BRITPOD CRIME: Agatha Christie - Der Mord, der Leben rettete
AEOY - All Ears On You
22 Minuten
Podcast
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Beschreibung
vor 2 Tagen
Ein Londoner Fabrikbüro Anfang der 1970er Jahre. Männer sitzen in
der Teepause zusammen, klagen über Bauchschmerzen, über Übelkeit,
über seltsame Taubheit in den Fingern. Einer verliert büschelweise
Haare. Die Ärzte sprechen von Magen-Darm, von Infektionen, von
Zufall. Niemand denkt an Mord. Bis sich ein Arzt an einen Roman
erinnert. An eine Geschichte über ein fahles Pferd. Über Hexerei,
die in Wahrheit Chemie ist. Über ein Gift, das lautlos wirkt, farb-
und geschmacklos. Thallium. Und plötzlich wird aus Literatur
Beweismaterial. In dieser Folge von BRITPOD - England at its best
nehmen Alexander-Klaus Stecher und Claus Beling einen der
erstaunlichsten Fälle britischer Kriminalgeschichte unter die Lupe.
Denn tatsächlich beschreibt Agatha Christie in „The Pale Horse“ die
Symptome einer Thallium-Vergiftung so präzise - Haarausfall,
Erbrechen, Lähmungserscheinungen -, dass Jahre später genau dieses
Wissen hilft, einen realen Serienmörder zu entlarven. Der Täter
heißt Graham Young. Ein hochbegabter, besessener Chemie-Enthusiast,
der schon als Jugendlicher mit Giften experimentiert und später als
„Teetassen-Mörder“ in die Geschichte eingeht. In einer Fabrik
nördlich von London mischt er seinen Kollegen systematisch Thallium
in den Tee. Zwei sterben, Dutzende erkranken. Erst die Erinnerung
an Christies Roman bringt Ermittler auf die richtige Spur. Es folgt
ein medizinischer Durchbruch: Erstmals gelingt es Toxikologen, Gift
sogar in menschlicher Asche nachzuweisen. Doch die Geschichte endet
nicht dort. In Südamerika überlebt ein Mann nur deshalb, weil eine
Leserin die Symptome aus „The Pale Horse“ wiedererkennt. Wenig
später wird im Londoner Hammersmith Hospital ein Kleinkind gerettet
- eine Krankenschwester hatte den Christie-Roman gelesen und die
richtigen Schlüsse gezogen. Wie eng war Agatha Christie an den
realen Ermittlungen ihrer Zeit? Warum faszinierte sie das lautlose
Töten mit Gift? Und wie konnte ein Kriminalroman tatsächlich Leben
retten? Quellen: Georgia Marie (YouTube) WhatsApp: Du kannst
Alexander und Claus direkt auf ihre Handys Nachrichten schicken!
Welche Ecke Englands sollten die beiden mal besuchen? Zu welchen
Themen wünschst Du Dir mehr Folgen? Warst Du schon mal in Great
Britain und magst ein paar Fotos mit Claus und Alexander teilen?
Probiere es gleich aus: +49 8152 989770 - einfach diese Nummer
einspeichern und schon kannst Du BRITPOD per WhatsApp erreichen.
BRITPOD – England at its best. Ein ALL EARS ON YOU Original
Podcast.
der Teepause zusammen, klagen über Bauchschmerzen, über Übelkeit,
über seltsame Taubheit in den Fingern. Einer verliert büschelweise
Haare. Die Ärzte sprechen von Magen-Darm, von Infektionen, von
Zufall. Niemand denkt an Mord. Bis sich ein Arzt an einen Roman
erinnert. An eine Geschichte über ein fahles Pferd. Über Hexerei,
die in Wahrheit Chemie ist. Über ein Gift, das lautlos wirkt, farb-
und geschmacklos. Thallium. Und plötzlich wird aus Literatur
Beweismaterial. In dieser Folge von BRITPOD - England at its best
nehmen Alexander-Klaus Stecher und Claus Beling einen der
erstaunlichsten Fälle britischer Kriminalgeschichte unter die Lupe.
Denn tatsächlich beschreibt Agatha Christie in „The Pale Horse“ die
Symptome einer Thallium-Vergiftung so präzise - Haarausfall,
Erbrechen, Lähmungserscheinungen -, dass Jahre später genau dieses
Wissen hilft, einen realen Serienmörder zu entlarven. Der Täter
heißt Graham Young. Ein hochbegabter, besessener Chemie-Enthusiast,
der schon als Jugendlicher mit Giften experimentiert und später als
„Teetassen-Mörder“ in die Geschichte eingeht. In einer Fabrik
nördlich von London mischt er seinen Kollegen systematisch Thallium
in den Tee. Zwei sterben, Dutzende erkranken. Erst die Erinnerung
an Christies Roman bringt Ermittler auf die richtige Spur. Es folgt
ein medizinischer Durchbruch: Erstmals gelingt es Toxikologen, Gift
sogar in menschlicher Asche nachzuweisen. Doch die Geschichte endet
nicht dort. In Südamerika überlebt ein Mann nur deshalb, weil eine
Leserin die Symptome aus „The Pale Horse“ wiedererkennt. Wenig
später wird im Londoner Hammersmith Hospital ein Kleinkind gerettet
- eine Krankenschwester hatte den Christie-Roman gelesen und die
richtigen Schlüsse gezogen. Wie eng war Agatha Christie an den
realen Ermittlungen ihrer Zeit? Warum faszinierte sie das lautlose
Töten mit Gift? Und wie konnte ein Kriminalroman tatsächlich Leben
retten? Quellen: Georgia Marie (YouTube) WhatsApp: Du kannst
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