Der Neurologie-Podcast
Der DGN-Podcast über neurologische Krankheiten, aktuelle Forschungsthemen und Karrieremöglichkeiten
Der DGN-Podcast über neurologische Krankheiten, aktuelle Forschungsthemen und Karrieremöglichkeiten
Podcaster
Episoden
17.09.2025
50 Minuten
In dieser Folge ist Dr. Annekathrin Rödiger zu Gast bei Dr. Dilara Kersebaum (UKSH, Kiel und Psychiatrisches Krankenhaus Rickling) und Dr. Johannes Piel (UKSH, Kiel). Sie ist Leiterin des Neuromuskulären Zentrums und Sprecherin des Zentrums für Seltene Erkrankungen am Universitätsklinikum Jena zum Thema Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) und spricht über Definition, Pathophysiologie, Diagnosekriterien sowie Therapie. Nicht zuletzt wird in dem Gespräch darauf eingegangen, was bei diesem vielseitig herausfordernden Feld pratientenorientiertes Arbeiten bedeutet. Die 12. Folge "der neurologie-Podcast" bleibt dabei wie immer sachlich und praxisorientiert.
Literaturempfehlungen:
Übersichtsarbeit (Feldman et al. 2022, PMID: 36116464) https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10089700/
Zusammenfassung zu Molekularpathologie, verschiedenen Biomarkern und Übersicht der Therapien (Ilieva et al. 2023, PMID: 37890889) https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10603569/ und die
EFNS Guidelines 2012 https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1468-1331.2011.03501.x
Vorschlag der deutschen ALS-Zentren zu einer neuen Phänotypen-Klassifikation https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12036282/; https://www.dgn.org/artikel/erste-phanotypen-klassifizierung-bei-als
DGN- Pressemitteilung zu neuen Therapien/FUS-Mutation: https://www.dgn.org/artikel/genetisch-bedingte-als-elf-jahre-nach-der-ice-bucket-challenge-gibt-es-anlass-zur-hoffnung
Kontakt Bei Fragen und Anregungen zum Neurologie-Podcast der DGN schreibt uns gerne eine E-Mail an podcast@dgn.org.
Redaktionelle Leitung Dr. med. Johannes Piel E-Mail: johannes.piel@uksh.de Klinik für Neurologie, UKSH, Campus Kiel Arnold-Heller-Str. 3, Haus D 24105 Kiel
Disclaimer In Einklang mit der Bundesärztekammer bitten wir zu beachten, dass dieser Podcast keine ärztliche Beratung ersetzt. Wir können gemäß des Fernbehandlungsverbotes keine individuelle Beratung durchführen oder Empfehlungen aussprechen, von entsprechenden Anfragen bitten wir daher abzusehen. Patientinnen und Patienten werden gebeten, inhaltliche Fragen mit ihrer Neurologin/ihrem Neurologen zu klären. Wir übernehmen keine Verantwortung für eine eventuelle Selbstoffenbarung sensibler Daten im Internet und bitten daher, keine persönlichen Daten oder Inhalte Ihrer Erkrankungen im Internet zu veröffentlichen. Folge direkt herunterladen
Literaturempfehlungen:
Übersichtsarbeit (Feldman et al. 2022, PMID: 36116464) https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10089700/
Zusammenfassung zu Molekularpathologie, verschiedenen Biomarkern und Übersicht der Therapien (Ilieva et al. 2023, PMID: 37890889) https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10603569/ und die
EFNS Guidelines 2012 https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1468-1331.2011.03501.x
Vorschlag der deutschen ALS-Zentren zu einer neuen Phänotypen-Klassifikation https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12036282/; https://www.dgn.org/artikel/erste-phanotypen-klassifizierung-bei-als
DGN- Pressemitteilung zu neuen Therapien/FUS-Mutation: https://www.dgn.org/artikel/genetisch-bedingte-als-elf-jahre-nach-der-ice-bucket-challenge-gibt-es-anlass-zur-hoffnung
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Redaktionelle Leitung Dr. med. Johannes Piel E-Mail: johannes.piel@uksh.de Klinik für Neurologie, UKSH, Campus Kiel Arnold-Heller-Str. 3, Haus D 24105 Kiel
Disclaimer In Einklang mit der Bundesärztekammer bitten wir zu beachten, dass dieser Podcast keine ärztliche Beratung ersetzt. Wir können gemäß des Fernbehandlungsverbotes keine individuelle Beratung durchführen oder Empfehlungen aussprechen, von entsprechenden Anfragen bitten wir daher abzusehen. Patientinnen und Patienten werden gebeten, inhaltliche Fragen mit ihrer Neurologin/ihrem Neurologen zu klären. Wir übernehmen keine Verantwortung für eine eventuelle Selbstoffenbarung sensibler Daten im Internet und bitten daher, keine persönlichen Daten oder Inhalte Ihrer Erkrankungen im Internet zu veröffentlichen. Folge direkt herunterladen
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17.07.2025
34 Minuten
Sei es die Sonnencreme mit LSF 50, die gezielte Ergreifung von Lebensstilmaßnahmen oder der regelmäßige Besuch von Vorsorgeuntersuchungen: Es ist nie zu früh für Prävention. Aber, und das ist die gute Nachricht, die Studiogast PD Dr. Eva Schäffer für uns hat, Es ist auch nie zu spät mit Prävention.
In dieser Folge sprechen Dr. Dilara Kersebaum (UKSH, Kiel und Psychiatrisches Krankenhaus Rickling) und Dr. Johannes Piel (UKSH, Kiel) mit PD Dr. Eva Schäffer. Sie ist Oberärztin in der Neurologie des UKSH Kiel und Sprecherin der DGN Task Force Prävention. Mit beeindruckenden Zahlen stellt Dr. Schäffer dar, welche wichtige Rolle die Prävention in der Neurologie bereits spielt, welches große Potenzial in präventiven Maßnahmen steckt und warum hier nicht nur die Ärzteschaft, sondern auch Politik und Privatpersonen gefordert sind. Die Zuhörenden lernen die wichtige Arbeit der Task Force Prävention kennen und erfahren praxisnah, welche Handlungsmöglichkeiten und sogar -aufforderungen sich für die Ausschöpfung der Chancen rund um Prävention ergeben.
Literaturempfehlungen:
The European Academy of Neurology Brain Health Strategy: One brain, one life, one approach
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35538709/
Stroke prevention: managing modifiable risk factors
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23213626/
The debate on how to protect and restore brain health
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36115346/
Präventive Neurologie – nie zu früh und nie zu spät
https://link.springer.com/article/10.1007/s42451-025-00728-w
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In dieser Folge sprechen Dr. Dilara Kersebaum (UKSH, Kiel und Psychiatrisches Krankenhaus Rickling) und Dr. Johannes Piel (UKSH, Kiel) mit PD Dr. Eva Schäffer. Sie ist Oberärztin in der Neurologie des UKSH Kiel und Sprecherin der DGN Task Force Prävention. Mit beeindruckenden Zahlen stellt Dr. Schäffer dar, welche wichtige Rolle die Prävention in der Neurologie bereits spielt, welches große Potenzial in präventiven Maßnahmen steckt und warum hier nicht nur die Ärzteschaft, sondern auch Politik und Privatpersonen gefordert sind. Die Zuhörenden lernen die wichtige Arbeit der Task Force Prävention kennen und erfahren praxisnah, welche Handlungsmöglichkeiten und sogar -aufforderungen sich für die Ausschöpfung der Chancen rund um Prävention ergeben.
Literaturempfehlungen:
The European Academy of Neurology Brain Health Strategy: One brain, one life, one approach
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35538709/
Stroke prevention: managing modifiable risk factors
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23213626/
The debate on how to protect and restore brain health
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36115346/
Präventive Neurologie – nie zu früh und nie zu spät
https://link.springer.com/article/10.1007/s42451-025-00728-w
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Redaktionelle Leitung Dr. med. Johannes Piel E-Mail: johannes.piel@uksh.de Klinik für Neurologie, UKSH, Campus Kiel Arnold-Heller-Str. 3, Haus D 24105 Kiel
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30.06.2025
26 Minuten
Dr. Dilara Kersebaum (UKSH, Kiel und Psychiatrisches Krankenhaus Rickling) und Dr. Johannes Piel (UKSH, Kiel) sprechen in dieser Folge ein zweites Mal mit Prof. Voltz, dieses Mal über die Themen Todeswünsche und Suizidassistenz. Prof. Voltz gibt Erläuterungen zu Begrifflichkeiten, nimmt Bezug auf die Positionen des Bundesverfassungsgerichtes und navigiert die Zuhörenden gewohntermaßen praxisnah durch mögliche Szenarien in der Patientenversorgung sowie Gesprächsführung.
Weiterbildung
Website des Palliativzentrums der Uni Köln mit Weitebildungsangeboten https://palliativzentrum.uk-koeln.de/aus-fort-und-weiterbildung/fort-und-weiterbildungen/
Buch Palliativ und Todeswunsch https://shop.kohlhammer.de/palliativ-todeswunsch-32019.html#147=19
S2k-Leitlinie Palliativmedizinische Versorgung neurologischer Erkrankungen https://www.dgn.org/leitlinie/palliativmedizinische-versorgung-neurologischer-erkrankungen
S3-Leitlinie Palliativmedizin für Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/128-001OL
Teile dieser Folge zu Todeswünschen und Suizidassistenz können von einigen Zuhörenden als belastend empfunden werden.
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Redaktionelle Leitung Dr. med. Johannes Piel E-Mail: johannes.piel@uksh.de Klinik für Neurologie, UKSH, Campus Kiel Arnold-Heller-Str. 3, Haus D 24105 Kiel
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Weiterbildung
Website des Palliativzentrums der Uni Köln mit Weitebildungsangeboten https://palliativzentrum.uk-koeln.de/aus-fort-und-weiterbildung/fort-und-weiterbildungen/
Buch Palliativ und Todeswunsch https://shop.kohlhammer.de/palliativ-todeswunsch-32019.html#147=19
S2k-Leitlinie Palliativmedizinische Versorgung neurologischer Erkrankungen https://www.dgn.org/leitlinie/palliativmedizinische-versorgung-neurologischer-erkrankungen
S3-Leitlinie Palliativmedizin für Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/128-001OL
Teile dieser Folge zu Todeswünschen und Suizidassistenz können von einigen Zuhörenden als belastend empfunden werden.
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Redaktionelle Leitung Dr. med. Johannes Piel E-Mail: johannes.piel@uksh.de Klinik für Neurologie, UKSH, Campus Kiel Arnold-Heller-Str. 3, Haus D 24105 Kiel
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04.12.2024
1 Stunde 6 Minuten
Palliativmedizin betrifft uns in vielen ärztlichen Bereichen – auch und insbesondere in der Neurologie. Wie erfrage ich den Patientenwillen? Wie spreche ich mit Angehörigen? Wann fange ich mit Palliativmedizin an und welche Angebote gibt es in der Palliativmedizin? Dr. Dilara Kersebaum und Dr. Johannes Piel (Schön Klinik Rendsburg; UKSH, Kiel) sprechen mit Prof. Dr. Raymond Voltz (Universitätsklinik Köln) über diese Fragen.
Literaturempfehlungen: S3-Leitlinie Palliativmedizin für Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung
Hospiz- und Palliativgesetz
Value of Death
Temel et al. Early palliative care for patients with metastatic non-small-cell lung cancer.
Neuropalliative Leitlinie der DGN
Raymond Voltz: Palliativ...und jetzt?
Oliver et al. Current collaboration between palliative care and neurology: a survey of clinicians in Europe.
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Redaktionelle Leitung Dr. med. Johannes Piel E-Mail: johannes.piel@uksh.de Klinik für Neurologie, UKSH, Campus Kiel Arnold-Heller-Str. 3, Haus D 24105 Kiel
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Literaturempfehlungen: S3-Leitlinie Palliativmedizin für Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung
Hospiz- und Palliativgesetz
Value of Death
Temel et al. Early palliative care for patients with metastatic non-small-cell lung cancer.
Neuropalliative Leitlinie der DGN
Raymond Voltz: Palliativ...und jetzt?
Oliver et al. Current collaboration between palliative care and neurology: a survey of clinicians in Europe.
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Redaktionelle Leitung Dr. med. Johannes Piel E-Mail: johannes.piel@uksh.de Klinik für Neurologie, UKSH, Campus Kiel Arnold-Heller-Str. 3, Haus D 24105 Kiel
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22.09.2023
47 Minuten
Demenzen und andere neurokognitive Defizite nehmen durch die demographische Entwicklung stetig zu. Doch wie nähere ich mich der Differentialdiagnose Demenz? Was versprechen neue Therapieoptionen? Dr. Dilara Kersebaum (Schön Klinik, Rendsburg; UKSH, Kiel) und Dr. Johannes Piel (UKSH, Kiel) sprechen mit Prof. Dr. Thorsten Bartsch (UKSH, Kiel) über genau diese Fragen.
Vorgehensweise
guter internistischer, neurologischer und psychopathologischer Befund (DD sekundäre Demenz DD Schizophrenie DD Delir) auch nicht-kognitive Symptome berücksichtigen (Stichwort „Pseudodemenz“, beachte auch mögliche Abhängigkeitserkrankung) Grundpfeiler: Gute Eigen-, Fremd-, Familien- und Sozialanamnese inkl. der Medikamente, des zeitlichen Verlaufs der Symptomatik, der „Alltagstauglichkeit“ und Biografie/Schulbildung
Psychopathologische/klinische Einteilung mit Prägnanztypen:
kortikale Demenz subkortikale Demenz frontale Demenz
ICD-10 vs. DSM V beachten (Letzteres unterteilt in minor und major NCD mit ätiologischer Subtypisierung)
AT(N)-Kriterien zur biologisch-begründeten Diagnosestellung einer Alzheimer-Erkrankung Bei den AT(N)-Kriterien wird, unabhängig von der klinischen Diagnose, eine Alzheimererkrankung anhand von drei Domänen gestellt:
A(myoloid), nachgewiesen durch die Aß42/Aß40-Ratio im Liquor T(au protein), nachgewiesen durch das phosphorylierte Tau im Liquor N(eurodegeneration), nachgewiesen durch eine Atrophie in der cerebralen Bildgebung, Neurofilament-Leichtketten oder Gesamt-Tau im Liquor
Eine Alzheimererkrankung kann bei Nachweis einer A+T+ Konstellation (A+T+(N)- und A+T+(N)+) diagnostiziert werden. Ist nur Amyloid oder Tau Protein auffällig wird lediglich von einer Alzheimerveränderung gesprochen. Literaturempfehlungen: Alzheimer-Demenz und andere degenerative Demenzen: Hans Förstl, Horst Bickel und Robert Perneczky in Klinische Neurologie; Publiziert am: 05.04.2018 Wiltfang, J., Trost, S., Hampel, HJ. (2016). Demenz. In: Möller, HJ., Laux, G., Kapfhammer, HP. (eds) Psychiatrie, Psychosomatik, Psychotherapie. Springer Reference Medizin. Springer, Berlin, Heidelberg. https://doi.org/10.1007/978-3-642-45028-0_59-1
S3-Leitlinie „Demenzen“ https://dgn.org/leitlinie/demenzen
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Redaktionelle Leitung Dr. med. Johannes Piel E-Mail: johannes.piel@uksh.de Klinik für Neurologie, UKSH, Campus Kiel Arnold-Heller-Str. 3, Haus D 24105 Kiel
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Vorgehensweise
guter internistischer, neurologischer und psychopathologischer Befund (DD sekundäre Demenz DD Schizophrenie DD Delir) auch nicht-kognitive Symptome berücksichtigen (Stichwort „Pseudodemenz“, beachte auch mögliche Abhängigkeitserkrankung) Grundpfeiler: Gute Eigen-, Fremd-, Familien- und Sozialanamnese inkl. der Medikamente, des zeitlichen Verlaufs der Symptomatik, der „Alltagstauglichkeit“ und Biografie/Schulbildung
Psychopathologische/klinische Einteilung mit Prägnanztypen:
kortikale Demenz subkortikale Demenz frontale Demenz
ICD-10 vs. DSM V beachten (Letzteres unterteilt in minor und major NCD mit ätiologischer Subtypisierung)
AT(N)-Kriterien zur biologisch-begründeten Diagnosestellung einer Alzheimer-Erkrankung Bei den AT(N)-Kriterien wird, unabhängig von der klinischen Diagnose, eine Alzheimererkrankung anhand von drei Domänen gestellt:
A(myoloid), nachgewiesen durch die Aß42/Aß40-Ratio im Liquor T(au protein), nachgewiesen durch das phosphorylierte Tau im Liquor N(eurodegeneration), nachgewiesen durch eine Atrophie in der cerebralen Bildgebung, Neurofilament-Leichtketten oder Gesamt-Tau im Liquor
Eine Alzheimererkrankung kann bei Nachweis einer A+T+ Konstellation (A+T+(N)- und A+T+(N)+) diagnostiziert werden. Ist nur Amyloid oder Tau Protein auffällig wird lediglich von einer Alzheimerveränderung gesprochen. Literaturempfehlungen: Alzheimer-Demenz und andere degenerative Demenzen: Hans Förstl, Horst Bickel und Robert Perneczky in Klinische Neurologie; Publiziert am: 05.04.2018 Wiltfang, J., Trost, S., Hampel, HJ. (2016). Demenz. In: Möller, HJ., Laux, G., Kapfhammer, HP. (eds) Psychiatrie, Psychosomatik, Psychotherapie. Springer Reference Medizin. Springer, Berlin, Heidelberg. https://doi.org/10.1007/978-3-642-45028-0_59-1
S3-Leitlinie „Demenzen“ https://dgn.org/leitlinie/demenzen
Kontakt Bei Fragen und Anregungen zum Neurologie-Podcast der DGN schreibt uns gerne eine E-Mail an podcast@dgn.org.
Redaktionelle Leitung Dr. med. Johannes Piel E-Mail: johannes.piel@uksh.de Klinik für Neurologie, UKSH, Campus Kiel Arnold-Heller-Str. 3, Haus D 24105 Kiel
Disclaimer In Einklang mit der Bundesärztekammer bitten wir zu beachten, dass dieser Podcast keine ärztliche Beratung ersetzt. Wir können gemäß des Fernbehandlungsverbotes keine individuelle Beratung durchführen oder Empfehlungen aussprechen, von entsprechenden Anfragen bitten wir daher abzusehen. Patientinnen und Patienten werden gebeten, inhaltliche Fragen mit ihrer Neurologin/ihrem Neurologen zu klären. Wir übernehmen keine Verantwortung für eine eventuelle Selbstoffenbarung sensibler Daten im Internet und bitten daher, keine persönlichen Daten oder Inhalte Ihrer Erkrankungen im Internet zu veröffentlichen. Folge direkt herunterladen
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Über diesen Podcast
Im offiziellen Neurologie-Podcast der DGN und der Jungen Neurologie
sprechen wir nicht nur mit Koryphäen der Neurologie über
Krankheitsbilder, aktuelle Forschungsthemen und Entwicklungen in
der Neurologie. Mit aufstrebenden Kolleginnen und Kollegen
diskutieren wir auch über neurologische Weiterbildungs- und
Karrieremöglichkeiten in Deutschland und Übersee.
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