In dieser Folge spricht Moderatorin Tanja Godlewsky mit der Künstlerin Isabelle Pabst über ihr Debutalbum „Als die Stille aus der Zeit fiel“, das am 13. Oktober 2023 erschienen ist, und was zum Self-Release ohne Label notwendig ist.
Isabelle Pabsts Musik ist nicht von dieser Welt und läuft trotzdem im Radio: Die Künstlerin besingt Geheimnisse und Geschichten verschiedener Figuren. Genau auf die dunklen Ecken ihrer Wahrheiten wird hier musikalisch die Taschenlampe gehalten und entschieden hineingesehen in die inneren Zwiespalte der Charaktere. Dabei sitzt Pabst gefühlt direkt auf deiner Bettkante, morgens um 4.00 Uhr. Sanft aber bestimmt nimmt sie dich bei der Hand und führt dich durch einen Vergnügungspark von Zuständen. Nur dass der unter Wasser ist und in jedem Karussell eine Falltür steckt, die dich in die Tiefe zieht. Dort unten wabert der Bass und lässt dich mit den Fragezeichen tanzen. Irgendwo weint ein Klavier im Dunkeln. Synthesizer, Spieluhren, Sirenengesang. Die Songs weisen dabei in diverse Genres, ohne diese konkret zu zitieren. Beiläufig, mehr in einer Andeutung, und dann immer in einer Formsprache, die dich der Stimme zuhören lässt. Denn die steht hier klar im Zentrum, zwischen Leichtigkeit und gewaltiger Schwere steht eine mächtige, kraftvolle Sängerin und bewegt sich souverän durch Folklore, trockene Beats und ASMR-Momente.
https://www.isabelle-pabst.com/
Playlist: https://open.spotify.com/playlist/68FA9s7Dybqz28auq5fVXM?si=82658fedff8046f3
Konzept: Carolin Weber und Elisa Metz
Interview: Tanja Godlewsky
Sound-Design: Julian Stetter
Das Projekt wird gefördert vom Landesmusikrat NRW.
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