auf drei andere Folgen verwiesen:
- Folge 55 ("Warum LED-Lichterketten flackern"):
https://informatik-hausfrau.de/2026/01/06/folge-55/ - Folge 45
("Mut zur Ungenauigkeit: Wie JPEG Bilder platzsparend
speichert"):
https://informatik-hausfrau.de/2025/05/21/folge-45-mut-zur-ungenauigkeit/
- Folge 44 ("Zeichen und Zeichencodierung: Wie Schrift im
Computer funktioniert"):
https://informatik-hausfrau.de/2025/04/25/folge-44-zeichen-und-zeichencodierung/
Die Folge des Podcasts "Bildungsfrauen", in dem ich zu Gast war,
findet ihr hier:
https://bildungsfrauen.de/folge-60-bildungsfrau-dr-ing-lea-schoenberger/
Ebenfalls zu Gast war ich vor einer Weile im Podcast "Besser
Wissen" von Golem, den ihr unter diesem Link anhören könnt:
https://www.golem.de/news/podcast-besser-wissen-wie-geht-informatik-fuer-die-moderne-hausfrau-2511-202001.html
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06.01.2026
17 Minuten
Ob in der Weihnachtszeit oder als Ganzjahresbeleuchtung -
Lichterketten sind ein beliebtes Dekoelement. Heutzutage kommen
dabei in der Regel LEDs (= Leuchtdioden) anstelle von Glühlampen
zum Einsatz.
In der 55. Folge von Informatik für die moderne Hausfrau
beschäftigen wir uns mit der Funktionsweise von LEDs. Wir lernen
in diesem Zusammenhang, was Halbleiter sind und welche Bedeutung
sie für den Leuchtvorgang haben. Inwieweit sich Glühlampen und
LEDs unterscheiden, was es mit der sogenannten
Pulsweitenmodulation auf sich hat und weshalb diese auch in
Computern eine Rolle spielt, schauen wir uns ebenfalls an.
Diese Folge ist Teil der #WissPodWeihnacht, des Adventskalenders
von Wissenschaftspodcasts.de. Weitere Informationen und noch mehr
spannende Podcastfolgen findet ihr unter
https://wissenschaftspodcasts.de/themenseiten/wisspod-adventskalender-2025/.
Falls ihr selbst einen LED-Dimmer basteln bzw. programmieren
möchtet, findet ihr hier eine verständliche Anleitung (für
Arduino):
https://starthardware.org/lektion-13-leds-dimmen-mit-der-analogen-ausgabe/
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28.10.2025
38 Minuten
In der 54. Folge von Informatik für die moderne Hausfrau spreche
ich mit Daniela Rittmeier darüber, wie Unternehmen mit Hilfe von
künstlicher Intelligenz Prozesse beschleunigen und intelligente
Produkte entwickeln können. Was genau hat es mit der sogenannten
Datenwertschöpfung auf sich? Wie können Unternehmen diese
erreichen? Welche Voraussetzungen sind dafür nötig? Und um welche
Art von Werten geht es überhaupt?
Daniela gibt uns Einblicke in ihren Werdegang. Sie legte das
Fundament für ihren beruflichen Werdegang in der Architektur –
nein, nicht Software-Architektur! In den letzten zwei Jahrzehnten
übernahm sie Führungspositionen im Gesundheitssektor, in der
Automobilbranche bis hin zu ihrem jetzigen Job in der IT. Aktuell
leitet Daniela den Generative AI Accelerator bei Capgemini, einem
europäischen Unternehmen, das weltweit erfolgreich Business
Transformation und Technologieintegration umsetzt. Welchen
Einfluss das Aufwachsen in den neuen Bundesländern und im
Start-Up ihrer Eltern spielte, verrät sie ebenfalls.
Wir erfahren, wie Daniela Karriere, zwei Kinder und Ehemann unter
einen Hut bringt (Spoiler: Augen auf bei der Partnerwahl!) und
warum gesellschaftliche Veränderungen dringend nötig sind, damit
mehr Frauen den Weg in Führungsetagen finden. Außerdem besprechen
wir, was es mit der berüchtigten gläsernen Decke auf sich hat,
gegen die Frauen häufig stoßen, und warum die Investitionen in
Diversität gerade heute ganz besonders wichtig sind.
Diese Folge von Informatik für die moderne Hausfrau ist in
Kooperation mit der Women of Tech Conference 2025 entstanden.
Mehr Informationen zur Women of Tech Conference findet ihr hier:
https://www.womenoftech.de/
Mehr zu Daniela Rittmeier (LinkedIn-Profil):
https://www.linkedin.com/in/danielarittmeier/
Mehr zu Capgemini (Webseite): https://www.capgemini.com/de-de/
Mehr zu Capgemini (LinkedIn-Profil):
https://www.linkedin.com/company/capgemini/
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Über diesen Podcast
Informatik für die moderne Hausfrau ist ein wöchentlicher Podcast
von, mit und über Frauen in der Informatik. Host Dr.-Ing. Lea
Schönberger spricht mit Frauen, die im weitesten Sinne mit
Informatik zu tun haben, über Themen, die im weitesten Sinne mit
Informatik zu tun haben und gibt euch in kurzen Doku-Folgen
spannende Einblicke in Tech- und Informatikthemen. Seit Februar
2024 überall da, wo es Podcasts gibt.
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