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Episoden

54 Minuten
Wir leben auf einem Planeten unter vielen, ein ganz kleiner in Hunderten Milliarden Galaxien mit Milliarden von Sternen - dazu Planeten, Nebel, Schwarze Löcher und und und ... Nerkheit und Perspektivlosigkeit. Die Sehrnsucht nach der LTWEN; VERMEINTLICH SICHEREhmen wir uns zu wichtig? Was ist der mensch im Zeitalter des Anthropozäns für die Erde? Welche Rolle spielt das Frau*-Sein?

Viele Menschen empfinden in Umbruchszeiten Ängste, Unsicherheit und Perspektivlosigkeit. Die Sehnsucht nach der alten vermeintlich sichereren Vorzeit wird laut, rückwärtsgewandte, traditionelle, konservative und sogar reaktionäre Gedanken und Wünsche brechen sich Bahn. Dabei ist längst auf unterschiedlichen Ebenen nachgewiesen, dass die Rolle der Frau in der Gesellschaft viel über die jeweilige Gesellschaft aussagt: nämlich je mehr Gleichberechtigung und Gleichheit zwischen den Geschlechtern besteht, desto sicherer, wohlhabender und resilienter sind Gesellschaften. Wohin steuern wir in diesen Zeiten mit der Gleichstellung und Gerechtigkeit? Wohin in der Kultur?

Dieses Jahr blicken die Veranstaltungen der FrauenKulturTage auf Frauen, die in den Schatten der Geschichte gedrängt wurden, obwohl sie und ihre Lebensgeschichten alles andere als schattenhaft lebten. Wir bieten unterschiedliche Formate an, in denen Frauen* sich entdecken, finden und stärken können – im Licht oder im Schatten.
44 Minuten
„Dann aber überschlugen sich die politischen Ereignisse und wir gerieten mit

in den großen Strudel… Es war faszinierend und beängstigend zugleich.“

Mit diesen Worten erinnerte sich Bärbel Klässner, die Mitherausgeberin des

Jenaer Samisdats frau anders, 25 Jahre später an 1989/90.

Im Herbst 1989 begann in Ostdeutschland eine Umwälzung, die weit über das

Ende des bisherigen politischen Systems hinausging. Der Mauerfall war ein

Moment der Politisierung und Mobilisierung der feministisch-lesbischen

Bewegung in der früheren DDR. Doch bereits früh zeichnete sich ab, dass in

dieser Umwälzung die Forderungen und Rechte von Frauen wie auch von

Queers und anderen Minderheiten marginalisiert wurden und sie besonders

stark von der Massenarbeitslosigkeit betroffen waren. In der

Veranstaltungsreihe L*-Ost wird den Veränderungen im Großen wie der

Gründung des ostdeutschen Unabhängigen Frauenverbandes ebenso

nachgespürt wie dem veränderten Alltag und den sich daraus ergebenden ganz

praktischen Problemen.

In Zeitzeug*innengesprächen geht es unter anderem um die Auflösung der

Strukturen der inoffiziellen Frauen*Lesbenbewegung der DDR, der Entstehung

neuer offiziell arbeitender Zentren sowie die Begegnungen zwischen den

Frauen*Lesbenbewegungen aus Ost und West während der Umbruchszeit ...

Über all das spreche ich mit einer der Organisator*innen der

Veranstaltungsreihe, Laura Matthäus.
1 Stunde 25 Minuten
In der Endphase des Wahlkampfes vor der diesjährigen Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hatte ich Gelegenheit, die Spitzenkandidatinnen der SPD (Katja Pähle), der GRÜNEn (Suse Sziborra-Seidlitz) und der LINKEn (Eva von Angern) zu befragen, warum sie antreten und welche Ziele sie in der neuen Legislatur umsetzen wollen...
50 Minuten
Vor 36 Jahren fiel die Mauer, seit 35 Jahren ist Deutschland wiedervereint – und doch ist noch immer von „dem Osten“ und „dem Westen“ die Rede. Im Podcast ‚Wendeweiber‘ erzählen Frauen, wie ihr Leben während und nach der Teilung verlief, was sich verändert hat und was sie bis heute prägt. Dabei geht es um Arbeit und Alltag, Kindererziehung und Kultur oder die Nachwirkungen von Flucht und Haft. Carolin Hasse und Caroline Kraft wurden nach dem Mauerfall geboren - eine im Osten, eine im Westen. Sie sprechen mit Frauen aus beiden Teilen Deutschlands über ihre Erfahrungen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten – und darüber, was die Teilung bis heute für sie bedeutet. Jeden Monat gibt es ein neues Interview. Anfang Juli war ich Gesprächspartnerin und erfuhr auch einiges über die beiden Podcasterinnen…
51 Minuten
Zum sechsten Mal fand am 29. Mai im Domstadt-Kino und am 30. Mai im Mehrgenerationenhaus am Roßmarkt das queere Kultur- und Bildungsfestival in Merseburg „lückenlos“ statt. Die Veranstaltung, organisiert vom sowas e.V., bot wieder ein vielfältiges Programm mit Workshops, Vorträgen, Lesungen und Raum für Vernetzung und Spaß mit den Schwerpunkten Feminismus, queere Themen, Bildung, Kunst, Musik und Tanz. Von Anfang an bin ich für den Dornrosa e.V. aktiv dabei. In diesem Jahr u.a. beim Vortrag von Daniela Döring „Lücken findenLücken feiern: Für eine (queer-)feministische Erinnerungspraxis!“. Zuvor aber nahm ich an der Lesung „Failing Gender, Failing the West: Ein Clown entdeckt Ertrinken als Ausweg“ von Tija (Uhlig) teil, die in ihren Texten – egal, ob Szenen, Erzählungen, Gedichten oder auch Comedy - ihre Erlebnisse als transgeschlechtliche Lesbe der (Nach-)Wendezeit verarbeitet. Habe die Gelegenheit genutzt, sie zum Gespräch über ihre Texte und vielfältigen Aktivitäten einzuladen…
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Über diesen Podcast

Herzlich willkommen zum Dornrosa-Podcast „Engagiert & dornig“ bzw. "Queer und Dornig". Wir möchten über uns, unsere Arbeit – und auch über die Gruppen & Initiativen, die sich (regelmäßig) bei uns, d.h. im Frauenzentrum Weiberwirtschaft, treffen oder mit denen wir – teilweise seit Jahren – zusammenarbeiten, berichten. Insbesondere möchten wir auch regelmäßig News aus dem queeren Projekt 'Liebenswerte Lebensweisen' bringen: Interessante Bücher und Filme vorstellen oder über Veranstaltungen bzw. queere Menschen in Halle und ganz Sachsen-Anhalt berichten... Vielleicht macht euch das Lust und/oder Mut, euch bei uns – oder den Gruppen zu engagieren? Viel Spaß beim Zuhören wünschen Elke & das Team des Dornrosa e.V.
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