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Episoden

42 Minuten
Du merkst es sofort: Jemand schreibt anders. Die Stimme klingt plötzlich distanzierter. Ein Blick fühlt sich komisch an. Irgendetwas hat sich verändert.

Und innerhalb weniger Sekunden wird aus „Da ist etwas anders“ in Deinem Kopf „Da ist etwas mit mir.“

Kommt Dir bekannt vor?

Gerade Menschen mit feinen Antennen nehmen kleinste Veränderungen oft erstaunlich schnell wahr. Das Problem ist dabei gar nicht unbedingt die Wahrnehmung – die kann vollkommen richtig sein. Spannend wird es bei der Geschichte, die wir daraus machen.

Denn nur weil Du spürst, dass sich etwas verändert hat, weißt Du noch lange nicht, warum.

In dieser Folge von „Dein Leben – Dein Weg“ geht es darum, wie schnell wir Wahrnehmung und Interpretation miteinander verwechseln, warum unsere Erfahrungen, Ängste und alten Muster dabei kräftig mitmischen und weshalb sich eine Interpretation trotzdem verdammt nach Wahrheit anfühlen kann.

Wir sprechen darüber, warum manche Menschen besonders sensibel auf Distanz und Stimmungsveränderungen reagieren, was Projektion damit zu tun hat, weshalb unser Gehirn so gerne nach Beweisen für die eigene Geschichte sucht und warum auch ein starkes Bauchgefühl zunächst einmal ein Signal ist – noch kein Gerichtsurteil.

Und vor allem geht es um die Frage:

Wie kann ich meiner Wahrnehmung vertrauen, ohne automatisch alles auf mich zu beziehen?

Denn emotionale Sicherheit bedeutet nicht, andere Menschen perfekt lesen zu können. Sie bedeutet auch, sagen zu können:

„Ich merke, dass etwas anders ist. Und ich weiß gerade noch nicht, warum.“

Eine Folge über feine Antennen, Kopfkino, Bauchgefühl, alte Geschichten und die Kunst, ein Fragezeichen auch mal ein Fragezeichen sein zu lassen.

Ich wünsche Dir viel Freude beim Hören und natürlich wieder den einen oder anderen Gedanken, der noch ein bisschen länger nachwirkt.

Alles für Deinen Weg.

Deine Barbara

Mehr von mir gibt´s hier:

️ ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ https://alfima.com/BarbaraBegerow
53 Minuten
Warum fällt es uns oft so schwer, Nein zu sagen – obwohl wir unsere Grenze längst spüren?

In dieser Folge geht es nicht darum, wie Du Nein sagen kannst. Es geht um das, was darunterliegt: unsere tiefe Sehnsucht nach Zugehörigkeit und Anerkennung und die Angst davor, andere zu enttäuschen, abgelehnt oder als egoistisch wahrgenommen zu werden.

Ich spreche darüber, warum Grenzen unser Gefühl von Verbindung irritieren können, weshalb wir die Emotionen anderer so schnell zu unserer Verantwortung machen und warum ein Schuldgefühl noch lange nicht bedeutet, dass wir tatsächlich etwas falsch gemacht haben.

Und vor allem geht es um die Frage: Wie kannst Du bei Dir bleiben, wenn jemand anderes Deine Grenze nicht gut findet?

Denn gesunde Grenzen bedeuten nicht, möglichst häufig Nein zu sagen. Sie bedeuten, wieder eine echte Wahl zu haben.

Du darfst Ja zu anderen sagen, ohne dabei permanent Nein zu Dir selbst zu sagen.

Wenn Dir diese Folge wertvolle Erkenntnisse geschenkt hat, freue ich mich über Deine Bewertung, Dein kostenloses Abo und natürlich darüber, wenn Du sie mit einem Menschen teilst, für den genau dieses Thema gerade wichtig sein könnte.

Mehr von mir gibt´s hier:

️ ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ https://alfima.com/BarbaraBegerow
54 Minuten
Warum sind einfache Antworten gerade in unsicheren Zeiten so verführerisch? Warum suchen wir nach Schuldigen, wenn die Welt kompliziert wird? Und warum sehen wir manchmal nicht hin, obwohl eigentlich längst offensichtlich ist, was passiert?

Diese Folge ist keine politische Folge, aber sie ist eine Folge mit Haltung.

Ich spreche darüber, was Angst mit unserem Bedürfnis nach Sicherheit macht, warum Zugehörigkeit schnell ein „Wir gegen die“ entstehen lassen kann und weshalb wir besonders aufmerksam werden sollten, wenn für komplexe Probleme plötzlich sehr einfache Schuldige präsentiert werden.

Es geht um Macht und Verantwortung, um Selbstwirksamkeit, Menschlichkeit und unsere Fähigkeit, Widersprüche auszuhalten und selbst zu denken.

Denn gerade in unruhigen Zeiten sollten wir uns eine Frage immer wieder stellen:

Will ich wirklich verstehen – oder möchte ich nur eine Antwort haben, die meine Angst beruhigt?

Und wenn Dir diese Folge wertvolle Erkenntnisse geschenkt hat, freue ich mich über Deine Bewertung, Dein kostenloses Abo und natürlich darüber, wenn Du sie mit einem Menschen teilst, für den genau dieses Thema gerade wichtig sein könnte.

Mehr von mir gibt´s hier:

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59 Minuten
„Na ja... wir werden halt alt.“

Kennst Du solche Sätze?

„In meinem Alter ist das eben so.“

„Dafür bin ich inzwischen zu alt.“

„Ab 50 geht es halt bergab.“

Ich werde in dieser Woche 56 Jahre alt – und je näher mein Geburtstag rückt, desto deutlicher merke ich: Mit meinem eigenen Erleben von Älterwerden hat all das erstaunlich wenig zu tun.

Ganz im Gegenteil.

Ich fühle mich heute körperlich fitter und stärker als in vielen früheren Jahren. Ein aktueller umfangreicher ärztlicher Check-up bestätigt mir einen ausgezeichneten Gesundheitszustand. Gleichzeitig bin ich ruhiger geworden, klarer, verbundener mit mir selbst – und neugierig auf das, was noch kommt.

Und genau deshalb beschäftigt mich in dieser Folge eine Frage:

Wann haben wir eigentlich angefangen, Älterwerden mit Wenigerwerden zu verwechseln?

Natürlich altern wir. Unser Körper verändert sich. Hormone verändern sich, Regeneration verändert sich, Muskelmasse und Knochendichte können abnehmen und bestimmte körperliche Prozesse laufen irgendwann anders als mit 25.

Aber unser kalendarisches Alter erzählt eben nur einen Teil der Geschichte.

Denn wie wir älter werden, wird von vielen Faktoren mitgeprägt: Bewegung, Muskulatur, Schlaf, Ernährung, Stress, soziale Beziehungen, geistige Aktivität, Lebensumstände, genetische Voraussetzungen – und nicht zuletzt davon, wie wir selbst auf unser Alter und unsere Möglichkeiten schauen.

In dieser Folge spreche ich deshalb unter anderem darüber,

warum biologisches und kalendarisches Alter nicht dasselbe sind,

weshalb „Ist halt das Alter“ manchmal viel zu kurz greift,

welche Rolle Bewegung, Krafttraining, Schlaf, Stress und Epigenetik beim gesunden Älterwerden spielen,

warum unser Gehirn auch im höheren Lebensalter lern- und veränderungsfähig bleibt,

was wir mit zunehmenden Jahren nicht nur verlieren, sondern auch gewinnen können,

weshalb Lebenserfahrung, innere Klarheit und emotionale Reife ein unglaublicher Reichtum sein können,

warum Gesundheitsspanne für mich interessanter ist als der Kampf gegen jedes sichtbare Zeichen des Alterns,

und weshalb Dein Leben nicht automatisch kleiner werden muss, nur weil die Zahl auf Deiner Geburtstagstorte größer wird.

Denn ich möchte nicht möglichst lange jung bleiben.

Ich möchte möglichst lange lebendig bleiben.

Und vielleicht ist das eine der wichtigsten Fragen, die wir uns im Laufe unseres Lebens immer wieder stellen dürfen:

Wie möchte ich eigentlich älter werden?

Was möchtest Du mit 60 noch können? Mit 70? Mit 80?

Was möchtest Du noch lernen, erleben, verändern oder beginnen?

Und wo benutzt Du Dein Alter möglicherweise gerade als Argument gegen etwas, obwohl eigentlich Angst, Gewohnheit oder eine gesellschaftliche Vorstellung dahintersteckt?

Mein Gedanke für Dich aus dieser Folge:

Mach Dein Leben nicht kleiner, nur weil Deine Zahl größer wird.

Dein Geburtsjahr sagt etwas darüber aus, wie lange Du schon hier bist.

Es sagt verdammt wenig darüber aus, was noch möglich ist.

Hör rein in Folge 183 von „Dein Leben – Dein Weg“: „56 und kein bisschen auf der Zielgeraden“.

Und dann stell Dir einmal ganz bewusst die Frage:

Was möchtest Du irgendwann rückblickend sagen können: „Gott sei Dank habe ich das noch gemacht“?

Und wenn Du beim Lesen gerade merkst, dass es bei Dir längst nicht mehr nur um ein „Irgendwann“ geht... wenn Du spürst, dass Du etwas verändern möchtest, aber noch nicht so richtig weißt, wo Du anfangen sollst, dann lass uns gemeinsam hinschauen.

In meinem kostenfreien Life Call nehmen wir uns Zeit für Dich und Deine aktuelle Situation. Wir schauen darauf, wo Du gerade stehst, was Dich möglicherweise schon länger festhält und was ein sinnvoller nächster Schritt für Dich sein könnte.

Denn manchmal braucht es keine weitere Runde Nachdenken. Manchmal braucht es ein ehrliches Gespräch und jemanden, der von außen mit Dir auf das schaut, was Du selbst längst spürst.

Wenn Du das Gefühl hast: Jetzt ist mein „Irgendwann“ vielleicht wirklich dran, dann buch Dir Deinen kostenfreien Life Call mit mir.
52 Minuten
Wann hast Du das letzte Mal etwas geschafft, von dem Du vorher dachtest: „Das kann ich nicht“?

Vielleicht war es ein schwieriges Gespräch. Ein klares Nein. Eine Entscheidung, die Dir Angst gemacht hat. Ein Neuanfang. Oder eine Situation, von der Du keine Ahnung hattest, wie Du sie bewältigen sollst.

Und dann kam dieser Moment danach:

„Verdammt. Ich hab’s gemacht.“

Genau in solchen Momenten passiert etwas unglaublich Wichtiges. Wir sammeln einen Beweis über uns selbst: Ich kann handeln. Ich kann Herausforderungen bewältigen. Ich kann etwas bewirken.

Und genau darum geht es in dieser Folge: um Selbstwirksamkeit.

Der Begriff wurde maßgeblich durch den Psychologen Albert Bandura geprägt und beschreibt unsere Überzeugung, durch die eigenen Fähigkeiten und das eigene Handeln Herausforderungen bewältigen und Einfluss nehmen zu können.

Dabei bedeutet Selbstwirksamkeit ausdrücklich nicht: „Ich kann alles.“ Sie bedeutet auch nicht, dass wir unser Leben vollständig kontrollieren können.

Denn das können wir nicht.

Das Leben passiert. Menschen verlassen uns. Pläne scheitern. Wir verlieren einen Job. Werden krank. Menschen, die wir lieben, werden krank. Andere treffen Entscheidungen, deren Konsequenzen auch uns betreffen.

Selbstwirksamkeit beginnt an einem anderen Punkt:

„Ich kann nicht immer bestimmen, was mir passiert. Aber ich kann Einfluss darauf nehmen, was ich jetzt damit mache.“

In dieser Folge erfährst Du unter anderem:

Was Selbstwirksamkeit eigentlich ist und warum sie sich von Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen unterscheidet.

Warum eigene Bewältigungserfahrungen so wichtig dafür sind, dass wir uns selbst etwas zutrauen.

Welche Rolle Vorbilder, Ermutigung und unsere Interpretation körperlicher und emotionaler Reaktionen spielen.

Was erlernte Hilflosigkeit mit dem Gefühl zu tun hat, unserem Leben ausgeliefert zu sein.

Warum wir Menschen manchmal Selbstwirksamkeit nehmen, obwohl wir eigentlich nur helfen wollen.

Weshalb Selbstwirksamkeit nicht bedeutet, alles alleine schaffen zu müssen – und warum Unterstützung anzunehmen sogar ein Ausdruck davon sein kann.

Warum Veränderung häufig nicht mit einem riesigen mutigen Schritt beginnt, sondern mit einer kleinen Handlung, die unserem System zeigt: „Ich kann etwas tun.“

Und weshalb Selbstwirksamkeit nichts damit zu tun hat, immer erfolgreich zu sein.

Denn Du kannst mutig handeln und trotzdem scheitern. Du kannst eine Grenze setzen und einen Menschen dadurch verlieren. Du kannst Dich bewerben und eine Absage bekommen. Du kannst eine Entscheidung treffen und später feststellen, dass sie Dich nicht dorthin geführt hat, wohin Du wolltest.

Selbstwirksamkeit garantiert Dir nicht, dass alles gut ausgeht.

Sie schenkt Dir etwas anderes:

Das Vertrauen, dass Du auch mit dem umgehen kannst, was nicht nach Plan läuft.

️ In Podcastfolge 182 „Selbstwirksamkeit: Die Erfahrung, dass Du Deinem Leben nicht ausgeliefert bist“ spreche ich über Ohnmacht und Handlungsspielräume, über unsere Prägungen und Erfahrungen, über Selbstverantwortung und darüber, wie wir das Vertrauen in unsere eigene Wirksamkeit Schritt für Schritt wieder stärken können.

Wenn Du gerade an einem Punkt stehst, an dem Du weißt, dass sich etwas verändern muss, aber Deine eigenen Möglichkeiten kaum noch sehen kannst, dann ist genau das ein Teil meiner Arbeit.

Ich werde Dir nicht sagen, wie Du Dein Leben zu leben hast. Ich möchte mit Dir herausfinden, was Dich festhält, welche alten Überzeugungen Deinen Blick vernebeln und wie Du wieder Zugang zu Deinen eigenen Ressourcen, Deiner Klarheit und Deiner Handlungsfähigkeit bekommst.

Wenn Du herausfinden möchtest, ob ich die richtige Begleitung für Dich bin, dann lade ich Dich zu einem kostenlosen Life Call ein.

Hier geht’s zu Deinem Life Call.

Und wenn Dir diese Folge gutgetan hat, freue ich mich, wenn Du sie mit einem Menschen teilst, der gerade ein bisschen mehr von diesem Gefühl gebrauchen kann:

Ich bin meinem Leben nicht ausgeliefert. Ich kann etwas tun.
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Über diesen Podcast

Hier bist du genau richtig, wenn du manchmal das Gefühl hast, im Hamsterrad deines Lebens gefangen zu sein und dir Unterstützung wünscht, um endlich auszusteigen und dich auf deinen Weg zu machen. Lerne deine innere Stimme wieder zu hören und vor allem ihr auch zu vertrauen. Es ist alles bereits in dir! Du musst nur zuhören und losgehen... Dieser Podcast unterstützt dich mit fundiertem Wissen und schickt dich jeden Montag mit neuen Impulsen für deinen Weg in die Woche. Hier erwarten dich praktische Tipps und Tools, persönliche Geschichten, Interviews und ganz viel Lebensfreude und Humor.
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