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Episoden
06.06.2026
19 Minuten
In den Kindertagen der Passagierluftfahrt war das Fliegen noch ein richtiges Abenteuer: während man in einem Zeppelin-Luftschiff schon recht luxuriös reiste, hatte man in den Flugzeugen Mitte der 1920er doch noch einige Abstriche zu machen. Der Bericht aus dem Jahr 1926 wurde von Anna Dück-Tobler verfasst, die Lehrerin und Journalistin arbeitete damals für die Zeitschrift "Die Schweizer Hausfrau". Mit der Fluggesellschaft Balair geht es vom Flugplatz Basel-Sternenfeld nach Frankfurt am Main, notabene mit Zwischenlandung in Karlsruhe.
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30.05.2026
16 Minuten
Reinhold Ortmann, der Autor des hier rezitierten Essays "Frauentränen" (1912) wusste - als langjähriger Dramaturg am Thalia-Theater in Hamburg - nur zu gut worüber er schrieb, gehören doch Tränen seit jeher zum "daily Business" eines Theaterbetriebes. Eine ältere, lebenserfahrene und äusserst sympathische Dame erwähnte kürzlich in einem Gespräch mir gegenüber, dass übrigens auch "Männertränen" eine grosse Macht besässen, vermutlich seien diese Tränen noch mächtiger als diejenigen Tränen der holden Weiblichkeit. Aha, ein Aspekt der nicht ausser acht gelassen werden sollte, "Männertränen" etwa als titelgebendes Thema einer weiteren Zeitrisse-Episode?
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22.05.2026
19 Minuten
Die Platznot in Städten ist ein allgegenwärtiges Thema. Um dem entgegenzuwirken, begann man im frühen 20. Jahrhundert in Ballungszentren in die Höhe zu bauen, Vorreiter diesbezüglich war die Stadt New York, die nur schon wegen der topografischen Gegebenheiten dazu gezwungen war. Der Artikel "Zwischen Himmel und Erde" (aus "Bibliothek der Unterhaltung und des Wissens", 1908) richtet den Fokus auch auf die Handwerker, welche die Gebäude errichteten und unter katastrophalen Arbeitsverhältnissen zu leiden hatten.
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16.05.2026
17 Minuten
Frauenklubs waren das eine, aber eigentlich ging die Sache tiefer, es ging um nichts weniger als um das Thema Gleichberechtigung. Im Artikel "Frauenklubs in London" - 1905 publiziert in einer Ausgabe von "Schweizerisches Familienwochenblatt " - merkt man schnell, dass die männliche Welt mit unterschiedlichen Ellen mass, Klubs für Frauen wurden dchnell einmal als Hort der Untugend verteufelt. Immerhin baute zu Beginn des 20. Jahrhunderts keiner mehr eine Guillotine auf, um nach Emanzipation strebende Frauen mundtot zu machen, wie es zur Zeit der Französischen Revolution noch gang und gäbe war.
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09.05.2026
17 Minuten
Man kennt sie bestimmt, die biblische Legende vom Turmbau zu Babel, das Projekt scheiterte an der Verständigung der Menschen. Der Wunsch nach einer allgemeinen Sprache ist also durchaus verständlich, in kirchlichen Kreisen war beispielsweise Lateinisch jahrhundertelang das Mass aller Dinge. In den 1880ern schuf der deutsche Theologe Johann Martin Schleyer seine Kunstsprache Volapük, sie scheiterte allerdings, da sie vermutlich zu kompliziert war. Das 1887 von Dr. Ludwik Zamenhof präsentierte Esperanto wird hingegen bis heute praktiziert, wenngleich auch diese Plansprache heutzutage chancenlos ist gegen das allgegenwärtige Englisch.
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Über diesen Podcast
Allerlei Geschichten die eines gemeinsam haben: Sie sollen Fantasie
und Kreativität anregen und beim Zuhörer Gedankenschlösser
entstehen lassen. Das Themenfeld erstreckt sich von Steampunk bis
hin zu unglaublichen Begebenheiten aus der Vergangenheit, Gegenwart
und Zukunft.
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