Podcaster
Episoden
20.02.2026
1 Stunde 4 Minuten
In dieser Folge von Anwalt & Architekt blicken wir tief in
den „Regulatorik-Dschungel“ des deutschen Bauwesens. Gemeinsam
mit unserem Gast Dr.-Ing. Hans-Jürgen Krause,
Inhaber von Kempen Krause Ingenieure, diskutieren wir, warum das
Bauen immer komplexer und teurer wird und wie wir wieder zu mehr
Eigenverantwortung und Effizienz zurückfinden können.
Das erwartet unsere Hörer in dieser Folge:
Der regulatorische Status Quo: Warum
Brandschutz, Tragwerksplanung und Bauphysik heute oft unter
einem enormen Reglementierungsdruck stehen.
„Normen-Nanni“ und Haftungsangst: Wie die
Angst vor juristischen Risiken zu absurden Planungslösungen
führt und die Eigenverantwortung von Ingenieuren und
Architekten untergräbt.
Qualität vs. Sicherheit: Warum wir lernen
müssen, zwischen zwingenden Sicherheitsstandards und
verzichtbaren Qualitätsnormen zu unterscheiden.
Irrsinn im Bestand: Das Beispiel des
Erdbebenschutzes – warum Bestandsgebäude bei Umnutzungen
plötzlich Anforderungen erfüllen müssen, die wirtschaftlich
oft kaum darstellbar sind.
Nachhaltigkeit und zirkuläres Bauen: Warum
Zertifizierungen wie QNG oft mehr Dokumentationsaufwand als
echten Nutzen bieten und wieso das Abfallgesetz die
Wiederverwendung von Baustoffen behindert.
Recruiting-Vorteil: Warum eine klare Haltung
zum nachhaltigen Bauen ein entscheidendes Argument im „War
for Talent“ ist.
Unsere Gesprächsrunde:
Dr. Norbert Reuber (Hecker Werner
Himmelreich)
David Poschen (Hecker Werner Himmelreich)
Juan Carlos Klug (Teneo)
Max Hoederath
Impressum: https://www.hwhlaw.de/impressum/
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11.12.2025
37 Minuten
In der neuen Folge von Anwalt & Architekt
sprechen Dr. Norbert Reuber, David Poschen und Max Hoederath mit
den beiden Gästen Dr. Marvin Klein und
Alexander Thesling (HECKER WERNER HIMMELREICH)
über die jüngste Novelle im Bauplanungsrecht – den Bauturbo.
Wir beleuchten, was wirklich drinsteckt, was nicht, wo Chancen
entstehen und wo Grenzen bleiben. Eine Folge für alle, die sich
fragen:
Zündet der Bauturbo wirklich, oder verpufft er im juristischen
Kleingedruckten?
Novelle des BauGB – mit Fokus auf
Wohnraumschaffung
Vereinfachungen für Innenentwicklung,
Umnutzung und punktuell auch für den
Außenbereich
„Bauturbo“ ist eigentlich ein Planungsturbo,
kein Bau-Turbo
Erweiterte Befreiungsmöglichkeiten nach § 31 BauGB
Neuer Zuschnitt für § 34 BauGB und Innenentwicklungsoptionen
Experimentierklausel § 246e BauGB – der
„große Hebel“
Bedeutung der gemeindlichen Zustimmung nach § 36a BauGB
Mehr Entscheidungsspielräume, aber auch mehr Verantwortung
Zustimmung ist Ermessenssache, kein
Rechtsanspruch
Kommunen können Bedingungen stellen (z. B. Quoten für
sozialen Wohnungsbau)
Bauordnungsrecht bleibt unberührt
(Abstandsflächen, Brandschutz etc.)
Naturschutzrecht, Artenschutz, Forstrecht gelten
uneingeschränkt
Keine echten Beschleunigungen beim Bau selbst, nur beim
Planungsprozess
Optionale Abweichungen per Bauleitplanung
Lärmkontingente möglich
Flexiblere Kombination aus Maßnahmen beim Emittenten und beim
Wohngebäude
Umnutzung eines innerstädtischen Gewerbebaus zu Wohnraum
Wohnnutzung an der Grenze zum Außenbereich
Erste Einblicke in kommunale Unsicherheiten und
unterschiedliche Herangehensweisen
Kernthemen der Folge:
1. Was steckt im Bauturbo?
2. Neue Flexibilitätsinstrumente
3. Rolle der Kommunen
4. Was der Bauturbo NICHT ändert
5. Lärmschutz & TA Lärm
6. Beispiele aus der Praxis
7. Fazit: Der Bauturbo schafft neue
Wege, vor allem für den Wohnungsbau – aber nur, wenn
Kommunen aktiv mitgehen.
Er ist kein Freibrief, kein Baubeschleuniger und
kein Ersatz für sauberes Projektmanagement.
Mit:
Dr. Marvin Klein (HECKER WERNER HIMMELREICH Rechtsanwälte
Partnerschaft mbB)
Alexander Thesling (HECKER WERNER HIMMELREICH Rechtsanwälte
Partnerschaft mbB)
Dr. Norbert Reuber (HECKER WERNER HIMMELREICH Rechtsanwälte
Partnerschaft mbB)
David Poschen (HECKER WERNER HIMMELREICH Rechtsanwälte
Partnerschaft mbB)
Juan Carlos Klug (Teneo)
Max Hoederath (Lufthansa Cargo)
#Podcast #Bauturbo #Bauen #Baurecht #Wohnungsbau #Planungsrecht
#Reformen #AnwaltUndArchitekt
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12.11.2025
56 Minuten
In der neuen Folge von Anwalt & Architekt sprechen
Dr. Norbert Reuber, Juan Carlos Klug, David
Poschen und Max Hoederath mit
Christopher Braun, Leiter Stabsstelle
strategisches Kulturmanagement der Stadt
Duisburg, über Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
bei Bauprojekten – und warum sie oft über Erfolg oder Scheitern
entscheiden.
️ Frühzeitig informieren statt spät
reagieren
Öffentlichkeitsarbeit darf nicht erst in der Krise beginnen. Wer
„vor der Welle“ kommuniziert, schafft Transparenz und Vertrauen –
gerade bei öffentlichen Projekten mit Steuergeldern.
Das richtige Narrativ finden
Bauprojekte sind oft Zumutungen für die Umgebung. Ein
verständliches, ehrliches Narrativ hilft, Akzeptanz zu schaffen
und Missverständnisse zu vermeiden.
Stakeholder ernst nehmen
Anwohner, Mitarbeitende, Politik oder Medien – Kommunikation muss
Perspektiven verstehen und adressieren. Empathie ist hier kein
„Soft Skill“, sondern Strategie.
Medienarbeit und Social Media
Gezielte Pressearbeit, belastbare Faktenchecks und der kluge
Einsatz von Social Media schaffen Vertrauen – aber nur, wenn
Ressourcen und Botschaften passen.
️ Krisenkommunikation und Recht
In der Krise gilt: keine Schuldzuweisungen, keine Panik.
Juristisch saubere, lösungsorientierte Kommunikation ist der
einzige Weg, Vertrauen zurückzugewinnen.
️ Baustellen als Bühne
Baustellen können faszinieren – als Orte technischer
Meisterleistung, moderner Stadtentwicklung und lebendiger
Geschichten. Wer sie richtig erzählt, schafft Verständnis und
Begeisterung.
Fazit:
Öffentlichkeitsarbeit ist kein Luxus, sondern ein strategisches
Werkzeug. Sie macht Projekte verständlich, Beteiligte zu Partnern
– und Krisen beherrschbar.
Mit:
Christopher Braun (Leiter Stabsstelle strategisches
Kulturmanagement Stadt Duisburg)
Dr. Norbert Reuber (HECKER WERNER HIMMELREICH Rechtsanwälte
Partnerschaft mbB)
Juan Carlos Klug (Teneo)
David Poschen (HECKER WERNER HIMMELREICH Rechtsanwälte
Partnerschaft mbB)
Max Hoederath (Lufthansa Cargo)
#Podcast #Bauprojekte #Kommunikation #Öffentlichkeitsarbeit
#Stadtentwicklung #Baurecht #Projektmanagement
#AnwaltUndArchitekt
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06.10.2025
44 Minuten
In der neuen Folge von Anwalt & Architekt
sprechen wir mit Prof. Dr. Barbara
Schock-Werner, langjährige Dombaumeisterin in Köln und
Präsidentin des Zentral-Dombau-Vereins, über die Spannungsfelder
zwischen Bewahren und Verändern im
Denkmalschutz.
Das Gespräch zeigt: Denkmalschutz ist mehr als „Erhalt um jeden
Preis“. Er schützt Baukultur, Identität und Stadtbilder – birgt
aber auch Reibungspunkte, wenn es um Nutzung,
Modernisierung oder Klimaschutz geht.
Was ist ein Denkmal? – Juristische Definition,
unbestimmte Rechtsbegriffe und Interpretationsspielräume
Kriterien – Von Einzigartigkeit über
Ortsbildprägung bis zur historischen Nutzung
Moderne Herausforderungen – Brutalismus,
Nachkriegsarchitektur und der Umgang mit ungeliebten
Bau-Ikonen
️ Klimafragen – Photovoltaik auf
denkmalgeschützten Gebäuden: Wo möglich, wo ausgeschlossen?
Rekonstruktionen & Umgebungsschutz –
Zwischen Berliner Schloss, Frankfurter Altstadt und dem Blick auf
den Kölner Dom
Praktische Tipps für Eigentümer – Frühzeitige
Abstimmung mit Behörden, sinnvolle Anpassungen statt heimlicher
Tricks
Denn: Denkmalschutz ist kein Selbstzweck. Nur Gebäude, die
genutzt werden können, bleiben erhalten – und
manchmal bedeutet das auch, moderne Eingriffe zuzulassen.
Mit:
Prof. Dr. Barbara Schock-Werner (Zentral-Dombau-Verein
Köln)
Dr. Norbert Reuber (HECKER WERNER HIMMELREICH Rechtsanwälte
Partnerschaft mbB)
David Poschen (HECKER WERNER HIMMELREICH Rechtsanwälte
Partnerschaft mbB)
Max Hoederath (Lufthansa Cargo)
#Podcast #Denkmalschutz #Architektur #Baukultur #Baurecht
#AnwaltUndArchitekt
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12.08.2025
1 Stunde 10 Minuten
In der neuen Folge von Anwalt & Architekt sprechen wir mit
Thomas Lange von Kempen Krause
Ingenieure über Bürokratie im Bauwesen – und darüber, wo
sie Projekte ausbremst, aber auch, wo sie ihren berechtigten Kern
hat.
Denn: Nicht jede Vorschrift ist überflüssig. Niemand will heute
mit schadstoffbelasteten Materialien bauen oder bei Statik und
Brandschutz Kompromisse eingehen. Aber wenn Bauvorhaben durch
doppelte Prüfstrukturen, ausufernde Gutachten oder uneinheitliche
Genehmigungskulturen ins Stocken geraten, läuft etwas schief.
Warum Bürokratie nicht pauschal „weg“ muss – sondern Regeln und
Kontrollen intelligenter organisiert werden sollten
Welche Regeln wirklich schützen – und welche Prozesse nur
aufhalten
Wie sich mit vorausschauender Projektsteuerung auch komplexe
Verfahren effizient gestalten lassen
Und was wir von Ländern wie Dänemark oder den Niederlanden lernen
können
Highlight aus der Praxis: Ein Krankenhausumbau im laufenden
Betrieb – in nur 12 Monaten umgesetzt
Mit:Thomas Lange (Kempen Krause Ingenieure
GmbH)Dr. Norbert Reuber (HECKER WERNER HIMMELREICH Rechtsanwälte
Partnerschaft mbB)David Poschen (HECKER WERNER HIMMELREICH
Rechtsanwälte Partnerschaft mbB)Juan Carlos Klug (Teneo)Max
Hoederath (Lufthansa Cargo)
#Podcast #Bürokratieabbau #Bauwesen #Projektsteuerung #Baurecht
#Planung #Vergaberecht #Effizienz #AnwaltUndArchitekt
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Über diesen Podcast
In unserem Podcast Anwalt & Architekt diskutieren Dr. Norbert
Reuber, David Poschen, Juan Carlos Klug und Max Hoederath über
aktuelle Themen und Herausforderungen für Bauvorhaben. Hierzu
beleuchten wir jeweils juristische Perspektiven und Standpunkte aus
der Projektleitung und klären, inwieweit sich die Sichtweisen
vereinen lassen. Impressum: https://www.hwhlaw.de/impressum/
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