Highheels und Hochhäuser
Highheels und Hochhäuser – der neue Podcast mit Larissa Lapschies und Sonja Rösch
Highheels und Hochhäuser – der neue Podcast mit Larissa Lapschies und Sonja Rösch
Podcaster
Episoden
13.04.2026
31 Minuten
Die Immobilienbranche spricht viel über Digitalisierung. Ausgerechnet dort, wo es um Liquidität, Szenarien und Handlungsfähigkeit geht, wird aber noch immer erstaunlich oft mit Excel, manuellen Übergaben und verteilten Zuständigkeiten gearbeitet. Michael Riesner und Tobias Wriedt beschreiben, warum das lange funktionieren kann, bis es plötzlich nicht mehr reicht.
Denn je volatiler das Umfeld wird und je mehr regulatorische Anforderungen dazukommen, desto riskanter wird eine Finanzsteuerung, die auf gewachsenen Routinen statt auf belastbaren Daten basiert. Genau darin liegt der Widerspruch: Die Zahlen sind meist da, laufen aber nicht sauber zusammen. Statt Transparenz entsteht Aufwand, statt Übersicht oft nur noch mehr Komplexität.
Die Folge zeigt deshalb nicht nur, wo das Problem liegt, sondern auch, wo Veränderung sinnvoll beginnt. Nicht bei der großen Komplettlösung, sondern dort, wo klare Verantwortlichkeiten, verlässlichere Daten und erste Quick Wins dafür sorgen, dass aus Improvisation Schritt für Schritt ein belastbares System wird.
Denn je volatiler das Umfeld wird und je mehr regulatorische Anforderungen dazukommen, desto riskanter wird eine Finanzsteuerung, die auf gewachsenen Routinen statt auf belastbaren Daten basiert. Genau darin liegt der Widerspruch: Die Zahlen sind meist da, laufen aber nicht sauber zusammen. Statt Transparenz entsteht Aufwand, statt Übersicht oft nur noch mehr Komplexität.
Die Folge zeigt deshalb nicht nur, wo das Problem liegt, sondern auch, wo Veränderung sinnvoll beginnt. Nicht bei der großen Komplettlösung, sondern dort, wo klare Verantwortlichkeiten, verlässlichere Daten und erste Quick Wins dafür sorgen, dass aus Improvisation Schritt für Schritt ein belastbares System wird.
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30.03.2026
42 Minuten
Der Arbeitsmarkt hat sich gedreht. Vieles spricht wieder für den Arbeitgebermarkt, zugleich bleibt der Druck in Schlüsselpositionen hoch. Xenia Krause-Dünow erlebt diese Verschiebung aus nächster Nähe: Unternehmen suchen starke Kandidaten, erreichen sie aber immer seltener über die üblichen Wege.
Daher müssen auch Headhunter ihre Routinen ändern, notfalls mit Guerillamarketing. Dann steht eben eine Anzeige auf einer Werbesäule vor dem Headquarter der Konkurrenz oder Werbung auf einem Fahrrad genau dort, wo die Gesuchten vorbeikommen.
Gleichzeitig spüren viele Wechselwillige, dass sich die Lage verändert hat. Sie hoffen auf den einen Anruf vom Headhunter – doch der kommt immer seltener. Wer heute wahrgenommen werden will, muss raus, auf Veranstaltungen gehen, Gespräche führen, sichtbar werden. Ein Headhunter macht eben keine Hausbesuche. Das Netzwerk zählt mehr denn je.
Daher müssen auch Headhunter ihre Routinen ändern, notfalls mit Guerillamarketing. Dann steht eben eine Anzeige auf einer Werbesäule vor dem Headquarter der Konkurrenz oder Werbung auf einem Fahrrad genau dort, wo die Gesuchten vorbeikommen.
Gleichzeitig spüren viele Wechselwillige, dass sich die Lage verändert hat. Sie hoffen auf den einen Anruf vom Headhunter – doch der kommt immer seltener. Wer heute wahrgenommen werden will, muss raus, auf Veranstaltungen gehen, Gespräche führen, sichtbar werden. Ein Headhunter macht eben keine Hausbesuche. Das Netzwerk zählt mehr denn je.
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16.03.2026
25 Minuten
Am Bau werden viele Fehler erst dann sichtbar, wenn jede Korrektur teuer wird. Genau das macht schlechte Abläufe so kostspielig. Stefan Becker spricht über eine Planungsmethode, die Projekte früher strukturiert und Fehler nicht erst auf der Baustelle sichtbar werden lässt.
Gemeint ist BIM, also die Arbeit mit einem gemeinsamen digitalen Gebäudemodell. Neu ist daran für die meisten nichts mehr. Umso drängender ist die Frage, warum in einer Branche mit immensem Druck noch immer so gearbeitet wird, als wären Reibung und Nachsteuerung einfach normal. Wer früh Verbindlichkeit schafft, verhindert genau jene Unruhe, die Projekte später Zeit und Geld kostet.
Gemeint ist BIM, also die Arbeit mit einem gemeinsamen digitalen Gebäudemodell. Neu ist daran für die meisten nichts mehr. Umso drängender ist die Frage, warum in einer Branche mit immensem Druck noch immer so gearbeitet wird, als wären Reibung und Nachsteuerung einfach normal. Wer früh Verbindlichkeit schafft, verhindert genau jene Unruhe, die Projekte später Zeit und Geld kostet.
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02.02.2026
23 Minuten
Zahlreiche Brücken in Deutschland sind alt, aber funktionieren noch im Alltag. Genau darin liegt die Gefahr. Denn die Belastung hat sich längst verschoben. Lastwagen sind heute deutlich schwerer, die Zahl der Überfahrten ist stark gestiegen. Der Verschleiß wächst, auch wenn er für Nutzer kaum sichtbar ist.
Heike Schmitz weiß: Schäden entstehen nicht plötzlich. Sie werden früh erkannt, in Prüfungen dokumentiert, lange bevor es zu Sperrungen kommt. Doch mit der Feststellung allein ist nichts gewonnen. Danach beginnt der Teil, der in Deutschland am meisten Zeit kostet: Entscheidungen, Genehmigungen, Beauftragungen. Während diese Prozesse laufen, arbeitet der Verschleiß weiter.
Was reparierbar wäre, wird dadurch zu einem Sanierungsfall und damit teurer, aufwendiger und schwerer planbar. Die Carolabrücke in Dresden hat vielen vor Augen geführt, was passiert, wenn Vertrauen in Routine zur Gewohnheit wird.
Heike Schmitz weiß: Schäden entstehen nicht plötzlich. Sie werden früh erkannt, in Prüfungen dokumentiert, lange bevor es zu Sperrungen kommt. Doch mit der Feststellung allein ist nichts gewonnen. Danach beginnt der Teil, der in Deutschland am meisten Zeit kostet: Entscheidungen, Genehmigungen, Beauftragungen. Während diese Prozesse laufen, arbeitet der Verschleiß weiter.
Was reparierbar wäre, wird dadurch zu einem Sanierungsfall und damit teurer, aufwendiger und schwerer planbar. Die Carolabrücke in Dresden hat vielen vor Augen geführt, was passiert, wenn Vertrauen in Routine zur Gewohnheit wird.
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26.01.2026
35 Minuten
Nick Hughes arbeitet dort, wo B2B-Marken unter Druck geraten. Seine Erfahrung ist eindeutig: Klare Positionen werden vermieden, weil sie intern unbequem sind. Aussagen werden weich formuliert, Begriffe verklausuliert und Texte so lange abgestimmt, bis es keinen Widerspruch mehr gibt. Übrig bleibt Kommunikation, die beschreibt, aber nichts aussagt.
Die Folge davon ist banal und gravierend zugleich. Kunden orientieren sich nicht an der Marke selbst, sondern an Preis oder Bekanntheit. Solange alles läuft, fällt das kaum auf. Doch sobald sich etwas ändert, fehlt die Richtung. Dann zeigt sich, dass eine Marke ohne klare Sprache nicht funktioniert. Das Problem entsteht nicht mit dem Text, sondern davor. Marken werden dort wirksam, wo Unternehmen den Mut haben, eine Haltung festzulegen und ihr eine Sprache zu geben.
Die Folge davon ist banal und gravierend zugleich. Kunden orientieren sich nicht an der Marke selbst, sondern an Preis oder Bekanntheit. Solange alles läuft, fällt das kaum auf. Doch sobald sich etwas ändert, fehlt die Richtung. Dann zeigt sich, dass eine Marke ohne klare Sprache nicht funktioniert. Das Problem entsteht nicht mit dem Text, sondern davor. Marken werden dort wirksam, wo Unternehmen den Mut haben, eine Haltung festzulegen und ihr eine Sprache zu geben.
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Über diesen Podcast
Wenn einem alle von einer Sache abraten, dann muss man sie auf
jeden Fall durchziehen. Das dachten sich auch Larissa Lapschies,
Gründerin und CEO der Immobilienjunioren und Sonja Rösch, Managing
Partnerin bei PB3C, als sie ihren Podcast „Highheels und
Hochhäuser“ ins Leben gerufen haben. Braucht die Welt einen
weiteren Immobilien-Podcast? Die beiden finden: ja, absolut – und
zwar einen, bei dem nicht zu 80 Prozent nur Männer zu Wort kommen.
Die beiden verbindet allerdings weitaus mehr als die bloße
Tatsache, bereits mit 10-Zentimeter-Absätzen über halbfertige
Rohbauprojekte marschiert zu sein. Beide sind Führungskräfte und
Unternehmerinnen in der Immobilienwelt. Aber noch viel wichtiger
ist, dass beide Themen ansprechen wollen, die sonst eher selten in
der Branche angeschnitten werden, vom Gender-Pay-Gap über die
Vereinbarkeit zwischen Beruf und Privatleben bis zur Frage, wie
Selbst- und Fremdbild der Immobilienwirtschaft auseinandergehen.
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