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52 Episoden
19 Minuten
Ob beim Wohnen, bei Unternehmensnachfolgen oder in der regionalen Entwicklung – Genossenschaften verbinden weltweit über eine Milliarde Menschen und sie haben auch in Südtirol eine lange Tradition. In Zeiten großer sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Herausforderungen rücken genossenschaftliche Modelle wieder stärker als Antwort auf drängende Fragen unserer Gesellschaft ins Rampenlicht. Sie beruhen auf Zusammenarbeit, Verantwortung und gemeinschaftlicher Gestaltung. Dabei geht es jedoch nicht nur um wirtschaftliche Aspekte, sondern auch um Inklusion, soziale Teilhabe und die Stärkung regionaler Strukturen.

Doch wie funktionieren Genossenschaften heute konkret? Welche Antworten bieten sie auf aktuelle Herausforderungen wie leistbaren Wohnraum, soziale Integration oder die Unternehmensnachfolge? Welche Chancen eröffnen Bürgergenossenschaften? Und vor allem: Wie können jüngere Generationen für dieses Modell begeistert werden?

Darüber sprechen wir in dieser Folge von unibz insight mit Prof. Richard Lang, dem Direktor des Kompetenzzentrums für das Management von Genossenschaften an der Freien Universität Bozen. Er erklärt, wie wissenschaftliche Forschung und Praxis eng verzahnt werden können, um innovative Modelle voranzutreiben – etwa im Bereich des gemeinschaftlichen Wohnens, bei der Unternehmensnachfolge oder für eine nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung.

Genossenschaften sind keine Nischenlösung, sondern ein zukunftsweisender Ansatz, um große gesellschaftliche Fragen gemeinsam anzugehen. Sie eröffnen Räume für Zusammenarbeit, fördern Resilienz und bringen neue Impulse in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

Prof. Richard Lang ist seit 2024 an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und als Direktor des Kompetenzzentrums für das Management von Genossenschaften an der Freien Universität Bozen tätig. Zuvor hat er an der Berta von Suttner Privatuniversität in Sankt Pölten, an der Wirtschaftsuniversität Wien und der University of Birmingham geforscht und gelehrt.
26 Minuten
Das neue Schuljahr beginnt – mit alten ungelösten Fragen. Einer der Dauerbrenner: Wie kann guter Unterricht in immer heterogeneren Klassen gelingen? Und wie sehr leidet die Leistung, wenn die Unterschiede in den Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen zu groß werden?

Antworten darauf liefert die Inklusionsforschung – oft konträr zur öffentlichen Diskussion. „Guter Unterricht macht Heterogenität zum Programm“, sagt Prof.in Simone Seitz, Leiterin des Kompetenzzentrums für Inklusion im Bildungsbereich. Was die Professorin für Allgemeine Didaktik und Inklusion damit meint, erklärt sie in einer weiteren Folge unserer Podcast-Reihe zu den Kompetenzzentren der unibz.

Eine kleine Vorschau? „Die alte Idee von Schule, in der alle zum gleichen Zeitpunkt im gleichen Tempo das Gleiche von der gleichen Lehrperson lernen, hat ausgedient“, betont Seitz. Leistung müsse individuell statt standardisiert gedacht werden: Jedes Kind solle am Maximum seiner Leistungsfähigkeit herausgefordert werden. Dafür brauche es allerdings hohe Professionalität und entsprechende Ressourcen.

Wo es gelingt, Verschiedenheit nicht als Hindernis, sondern als zentrale Ressource zu nutzen, gewinnen aber alle, ermutigt die Expertin. „Unterschiedliche Lernperspektiven machen den Unterricht reicher, ermöglichen forschendes und entdeckendes Lernen. Das motiviert auch Lehrkräfte, weil sie selbst neugierig und damit Forschende bleiben können.“

Ihre Karriere begann die heutige Leiterin des Kompetenzzentrums in der Praxis: Zunächst arbeitete sie als Lehrperson für Integration, bevor sie in den wissenschaftlichen Bereich wechselte. Sie promovierte über inklusive Didaktik, lehrte und forschte an mehreren deutschen Universitäten – bis sie 2020 an die Freie Universität Bozen berufen wurde. Auch hinter diesem Schritt stand Neugier: das Interesse am italienischen Inklusionsmodell, das europaweit als Vorbild gilt.
15 Minuten
Ogni anno, nell’Unione Europea, finiscono nella spazzatura oltre 59 milioni di tonnellate di cibo, con un costo stimato di 132 miliardi di euro. Ma quello che chiamiamo “scarto” non è sempre un vero rifiuto: spesso si tratta di sottoprodotti ricchi di valore nutrizionale che, se opportunamente trattati, possono trasformarsi in nuove risorse. 

In questa puntata di unibz insight ne parliamo con Raffaella Di Cagno, professoressa di Microbiologia degli alimenti e direttrice del Centro di Competenza internazionale sulle Fermentazioni degli Alimenti (ICOFF). Con lei esploriamo il potenziale della fermentazione: un processo naturale e millenario che oggi, grazie alla ricerca, diventa una chiave strategica per ridurre lo spreco, creare alimenti funzionali e persino sviluppare ingredienti utili per la nutraceutica e la cosmetica. 

Dal significato di “sottoprodotto alimentare” alle sfide della loro conservazione, fino alle possibilità della fermentazione di precisione, la professoressa Di Cagno ci guida in un viaggio tra microbi e innovazione. E non mancano spunti pratici anche per chi vuole sperimentare la fermentazione in casa, riscoprendo i benefici che questi cibi hanno sul nostro microbioma. 
25 Minuten
Familien, die mit finanzieller Unsicherheit, sozialen Spannungen oder chronischer Überlastung kämpfen, bleiben in unserer Gesellschaft oft unsichtbar - auch in Südtirol. Besonders Kinder und Jugendliche leiden unter diesen Bedingungen: Sie wünschen sich mehr Zeit mit ihren Eltern, sichere Räume zum Aufwachsen und, dass ihre Wünsche und Sorgen ernst genommen werden – von Erwachsenen, aber auch von der Politik. Viele von ihnen fühlen sich einsam und erleben, dass Themen wie Armut, psychische Belastungen oder familiäre Krisen in der Gesellschaft tabuisiert werden und nicht selten zu Ausgrenzung führen.

Vertrauen ist daher ein zentraler Schlüssel für wirksame Hilfe – doch wie lässt es sich aufbauen, besonders in belasteten Familiensituationen. Welche Rolle spielen professionelle Unterstützungsangebote wie die Sozialpädagogische Familienhilfe? Wie können gesellschaftliche Rahmenbedingungen – etwa finanzielle Sicherheit, Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung, stabile soziale Netzwerke und gute Betreuungsangebote – dazu beitragen, Familien nachhaltig zu entlasten? Und warum ist Scham so oft ein stilles Hindernis auf dem Weg zur Unterstützung?

Über Ursachen, Herausforderungen und mögliche Wege aus familiären Krisen sprechen wir in dieser Folge von unibz insight mit der Sozialpädagogin an der Fakultät für Bildungswissenschaften und Leiterin des Kompetenzzentrums für Soziale Arbeit und Sozialpolitik an der Freien Universität Bozen, Prof.in Ulrike Loch.
26 Minuten
La ricerca scientifica a sostegno della resilienza delle regioni montane. Ma cosa significa davvero “resilienza” quando parliamo di Alpi e territori montani? Quali sono le sfide più urgenti da affrontare, tra cambiamenti climatici, spopolamento e transizioni ambientali?

In questa puntata ne parliamo con il prof. Fabrizio Mazzetto, docente alla Facoltà di Scienze agrarie, ambientali e alimentari della Libera Università di Bolzano e direttore dell’Agroforestry Innovation Laboratory al NOI Techpark.

Il prof. Mazzetto ci guiderà alla scoperta del lavoro del Centro di Competenza Ecosistemi di Innovazione per Contesti montani, che unibz coordina nell’ambito del consorzio nazionale iNEST. Un centro che lavora per sviluppare soluzioni concrete e sostenibili per la vita in montagna: nuovi prodotti, processi e stili di vita capaci di rafforzare il legame tra economia, ambiente e società.

Nel corso dell’episodio parleremo di come la ricerca può contribuire a dare risposte ai territori che vogliono restare vivi e abitati.
19 Minuten
Ob Erderwärmung, Artensterben, Überfischung der Weltmeere, soziale und globale Ungleichheit oderBodendegradation: Zahlreiche ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Brennpunkte zeigen uns deutlich, dass wir dringend nachhaltiger handeln und leben sollten. Doch wer ist wir – die Politik, einzelne Individuen, Unternehmen, andere Akteur:innen? Warum ist der Aufruf zu Verzicht das falsche Narrativ für Veränderung und welche Hürden wären als erstes zu nehmen, um endlich spürbare Fortschritte bei der dringend notwendigen Transformation zu erzielen. Darüber unterhalten wir uns in dieser Folge von unibz insight mit der Umweltökonomin und Direktorin des Kompetenzzentrums für Nachhaltigkeit derFreien Universität Bozen, Prof.in Elisabeth Gsottbauer.

Die gebürtige Österreicherin war vor ihrer Professur an der unibz Assistenzprofessorin an der London School of Economics (LSE).  Zusätzlich unterhält sie alsGastwissenschaftlerin Verbindungen mit dem Grantham Research Institute on Climate Change and the Environment an der LSE, the Department of Land Economy & C-EENRG (Cambridge Centre for Environment, Energy and Natural Resource Governance) an der Universität Cambridge und der Fakultät für Volkswirtschaft an der Universität Innsbruck. Elisabeth Gsottbauer promovierte an der Universitat Autònoma de Barcelona.
13 Minuten
Nel percorso verso la decarbonizzazione, l’idrogeno sta emergendo come uno degli elementi chiave per accompagnare la transizione energetica. È leggero, abbondante e, se prodotto da fonti rinnovabili, può rappresentare un vettore pulito e sostenibile per l’energia del futuro. Ma il futuro non è qualcosa che accade altrove: si costruisce qui, nelle scelte quotidiane, nei territori, nella ricerca.

L’Alto Adige, con la sua vocazione per l’innovazione sostenibile e la tutela del paesaggio, si propone come un vero e proprio laboratorio di cambiamento. E la Libera Università di Bolzano è parte attiva di questo processo, con progetti che coniugano alta formazione, ricerca applicata e collaborazione con il tessuto economico locale.

Quali sono le prospettive dell’idrogeno nel nostro contesto alpino? Che ruolo può avere nel mix energetico del futuro? E come si prepara l’università a formare tecnici, ingegneri e decisori in grado di affrontare questa trasformazione?

Ne parliamo in questa puntata con il prof. Massimiliano Renzi - direttore del ⁠Corso di laurea in Ingegneria industriale meccanica⁠ e coordinatore della ⁠Macroarea di ricerca “Risorse energetiche ed efficienza energetica”⁠  della Facoltà di Ingegneria - per approfondire il ruolo della scienza e dell’educazione nella costruzione di un futuro energetico più sostenibile e radicato nel territorio. Da pochi mesi Renzi è professore incaricato e  responsabile del programma di ricerca “Tecnologie Innovative dell’Idrogeno come Elemento della Transizione ecologica” nel Centro di Competenza per la Sostenibilità di unibz.
25 Minuten
Nel 2023, il Programma di osservazione della Terra dell’Unione Europea 'Copernicus' ha registrato livelli eccezionalmente elevati delle temperature globali. Lo scorso anno è stato definito l’anno più caldo mai registrato.

Il calore e la siccità ma anche le precipitazioni concentrate ed anomale rappresentano un fattore di stress per l’ambiente e quindi anche per le coltivazioni. L’agricoltura è infatti estremamente sensibile alle condizioni meteorologiche e climatiche. Dipende pesantemente dalla terra, dall’acqua e da altre risorse naturali influenzate dal clima.

Cambiamenti nella produttività agricola, impatti sulle risorse del suolo e dell’acqua, sfide sanitarie per lavoratori agricoli e bestiame. Pensando a come si svilupperà il clima nei prossimi anni, non possiamo fare a meno di domandarci cosa ci aspetta. Come si rifletteranno sulla produzione di alimenti le nuove condizioni? E soprattutto, oltre alla diagnosi dei problemi, quali sono le possibili soluzioni che la scienza sta approntando per mitigare l’impatto dei cambiamenti che già sono in atto?

In una nuova puntata del podcast ne discutiamo con il prof. Damiano Zanotelli, docente di gestione delle risorse agricole alla Facoltà di Scienze agrarie, ambientali e alimentari e parte del gruppo di ricerca in Ecofisiologia ed Ecosistema delle piante. Con lui parleremo di agricoltura, delle sfide globali e anche locali e dei progetti di ricerca che lo vedono impegnato alla Libera Università di Bolzano. 
32 Minuten
Im Juni wird das fünfte und letzte Arbeitstreffen des Südtiroler Klimabürger:innenrates stattfinden, in dem 56 Repräsentant:innen von Südtirols Bevölkerung konkrete Vorschläge für die Umsetzung des KlimaPlans Südtirol 2040 erarbeiten. Begleitet wird dieser partizipative Prozess von einer Reihe von Südtiroler Wissenschaftler:innen. Eine von ihnen ist die Kulturantrophologien, Geografin und Aktionsforscherin Anja Salzer von unserer Fakultät für Design und Künste.

In einer weiteren Folge unserer aktuellen Reihe zum Schwerpunkt Nachhaltigkeit erzählt die gebürtige Schwarzwälderin über dieses spannende Forschungsprojekt, in dem sie analysiert, inwiefern solche Bürger:innenräte zu mehr Klimagerechtigkeit beitragen können und wie integrativ und inklusiv solche Gremien tatsächlich sind. Die Erkenntnisse daraus sollen dazu beitragen, künftige partizipative Prozesse zu erleichtern und zu verbessern.

Anja Salzer teilt in diesem Gespräch aber auch ihre Erfahrungen aus früheren Forschungsprojekten im Südkaukasus und bricht eine Lanze für die sozialwissenschaftliche Forschung sowie einen transdisziplinären Forschungszugang.
30 Minuten
Wie reagiert unsere Vegetation auf den Klimawandel oder auf einzelne Störungsereignisse? Warum ist die Vielfalt gerade für die intelligenten Anpassungsprozesse unseres Ökosystems so wichtig? Und welche Rolle kommt der Forschung bei Entscheidungen zur Zukunft traditioneller Systeme wie der Weidehaltung zu?

Auch in dieser Folge zu unserem aktuellen Schwerpunkt Nachhaltigkeit gibt es wieder viele spannende Fragen zur Forschung an der unibz zu diskutieren. Zu Gast bei unibz insight ist die Botanikerin und Expertin für Vegetationskunde Prof.in Camilla Wellstein.

Die gebürtige Deutsche leitet an der Fakultät für Agrar- Umwelt und Lebensmittelwissenschaften den Forschungsbereich Analyse und Management von Gebirgsökosystemen und sitzt im Führungsgremium des Kompetenzzentrums für Nachhaltigkeit der unibz. Gerade die interdisziplinären Projekte des Zentrums zeigen auf, wie eng die ökonomische und soziale Dimension von Nachhaltigkeit mit ökologischen Aspekten verknüpft ist.
29 Minuten
Purpose e profitto: due concetti che sono sempre stati tradizionalmente separati o, quanto meno, distanti. Nel prossimo futuro non sarà più così; la capacità di competere delle imprese si dovrà allineare con il mercato che richiede un comportamento più attento e responsabile sia dal punto di vista sociale che ambientale.

Con il prof. Massimiliano Bonacchi, ordinario di Accounting alla Facoltà di Economia, parliamo del bilancio di sostenibilità. Un documento che andrà a integrare il bilancio classico, quello finanziario, e che permetterà di reinventare i modelli di business alla luce degli obiettivi di sviluppo sostenibile.
33 Minuten
„Ich glaube nicht, dass wir die letzte Generation sein werden; ich gehe vielmehr davon aus, dass wir die erste nachhaltige Generation sein werden“: Das sagt die Umweltökonomin Elisabeth Gsottbauer, neue Stiftungsprofessorin und frischgebackene Leiterin des Kompetenzzentrums für ökonomische, ökologische und soziale Nachhaltigkeit der Freien Universität Bozen, in Anspielung auf den Namen der bekannten Bewegung von Klimaaktivist:innen.

Was geschehen muss, damit ihre Überzeugung tatsächlich Realität wird, ist Thema der ersten Folge einer neuen Staffel unseres Podcast unibz insight. Darin sprechen wir mit Forschenden der unibz über die Notwendigkeiten einer Transformation unseres aktuellen Wirtschaftssystems und Lebensstils und den Beitrag, den ihre Forschung dazu leisten kann.

Professorin Elisabeth Gsottbauer, deren Stiftungsprofessur in den kommenden drei Jahren von der Stiftung Südtiroler Sparkasse und der Südtiroler Sparkasse finanziert wird, kann Entscheidungsträger:innen mit ihrer Forschung wichtige Grundlagen für die Gestaltung einer effektiven Klimapolitik liefern. Grundlage dafür sind kontrollierte Experimente, in denen die Umweltökonomin untersucht, wie sich bestimmte Maßnahmen und Interventionen auf das Verhalten und die Einstellungen von Menschen auswirken und welche Faktoren die Akzeptanz von nachhaltigem Verhalten und klimafreundlichen Maßnahmen in Bevölkerung und Politik fördern.

In welchen Bereichen die gebürtige Österreicherin nun in Südtirol tätig werden will, warum sie sich nach beruflichen Stationen an renommierten Universitäten wie der ETH Zürich, Cambridge oder London School of Economics für die Freie Universität Bozen entschieden hat, und was für eine wissenschaftliche Karriere in diesem Bereich förderlich ist, verrät Elisabeth Gsottbauer in diesem Podcast.
22 Minuten
Warum überlegen immer mehr Frauen in der Wissenschaft infolge der Pandemie ihre Karriere zu beenden? Diese ernüchternde Tatsache steht am Beginn unserer letzten Podcast-Folge der Reihe Women in Science mit Professorin Marjaana Gunkel.

Die gebürtige Finnin forscht und lehrt seit 2015 als Professorin für Organisation und Führung an der Freien Universität Bozen. Seit bald zwei Jahren führt sie als Dekanin zusätzlich unsere Fakultät für Wirtschaftswissenschaften.

In diesem Gespräch beleuchten wir nicht nur den Veränderungsbedarf, den es im Wissenschaftssystem und seinen Karrierelogiken gibt, um Menschen mit Familien nicht zu benachteiligen und mehr Diversität in der Forschung zu ermöglichen. Die Personalexpertin gibt auch Einblicke in ihre eigene Forschung. Darin untersucht sie unter anderem, was Menschen brauchen, um gut und effizient arbeiten zu können und Erfüllung in ihrem Tun zu finden. Ob Smart Working als Vereinbarkeitstool oder unterschiedliche Wertevorstellungen der Babyboomer und der Generation Z: wie Professorin Gunkel aufzeigt, gibt es auch in der Arbeitswelt nicht nur Schwarz und Weiß, sondern viele individuelle Situationen von Menschen und Unternehmen.

Unbestritten in all dem bleibt aber, wie wichtig eine weibliche Perspektive bei den vielen Herausforderungen ist, vor denen Unternehmen und die Wissenschaft stehen. Nicht zuletzt, weil Frauen viele Kompetenzen mitbringen, die in Zeiten der Transformation und des Bedarfs an partezipativerer Führung gefragt sind.
32 Minuten
In dieser Folge unsere Staffel zum Schwerpunkt "Women in Science" treffen wir in unibz insight eine unserer erfolgreichen Women in Tech: die Elektrotechnikerin Luisa Petti. Sie ist einer der führenden Köpfe im Sensing Technologies Lab der unibz, wo sie an Zukunftstechnologien wie essbaren Sensoren oder intelligenten T-Shirts, die unsere muskuläre Ermüdung messen, forscht.

Die gebürtige Süditalienierin wurde nach Stationen am Politecnico di Milano, der ETH Zürich, dem Imperial College und nicht zuletzt dem Tech-Giganten Apple 2018 an die Freie Universität Bozen berufen. Hier hat sie gemeinsam mit Rektor Paolo Lugli und einem rasant wachsenden Team ein innovatives Forschungslabor aufgebaut, in dem völlig neuartige und nachhaltige Sensoren entwickelt werden. Der interdisziplinäre Ansatz dahinter findet sich auch in einem Studiengang, den die junge Professorin und zweifache Mutter seit einem Jahr leitet: ein Bachelor in Elektronik und Cyberphysischen Systemen.
24 Minuten
Ospite del podcast dedicato alla campagna di comunicazione “Women in Science” è la prof.ssa Rosella Gennari. La docente di Fondamenti di Programmazione alla Facoltà di Ingegneria racconta come si è avvicinata all’Informatica provenendo da una Laurea in Matematica e di come la disciplina che insegna possa essere, contrariamente a quello che si potrebbe pensare, uno strumento estremamente efficace di inclusione sociale e scolastica.