InSpektren - Der Podcast aus der deutschsprachigen A*spec-Community
Die Podcast der deutschsprachigen Ace- und Aro-Community
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Podcaster
Episoden
18.06.2026
1 Stunde 49 Minuten
In der heutigen Folge sprechen Noir und Finn mit Clara vom Podcast ACE AROund the Cake über das Buch “Entromantisiert euch! Ein Weckruf” von Beatrice Frasl. Sie sprechen darüber, worum es in dem Buch geht und wie weit sie mit Frasls Schlussfolgerungen übereinstimmen. Außerdem betrachten sie die aktuelle Verwendung des Begriffs “Liebe” in a*spec Büchern und in aktuellen (queer)feministischen Kontexten und teilen ihre Wahrnehmung diesbezüglich unter anderem aus einer aplatonischen und loveless Perspektive. Sie überlegen außerdem, welche Schritte sie selbst setzen können, um Normen rund um romantische Beziehungen und Liebe in ihrem Leben abzubauen. Moderation: Noir, Finn Gastperson(en): Clara Produktionsleitung: Finn Redaktion: Noir, Finn, Clara Schnitt: Finn Qualitätssicherung: Delfin
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Folge von ACE AROund the Cake zu Entromantisiert euch! ACE AROund the Cake Folge 36 – Entromantisieren wir uns?, https://acearoundthecake.de/2026/06/18/36-entromantisieren-wir-uns/
Content Notes Anmerkung: Je nach verwendetem Player können die Zeitstempel leicht von der tatsächlichen Zeit in der Folge abweichen. Ganze Folge: Geschlechterbinarität und Geschlechterrollen, Fokus auf heterosexuelle Paarbeziehungen, Patriarchat und patriarchale Strukturen, Misogynie und misogyne Strukturen, Romantik-Negativität, Amatornormativität, Reduzierung gesellschaftlicher Probleme und dem Entgegenwirken auf die Abschaffung romantischer Liebe / Paarbeziehungen 00:02:32 – 00:06:02 | Amatornormativität, Abwertung platonischer Liebe und Freund*innenschaften gegenüber romantischer Liebe, Geschlechterbinarität, Stereotype Geschlechterrollen, toxische Männlichkeit, Sexismus, Idealisierung und Romantisierung von Limerenz und Verliebtheit 00:06:35 – 00:08:05 | Einsamkeit und Vereinsamung (in Paarbeziehungen), Geschlechterbinarität, Idealisierung romantischer Paarbeziehungen 00:08:05 – 00:09:56 | Konsumkapitalismus (am “Datingmarkt”) bzw. Vergleiche von Konsum(kapitalismus) mit Dating, Objektifizierende Bewertung von Personen 00:09:58 – 00:13:50 | Zentrierung von Sex und körperlicher Nähe in romantische Paarbeziehungen, Geschlechterbinarität, Toxische Männlichkeit, Absprechen von Männlichkeit, Abwertung anderer Formen körperlicher Nähe gegenüber Sex, Reduzierung von Sex auf PiV (Penis-In-Vagina-Penetration), Zentrierung von Sexualität auf männliche Bedürfnisse, Compulsory Sexuality 00:13:59 – 00:19:07 | Unbezahlte Care Arbeit (und deren Romantisierung), Trennung aufgrund von nicht mehr vorhandener Arbeitsfähigkeit, Misogyne Strukturen und Misogynie, Romantik-Negativität, Relationship Escalator (Beziehungsrolltreppe), Kapitalismus, Patriarchat, Familismus, Sexismus, Absprechen von Liebe, Absprechen von Menschlichkeit, Loveless-Feindlichkeit, Geschlechterrollenbilder, Geschlechterbinarität, Geschlechterbezogene Ungleichheit in heteroromantisch-sexuellen Paarbeziehungen 00:19:18 – 00:22:27 | Gewalt in Paarbeziehungen, Häusliche Gewalt, Sexismus, Misogynie, Femizide / Feminizide, Geschlechterbinarität, Geschlechterrollenbilder und -zuschreibungen, Amatonormativität, Zentrierung von Sexualität (Erwähnung), Unbezahlte Care Arbeit (Erwähnung), Erziehung von Frauen zum Wunsch nach normativen Paarbeziehungen 00:22:27 – 00:24:50 | Amatonormativität (Romantisierung von Liebe und Verliebtheit), Geschlechterbinarität und Geschlechterrollen, Patriarchat, Toxische Männlichkeit, Zentrierung von Nähe auf Sexualität in romantischen Paarbeziehungen, Vernachlässigung von Auswirkungen auf Männer 00:25:01 – 00:28:52 | Romantik-Negativität, Häusliche Gewalt, Femizide / Feminizide, Zentrierung von Sex in romantischen Paarbeziehungen, Geschlechterbezogene Ungleichheit in Paarbeziehungen, verkürzte Darstellung von / Sicht auf poly* Beziehungen, vermeintliches Monopol von romantischen Paarbeziehungen auf Liebe 00:29:35 – 00:29:52 | Probleme in heterosexuell-romantischen Paarbeziehungen (Vereinsamung, Gewalt an Frauen) 00:29:52 – 00:30:15 | Romantik-Negativität 00:31:43 – 00:32:16 | Geschlechterbinarität und Geschlechterrollen, Patriarchat, normative Bilder romantischer Paarbeziehungen, Vernachlässigung von Auswirkungen der Liebesnorm auf alle außer Frauen 00:35:40 – 00:35:54 | Klassismus / Ableismus und damit verbundene Hürden in Bezug auf Fachliteratur 00:37:17 – 00:37:40 | Verallgemeinerte Aussage zur romantische Liebe bzw. deren Abschaffung 00:38:20 – 00:38:35 | Romantik-Negativität, Unbezahlte Care Arbeit (Erwähnung), Ungleich verteilte emotionale Arbeit (Erwähnung), Gesellschaftliche Romantisierung von Limerenz und anderen Emotionen 00:44:22 – 00:49:35 | Patriarchale Strukturen, ungleich verteilte Care Arbeit, Toxische Männlichkeit, Familismus 00:49:49 – 00:51:52 | Trennung (Scheidung, Scheidungsraten), konservative und religiöse Kritik an steigenden Scheidungsraten 00:53:04 – 00:55:25 | Naturalisierung romantischer Liebe / romantischer Anziehung, Amatonormativität, gesellschaftliche Bilder von Liebe, Romantik und Partner*innenschaften 00:01:20 – 01:05:55 | Reproduktion von mononormativen und amatonormativen Beziehungsvorstellungen und Normen in alternativen Beziehungsformen (z. B. queeplatonischen oder poly* Beziehungen), Respectability Politics, Fokus auf Liebe im Aktivismus (Aro*spec-Erasure, Loveless-Erasure) 01:11:12 – 01:20:56 | Platonormativität, Loveless-Feindlichkeit und Erasure, Apl*spec-Erasure und Feindlichkeit, Respectability Politics, Idealisierung des Begriffs Liebe, Bezugnahme auf loveless- und apl*spec-feindliche Annahmen, die Liebe über andere Empfindungen hierarchisieren 01:22:48 – 01:23:05 | Ansprechen der Ansicht, Freund*innenschaft sei vermeintlich die bessere Form von Liebe 01:23:52 – 01:24:01 | Spirituelle Aufladung und Komponente des Begriffs Liebe 01:24:45 – 01:33:13 | Amatonormativität, Liebesnorm (Überhöhung und Idealisierung von Liebe), Loveless- und Apl*spec-Erasure 01:31:14 – 01:32:25 | Religiös / Spirituell aufgeladene Sprache 01:33:51 – 01:34:13 | Romantik-Negativität 01:34:20 – 01:37:20 | Bezugnahme auf patriarchale Beziehungsstrukturen und normativen Beziehungsmustern, Ungleiche Verteilung von Care Arbeit, 01:37:20 – 01:38:40 | Amatonormativität, Amatonormative Sprache die romantische bzw. partner*innenschaftliche Beziehungen über andere Beziehungsformen hierarchisiert 01:38:52 – 01:41:38 | Relationship-Skill-Gap, patriarchale Strukturen und ihre Folgen (binär-geschlechtliche Sozialisation), ungleich verteilte (emotionale) Care Arbeit (Zuschreibung der Verantwortung zu Care Arbeit zu Frauen / weiblich sozialisierten Personen), Geschlechterbinarität und Geschlechterrollenbilder 01:42:48 – 01:43:17 | Relationship-Skill-Gap, binäre Geschlechterrollen, cis-heteronormative Sozialisation und deren Auswirkungen auf Männer
Kapitelmarken 00:00:00 | Cold Open 00:00:14 | Intro 00:00:38 | Begrüßung und Einleitung 00:02:17 | Start in den Inhalt des Buches 00:02:43 | (Einschub) Definition: Amatonormativität 00:04:08 | (Einschub) Inhaltshinweis 00:06:02 | Vereinsamung in Paarbeziehungen & Dating 00:09:58 | Zentrierung von Sexualität und körperliche Nähe in Paarbeziehungen 00:13:59 | Unbezahlte Care Arbeit und ihre Romantisierung 00:19:18 | Gewalt in Paarbeziehungen 00:25:01 | Abschaffung der romantischen Liebe 00:29:03 | Allgemeiner Eindruck der Moderation zum Buch 00:37:17 | Romantische Liebe abschaffen? 01:00:12 | Revolutionäres Potenzial alternativer Beziehungsformen 01:11:12 | Platonormativität, aplatonische und loveless Perspektiven 01:11:53 | (Einschub) Definition: Platonormativität 01:12:20 | (Einschub) Definition: Aplatonik 01:13:25 | (Einschub) Definition: Loveless 01:33:24 | Offene Fragen 01:42:48 | Lexikon: Relationship-Skill-Gap 01:43:27 | Kulturecke: Entromantisiert euch! von Beatrice Frasl 01:44:33 | Was nehmen wir mit? 01:46:31 | Hinweis auf die Sommerpause 01:47:07 | Verabschiedung, Dank und Kontaktmöglichkeiten 01:48:55 | Outro
Lexikon Relationship-Skill-Gap – Der Begriff Relationship-Skill-Gap bezeichnet nach Gregory Matos die Kluft, die sich bezüglich der Beziehungskompetenzen zwischen den (binären) Geschlechtern auftut. Männer haben mit ihren aufgrund ihrer gesellschaftlichen Sozialisation oft geringer ausgeprägte soziale und kommunikative Kompetenzen oft weniger der beim Führen von zwischenmenschlichen Beziehungen und Partner*innenschaften benötigten Fähigkeiten. Damit haben sie bei Frauen heute oft geringere Chancen als noch vor einigen Jahren oder Jahrzehnten.
Kulturecke Beatrice Frasl, Entromantisiert euch! Ein Weckruf, Deutsch, 280 Seiten, ISBN: 978-3-7099-8251-8 (Innsbruck: Haymon Verlag 2025
Begriffserklärung: Subversiv Das Wort subversiv kommt vom spätlateinischen subversio für “Umkehrung”, “Umsturz” oder “Zerstörung” bzw. subvertere für “umkehren”, “umstürzen” oder “vernichten”) und beschreibt Handlungen, Ideen oder Konzepte, die das Ziel haben, bestehende gesellschaftliche Normen oder Autoritäten zu destabilisieren und zu verändern. Wenn in der Folge von subversiven Potenzial alternativer Beziehungsformen und Konzepte die Rede ist, geht es um Möglichkeiten, die diese Lebensentwürfe beinhalten, gesellschaftliche Normen in Frage zu stellen und diese über die Zeit zu verändern.
Erwähnte InSpektren-Folgen InSpektren, Folge 66 – Fragen zu Limerenz, https://inspektren.eu/66-fragen-zu-limerenz InSpektren, Folge 67 – Limerenz, https://inspektren.eu/67-limerenz InSpektren, Folge 93 – Liebesmacht. Gespräch mit Nora Kellner, https://inspektren.eu/93-liebesmacht-gespraech-mit-nora-kellner
Erwähnte Bücher Alice Osemann, Loveless (deutsche Ausgabe), übersetzt von Vanessa Walder, Deutsch, 480 Seiten, Roman, Aroace-Hauptcharakter, ISBN: 978-3-7432-1219-0 (Bindlach: Loewe Jugendbücher 2022) Kayla Kaszyca/Sarah Costello, Sounds Fake But Okay. An Asexual and Aromantic Perspective on Love, Relationships, Sex, and Pretty Much Anything Else, Englisch, 160 Seiten, ISBN: 978-1-83997-001-6 (Bad Hersfeld: Hachette Children’s Book 2023) Nora Kellner, LiebesMacht. Über Freund*innenschaft, Aromantik und die Dekonstruktion von romantischen Beziehungen, Deutsch, 336 Seiten, ISBN: 978-3-89771-254-6 (Münster: Unrast Verlag 2025)
Shout-Outs Introsprecher: Kijargo Intro/Outro: John Bartmann – Jazzy DetectiveAudio-Player
Uns findet ihr außerdem hier inspektren.eu instagram: inspektren_podcast facebook: InSpektren.Podcast twitch: InSpektren_Podcast twitter: InSpektren Mastodon: chaos.social/@inspektren Discord: aspecgerman.de Mail: info@inspektren.eu YouTube Spotify Amazon Music Apple Podcast Google Podcast A*spec Vibes zum Anhören findet ihr auf unserer Spotify Playlist
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Folge von ACE AROund the Cake zu Entromantisiert euch! ACE AROund the Cake Folge 36 – Entromantisieren wir uns?, https://acearoundthecake.de/2026/06/18/36-entromantisieren-wir-uns/
Content Notes Anmerkung: Je nach verwendetem Player können die Zeitstempel leicht von der tatsächlichen Zeit in der Folge abweichen. Ganze Folge: Geschlechterbinarität und Geschlechterrollen, Fokus auf heterosexuelle Paarbeziehungen, Patriarchat und patriarchale Strukturen, Misogynie und misogyne Strukturen, Romantik-Negativität, Amatornormativität, Reduzierung gesellschaftlicher Probleme und dem Entgegenwirken auf die Abschaffung romantischer Liebe / Paarbeziehungen 00:02:32 – 00:06:02 | Amatornormativität, Abwertung platonischer Liebe und Freund*innenschaften gegenüber romantischer Liebe, Geschlechterbinarität, Stereotype Geschlechterrollen, toxische Männlichkeit, Sexismus, Idealisierung und Romantisierung von Limerenz und Verliebtheit 00:06:35 – 00:08:05 | Einsamkeit und Vereinsamung (in Paarbeziehungen), Geschlechterbinarität, Idealisierung romantischer Paarbeziehungen 00:08:05 – 00:09:56 | Konsumkapitalismus (am “Datingmarkt”) bzw. Vergleiche von Konsum(kapitalismus) mit Dating, Objektifizierende Bewertung von Personen 00:09:58 – 00:13:50 | Zentrierung von Sex und körperlicher Nähe in romantische Paarbeziehungen, Geschlechterbinarität, Toxische Männlichkeit, Absprechen von Männlichkeit, Abwertung anderer Formen körperlicher Nähe gegenüber Sex, Reduzierung von Sex auf PiV (Penis-In-Vagina-Penetration), Zentrierung von Sexualität auf männliche Bedürfnisse, Compulsory Sexuality 00:13:59 – 00:19:07 | Unbezahlte Care Arbeit (und deren Romantisierung), Trennung aufgrund von nicht mehr vorhandener Arbeitsfähigkeit, Misogyne Strukturen und Misogynie, Romantik-Negativität, Relationship Escalator (Beziehungsrolltreppe), Kapitalismus, Patriarchat, Familismus, Sexismus, Absprechen von Liebe, Absprechen von Menschlichkeit, Loveless-Feindlichkeit, Geschlechterrollenbilder, Geschlechterbinarität, Geschlechterbezogene Ungleichheit in heteroromantisch-sexuellen Paarbeziehungen 00:19:18 – 00:22:27 | Gewalt in Paarbeziehungen, Häusliche Gewalt, Sexismus, Misogynie, Femizide / Feminizide, Geschlechterbinarität, Geschlechterrollenbilder und -zuschreibungen, Amatonormativität, Zentrierung von Sexualität (Erwähnung), Unbezahlte Care Arbeit (Erwähnung), Erziehung von Frauen zum Wunsch nach normativen Paarbeziehungen 00:22:27 – 00:24:50 | Amatonormativität (Romantisierung von Liebe und Verliebtheit), Geschlechterbinarität und Geschlechterrollen, Patriarchat, Toxische Männlichkeit, Zentrierung von Nähe auf Sexualität in romantischen Paarbeziehungen, Vernachlässigung von Auswirkungen auf Männer 00:25:01 – 00:28:52 | Romantik-Negativität, Häusliche Gewalt, Femizide / Feminizide, Zentrierung von Sex in romantischen Paarbeziehungen, Geschlechterbezogene Ungleichheit in Paarbeziehungen, verkürzte Darstellung von / Sicht auf poly* Beziehungen, vermeintliches Monopol von romantischen Paarbeziehungen auf Liebe 00:29:35 – 00:29:52 | Probleme in heterosexuell-romantischen Paarbeziehungen (Vereinsamung, Gewalt an Frauen) 00:29:52 – 00:30:15 | Romantik-Negativität 00:31:43 – 00:32:16 | Geschlechterbinarität und Geschlechterrollen, Patriarchat, normative Bilder romantischer Paarbeziehungen, Vernachlässigung von Auswirkungen der Liebesnorm auf alle außer Frauen 00:35:40 – 00:35:54 | Klassismus / Ableismus und damit verbundene Hürden in Bezug auf Fachliteratur 00:37:17 – 00:37:40 | Verallgemeinerte Aussage zur romantische Liebe bzw. deren Abschaffung 00:38:20 – 00:38:35 | Romantik-Negativität, Unbezahlte Care Arbeit (Erwähnung), Ungleich verteilte emotionale Arbeit (Erwähnung), Gesellschaftliche Romantisierung von Limerenz und anderen Emotionen 00:44:22 – 00:49:35 | Patriarchale Strukturen, ungleich verteilte Care Arbeit, Toxische Männlichkeit, Familismus 00:49:49 – 00:51:52 | Trennung (Scheidung, Scheidungsraten), konservative und religiöse Kritik an steigenden Scheidungsraten 00:53:04 – 00:55:25 | Naturalisierung romantischer Liebe / romantischer Anziehung, Amatonormativität, gesellschaftliche Bilder von Liebe, Romantik und Partner*innenschaften 00:01:20 – 01:05:55 | Reproduktion von mononormativen und amatonormativen Beziehungsvorstellungen und Normen in alternativen Beziehungsformen (z. B. queeplatonischen oder poly* Beziehungen), Respectability Politics, Fokus auf Liebe im Aktivismus (Aro*spec-Erasure, Loveless-Erasure) 01:11:12 – 01:20:56 | Platonormativität, Loveless-Feindlichkeit und Erasure, Apl*spec-Erasure und Feindlichkeit, Respectability Politics, Idealisierung des Begriffs Liebe, Bezugnahme auf loveless- und apl*spec-feindliche Annahmen, die Liebe über andere Empfindungen hierarchisieren 01:22:48 – 01:23:05 | Ansprechen der Ansicht, Freund*innenschaft sei vermeintlich die bessere Form von Liebe 01:23:52 – 01:24:01 | Spirituelle Aufladung und Komponente des Begriffs Liebe 01:24:45 – 01:33:13 | Amatonormativität, Liebesnorm (Überhöhung und Idealisierung von Liebe), Loveless- und Apl*spec-Erasure 01:31:14 – 01:32:25 | Religiös / Spirituell aufgeladene Sprache 01:33:51 – 01:34:13 | Romantik-Negativität 01:34:20 – 01:37:20 | Bezugnahme auf patriarchale Beziehungsstrukturen und normativen Beziehungsmustern, Ungleiche Verteilung von Care Arbeit, 01:37:20 – 01:38:40 | Amatonormativität, Amatonormative Sprache die romantische bzw. partner*innenschaftliche Beziehungen über andere Beziehungsformen hierarchisiert 01:38:52 – 01:41:38 | Relationship-Skill-Gap, patriarchale Strukturen und ihre Folgen (binär-geschlechtliche Sozialisation), ungleich verteilte (emotionale) Care Arbeit (Zuschreibung der Verantwortung zu Care Arbeit zu Frauen / weiblich sozialisierten Personen), Geschlechterbinarität und Geschlechterrollenbilder 01:42:48 – 01:43:17 | Relationship-Skill-Gap, binäre Geschlechterrollen, cis-heteronormative Sozialisation und deren Auswirkungen auf Männer
Kapitelmarken 00:00:00 | Cold Open 00:00:14 | Intro 00:00:38 | Begrüßung und Einleitung 00:02:17 | Start in den Inhalt des Buches 00:02:43 | (Einschub) Definition: Amatonormativität 00:04:08 | (Einschub) Inhaltshinweis 00:06:02 | Vereinsamung in Paarbeziehungen & Dating 00:09:58 | Zentrierung von Sexualität und körperliche Nähe in Paarbeziehungen 00:13:59 | Unbezahlte Care Arbeit und ihre Romantisierung 00:19:18 | Gewalt in Paarbeziehungen 00:25:01 | Abschaffung der romantischen Liebe 00:29:03 | Allgemeiner Eindruck der Moderation zum Buch 00:37:17 | Romantische Liebe abschaffen? 01:00:12 | Revolutionäres Potenzial alternativer Beziehungsformen 01:11:12 | Platonormativität, aplatonische und loveless Perspektiven 01:11:53 | (Einschub) Definition: Platonormativität 01:12:20 | (Einschub) Definition: Aplatonik 01:13:25 | (Einschub) Definition: Loveless 01:33:24 | Offene Fragen 01:42:48 | Lexikon: Relationship-Skill-Gap 01:43:27 | Kulturecke: Entromantisiert euch! von Beatrice Frasl 01:44:33 | Was nehmen wir mit? 01:46:31 | Hinweis auf die Sommerpause 01:47:07 | Verabschiedung, Dank und Kontaktmöglichkeiten 01:48:55 | Outro
Lexikon Relationship-Skill-Gap – Der Begriff Relationship-Skill-Gap bezeichnet nach Gregory Matos die Kluft, die sich bezüglich der Beziehungskompetenzen zwischen den (binären) Geschlechtern auftut. Männer haben mit ihren aufgrund ihrer gesellschaftlichen Sozialisation oft geringer ausgeprägte soziale und kommunikative Kompetenzen oft weniger der beim Führen von zwischenmenschlichen Beziehungen und Partner*innenschaften benötigten Fähigkeiten. Damit haben sie bei Frauen heute oft geringere Chancen als noch vor einigen Jahren oder Jahrzehnten.
Kulturecke Beatrice Frasl, Entromantisiert euch! Ein Weckruf, Deutsch, 280 Seiten, ISBN: 978-3-7099-8251-8 (Innsbruck: Haymon Verlag 2025
Begriffserklärung: Subversiv Das Wort subversiv kommt vom spätlateinischen subversio für “Umkehrung”, “Umsturz” oder “Zerstörung” bzw. subvertere für “umkehren”, “umstürzen” oder “vernichten”) und beschreibt Handlungen, Ideen oder Konzepte, die das Ziel haben, bestehende gesellschaftliche Normen oder Autoritäten zu destabilisieren und zu verändern. Wenn in der Folge von subversiven Potenzial alternativer Beziehungsformen und Konzepte die Rede ist, geht es um Möglichkeiten, die diese Lebensentwürfe beinhalten, gesellschaftliche Normen in Frage zu stellen und diese über die Zeit zu verändern.
Erwähnte InSpektren-Folgen InSpektren, Folge 66 – Fragen zu Limerenz, https://inspektren.eu/66-fragen-zu-limerenz InSpektren, Folge 67 – Limerenz, https://inspektren.eu/67-limerenz InSpektren, Folge 93 – Liebesmacht. Gespräch mit Nora Kellner, https://inspektren.eu/93-liebesmacht-gespraech-mit-nora-kellner
Erwähnte Bücher Alice Osemann, Loveless (deutsche Ausgabe), übersetzt von Vanessa Walder, Deutsch, 480 Seiten, Roman, Aroace-Hauptcharakter, ISBN: 978-3-7432-1219-0 (Bindlach: Loewe Jugendbücher 2022) Kayla Kaszyca/Sarah Costello, Sounds Fake But Okay. An Asexual and Aromantic Perspective on Love, Relationships, Sex, and Pretty Much Anything Else, Englisch, 160 Seiten, ISBN: 978-1-83997-001-6 (Bad Hersfeld: Hachette Children’s Book 2023) Nora Kellner, LiebesMacht. Über Freund*innenschaft, Aromantik und die Dekonstruktion von romantischen Beziehungen, Deutsch, 336 Seiten, ISBN: 978-3-89771-254-6 (Münster: Unrast Verlag 2025)
Shout-Outs Introsprecher: Kijargo Intro/Outro: John Bartmann – Jazzy DetectiveAudio-Player
Uns findet ihr außerdem hier inspektren.eu instagram: inspektren_podcast facebook: InSpektren.Podcast twitch: InSpektren_Podcast twitter: InSpektren Mastodon: chaos.social/@inspektren Discord: aspecgerman.de Mail: info@inspektren.eu YouTube Spotify Amazon Music Apple Podcast Google Podcast A*spec Vibes zum Anhören findet ihr auf unserer Spotify Playlist
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04.06.2026
1 Stunde 28 Minuten
In der heutigen Folge unterhalten sich Noir und Finn mit Nora Kellner über ihr Buch LiebesMacht. Über Freund*innenschaft, Aromantik und die Dekonstruktion von romantischen Beziehungen. Sie fragen sich, was Liebe ist und welche Funktion diese in unserer Gesellschaft eigentlich einnimmt, thematisieren aber auch, wie freund*innenschaftszentriertes Leben bei ihnen aussieht und welche Herausforderungen es dabei gibt. Außerdem geht es darum, wieso unsere Gesellschaft Liebe reflektieren sollte und wieso diese Themen auch für alloromantische Menschen relevant ist. Moderation: Finn, Noir Gastperson(en): Nora Kellner Produktionsleitung: Noir Redaktion: Nora, Noir, Finn Schnitt: Torsten Qualitätssicherung: Finn, Delfin, Katharina
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Content Notes Ganze Folge: Amatonormativität, Familismus, Sexismus, Patriarchat, Kapitalismus, Binarität, Überhöhung / Idealisierung / Immunisierung / vermeintliche Natürlichkeit von Liebe, Mononormativität, Distanzerfahrungen im Bezug auf Liebe, Zentrierung von romantischen oder romantischen sexuellen Beziehungen, Erwartungen an Beziehungen und Druck in Beziehungen, Relationship Escalator 00:00:55-00:01:00 | Binäre Sprache 00:08:18-00:12:36 | Zentrierung und Immunisierung von Liebe, Amatornormativität, Patriachat, Kapitalismus, Familismus, Liebe als Machtinstrument, Mononormativität 00:13:03-00:28:03 | Naturalisierung, Idealisierung, Zentrierung und Immunisierung von Liebe, Lovelessfeindlichkeit, Distanzerfahrung in Bezug auf das Konzept Liebe, Aro*spec-Feindlichkeit, Amatonormativität, Absprechen von Erleben, Absprechen von Menschlichkeit / Person-Sein, Zentrierung von Liebe, Respectability Politics (Erwähnung), Mononormativität 00:30:40-00:35:55 | Distanzerfahrung in Bezug auf das Konzept “Liebe”, Fremdzuschreibung von Gefühlen, Absprechen von Erleben, Amatonormativität, Performative Intimität 00:48:56-00:49:07 | Binärsystem Romantische Beziehungen und Freund*innenschaften (Erwähnung) 00:49:46-00:50:44 | Reproduktion von amatonormativen und mononormativen Mustern und Normen in Partnerinnenschaften inkl. nicht-romantischen oder nicht-monogamen Partnerinnenschaften 00:56:10-00:57:05 | Amatornormativität, Reproduktion amatonormativer Muster und Hierarchisierungen in Partner*innenschaften 00:58:32-00:59:10 | Binärsystem zwischen romantischen Beziehungen und Freund*innenschaft, Reproduktion von normativen Vorstellungen und Mustern 01:01:44-01:02:28 | Amatonormativität, Mononormativität 01:05:18-01:05:37 | Gewalt, Gewalt und gewaltvolle Strukturen in Familien 01:13:54-01:21:40 | Erwartungen und Druck in (monoromantisch-monosexuellen) Partner*innenschaften, Eifersucht, gesellschaftliche Normen, Relationship Escalator (Beziehungsrolltreppe)
Kapitelmarken 00:00:00 | Intro 00:00:23 | Begrüßung und Einleitung 00:01:54 | Wie kam es zum Buch? 00:05:18 | Inhalt des Buchs 00:07:46 | Was ist Liebe? 00:28:12 | Wie verwenden wir den Begriff “Liebe”? 00:37:00 | Freund*innenschaftszentriertes Leben 00:58:18 | Herausforderungen eines freund*innenschaftszentrierten Lebens 01:06:15 | Hierarchisierung und Priorisierung von Beziehungen 01:07:53 | Kommunikation über die eigene Lebensweise 01:10:45 | Warum unsere Gesellschaft Liebe reflektieren sollte 01:22:20 | Lexikon: Pod 01:23:01 | Kulturecke: Liebes Macht. Über Freund*innenschaft, Aromantik und die Dekonstruktion von romantischen Beziehungen von Nora Kellner 01:24:05 | Was nehmen wir mit? 01:26:00 | Verabschiedung, Dank und Kontaktmöglichkeiten 01:27:56 | Outro
Lexikon Pod – Der Pod einer Person besteht aus den Personen, an die diese sich wenden würdest, wenn dir Gewalt, Schaden oder Missbrauch widerfahren ist, aber auch wenn sie Unterstützung sucht, um Verantwortung für die von ihr verursachte Gewalt, Schaden oder Missbrauch zu übernehmen und wenn sie Gewalt beobachtet, oder eine Person, um die sie sich sorgt gewalttätig ist oder Gewalt bzw. Missbrauch erfahren hat.
Kulturecke Nora Kellner, LiebesMacht. Über Freund*innenschaft, Aromantik und die Dekonstruktion von romantischen Beziehungen, Deutsch, 336 Seiten, ISBN: 978-3-89771-254-6 (Münster: Unrast Verlag 2025)
Erwähnte Bücher und Blogbeiträge Nora Kellner, OpferMacht. Klartext reden über sexuelle Gewalt, Deutsch, 272 Seiten, ISBN: 978-3-89771-342-0 (Münster: Unrastverlag 2023) Şeyda Kurt, Radikale Zärtlichkeit. Warum Liebe politisch ist, Deutsch, 224 Seiten, ISBN: 978-3-7499-0114-2 (Hamburg: HaperCollins 2021) Andrea Newerla, Das Ende des Romantikdiktats. Warum wir Nähe, Beziehungen und Liebe neu denken sollten, Deutsch, 208 Seiten, ISBN: 978-3-466-37300-0 (München: Kösel-Verlag 2023) Finn, Mein herzlichstes Danke, https://aromantik.de/mein-herzlichstes-danke, Blogbeitrag bei Aktivaro auf aromantik.de, 30. September 2021 Bini Adamczak, Beziehungsweise Revolution. 1971, 1968 und kommende, Deutsch, 313 Seiten, ISBN: 978-3-518-12721-6 (Berlin: Suhrkamp 2017)
Quellen Zum Begriff Pod: Magnus, Mia for the Bay Area Transformative Justice Collective, 2020 S. 119-120.
Shout-Outs Introsprecher: Kijargo Intro/Outro: John Bartmann – Jazzy DetectiveAudio-Player
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Content Notes Ganze Folge: Amatonormativität, Familismus, Sexismus, Patriarchat, Kapitalismus, Binarität, Überhöhung / Idealisierung / Immunisierung / vermeintliche Natürlichkeit von Liebe, Mononormativität, Distanzerfahrungen im Bezug auf Liebe, Zentrierung von romantischen oder romantischen sexuellen Beziehungen, Erwartungen an Beziehungen und Druck in Beziehungen, Relationship Escalator 00:00:55-00:01:00 | Binäre Sprache 00:08:18-00:12:36 | Zentrierung und Immunisierung von Liebe, Amatornormativität, Patriachat, Kapitalismus, Familismus, Liebe als Machtinstrument, Mononormativität 00:13:03-00:28:03 | Naturalisierung, Idealisierung, Zentrierung und Immunisierung von Liebe, Lovelessfeindlichkeit, Distanzerfahrung in Bezug auf das Konzept Liebe, Aro*spec-Feindlichkeit, Amatonormativität, Absprechen von Erleben, Absprechen von Menschlichkeit / Person-Sein, Zentrierung von Liebe, Respectability Politics (Erwähnung), Mononormativität 00:30:40-00:35:55 | Distanzerfahrung in Bezug auf das Konzept “Liebe”, Fremdzuschreibung von Gefühlen, Absprechen von Erleben, Amatonormativität, Performative Intimität 00:48:56-00:49:07 | Binärsystem Romantische Beziehungen und Freund*innenschaften (Erwähnung) 00:49:46-00:50:44 | Reproduktion von amatonormativen und mononormativen Mustern und Normen in Partnerinnenschaften inkl. nicht-romantischen oder nicht-monogamen Partnerinnenschaften 00:56:10-00:57:05 | Amatornormativität, Reproduktion amatonormativer Muster und Hierarchisierungen in Partner*innenschaften 00:58:32-00:59:10 | Binärsystem zwischen romantischen Beziehungen und Freund*innenschaft, Reproduktion von normativen Vorstellungen und Mustern 01:01:44-01:02:28 | Amatonormativität, Mononormativität 01:05:18-01:05:37 | Gewalt, Gewalt und gewaltvolle Strukturen in Familien 01:13:54-01:21:40 | Erwartungen und Druck in (monoromantisch-monosexuellen) Partner*innenschaften, Eifersucht, gesellschaftliche Normen, Relationship Escalator (Beziehungsrolltreppe)
Kapitelmarken 00:00:00 | Intro 00:00:23 | Begrüßung und Einleitung 00:01:54 | Wie kam es zum Buch? 00:05:18 | Inhalt des Buchs 00:07:46 | Was ist Liebe? 00:28:12 | Wie verwenden wir den Begriff “Liebe”? 00:37:00 | Freund*innenschaftszentriertes Leben 00:58:18 | Herausforderungen eines freund*innenschaftszentrierten Lebens 01:06:15 | Hierarchisierung und Priorisierung von Beziehungen 01:07:53 | Kommunikation über die eigene Lebensweise 01:10:45 | Warum unsere Gesellschaft Liebe reflektieren sollte 01:22:20 | Lexikon: Pod 01:23:01 | Kulturecke: Liebes Macht. Über Freund*innenschaft, Aromantik und die Dekonstruktion von romantischen Beziehungen von Nora Kellner 01:24:05 | Was nehmen wir mit? 01:26:00 | Verabschiedung, Dank und Kontaktmöglichkeiten 01:27:56 | Outro
Lexikon Pod – Der Pod einer Person besteht aus den Personen, an die diese sich wenden würdest, wenn dir Gewalt, Schaden oder Missbrauch widerfahren ist, aber auch wenn sie Unterstützung sucht, um Verantwortung für die von ihr verursachte Gewalt, Schaden oder Missbrauch zu übernehmen und wenn sie Gewalt beobachtet, oder eine Person, um die sie sich sorgt gewalttätig ist oder Gewalt bzw. Missbrauch erfahren hat.
Kulturecke Nora Kellner, LiebesMacht. Über Freund*innenschaft, Aromantik und die Dekonstruktion von romantischen Beziehungen, Deutsch, 336 Seiten, ISBN: 978-3-89771-254-6 (Münster: Unrast Verlag 2025)
Erwähnte Bücher und Blogbeiträge Nora Kellner, OpferMacht. Klartext reden über sexuelle Gewalt, Deutsch, 272 Seiten, ISBN: 978-3-89771-342-0 (Münster: Unrastverlag 2023) Şeyda Kurt, Radikale Zärtlichkeit. Warum Liebe politisch ist, Deutsch, 224 Seiten, ISBN: 978-3-7499-0114-2 (Hamburg: HaperCollins 2021) Andrea Newerla, Das Ende des Romantikdiktats. Warum wir Nähe, Beziehungen und Liebe neu denken sollten, Deutsch, 208 Seiten, ISBN: 978-3-466-37300-0 (München: Kösel-Verlag 2023) Finn, Mein herzlichstes Danke, https://aromantik.de/mein-herzlichstes-danke, Blogbeitrag bei Aktivaro auf aromantik.de, 30. September 2021 Bini Adamczak, Beziehungsweise Revolution. 1971, 1968 und kommende, Deutsch, 313 Seiten, ISBN: 978-3-518-12721-6 (Berlin: Suhrkamp 2017)
Quellen Zum Begriff Pod: Magnus, Mia for the Bay Area Transformative Justice Collective, 2020 S. 119-120.
Shout-Outs Introsprecher: Kijargo Intro/Outro: John Bartmann – Jazzy DetectiveAudio-Player
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21.05.2026
1 Stunde 21 Minuten
In der aktuellen Folge, die ursprünglich als Livefolge zur Aroweek aufgenommen wurde, sprechen Finn und Chris mit Samu vom Podcast ACE AROund the Cake über ihre Erfahrungen als Bi+ Aros. Sie unterhalten sich darüber, wie ihre Aro*spec und M*spec-Identitäten zusammenhängen und ihre Coming Outs, thematisieren aber auch Überschneidungen in Bezug auf Queerfeindlichkeit und überlegen, was sie sich von Bi+ und Aro-Communitys wünschen würden. Moderation: Finn, Chris Gastperson(en): Samu Produktionsleitung: Finn Redaktion: Samu, Noir, Finn, Chris Schnitt: Finn Qualitätssicherung: Chris, Katharina, Delfin
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Content Notes Anmerkung: Je nach verwendetem Player können die Zeitstempel leicht von der tatsächlichen Zeit in der Folge abweichen. 00:02:26-00:02:43 | Erwähnung von Amatonormativität, Queerfeindlichkeit, Bi-Feindlichkeit und Aro*-Feindlichkeit im Rahmen der Inhaltshinweise 00:10:04-00:10:12 | Gatekeeping (internalisiert), internalisierte Ace*spec-Feindlichkeit 00:13:34-00:13:45 | Distanzerfahrung unter allosexuellen Personen 00:16:39-00:16:47 | Internalisierte Bi-Feindlichkeit und Gatekeeping 00:24:00-00:24:18 | Referenz auf Gewalt (Bedrohung mit einer Waffe) im Rahmen eines Vergleichs 00:27:56-00:28:04 | Amatonormative Formulierung (Sprachliche Hierarchisierung von sexuell- und/oder romantischen Beziehungen über Freund*innenschaften) 00:29:02-00:29:19 | Referenz auf Polizei (“Labelpolizei”) 00:35:13-00:35:42 | Erwähnung von Beziehungsende / Trennung, Eifersucht in Paarbeziehungen, negative Reaktionen von Partnerpersonen auf das Coming Out als polyamor 00:38:04-00:38:08 | Binäre Sprache 00:43:00-00:44:22 | Queerfeindlichkeit (M*spec-Feindlichkeit, Aro*spec-Feindlichkeit), Vorurteile, Zitat einer aro*spec- und alloaro-feindlichen Aussage, Amatonormativität, Abwertung von Sex außerhalb von Paarbeziehungen 00:45:39-00:55:11 | Queerfeindlichkeit (M*spec-Feindlichkeit, Pan*-Feindlichkeit, Aro*spec-Feindlichkeit), Annahme dass M*specs nicht Aro*- und/oder Ace*spec sein könnten, Stereotype queerer Identitäten in z. B. Memes, Besprechung aro*spec- und m*spec-feindlicher Vorurteile, Amatonormativität, Compulsory Heterosexuality/romanticism, Vorurteile gegenüber in Polybeziehungen lebenden Personen, Slut Shaming, Abwertung von Promiskuität, mitunter unangenehme Reaktion auf ein Coming Out als poly(affactionate) 00:55:13-00:59:14 | Queerfeindlichkeit, Unsichtbarkeit von Aro*spec- M*spec-Identitäten, Exklusionismus innerhalb von M*spec-Communitys und queeren Communitys (Absprechen von Queer-Sein), Druck / Forderung sein Label beweisen zu müssen, Queer Impostor-Syndrome 00:56:45-00:57:03 | Binäre Sprache 01:00:28-01:01:21 | Queerfeindlichkeit, Exklusionismus, Annahme Aro*specs könnten nicht bi+ sein, Vorurteile 01:02:11-01:03:35 | Gatekeeping, Allonormativität und Amatonormativität in M*spec-Communitys, Unsichtbarkeit von Aro*spec-Identitäten 01:04:33-01:06:18 | Bi- bzw. M*spec-Feindlichkeit, Vorurteile, Zuschreibungen, Slut Shaming, Sex-Negativität / Sex-Moralismus 01:06:17-01:08:43 | Unsichtbarkeit von Aro*spec-Identitäten, Entfremdungsgefühl, alloromantisch-feindliche Aussage (wird direkt als problematisch eingeordnet), Distanzerfahrung unter alloromantisch-allosexuellen Personen, Sex-Negativität 01:09:53-01:10:36 | Entfremdungsgefühl 01:11:30-01:12:22 | Gatekeeping, Infighting 01:13:46-01:15:25 | Sex-Negativität / Sex-Moralismus, Queerfeindliche Vorurteile (Erwähnung)
Kapitelmarken 00:00:00 | Intro 00:00:24 | Begrüßung und Einleitung 00:02:26 | Inhaltshinweise 00:03:20 | Definition: M*spec 00:04:08 | Aro*spec-Label und Erleben der Moderierenden 00:08:08 | Verortung auf dem sexuellen Spektrum 00:14:20 | Intersektion: Aromantisches Spektrum und M*spec-Identität 00:18:57 | Coming Out 00:34:30 | Beziehungsformen 00:42:20 | Wahrnehmung von Außen und Queerfeindlichkeit 00:59:47 | Aro*spec- und M*spec-Communitys 01:10:46 | Bessere Communitys für Bi+ Aro*specs? 01:15:35 | Was nehmen wir mit? 01:19:03 | Verabschiedung, Dank und Kontaktmöglichkeiten 01:21:12 | Outro
Erwähnte InSpektren-Folgen InSpektren, Folge 68 – Bi, Pan, M*spec Teil I, https://inspektren.eu/bi-pan-mspec-teil-i InSpektren, Folge 69 – Bi, Pan, M*spec Teil II, https://inspektren.eu/68-bi-pan-mspec-teil-ii
Shout-Outs Introsprecher: Kijargo Intro/Outro: John Bartmann – Jazzy DetectiveAudio-Player
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Content Notes Anmerkung: Je nach verwendetem Player können die Zeitstempel leicht von der tatsächlichen Zeit in der Folge abweichen. 00:02:26-00:02:43 | Erwähnung von Amatonormativität, Queerfeindlichkeit, Bi-Feindlichkeit und Aro*-Feindlichkeit im Rahmen der Inhaltshinweise 00:10:04-00:10:12 | Gatekeeping (internalisiert), internalisierte Ace*spec-Feindlichkeit 00:13:34-00:13:45 | Distanzerfahrung unter allosexuellen Personen 00:16:39-00:16:47 | Internalisierte Bi-Feindlichkeit und Gatekeeping 00:24:00-00:24:18 | Referenz auf Gewalt (Bedrohung mit einer Waffe) im Rahmen eines Vergleichs 00:27:56-00:28:04 | Amatonormative Formulierung (Sprachliche Hierarchisierung von sexuell- und/oder romantischen Beziehungen über Freund*innenschaften) 00:29:02-00:29:19 | Referenz auf Polizei (“Labelpolizei”) 00:35:13-00:35:42 | Erwähnung von Beziehungsende / Trennung, Eifersucht in Paarbeziehungen, negative Reaktionen von Partnerpersonen auf das Coming Out als polyamor 00:38:04-00:38:08 | Binäre Sprache 00:43:00-00:44:22 | Queerfeindlichkeit (M*spec-Feindlichkeit, Aro*spec-Feindlichkeit), Vorurteile, Zitat einer aro*spec- und alloaro-feindlichen Aussage, Amatonormativität, Abwertung von Sex außerhalb von Paarbeziehungen 00:45:39-00:55:11 | Queerfeindlichkeit (M*spec-Feindlichkeit, Pan*-Feindlichkeit, Aro*spec-Feindlichkeit), Annahme dass M*specs nicht Aro*- und/oder Ace*spec sein könnten, Stereotype queerer Identitäten in z. B. Memes, Besprechung aro*spec- und m*spec-feindlicher Vorurteile, Amatonormativität, Compulsory Heterosexuality/romanticism, Vorurteile gegenüber in Polybeziehungen lebenden Personen, Slut Shaming, Abwertung von Promiskuität, mitunter unangenehme Reaktion auf ein Coming Out als poly(affactionate) 00:55:13-00:59:14 | Queerfeindlichkeit, Unsichtbarkeit von Aro*spec- M*spec-Identitäten, Exklusionismus innerhalb von M*spec-Communitys und queeren Communitys (Absprechen von Queer-Sein), Druck / Forderung sein Label beweisen zu müssen, Queer Impostor-Syndrome 00:56:45-00:57:03 | Binäre Sprache 01:00:28-01:01:21 | Queerfeindlichkeit, Exklusionismus, Annahme Aro*specs könnten nicht bi+ sein, Vorurteile 01:02:11-01:03:35 | Gatekeeping, Allonormativität und Amatonormativität in M*spec-Communitys, Unsichtbarkeit von Aro*spec-Identitäten 01:04:33-01:06:18 | Bi- bzw. M*spec-Feindlichkeit, Vorurteile, Zuschreibungen, Slut Shaming, Sex-Negativität / Sex-Moralismus 01:06:17-01:08:43 | Unsichtbarkeit von Aro*spec-Identitäten, Entfremdungsgefühl, alloromantisch-feindliche Aussage (wird direkt als problematisch eingeordnet), Distanzerfahrung unter alloromantisch-allosexuellen Personen, Sex-Negativität 01:09:53-01:10:36 | Entfremdungsgefühl 01:11:30-01:12:22 | Gatekeeping, Infighting 01:13:46-01:15:25 | Sex-Negativität / Sex-Moralismus, Queerfeindliche Vorurteile (Erwähnung)
Kapitelmarken 00:00:00 | Intro 00:00:24 | Begrüßung und Einleitung 00:02:26 | Inhaltshinweise 00:03:20 | Definition: M*spec 00:04:08 | Aro*spec-Label und Erleben der Moderierenden 00:08:08 | Verortung auf dem sexuellen Spektrum 00:14:20 | Intersektion: Aromantisches Spektrum und M*spec-Identität 00:18:57 | Coming Out 00:34:30 | Beziehungsformen 00:42:20 | Wahrnehmung von Außen und Queerfeindlichkeit 00:59:47 | Aro*spec- und M*spec-Communitys 01:10:46 | Bessere Communitys für Bi+ Aro*specs? 01:15:35 | Was nehmen wir mit? 01:19:03 | Verabschiedung, Dank und Kontaktmöglichkeiten 01:21:12 | Outro
Erwähnte InSpektren-Folgen InSpektren, Folge 68 – Bi, Pan, M*spec Teil I, https://inspektren.eu/bi-pan-mspec-teil-i InSpektren, Folge 69 – Bi, Pan, M*spec Teil II, https://inspektren.eu/68-bi-pan-mspec-teil-ii
Shout-Outs Introsprecher: Kijargo Intro/Outro: John Bartmann – Jazzy DetectiveAudio-Player
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23.04.2026
1 Stunde 29 Minuten
Im dritten Teil des Themenblocks Sensuell und/oder Sexuell – Wie können wir Nähe zeigen? unterhalten sich Noir, Finn und Chris mit Alina darüber, wie sich ihr Empfinden und die eigene Art Nähe auszudrücken über die Zeit verändert hat. Sie sprechen darüber, wo sie sich wünschen, Nähe anders zeigen zu können, thematisieren aber auch die gesellschaftliche Normalisierung von Grenzüberschreitungen rund um körperliche Nähe. Außerdem fragen sie sich, wie das eigene Nähegefühl eigentlich kommuniziert werden kann und wo sie im Alltag der letzten Woche eigentlich Nähe erlebt haben. Moderation: Noir, Finn, Chris Gastperson(en): Alina Produktionsleitung: Finn Redaktion: Noir, Finn, Chris, Alina Schnitt: Caro Qualitätssicherung: Noir, Finn
Alina findet ihr hier Website: https://psychoberatung-ka.de/ Instagram: @psychoberatung_ka
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Content Notes Anmerkung: Je nach verwendetem Player können die Zeitstempel leicht von der tatsächlichen Zeit in der Folge abweichen. Ganze Folge: Gespräch über verschiedene Formen von Sexualität und Sensualität, Benennung und Besprechung verschiedener Formen von Sexualität und Gespräch darüber, gesellschaftliche Normen, Austausch über als negativ o.ä. empfundene zurückliegende Erlebnisse von Nähe / Sexualität 00:03:34-00:04:16 | Allonormativität und deren Auswirkungen (allonormative Deutung des eigenen Nähebedürfnisses als Fehlen von Sex) 00:06:23-00:06:53 | Amatonormativität, Romantisierung von Sex, Zentrierung von Sexualität auf PiV (Penis in Vagina Penetration) 00:09:44 -00:11:33 | Trauma (Entwicklungstrauma), Liebesentzug durch Elternteile, ungesundes Sexualverhalten, Auswirkung von Trauma auf das eigene Empfinden von Nähe 00:13:13-00:13:23 | Allonormativität, Reduktion von nicht-sexueller körperlicher Nähe auf “Vorspiel” zum Sex 00:14:48-00:15:05 | Schlechte Erfahrungen mit Nähe 00:17:46-00:21:50 | Schlechte Erfahrungen mit Nähe, Grenzüberschreitungen (und gesellschaftliche Akzeptanz dieser), emotionale Manipulation, Normalisierung von Grenzverletzungen 00:21:55-00:22:20 | Fehlendes gesellschaftliches Fragen nach Konsens bei Berührungen 00:22:33-00:24:45 | Grenzüberschreitende Situationen mit unerwünschter Berührung 00:25:27-00:25:53 | Grenzüberschreitende Situationen, Normalisierung von Grenzverletzungen 00:25:56-00:33:34 | Patriarchat, Normalisierung von Grenzverletzungen im Zusammenhang mit Geschlechterpräsentation, Beschreibung von grenzüberschreitenden Situationen, übergriffige Fragen bei Geschlechter-Non-Konformer Präsentation (Haare), Binäre Geschlechterrollenbilder, Gendernormen 00:33:44-00:35:15 | Allonormativität (Reduktion von Sensualität auf Vorspiel, “Kuscheln läuft auf Sex hinaus”), Druck Sex performen zu müssen, Engführung von Sex auf PiV 00:35:51-00:38:07 | Allonormativität, Compulsory Sexuality (Druck Sex zu performen, Sensualität führt zu Sex, Hierarchisierung zwischen Sexualität und Sensualität, Erwartungshaltungen) 00:42:06-00:43.25 | Psychische Erkrankung, Anhedonie, Traumafolgestörungen, Depression, Erwähnung der Pathologisierung von A*spec-Identitäten 00:44:46-00:48:16 | A*spec-Feindlichkeit, Pathologisierung, Zitat der Aussage “Nähe müsste ausgehalten werden” und “A*specs müssten sich mehr entspannen”, Romance-Aversion, Absprechen und Herunterspielen Gefühlen / Erleben (und Zitate mehrer Aussagen dazu) 00:53:14-00:53:29 | Erwähnung von Harry Potter 01:05:36-01:11:20 | Allonormativität, Compulsory Sexuality, Sexualisierung von Nähe (Normative Verknüpfung für Nähe von Sex), Binäre Geschlechterrollen, Sexualisierung von Kindern, Amatonormativität, problematische Männlichkeitsbilder, Queerfeindlichkeit (Abwertung, Enthumanisierung), Sexismus, Misogynie, Fat Shaming, Bodyshaming 01:16:50-01:19:02 | Verlusttrauma, Traumafolgestörung, Dissoziation, Trigger, Krankenhausaufenthalt
Kapitelmarken 00:00:00 | Intro 00:00:24 | Begrüßung und Einleitung 00:02:20 | Veränderung des eigenen Empfindens und Ausdrückens von Nähe 00:18:15 | Gesellschaftliche Normalisierung von Grenzüberschreitungen 00:35:16 | Wo würden wir uns wünschen, Nähe anders zeigen zu können? 00:48:20 | Kommunikation des eigenen Nähegefühls 01:05:36 | Sexualisierung körperlicher Nähe 01:11:30 | Nähe im Alltag der letzten Wochen 01:19:13 | Lexikon: Personal Space (Distanzzone) 01:20:13 | GRAU. Life is a Story – story.one von René M Chaplin 01:21:18 | Was nehmen wir mit? 01:25:16 | Verabschiedung, Dank und Kontaktmöglichkeiten 01:29:02 | Outro
Erwähnte InSpektren-Folgen InSpektren, Folge 5 – Wie fühlt sich sexuelle Anziehung an (Teil 1), https://inspektren.eu/episode-05-teil-1-wie-fuehlt-sich-sexuelle-anziehung-an
InSpektren, Folge 6 – Wie fühlt sich sexuelle Anziehung an (Teil 2), https://inspektren.eu/episode-05-teil-2-wie-fuehlt-sich-sexuelle-anziehung-an
InSpektren, Folge 14 – Wie fühlt sich eigentlich sensuelle Anziehung an?, https://inspektren.eu/episode-14-wie-fuehlt-sich-eigentlich-sensuelle-anziehung-an
InSpektren, Folge 47 – Männlichkeit (aus A*spec-Sicht) kritisch betrachtet, https://inspektren.eu/47-maennlichkeit-aus-aspec-sicht-kritische-betrachtet
InSpektren, Folge 56 – Toxische Männlichkeit Teil 1, https://inspektren.eu/56-toxische-maennlichkeit-teil-i
InSpektren, Folge 57 – Toxische Männlichkeit Teil 2, https://inspektren.eu/56-toxische-maennlichkeit-teil-ii
Lexikon Personal Space (Distanzzone) – Physikalischer Bereich rund um eine Person, in dem diese sich sicher und entspannt fühlt, während sie mit anderen in Kommunikation tritt. Normalerweise wird der eigene Personal Space non-verbal kommuniziert und kann sich je nach Kultur, Beziehung zur anderen beteiligten Person(en) oder Situation unterscheiden. Ein Eindringen einer anderen Person in den Personal Space kann zu Unwohlsein, Angst oder Wut führen. Weitere Definitionen inkludieren außerdem, dass es sich um den Bereich handelt, in dem eine Person ihre privaten Gegenstände liegen hat. Der (unerlaubte) Zugriff einer fremden Person auf diese Besitztümer kann ebenfalls zu Wut oder einer Abwehrreaktion führen.
Kulturecke René M. Chaplin, GRAU. Life is a Story – story.one, Deutsch, 60 Seiten, ISBN: 9783711579027 (Wien: Story.one Publishing 2025)
Shout-Outs Introsprecher: Kijargo Intro/Outro: John Bartmann – Jazzy DetectiveAudio-Player
Uns findet ihr außerdem hier inspektren.eu instagram: inspektren_podcast facebook: InSpektren.Podcast twitch: InSpektren_Podcast twitter: InSpektren Mastodon: chaos.social/@inspektren Discord: aspecgerman.de Mail: info@inspektren.eu YouTube Spotify Amazon Music Apple Podcast Google Podcast A*spec Vibes zum Anhören findet ihr auf unserer Spotify Playlist
Alina findet ihr hier Website: https://psychoberatung-ka.de/ Instagram: @psychoberatung_ka
This work is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License
Content Notes Anmerkung: Je nach verwendetem Player können die Zeitstempel leicht von der tatsächlichen Zeit in der Folge abweichen. Ganze Folge: Gespräch über verschiedene Formen von Sexualität und Sensualität, Benennung und Besprechung verschiedener Formen von Sexualität und Gespräch darüber, gesellschaftliche Normen, Austausch über als negativ o.ä. empfundene zurückliegende Erlebnisse von Nähe / Sexualität 00:03:34-00:04:16 | Allonormativität und deren Auswirkungen (allonormative Deutung des eigenen Nähebedürfnisses als Fehlen von Sex) 00:06:23-00:06:53 | Amatonormativität, Romantisierung von Sex, Zentrierung von Sexualität auf PiV (Penis in Vagina Penetration) 00:09:44 -00:11:33 | Trauma (Entwicklungstrauma), Liebesentzug durch Elternteile, ungesundes Sexualverhalten, Auswirkung von Trauma auf das eigene Empfinden von Nähe 00:13:13-00:13:23 | Allonormativität, Reduktion von nicht-sexueller körperlicher Nähe auf “Vorspiel” zum Sex 00:14:48-00:15:05 | Schlechte Erfahrungen mit Nähe 00:17:46-00:21:50 | Schlechte Erfahrungen mit Nähe, Grenzüberschreitungen (und gesellschaftliche Akzeptanz dieser), emotionale Manipulation, Normalisierung von Grenzverletzungen 00:21:55-00:22:20 | Fehlendes gesellschaftliches Fragen nach Konsens bei Berührungen 00:22:33-00:24:45 | Grenzüberschreitende Situationen mit unerwünschter Berührung 00:25:27-00:25:53 | Grenzüberschreitende Situationen, Normalisierung von Grenzverletzungen 00:25:56-00:33:34 | Patriarchat, Normalisierung von Grenzverletzungen im Zusammenhang mit Geschlechterpräsentation, Beschreibung von grenzüberschreitenden Situationen, übergriffige Fragen bei Geschlechter-Non-Konformer Präsentation (Haare), Binäre Geschlechterrollenbilder, Gendernormen 00:33:44-00:35:15 | Allonormativität (Reduktion von Sensualität auf Vorspiel, “Kuscheln läuft auf Sex hinaus”), Druck Sex performen zu müssen, Engführung von Sex auf PiV 00:35:51-00:38:07 | Allonormativität, Compulsory Sexuality (Druck Sex zu performen, Sensualität führt zu Sex, Hierarchisierung zwischen Sexualität und Sensualität, Erwartungshaltungen) 00:42:06-00:43.25 | Psychische Erkrankung, Anhedonie, Traumafolgestörungen, Depression, Erwähnung der Pathologisierung von A*spec-Identitäten 00:44:46-00:48:16 | A*spec-Feindlichkeit, Pathologisierung, Zitat der Aussage “Nähe müsste ausgehalten werden” und “A*specs müssten sich mehr entspannen”, Romance-Aversion, Absprechen und Herunterspielen Gefühlen / Erleben (und Zitate mehrer Aussagen dazu) 00:53:14-00:53:29 | Erwähnung von Harry Potter 01:05:36-01:11:20 | Allonormativität, Compulsory Sexuality, Sexualisierung von Nähe (Normative Verknüpfung für Nähe von Sex), Binäre Geschlechterrollen, Sexualisierung von Kindern, Amatonormativität, problematische Männlichkeitsbilder, Queerfeindlichkeit (Abwertung, Enthumanisierung), Sexismus, Misogynie, Fat Shaming, Bodyshaming 01:16:50-01:19:02 | Verlusttrauma, Traumafolgestörung, Dissoziation, Trigger, Krankenhausaufenthalt
Kapitelmarken 00:00:00 | Intro 00:00:24 | Begrüßung und Einleitung 00:02:20 | Veränderung des eigenen Empfindens und Ausdrückens von Nähe 00:18:15 | Gesellschaftliche Normalisierung von Grenzüberschreitungen 00:35:16 | Wo würden wir uns wünschen, Nähe anders zeigen zu können? 00:48:20 | Kommunikation des eigenen Nähegefühls 01:05:36 | Sexualisierung körperlicher Nähe 01:11:30 | Nähe im Alltag der letzten Wochen 01:19:13 | Lexikon: Personal Space (Distanzzone) 01:20:13 | GRAU. Life is a Story – story.one von René M Chaplin 01:21:18 | Was nehmen wir mit? 01:25:16 | Verabschiedung, Dank und Kontaktmöglichkeiten 01:29:02 | Outro
Erwähnte InSpektren-Folgen InSpektren, Folge 5 – Wie fühlt sich sexuelle Anziehung an (Teil 1), https://inspektren.eu/episode-05-teil-1-wie-fuehlt-sich-sexuelle-anziehung-an
InSpektren, Folge 6 – Wie fühlt sich sexuelle Anziehung an (Teil 2), https://inspektren.eu/episode-05-teil-2-wie-fuehlt-sich-sexuelle-anziehung-an
InSpektren, Folge 14 – Wie fühlt sich eigentlich sensuelle Anziehung an?, https://inspektren.eu/episode-14-wie-fuehlt-sich-eigentlich-sensuelle-anziehung-an
InSpektren, Folge 47 – Männlichkeit (aus A*spec-Sicht) kritisch betrachtet, https://inspektren.eu/47-maennlichkeit-aus-aspec-sicht-kritische-betrachtet
InSpektren, Folge 56 – Toxische Männlichkeit Teil 1, https://inspektren.eu/56-toxische-maennlichkeit-teil-i
InSpektren, Folge 57 – Toxische Männlichkeit Teil 2, https://inspektren.eu/56-toxische-maennlichkeit-teil-ii
Lexikon Personal Space (Distanzzone) – Physikalischer Bereich rund um eine Person, in dem diese sich sicher und entspannt fühlt, während sie mit anderen in Kommunikation tritt. Normalerweise wird der eigene Personal Space non-verbal kommuniziert und kann sich je nach Kultur, Beziehung zur anderen beteiligten Person(en) oder Situation unterscheiden. Ein Eindringen einer anderen Person in den Personal Space kann zu Unwohlsein, Angst oder Wut führen. Weitere Definitionen inkludieren außerdem, dass es sich um den Bereich handelt, in dem eine Person ihre privaten Gegenstände liegen hat. Der (unerlaubte) Zugriff einer fremden Person auf diese Besitztümer kann ebenfalls zu Wut oder einer Abwehrreaktion führen.
Kulturecke René M. Chaplin, GRAU. Life is a Story – story.one, Deutsch, 60 Seiten, ISBN: 9783711579027 (Wien: Story.one Publishing 2025)
Shout-Outs Introsprecher: Kijargo Intro/Outro: John Bartmann – Jazzy DetectiveAudio-Player
Uns findet ihr außerdem hier inspektren.eu instagram: inspektren_podcast facebook: InSpektren.Podcast twitch: InSpektren_Podcast twitter: InSpektren Mastodon: chaos.social/@inspektren Discord: aspecgerman.de Mail: info@inspektren.eu YouTube Spotify Amazon Music Apple Podcast Google Podcast A*spec Vibes zum Anhören findet ihr auf unserer Spotify Playlist
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09.04.2026
1 Stunde 26 Minuten
Im zweiten Teil des Themenblocks zu Sexualität und Sensualität sprechen Noir, Finn und Chris mit Alina darüber, wie wir Nähe zeigen können und empfinden. Sicherheit und Unsicherheit spielen dabei eine große Rolle. Außerdem unterhalten sie sich darüber, was überhaupt ein Gefühl der Nähe auslösen kann und stellen sich die Frage, wo die Grenze zwischen Sensualität und Sexualität liegt, sofern es eine solche überhaupt gibt. Moderation: Noir, Finn, Chris Gastperson: Alina Produktionsleitung: Finn Redaktion: Noir, Finn, Chris, Alina Schnitt: Torsten Qualitätssicherung: Finn, Delfin
Alina findet ihr hier Website: https://psychoberatung-ka.de/ Instagram: @psychoberatung_ka
This work is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License
Content Notes Anmerkung: Je nach verwendetem Player können die Zeitstempel leicht von der tatsächlichen Zeit in der Folge abweichen. Ganze Folge: Gespräch über verschiedene Formen von Sexualität und Sensualität, Benennung und Besprechung verschiedener Formen von Sexualität und Gespräch darüber, gesellschaftliche Normen, Austausch über als negativ o.ä. empfundene zurückliegende Erlebnisse von Nähe / Sexualität 00:10:36 – 00:16:04 | Gleichsetzen von Hilfebedürftigkeit / Hilfenannahme mit “eine Last sein” 00:17:15 – 00:17:44 | Scham für den eigenen Körper 00:19:14 – 00:20:14 | Auswirkungen von Lookismus 00:26:22 – 00:28:38 | Tierquälerei, Tierversuche 00:27:11 – 00:27:18 | Verwendung pseudogenerisches Maskulinum 00:42:07 – 00:42:22 | Andeutung von Übergriffigem Verhalten / Gewalt 00:44:12 – 00:44:23 | “Reflektiertere Menschen” soll hier anderen ihr reflektiert sein nicht absprechen oder werten, kann aber ggf. so wirken 00:45:57 – 00:46:30 | Binäre Formulierungen 00:47:05 – 00:49:37 | Gynäkologiebesuch und entsprechende Untersuchungen 01:08:43 – 01:08:57 | Misogynie im Bezug auf Sex / Orgasmus
Kapitelmarken 00:00:00 | Intro 00:00:23 | Begrüßung und Einleitung 00:02:20 | Wie zeigen und erleben wir Nähe? 00:10:37 | Nähe annehmen und einfordern 00:16:10 | (Un)Sicherheit und Nähe 00:22:10 | Was gibt uns ein Gefühl von Nähe? 00:33:52 | Wie können andere uns Nähe zeigen? 00:38:06 | Grenzen zwischen Sensualität und Sexualität 01:00:16 | Zusammenhang von Sexualität und Sensualität 01:10:05 | Die Wichtigkeit von Kommunikation über Sexualität und Sensualität 01:19:50 | Kuscheltherapie und Kuschelparties 01:21:46 | Warum wir mehr und differenzierter über Sensualität sprechen sollten 01:22:51 | (Kein) Zusammenhang von Sexualität und Sensualität 01:23:49 | Verabschiedung, Dank und Kontaktmöglichkeiten 01:26:38 | Outro
Richtigstellung In der Folge wurde der Begriff “Negativer Verstärker” nicht richtig erklärt. Daher hier die korrekte Erklärung dazu: Der negative Verstärker ist kein Hinzufügen eines negativen Reizes (Stock beim Esel), sondern das Entfernen eines negativen Reizes. Wenn der Esel bspw. nicht läuft, wird er so lange gehauen, bis er läuft. Das gewünschte Verhalten wurde erreicht, der Esel wird nicht mehr gehauen – wir entfernen den negativen Verstärker.
Erwähnte InSpektren-Folgen InSpektren, Folge 5 – Wie fühlt sich sexuelle Anziehung an (Teil 1), https://inspektren.eu/episode-05-teil-1-wie-fuehlt-sich-sexuelle-anziehung-an
InSpektren, Folge 6 – Wie fühlt sich sexuelle Anziehung an (Teil 2), https://inspektren.eu/episode-05-teil-2-wie-fuehlt-sich-sexuelle-anziehung-an
InSpektren, Folge 14 – Wie fühlt sich eigentlich sensuelle Anziehung an?, https://inspektren.eu/episode-14-wie-fuehlt-sich-eigentlich-sensuelle-anziehung-an
InSpektren, Folge 47 – Männlichkeit (aus A*spec-Sicht) kritisch betrachtet, https://inspektren.eu/47-maennlichkeit-aus-aspec-sicht-kritische-betrachtet
InSpektren, Folge 56 – Toxische Männlichkeit Teil 1, https://inspektren.eu/56-toxische-maennlichkeit-teil-i
InSpektren, Folge 57 – Toxische Männlichkeit Teil 2, https://inspektren.eu/56-toxische-maennlichkeit-teil-ii
InSpektren, Folge 64 – Weiblichkeit (aus A*spec-Sicht) kritisch betrachtet, https://inspektren.eu/64-weiblichkeit-aus-aspec-sicht-kritisch-betrachtet
InSpektren, Folge 82 – Toxische Weiblichkeit Teil 1, https://inspektren.eu/82-toxische-weiblichkeit-teil-iInSpektren
Folge 83 – Toxische Weiblichkeit Teil 2, https://inspektren.eu/83-toxische-weiblichkeit-teil-ii InSpektren, Folge 20 – Sexualität und Konsens, https://inspektren.eu/episode-20-sexualitaet-und-konsens
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Kapitelmarken 00:00:00 | Intro 00:00:23 | Begrüßung und Einleitung 00:02:20 | Wie zeigen und erleben wir Nähe? 00:10:37 | Nähe annehmen und einfordern 00:16:10 | (Un)Sicherheit und Nähe 00:22:10 | Was gibt uns ein Gefühl von Nähe? 00:33:52 | Wie können andere uns Nähe zeigen? 00:38:06 | Grenzen zwischen Sensualität und Sexualität 01:00:16 | Zusammenhang von Sexualität und Sensualität 01:10:05 | Die Wichtigkeit von Kommunikation über Sexualität und Sensualität 01:19:50 | Kuscheltherapie und Kuschelparties 01:21:46 | Warum wir mehr und differenzierter über Sensualität sprechen sollten 01:22:51 | (Kein) Zusammenhang von Sexualität und Sensualität 01:23:49 | Verabschiedung, Dank und Kontaktmöglichkeiten 01:26:38 | Outro
Richtigstellung In der Folge wurde der Begriff “Negativer Verstärker” nicht richtig erklärt. Daher hier die korrekte Erklärung dazu: Der negative Verstärker ist kein Hinzufügen eines negativen Reizes (Stock beim Esel), sondern das Entfernen eines negativen Reizes. Wenn der Esel bspw. nicht läuft, wird er so lange gehauen, bis er läuft. Das gewünschte Verhalten wurde erreicht, der Esel wird nicht mehr gehauen – wir entfernen den negativen Verstärker.
Erwähnte InSpektren-Folgen InSpektren, Folge 5 – Wie fühlt sich sexuelle Anziehung an (Teil 1), https://inspektren.eu/episode-05-teil-1-wie-fuehlt-sich-sexuelle-anziehung-an
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InSpektren, Folge 57 – Toxische Männlichkeit Teil 2, https://inspektren.eu/56-toxische-maennlichkeit-teil-ii
InSpektren, Folge 64 – Weiblichkeit (aus A*spec-Sicht) kritisch betrachtet, https://inspektren.eu/64-weiblichkeit-aus-aspec-sicht-kritisch-betrachtet
InSpektren, Folge 82 – Toxische Weiblichkeit Teil 1, https://inspektren.eu/82-toxische-weiblichkeit-teil-iInSpektren
Folge 83 – Toxische Weiblichkeit Teil 2, https://inspektren.eu/83-toxische-weiblichkeit-teil-ii InSpektren, Folge 20 – Sexualität und Konsens, https://inspektren.eu/episode-20-sexualitaet-und-konsens
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Über diesen Podcast
Wir reden über Asexualität, Aromantik, Aplatonik und andere queere
Themen. Wer sind wir? Ende April 2021 hat sich auf Discord eine
Gruppe Menschen gefunden, die sich auf dem asexuellen und/oder
aromantischen Spektrum verorten, kurz: A*spec sind, und die sich in
den Kopf gesetzt haben, einen deutschsprachigen Podcast ins Leben
zu rufen, der sich mit Themen rund um diese beiden Spektren
beschäftigen möchte.
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