Podcaster
Episoden
01.03.2026
22 Minuten
Ein Londoner Fabrikbüro Anfang der 1970er Jahre. Männer sitzen in
der Teepause zusammen, klagen über Bauchschmerzen, über Übelkeit,
über seltsame Taubheit in den Fingern. Einer verliert büschelweise
Haare. Die Ärzte sprechen von Magen-Darm, von Infektionen, von
Zufall. Niemand denkt an Mord. Bis sich ein Arzt an einen Roman
erinnert. An eine Geschichte über ein fahles Pferd. Über Hexerei,
die in Wahrheit Chemie ist. Über ein Gift, das lautlos wirkt, farb-
und geschmacklos. Thallium. Und plötzlich wird aus Literatur
Beweismaterial. In dieser Folge von BRITPOD - England at its best
nehmen Alexander-Klaus Stecher und Claus Beling einen der
erstaunlichsten Fälle britischer Kriminalgeschichte unter die Lupe.
Denn tatsächlich beschreibt Agatha Christie in „The Pale Horse“ die
Symptome einer Thallium-Vergiftung so präzise - Haarausfall,
Erbrechen, Lähmungserscheinungen -, dass Jahre später genau dieses
Wissen hilft, einen realen Serienmörder zu entlarven. Der Täter
heißt Graham Young. Ein hochbegabter, besessener Chemie-Enthusiast,
der schon als Jugendlicher mit Giften experimentiert und später als
„Teetassen-Mörder“ in die Geschichte eingeht. In einer Fabrik
nördlich von London mischt er seinen Kollegen systematisch Thallium
in den Tee. Zwei sterben, Dutzende erkranken. Erst die Erinnerung
an Christies Roman bringt Ermittler auf die richtige Spur. Es folgt
ein medizinischer Durchbruch: Erstmals gelingt es Toxikologen, Gift
sogar in menschlicher Asche nachzuweisen. Doch die Geschichte endet
nicht dort. In Südamerika überlebt ein Mann nur deshalb, weil eine
Leserin die Symptome aus „The Pale Horse“ wiedererkennt. Wenig
später wird im Londoner Hammersmith Hospital ein Kleinkind gerettet
- eine Krankenschwester hatte den Christie-Roman gelesen und die
richtigen Schlüsse gezogen. Wie eng war Agatha Christie an den
realen Ermittlungen ihrer Zeit? Warum faszinierte sie das lautlose
Töten mit Gift? Und wie konnte ein Kriminalroman tatsächlich Leben
retten? Quellen: Georgia Marie (YouTube) WhatsApp: Du kannst
Alexander und Claus direkt auf ihre Handys Nachrichten schicken!
Welche Ecke Englands sollten die beiden mal besuchen? Zu welchen
Themen wünschst Du Dir mehr Folgen? Warst Du schon mal in Great
Britain und magst ein paar Fotos mit Claus und Alexander teilen?
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BRITPOD – England at its best. Ein ALL EARS ON YOU Original
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22.02.2026
39 Minuten
Royaler Ausnahmezustand in Norfolk: Am Morgen seines 66.
Geburtstags stehen zivile Ermittler vor einem Farmhaus auf dem
Gelände von Sandringham. Andrew Mountbatten-Windsor, früher Prinz
Andrew, hat bereits Titel und militärische Ehren verloren - nun
geraten neue Vorwürfe in den Fokus. Und wieder fällt der Name
Jeffrey Epstein. Die Affäre, die das Königshaus seit Jahren
begleitet, ist damit erneut auf der Tagesordnung. In dieser Folge
BRITPOD sprechen Alexander-Klaus Stecher und Royal-Experte Andiy
Englert über die jüngsten Entwicklungen im Fall Andrew. Im Raum
steht der Verdacht, er habe während seiner Zeit als britischer
Wirtschaftsrepräsentant vertrauliche Informationen weitergegeben.
Wie belastbar sind die Vorwürfe? Und warum holt die Vergangenheit
das Königshaus immer wieder ein? Auch König Charles III. rückt
damit erneut ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Seit Jahren bemüht er
sich, klare Linien zu ziehen und das Haus Windsor aus der Affäre
herauszuhalten. Doch je länger der Fall Andrew nachhallt, desto
stärker stellt sich die Frage nach internen Absprachen, nach
finanziellen Regelungen im Hintergrund und nach dem Balanceakt
zwischen familiärer Verantwortung und staatspolitischer Vernunft.
Verschlossene Testamente, diskrete Unterstützungsmodelle und
sichtbare Distanzierungen zeichnen das Bild einer Monarchie, die
ihre Stabilität sichern will - während ihr Ruf weiter auf dem
Prüfstand steht. Im Land selbst ist die Geduld vieler längst
erschöpft. Umfragen bescheinigen Andrew seit Jahren historische
Tiefstwerte, während William und Catherine als Hoffnungsträger
einer erneuerten Krone gelten. Doch die Affäre ist nicht
abgeschlossen. Was wusste Charles wann? Muss Andrew doch noch vor
einem amerikanischen Gericht aussagen? Und wie viel Loyalität kann
sich eine Monarchie leisten, wenn ihre Glaubwürdigkeit auf dem
Spiel steht? BRITPOD - England at its best. WhatsApp: Du kannst
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15.02.2026
38 Minuten
Viktualienmarkt, München. Draußen das Stimmengewirr zwischen
Obstkisten und Marktständen, drinnen dunkle Holzvertäfelung, feines
Porzellan, der Duft von Earl Grey. Das Victorian House wirkt wie
ein kleines Stück London mitten in Bayern, als müsste gleich nur
noch jemand „God Save the King“ anstimmen. Und genau in diesem
Kontrast beginnt ein Gespräch über Stil, Tradition und die Frage,
wie britisch München eigentlich sein kann. In dieser Folge von
BRITPOD – England at its best spricht Alexander-Klaus Stecher mit
dem Münchner Oberbürgermeisterkandidaten Clemens Baumgärtner und
dem königlich-bayerischen Hofgoldschmied Maximilian Heiden über
London als Sehnsuchtsort und die erstaunlichen Parallelen zwischen
London und der München – und über die besondere Verbindung zur
Partnerstadt Edinburgh, die seit Jahren ein offizielles Band
zwischen Bayern und Großbritannien knüpft. Clemens Baumgärtner
erzählt von seiner Faszination für London, vom kosmopolitischen
Lebensgefühl zwischen Financial District und indischen Restaurants,
von einer politischen Kultur, die hart diskutiert und trotzdem
Humor kennt. Als langjähriger Wirtschaftsreferent und
Wiesn-Verantwortlicher kennt er den internationalen Blick auf
München - und die britische Begeisterung für bayerische Lebensart.
London steht für Weltläufigkeit, München für Verwurzelung. Und doch
verbindet beide Städte mehr, als man auf den ersten Blick vermutet.
Maximilian Heiden nimmt Tradition und Handwerk in den Blick.
Während im Tower of London die Kronjuwelen funkeln, entstehen in
seinem Atelier seit Generationen die Amtsketten der Münchner
Stadtpolitik. Gold als Symbol von Verantwortung, Stil als Haltung.
Der Vergleich mit Großbritannien führt zu Fragen nach
Understatement, Etikette und dem besonderen britischen Sinn für
Glanz. Zwischen Scones und Clotted Cream entwickelt sich ein
Gespräch über Gelassenheit, Selbstironie und darüber, was eine
Stadt prägt. Kann München ein wenig mehr britischen Sportsgeist
vertragen? Und würde London im Gegenzug nicht gern ein Stück
bayerische Lebensfreude importieren? Was verbindet London und
München jenseits von Tee und Bier? Wie viel Tradition braucht eine
moderne Metropole. Und wie viel Stil verträgt sie? BRITPOD –
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08.02.2026
17 Minuten
Edinburgh am frühen Morgen. Feuchte Luft liegt über den Straßen von
Fountainbridge, der Geruch von Kohle und nassem Stein hängt
zwischen den Häusern. Ein Junge trägt Milchflaschen von Tür zu Tür,
kennt jede Gasse, jeden Hinterhof des Viertels. Was er zu diesem
Zeitpunkt nicht ahnt: Er wird einmal einer der gefeiertsten
Filmstars der Welt – Sean Connery. In dieser Folge von BRITPOD –
England at its best sprechen Alexander-Klaus Stecher und Claus
Beling über Sean Connery als Spiegel einer schottischen Identität
im Wandel. Der Weg führt aus einfachen Verhältnissen auf die
Theaterbühnen und schließlich vor die Kameras der BBC. Connery
arbeitet hart, formt Körper und Präsenz, spielt Musical, Theater
und erste Filmrollen. Als ihm Anfang der 1960er-Jahre die Rolle des
James Bond angeboten wird, ist das Projekt ein Wagnis. Autor Ian
Fleming zweifelt, Produzenten wollen den schottischen Akzent
glätten. Connery bleibt standhaft – und prägt Bond neu: elegant,
gefährlich, selbstbewusst. So überzeugend, dass Bond fortan
schottische Wurzeln erhält. Doch der Ruhm wird ihm bald zu eng.
Connery sucht Distanz zur Ikone und findet sie in Rollen mit Tiefe.
Der Name der Rose, The Man Who Would Be King, The Untouchables,
Highlander. Figuren, die zweifeln, denken, Verantwortung tragen.
Der Oscar folgt, ebenso die Anerkennung als Charakterdarsteller
jenseits des Mythos. Parallel wächst sein politisches Engagement.
Connery unterstützt die Scottish National Party, investiert
Millionen in Bildungsprojekte und setzt sich für kulturelle
Selbstbestimmung ein. Schottischsein bedeutet für ihn keine
Folklore, sondern Haltung. Ritterwürde, Kilt und Clan-Tartan werden
Ausdruck dieser Überzeugung. Der Blick weitet sich auf Schottland
selbst. Gemeinsam mit dem jungen Historiker Adam Steele aus
Edinburgh geht es um die Frage, was schottische Identität heute
ausmacht. Um den Gegensatz zwischen Highlands und Städten, zwischen
romantischem Selbstbild und gelebter Realität. Die meisten Schotten
leben urban, sprechen Englisch oder Scots, nur wenige Gaelisch. Die
Idee vom Highlander prägt das Bild – doch der moderne Schotte ist
längst ein anderer. Auch das Wetter gehört dazu. Wind, Regen, kurze
Sonnenmomente. Eine Mentalität, die Härte mit Humor nimmt und Stolz
daraus zieht, selbst bei zwölf Grad im T-Shirt draußen zu sitzen.
Sean Connery passt in dieses Bild. Nicht als Mythos, sondern als
Mensch mit Herkunft und Haltung. Was heißt es heute, schottisch zu
sein? Wie viel Mythos braucht Identität – und wie viel Wirklichkeit
hält sie aus? Und warum wirkt Sean Connerys Haltung bis heute so
zeitlos? BRITPOD – England at its best. Quellen: The James Bond
Visual Archive Mehr zu Stadführungen in Edinburgh: Adam Steele:
adamdavidsteele@hotmail.com WhatsApp: Du kannst Alexander und Claus
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01.02.2026
29 Minuten
Wimbledon, ein sonniger Tag oberhalb des berühmtesten Tennisrasens
der Welt. Abseits von Centre Court und Tribünen liegt Wimbledon
Village. Grün, weitläufig, fast ländlich. Herrenhäuser aus dem 19.
Jahrhundert, offene Commons, Reitwege, kleine Seen. Ein Ort, den
viele übersehen und der doch zu den schönsten Ecken Londons gehört.
In dieser Folge BRITPOD – England at its best erkundet
Alexander-Klaus Stecher gemeinsam mit dem britischen Komponisten
Richard Blackford Wimbledon Village. Blackford ist an diesem Tag
Stadtführer und zugleich Protagonist eines musikalischen Höhepunkts
am Abend. Ein Spaziergang durch Geschichte, Architektur und
Alltagsleben, vorbei an Buchläden in Familienbesitz,
traditionsreichen Pubs und der berühmten Reitschule mitten im Ort.
Wimbledon Village erzählt von England jenseits der Metropole. Von
Weite mitten in der Stadt, von Lebensqualität, die sich nicht
aufdrängt. Hier treffen sich seit Jahrhunderten Sport, Kultur und
Natur. Dichter wie Robert Graves wurden hier geboren, Musiker
finden Inspiration, und selbst das Reiten durch die Straßen gehört
zum gewohnten Bild. Der Tag führt weiter zur Musik. Im Rahmen des
Wimbledon International Music Festival erlebt ein neues Werk von
Richard Blackford seine Uraufführung. Ein Streichquartett,
inspiriert von einem ukrainischen Volkslied, interpretiert vom
renommierten Sacconi Quartet. Ein stiller, intensiver Moment, der
zeigt, wie sehr Orte, Menschen und Kunst miteinander verbunden
sind. Zwischen Spaziergang, Pubbesuch und Konzert entsteht ein
Porträt eines Viertels, das Geschichte bewahrt und zugleich
lebendig bleibt. Wimbledon Village als Ort der Ruhe, der
Kreativität und der Begegnung. Was macht Wimbledon Village so
besonders im Schatten des großen Tennisturniers? Wie lebt es sich
an einem Ort, der Natur, Kultur und Stadt vereint? Und warum
entstehen gerade hier ganz besondere Musik, Gespräche und
Geschichten? BRITPOD – England at its best. WhatsApp: Du kannst
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Über diesen Podcast
Zwei Freunde, eine Leidenschaft – und ein ganzes Königreich voller
Geschichten! Die Gentlemen Alexander-Klaus Stecher und Claus Beling
sind auf britischer Mission: Vom Buckingham Palace bis zum Pub in
Yorkshire, vom mystischen Nebel der Highlands bis zum
Blitzlichtgewitter auf dem roten Teppich in London. Mit britischem
Feinsinn und journalistischer Neugier erkunden sie die Eigenheiten
einer Nation, die für Eleganz, Exzentrik und Exzellenz bekannt ist.
— Sie treffen auf Lords, Ladies und echte Originale, lüften die
Geheimnisse von spukenden Herrenhäusern, werfen einen unzensierten
Blick auf royale Skandale und zeigen Land und Leute von einer
einzigartigen Seite. — "BRITPOD ist eine wunderbare Art, um sich in
Großbritannien zu verlieben! Charmant, klug, originell und dabei
immer stilvoll." — Dr. Claus Beling ist der Schöpfer der
Pilcher-Filme. Unter seinem Pseudonym Thomas Chatwin schreibt er
seit vielen Jahren Bestseller, die vor allem in Cornwall spielen.
Alexander-Klaus Stecher ist Filmproduzent, Unternehmer und
Schauspieler. Er hat mehr Hauptrollen in den Pilcher-Filmen
gespielt als jeder andere. — Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
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