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41 Minuten
Ob in der Entwicklungszusammenarbeit, im Online-Marketing oder beim Pricing: Wer wissen will, was eine Maßnahme bewirkt hat, steht vor dem Problem, dass sich immer nur eine Welt beobachten lässt. In dieser Folge sprechen Mira und Amit darüber, wie sich trotzdem ein belastbares Counterfactual konstruieren lässt und warum Korrelation dafür nicht ausreicht. Sie gehen Studiendesigns von RCTs über Difference-in-Differences, Regression Discontinuity und Propensity Score Matching bis hin zu Instrumentvariablen, Synthetic Control und Panel-Methoden durch. Außerdem geht es um die Frage, welche Variablen in die Auswertung gehören, wie man Ergebnisse auf Robustheit prüft und was Dosis-Wirkungs-Beziehungen zusätzlich verraten. Ein Plädoyer dafür, die Auswertung schon vor Beginn einer Maßnahme mitzudenken.

 

**Zusammenfassung**

Das Kernproblem der Evaluation: Das Counterfactual ist unbeobachtbar, und ein statistischer Zusammenhang belegt noch keine Kausalität.

Vor jeder Analyse steht die Wirkkette: Ohne logisches Verständnis, wie eine Maßnahme wirken soll, drohen falsche Metriken, übersehene Einflüsse und schlechte Vergleichsgruppen.

Metriken sollten das messen, was wirklich zählt (z.B. Gewinn statt Auslastung, CLV statt Click-Through-Rate), und die Frage der Generalisierbarkeit gehört von Anfang an dazu.

RCTs und A/B-Tests gelten als Goldstandard, setzen aber eine Poweranalyse vorab und eine saubere Auswertung voraus.

Wenn Randomisierung nicht möglich ist, helfen DiD, RDD, Propensity Score Matching, Synthetic Control, Interrupted Time Series oder Fixed-Effects-Modelle, je nach Datenlage und Selektionsprozess.

Instrumentvariablen lösen das Problem unbeobachteter Confounder wie Motivation, liefern aber nur einen lokalen Effekt (LATE), und die Ausschlussrestriktion lässt sich nicht statistisch testen.

In der Analyse gehören Confounder ins Modell, Mediatoren nicht; Double ML, Causal Forests und Dosis-Wirkungs-Analysen erweitern das Werkzeugset.

Robustheitschecks und eine Fehlerkultur, in der auch "wirkt nicht" ein wertvolles Ergebnis ist, sind entscheidend für glaubwürdige Evaluation.

**Links**

#73: Korrelation vs. Kausalität: Was braucht es für fundierte Entscheidungen? https://www.podbean.com/ew/pb-xmeyy-18c0d20

#26: A/B-Testing: Erkenntnisse statt Bauchgefühl https://www.podbean.com/ew/pb-6fzpj-143cfb1

Fragen, Feedback oder Themenwünsche? Schreibt uns gern an: podcast@inwt-statistics.de
47 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über den EU AI Act: was er unter einem KI-System versteht, welche Risikostufen er unterscheidet und welche Regeln bereits gelten. Wir gehen auf die kurzfristigen Änderungen durch den EU AI Omnibus ein, unter anderem die verschobenen Fristen für Hochrisiko-Systeme. Außerdem erklären wir, welche Pflichten für Anbieter von General-Purpose-AI-Modellen gelten und welche Rolle der Code of Practice dabei spielt. Im Deep Dive zur Transparenzpflicht geht es darum, wie sich KI-generierte Inhalte kennzeichnen lassen und wie Text-Watermarking mit SynthID technisch funktioniert. Zum Schluss ordnen wir ein, was die Regulierung für Data-Science-Projekte in der Praxis bedeutet.

 

**Zusammenfassung**

Stand der Umsetzung: Verbotene Praktiken und die Pflicht zur KI-Kompetenz gelten seit dem 2.2.2025, die Transparenzpflichten seit dem 2.8.2026.

EU AI Omnibus: Die Fristen für Hochrisiko-Systeme wurden auf den 2.12.2026 (Stand-alone) bzw. 2.12.2027 (eingebettet) verschoben, zudem kam ein Verbot nicht einvernehmlicher sexualisierter Deepfakes hinzu.

Definition von KI: Der AI Act beschreibt KI-Systeme als maschinengestützte Systeme mit unterschiedlichem Autonomiegrad, die aus Eingaben ableiten, wie sie Vorhersagen, Inhalte, Empfehlungen oder Entscheidungen erzeugen.

Risikostufen: Unterschieden werden verbotene Praktiken (z. B. Manipulation, Social Scoring), Hochrisiko-Anwendungen (z. B. kritische Infrastruktur, Gesundheit, Bildung, Justiz) und die Restkategorie mit geringem Risiko.

General-Purpose-AI: Große Foundation-Modelle unterliegen Dokumentations- und Informationspflichten, etwa zu Trainingsdaten und Urheberrecht; ab 10^25 FLOPs Trainingsaufwand wird ein systemisches Risiko vermutet.

Code of Practice: Anbieter*innen können Compliance über den Code of Practice mit den Kapiteln Transparenz, Urheberrecht sowie Sicherheit und Gefahrenabwehr nachweisen.

Kennzeichnung von KI-Inhalten: Bilder, Videos und Audio lassen sich per Wasserzeichen oder Metadaten (C2PA) markieren, Texte über eine subtile Beeinflussung der Token-Auswahl wie bei SynthID – beide Ansätze haben aber klare Grenzen bei Erkennung und Manipulationssicherheit.

Bedeutung für die Praxis: Wichtig sind die Risikoeinordnung eines Projekts, eingebaute Transparenzmechanismen etwa bei Chatbots und dokumentierte Maßnahmen zur KI-Kompetenz – vieles davon entspricht ohnehin guter Praxis.

 

**Links**

Verordnung (EU) 2024/1689 (AI Act) auf EUR-Lex: https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2024/1689/oj Bundesnetzagentur – KI-Verordnung, Zeitplan und Überblick (deutsch): https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/Digitales/KI/1_Ziel/start_ziel.html

EU-Kommission – Safer and more transparent AI (2.8.2026): https://commission.europa.eu/news-and-media/news/safer-and-more-transparent-ai-2026-08-02_en

Rat der EU – Final green light für den AI Omnibus: https://www.consilium.europa.eu/en/press/press-releases/2026/06/29/artificial-intelligence-council-gives-final-green-light-to-simplify-and-streamline-rules/

technology.org – What actually applies on 2 August 2026: https://www.technology.org/2026/07/17/eu-ai-act-what-actually-applies-on-2-august-2026/

Nature-Paper zu SynthID-Text: https://www.nature.com/articles/s41586-024-08025-4

Google DeepMind – Watermarking mit SynthID: https://deepmind.google/blog/watermarking-ai-generated-text-and-video-with-synthid/

C2PA – Standard für Herkunftsnachweise von Inhalten: https://c2pa.org/

 

Lust auf einen Schnack bei der goto; Konferenz in Kopenhagen?

Sebastian auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sebastianwarnholz

goto; Konferenz in Kopenhagen: https://gotocph.com/2026

 

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37 Minuten
Die letzten Monate waren geprägt von neuen Foundation Models für tabellarische und sequentielle Daten: TabPFN 3 skaliert auf eine Million Beobachtungen, Google stellt mit TabFM ein eigenes Modell samt BigQuery-Integration vor, NXAI veröffentlicht TiRex-2 mit Kovariaten-Unterstützung, und an der Spitze von GIFT-Eval steht mit STRIDE eine Kombination aus LLM-Reasoning und Time Series Foundation Model. Dazu kommen der ClickHouse-MCP-Server und der Stand der Umsetzung des EU AI Act nach dem Digital Omnibus. Im Praxisteil vergleichen wir TabICL v2 mit einem getunten XGBoost, Meta Prophet und naiven Baselines auf stündlichen NO2-Messwerten von fünf Messstationen, ausgewertet über ein Jahr rollierender Kreuzvalidierung mit dem Mean Absolute Scaled Error. Wir zeigen, welches Feature-Engineering nötig ist, wie sich der Vorteil von TabICL mit der Länge der Historie verändert und was das an Rechenzeit kostet. Zum Schluss ordnen wir ein, wann sich ein Foundation Model für Zeitreihen anbietet und wann XGBoost die pragmatischere Wahl bleibt.

 

**Zusammenfassung**

TabPFN 3 (Mai 2026) skaliert auf einer H100 auf bis zu 1 Mio. Beobachtungen; verbessertes KV-Caching senkt die Prognosezeit auf 0,1–3 ms pro Testbeobachtung und macht das Modell für schnelle Batch-Prognosen nutzbar.

Googles TabFM ist von TabPFN und TabICL inspiriert, liegt im TabArena-Benchmark vor TabPFN 3 und ist direkt in BigQuery integriert.

TiRex-2 von NXAI setzt auf eine xLSTM- statt Transformer-Architektur und kann jetzt zusätzliche Kovariate einbeziehen – ein Test steht bei uns noch aus.

STRIDE führt den GIFT-Eval-Benchmark an: Das LLM prognostiziert nicht selbst, sondern steuert über destillierte Embeddings ein Time Series Foundation Model.

Kurz notiert: Der ClickHouse-MCP-Server (v0.4.1) erlaubt LLM-Abfragen ohne SQL, etwa zur Log-Diagnose; beim EU AI Act gelten die Transparenzpflichten seit August, die Kennzeichnung von Bestandssystemen greift ab dem 2.12.2026.

Praxis-Setup: TabICL v2 mit Kalender-, Fourier- und Lag-Features gegen getuntes XGBoost, Prophet, TabICL out-of-the-box sowie Naive und Seasonal-Naive; stündliche NO2-Daten, 24-Stunden-Horizont, Metrik MASE.

Ergebnisse: Bei zwei Jahren Historie liegt TabICL klar vorn, bei rund 8.000–9.000 Trainingsbeobachtungen ist XGBoost praktisch gleichauf, bei drei Monaten Historie noch etwa 4 % schlechter; ohne jedes Feature-Engineering schlägt TabICL Prophet und die naiven Baselines deutlich.

Kosten: Die Kreuzvalidierung mit TabICL auf einer L40S-GPU dauert etwa 17-mal länger als mit XGBoost, auf CPU ist das Modell nicht praktikabel – Caching dürfte diesen Nachteil künftig verkleinern.

 

**Links**

Link zum begeleitenden Blogartikel "TabICL v2 für Zeitreihen: Das In-Context-Learning-Modell im Vergleich mit XGBoost und Meta's Prophet" https://www.inwt-statistics.de/blog/tabicl_v2_fuer_zeitreihen

#72: TabPFN: Die KI-Revolution für tabulare Daten mit Noah Hollmann https://www.podbean.com/ew/pb-94ri2-18aca83

#57: Mehr als heiße Luft: unsere Berliner Luftschadstoffprognose mit Dr. Andreas Kerschbaumer https://www.podbean.com/ew/pb-u6xwt-16ff139

TabPFN-3 Technical Report: https://priorlabs.ai/technical-reports/tabpfn-3

TabPFN auf GitHub: https://github.com/PriorLabs/TabPFN

Google Research zu TabFM: https://research.google/blog/introducing-tabfm-a-zero-shot-foundation-model-for-tabular-data/

TabFM in BigQuery: https://cloud.google.com/blog/products/data-analytics/tabfm-adds-predictive-ml-to-bigquery

TiRex-2 (NXAI): https://www.nx-ai.com/en/tirex-2 | Code: https://github.com/NX-AI/tirex-2 | Paper: https://arxiv.org/abs/2607.01204

STRIDE – Reasoning-Aware Training for Time Series Forecasting: https://arxiv.org/abs/2605.08625

Time Series LLMs am Beispiel t0-alpha: https://towardsdatascience.com/time-series-llms-explained-with-t0-alpha/

ClickHouse MCP Server: https://github.com/ClickHouse/mcp-clickhouse

EU AI Act nach dem Digital Omnibus (Überblick): https://www.deloitte.com/de/de/issues/innovation-ai/eu-ai-act-digital-omnibus.html

TabICL v2 auf GitHub: https://github.com/soda-inria/tabicl

TabICL-Dokumentation: https://tabicl.readthedocs.io/en/latest/

Tutorial zum TabICLForecaster: https://tabicl.readthedocs.io/en/latest/tutorials/time_series_forecasting.html

Meta Prophet: https://github.com/facebook/prophet

GIFT-Eval Leaderboard: https://huggingface.co/spaces/Salesforce/GIFT-Eval

TabArena Leaderboard: https://huggingface.co/spaces/TabArena/leaderboard

 

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43 Minuten
Ein Geschäftsführer will im Quartalsmeeting wissen, welche Kundengruppe die profitabelste ist – der Vertrieb antwortet mit einer Zahl aus Excel, das Controlling mit einer anderen aus SAP, und das Meeting endet ohne Entscheidung. Mit dieser Szene startet der "Data Strategy Kompass", eine vierteilige Serie über Datenstrategie im Mittelstand. In Teil 1 klären Mira und Amit, was eine Datenstrategie ist und was sie nicht ist: keine Software-Entscheidung und kein Data-Warehouse-Projekt, sondern die Frage, welche Entscheidungen ein Unternehmen künftig besser treffen will. Sie gehen die Bestandteile durch – von der Anbindung an die Unternehmensstrategie über Datenhaltung und Governance bis zum menschlichen Faktor – und diskutieren, wann sich eine Datenstrategie lohnt und wann eher nicht. Anhand von Beispielen und Gegenbeispielen aus über 15 Jahren Projektarbeit zeigen sie, woran es in der Praxis meist hängt: selten an der Technik.

**Zusammenfassung**

Datenstrategie beantwortet die Frage "Welche Entscheidungen wollen wir besser treffen?" und nicht "Welche Software kaufen wir?"

Erst Use Cases, dann Infrastruktur: Alles zu speichern und später zu schauen, wofür man es braucht, ist ein Relikt der Big-Data-Zeit

Bestandteile: Verbindung zur Unternehmensstrategie, Priorisierung von Use Cases, Datenhaltung und Architektur, Governance, Organisation und Kultur

Kein isoliertes Projekt einer Datenabteilung: Es braucht die Führungsebene, mehrere Fachbereiche und kontinuierliche Anpassung

Personalbedarf wird unterschätzt: gebraucht werden vor allem Menschen, die Pipelines bauen und Daten aufbereiten, nicht nur Data Scientists

Wann es sich nicht lohnt: zehn Mitarbeitende und ein Excel; niemand ist bereit, datenbasiert zu entscheiden; Daten dienen nur der Rechtfertigung ohnehin gefasster Meinungen

Datenbasiert heißt nicht "alle Entscheidungen datenbasiert": Strategische Weichenstellungen kommen oft ohne belastbare Datenbasis aus

Typische Stolpersteine aus der Praxis: SaaS-Tool ohne Datenexport, parallele Excel-Welten ohne Dokumentation, Compliance-Lücken bereits bei der Datenerhebung

**Zum Mitnehmen: vier Fragen für den nächsten Führungskreis**

Welche Entscheidung wurde in den letzten drei Monaten aus dem Bauch heraus getroffen, weil die Zahlen fehlten? 

Wenn du heute drei wichtige Fragen an deine Daten stellen könntest, welche wären das? 

Wer würde der KI (z.B. eine Prognose, nicht Chatbot ist gemeint) vertrauen, wenn sie ihr/ihm widerspricht?

Die Datenprojekte, die wir schon machen - wissen wir, wie viel sie uns eigentlich bringen?

**Links**

#33: Data Science bei Zalando – Dr. Claudia Baldermann im Gespräch über Product Development & Organisation https://www.podbean.com/ew/pb-q25zg-14b82e0

#5: Data Warehouse vs. Data Lake vs. Data Mesh https://www.podbean.com/ew/pb-a4xzx-127be01

#36: Der Data Mesh Hype und was davon bleibt https://www.podbean.com/ew/pb-7er7v-15080c1

Data Mesh Principles and Logical Architecture (Zhamak Dehghani): https://martinfowler.com/articles/data-mesh-principles.html

INWT Website: https://www.inwt-statistics.de/

 

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56 Minuten
Folge 100 bündelt, was Entscheider*innen über Data Science wissen sollten – aufgeteilt in vier Blöcke: Begriffsklärung, Datenqualität, Modellgüte und Erfolgsfaktoren. Mira und Amit ordnen ein, wie KI, Machine Learning und Statistik zusammenhängen, was supervised von unsupervised Learning unterscheidet und welche der vier Stufen der Datenanalyse für welche Fragestellung überhaupt nötig ist. Beim Thema Daten geht es um Validierung vor der eigentlichen Analyse, fehlende Zielvariablen und typische Formatprobleme, bei der Modellgüte um passende Gütemaße, Benchmarks, Overfitting, Explainability und die Evaluation von GenAI. Der letzte Teil behandelt die Frage, warum Datenprojekte in der Schublade landen: Auswahl des Use Cases, der Aufwandssprung von PoC zu MVP und Produkt sowie der eigene Data-Maturity-Level. Zum Abschluss stehen die fünf häufigsten Fehler.

 

**Zusammenfassung**

 

Begriffe sortieren: KI ist als Überbegriff meist unscharf gemeint, zwischen Statistik und ML gibt es einen fließenden Übergang – entscheidend ist, ob Zusammenhänge verstanden oder Prognosen erstellt werden sollen.

Vier Stufen der Datenanalyse: deskriptiv, diagnostisch, prädiktiv, präskriptiv – oft liefert schon die erste Stufe den Großteil der Erkenntnisse, Stufen lassen sich schlecht überspringen.

Datenqualität vor Datenquantität: viele korrekte, aber irrelevante Spalten verbessern keine Prognose; fehlerhafte Daten sind das größere Problem – gilt für tabulare Daten wie für RAG-Dokumente.

Validierung zuerst: explorative Analysen, Verteilungen und Ausreißerprüfung deckt Datenprobleme auf und erzeugt selbst schon Erkenntnisse.

Das Gütemaß hängt vom Use Case ab: Kosten von False Positives und False Negatives unterscheiden sich, ein einfaches Benchmark-Modell zeigt, ob der Aufwand sich lohnt.

Overfitting vermeiden: immer out-of-sample auf einem Testdatensatz evaluieren und zeitliche Struktur berücksichtigen – sonst sind Prognosen ungenauer als erwartet und man sieht Zusammenhänge, die es nicht gibt.

GenAI-Evaluation ist der Engpass: ein PoC entsteht schnell, das MVP wird durch Bewertungsfragen (LLM as a Judge, User Testing) deutlich aufwändiger.

Erfolgsfaktoren: konkreter Use Case mit messbarem Hebel, frühe Einbindung der Nutzer*innen, Implementierung von Anfang an mitdenken und Projekte zum eigenen Reifegrad wählen.

 

**Links**

Blogartikel zu Erfolgsfaktoren für Data-Science-Projekte https://www.inwt-statistics.de/blog/erfolgsfaktoren-fuer-data-science-projekte

Folge #6: Statistik vs. Machine Learning https://www.podbean.com/ew/pb-ewip2-128c6f8

Folge #83: Wie gut ist gut genug? Modellgütemaße richtig verstehen https://www.podbean.com/eas/pb-8q2a8-19a0252

Folge #89: ROC around the clock – Alles rund um Gütemaße für Klassifikationsmodelle https://www.podbean.com/eas/pb-6jfj7-1a6a8ba

Folge #43: Damit es im Live-Betrieb nicht kracht: Vermeidung von Overfitting & Data Leakage https://www.podbean.com/ew/pb-vw736-15baac0

Folge #86: "Garbage In, Garbage Out" verhindern: Datenvalidierung richtig gemacht https://www.podbean.com/eas/pb-5kyzq-1a305ed

Folge #2: Erfolgsfaktoren für Predictive Analytics Projekte https://www.podbean.com/ew/pb-kdcmd-12460ab

Folge #78: Der Use-Case-Guide: Navigationshilfe für echten Mehrwert https://www.podbean.com/ew/pb-s5e2r-1928b4f

Folge #21: Machine Learning Operations (MLOps) https://www.podbean.com/ew/pb-taen7-13ce0fa

Folge #23: Unsexy aber wichtig: Tests und Monitoring https://www.podbean.com/ew/pb-vxp58-13f311a

Folge #24: Explainable AI: Entscheidungen von Black-Box-Modellen verstehen https://www.podbean.com/ew/pb-kn67b-1403089

Folge #47: Von Prognosen und Prompts: Data Science trifft generative KI mit Tobias Sterbak https://www.podbean.com/ew/pb-dkyex-1613842

Folge #70: Der Aufstieg zur Datenreife – Stufe für Stufe zur Data Maturity https://www.podbean.com/ew/pb-a7663-1882b25

Folge #32: Brauche ich Data-Science-Berater*innen und wenn ja wie viele? https://www.podbean.com/ew/pb-eaekc-14a6bbe

Folge #69: AI Agents verstehen und evaluieren mit Matthäus Deutsch https://www.podbean.com/ew/pb-cq7xp-186d96d

Folge #80: Willkommen an Bord: Wie wir neue Kolleg*innen begleiten https://www.podbean.com/ew/pb-232sr-1953fe6

Folge #51: Wer rastet, rostet: Die Rolle von Weiterbildung in Data Science https://www.podbean.com/ew/pb-czpd3-16716c0

Folge #97: Die Güte von Gen-AI-Projekten bewerten mit Tobias Sterbak https://www.podbean.com/eas/pb-7fhem-1b0096c

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Über diesen Podcast

Wir machen Data Science. Und in unserem Podcast Data Science Deep Dive reden wir darüber. Du bist ebenfalls Data Scientist oder interessierst dich für Daten, ML und AI? Dann ist dieser Podcast für dich. Wir teilen unsere Learnings aus über 180 Projekten, du bekommst Infos und Anregungen zu spannenden Themen rund um Daten. Wir klären auf, geben Hinweise und teilen unsere Erfahrungen, die wir in über 10 Jahren als Data Scientists im B2B Bereich gesammelt haben. Wir decken auf, was wirklich hinter den Hypes und Trends der Data Science Branche steckt. Wir hinterfragen, was ein Data Science Projekt erfolgreich macht und welche Faktoren es zum Scheitern verurteilen.
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