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Anwalt und Architekt Archiv

38 Episoden
1 Stunde 5 Minuten
In dieser Folge von Anwalt & Architekt werfen wir einen Blick auf zwei Studiengänge, die unterschiedlicher kaum sein könnten und später dennoch regelmäßig in Bauprojekten aufeinandertreffen: Rechtswissenschaft und Architektur. Gemeinsam mit unseren Gästen Antonia Klara Fixmann, Jurastudentin an der Universität zu Köln, und Denis Plotnikov, Architekturstudent an der RWTH Aachen, sprechen wir darüber, wie das Studium heute aufgebaut ist – und ob es tatsächlich auf die spätere Berufspraxis und die Arbeit an komplexen Bauprojekten vorbereitet.

Das erwartet unsere Hörer in dieser Folge:

Jura trifft Architektur: Während das Jurastudium stark von Klausuren, Falllösungen und der Vorbereitung auf das Staatsexamen geprägt ist, stehen im Architekturstudium Entwürfe, Designstudios und semesterbegleitende Projektarbeiten im Mittelpunkt.

Wie viel Praxis steckt im Studium? Wir vergleichen die verpflichtenden Praktika beider Studiengänge und diskutieren, ob Baustellen-, Büro-, Verwaltungs- und Rechtspflegepraktika ausreichen, um ein realistisches Bild vom späteren Berufsalltag zu vermitteln.

Digitalisierung des Studiums: Von Onlinevorlesungen und juristischen Datenbanken bis zu digitalen Modellen, CAD-Programmen und computergestützten Prüfungen: Wie stark hat sich das Studium verändert – und wo bleibt es bewusst analog?

KI zwischen Lernhilfe und Leistungsnachweis: Wie nutzen Studierende künstliche Intelligenz bei Recherche, Lernmaterialien und Entwurfsprozessen? Und wie können Hochschulen künftig noch feststellen, welche Leistung tatsächlich von den Studierenden selbst stammt?

Bauprojekte im Lehrplan: Welche Rolle spielen Werkvertragsrecht, Bauplanungsrecht, Tragwerkslehre, Gebäudeenergie und technische Gebäudeausrüstung? Und warum fehlen im Architekturstudium häufig weiterhin Themen wie Bauwirtschaft, Projektmanagement und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Bauens?

Theorie trifft Projektwirklichkeit: Das Studium vermittelt Methoden, Fachwissen und strukturiertes Denken. Doch bereitet es auch auf Termine, Kosten, Verträge, Schnittstellen und die Zusammenarbeit zahlreicher Projektbeteiligter vor?

Mehr als gute Noten: Warum Ehrenamt, Werkstudententätigkeiten und zusätzliche Praxiserfahrung für den späteren Berufseinstieg immer wichtiger werden – und weshalb insbesondere der fachliche Dialog außerhalb von Vorlesungen und Klausuren nicht unterschätzt werden sollte.

Der Blick zweier Generationen: Unsere Gäste berichten aus dem heutigen Studienalltag, während die Hosts ihre eigenen Erfahrungen aus Jura- und Architekturstudium gegenüberstellen – von Zettelkästen und Schreibmaschinen bis zu KI und digitalen Entwurfswerkzeugen.

Ein Podcast von:

Dr. Norbert Reuber (Hecker Werner Himmelreich)Juan Carlos Klug (Teneo)David Poschen (Hecker Werner Himmelreich)Max Hoederath

Impressum:

https://www.hwhlaw.de/impressum/
50 Minuten
In dieser Folge von Anwalt & Architekt widmen wir uns einer Projektphase, die im Terminplan meist ganz am Ende steht – und gerade deshalb häufig unter Druck gerät: der Inbetriebnahme. Gemeinsam mit unserem Gast Burkhard Mense, Elektroingenieur sowie Teamleiter und Kompetenzverantwortlicher für Inbetriebnahmemanagement bei Drees & Sommer, beleuchten wir, warum die Inbetriebnahme nicht erst kurz vor der Übergabe beginnen darf und wie Bauherren frühzeitig die Voraussetzungen für ein tatsächlich funktionsfähiges Gebäude schaffen.

Das erwartet unsere Hörer in dieser Folge:

Der schmelzende Terminplan: Warum die Inbetriebnahme im Projektverlauf häufig wie „Eis in der Sonne“ zusammenschrumpft und weshalb ein einzelner Balken im Terminplan der Komplexität dieser Phase nicht gerecht wird.

Vom Betrieb her denken: Warum Anforderungen des späteren Betreibers bereits in den frühen Planungsphasen berücksichtigt werden müssen und welche Rolle ein strukturiertes Inbetriebnahmekonzept dabei spielt.

Die richtige Reihenfolge: Welche Anlagen zuerst fertiggestellt und in Betrieb genommen werden müssen und wie sich daraus ein belastbarer Terminplan für Einregulierung, Prüfungen, Einweisungen und Probebetrieb ableiten lässt.

Schnittstellen zwischen den Gewerken: Warum eine technisch fertige Einzelanlage noch kein funktionierendes Gebäude ergibt und wie das Zusammenspiel von Heizung, Lüftung, Elektro, Gebäudeautomation und weiteren Gewerken geprüft wird.

Von der Fertigstellung zur Betriebsfähigkeit: Was Begriffe wie Mechanical Completion, Erstinbetriebnahme, Einregulierung und Probebetrieb bedeuten und weshalb die formale Abnahme nicht automatisch mit einer vollständigen Funktionsfähigkeit gleichzusetzen ist.

Gebäudeautomation als Schlüssel: Warum viele Probleme erst beim gewerkeübergreifenden Test sichtbar werden und wie unabhängiges technisches Monitoring helfen kann, Fehlfunktionen und Optimierungspotenziale frühzeitig zu erkennen.

Der Betreiber muss mitgenommen werden: Weshalb Einweisungen nicht erst am Tag der Übergabe stattfinden sollten und warum eine zweite Schulung nach den ersten Betriebsmonaten besonders wirkungsvoll sein kann.

Inbetriebnahme als eigenes Leistungsbild: Warum sich das Inbetriebnahmemanagement zunehmend als eigenständige Aufgabe in Großprojekten etabliert und wie es dazu beiträgt, die letzte Projektphase planbarer und ruhiger zu gestalten.

Ein Podcast von:

Dr. Norbert Reuber (Hecker Werner Himmelreich)Juan Carlos Klug (Teneo)David Poschen (Hecker Werner Himmelreich)Max Hoederath

Impressum:

https://www.hwhlaw.de/impressum/
1 Stunde 2 Minuten
Das am 18. Mai 2026 verkündete und zum 1. Juli 2026 inkrafttretende Vergabebeschleunigungsgesetz verspricht Großes: Bürokratieabbau und den lang ersehnten "Turbo" für öffentliche Bauprojekte. Doch hält der Entwurf, was er verspricht, oder droht in der Praxis das exakte Gegenteil?

In dieser Folge von Anwalt & Architekt sezieren wir gemeinsam mit unserem Gast Alexander Thesling (Rechtsanwalt & Fachanwalt für Vergaberecht) die Reform. Das Ergebnis unseres Kamingesprächs ist ernüchternd: Viele der neuen Regelungen erweisen sich bei genauerem Hinsehen als stumpfe Schwerter oder bergen handfeste neue Risiken für Auftraggeber und Bieter.

Die kritischen Kernthemen im Überblick:

Der Mythos der Gesamtvergabe: Warum die vermeintliche Erleichterung, vom Vorrang der Losvergabe abzuweichen, in der Praxis fast wirkungslos verpuffen wird und warum das OLG Düsseldorf ("Mainspitzdreieck") hier weiterhin enge Grenzen setzt.

Eigenerklärungen vs. Manipulationsgefahr: Der neue Vorrang von Eigenerklärungen entlastet zwar im ersten Schritt, eröffnet aber gleichzeitig ein gefährliches Hintertürchen für Bieter, die sich unliebsamen Angeboten nachträglich entziehen wollen.

Das Ende der "Doppelklick-Rechtsprechung": Endlich Erleichterung für Auftraggeber bei der Bekanntmachung von Eignungskriterien – oder lauert hier der Teufel im Detail?

Die Unkalkulierbarkeit der De-facto-Vergabe: Verträge trotz Vergabeverstoß gegen eine Geldsanktion aufrechterhalten? Warum kein öffentlicher Auftraggeber dieses unkalkulierbare Risiko eingehen wird.

Der Verfassungsknall beim Rechtsschutz: Der Wegfall der aufschiebenden Wirkung bei sofortigen Beschwerden soll Tempo bringen. Wir diskutieren, warum das OLG Düsseldorf die Parallelvorschrift bereits dem Bundesverfassungsgericht vorgelegt hat und warum das Ganze europarechtlich auf extrem wackeligen Beinen steht.

Fazit & Ausblick: Was würde wirklich beschleunigen? Unsere Runde diskutiert echte Alternativen – von der echten Aufgabe des Losvorrangs über vereinfachte Dringlichkeitsvergaben bei Insolvenzen bis hin zu besser ausgestatteten Vergabekammern.

Unsere Gesprächsrunde:

Dr. Norbert Reuber (Fachanwalt für Verwaltungsrecht & Partner, HECKER WERNER HIMMELREICH)

Juan Carlos Klug (Architekt, Senior Managing Director, Teneo)

David Poschen (Fachanwalt für Vergaberecht & Partner, HECKER WERNER HIMMELREICH)

Max Hoederath (Dipl.-Ing. Dipl.-Wirt. Ing., Senior Manager Projektcontrolling)

Gast: Alexander Thesling (Rechtsanwalt & Fachanwalt für Vergaberecht, HECKER WERNER HIMMELREICH)

Impressum: https://www.hwhlaw.de/impressum/
53 Minuten
In dieser Folge von Anwalt & Architekt werfen wir einen Blick hinter die Kulissen einer Stadtverwaltung, die das Unmögliche stemmen muss. Zu Gast ist Patrick Haas, Bürgermeister der Stadt Stolberg, der uns berichtet, wie man eine Kommune nach einer Jahrhundertkatastrophe nicht nur wiederaufbaut, sondern zukunftsfähig neu erfindet.

Stolberg steht heute vor der gewaltigen Aufgabe, Infrastrukturprojekte im Wert von rund 250 Millionen Euro zu koordinieren – und das bei einer personellen Ausstattung, die für den „Normalbetrieb“ ausgelegt ist. Wir diskutieren darüber, wie man in Krisenzeiten bürokratische Hürden abbaut, warum Geschwindigkeit ein entscheidender Standortvorteil ist und wie moderner Wohnungsbau die soziale Dynamik einer Innenstadt verändern kann.

Die Kernthemen im Überblick:

Vom VW Polo zum Porsche: Warum die Verwaltung im „obertourigen Bereich“ fährt, um das massive Bauvolumen des Wiederaufbaus zu bewältigen.

Gründung der Wiederaufbaugesellschaft: Wie Stolberg durch neue Strukturen die Kapazitäten für 250 Millionen Euro an Bauprojekten geschaffen hat.

Kommunale Schnelligkeit: Warum Unternehmen in Stolberg innerhalb einer Woche Feedback erhalten, während Metropolen oft Monate benötigen.

Finanzielle Schieflage: Die Realität der „Isolierung“ von Kosten und warum nur noch wenige Kommunen in NRW einen echten Haushaltsausgleich schaffen.

Mut zur Entscheidung: Warum Bauvergaben oft nicht in politische Gremien gehören.

Unsere Gesprächsrunde:

Dr. Norbert Reuber (Fachanwalt für Verwaltungsrecht)

Juan Carlos Klug (Architekt & Senior Managing Director)

David Poschen (Fachanwalt für Vergaberecht)

Max Hoederath (Dipl.-Wirtsch.-Ing. & Projektmanager)

Gast: Patrick Haas (Bürgermeister der Stadt Stolberg)

Impressum: https://www.hwhlaw.de/impressum/
59 Minuten
In dieser Folge von Anwalt & Architekt widmen wir uns einem Bereich, der oft erst dann die volle Aufmerksamkeit erfährt, wenn er nicht wie gewünscht funktioniert: der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA). Gemeinsam mit unserem Gast Holger Käsbach, Diplomingenieur für Elektrotechnik und Senior Manager bei Drees & Sommer, beleuchten wir die kritische Rolle der TGA im Bauprojekt und zeigen auf, warum Bauherren hier schon in den ersten Projektphasen die Weichen richtig stellen müssen.

Das erwartet unsere Hörer in dieser Folge:

Die unterschätzte Phase 1: Warum die Grundlagenermittlung in der TGA die wichtigste Phase überhaupt ist und warum ein verspäteter Einstieg der Fachplaner teure Folgen hat.

Vermeidung der „U-Boot-Planung“: Wenn Technikflächen zu klein geplant werden, droht ein „Maschinenraum wie auf der U96“. Wir diskutieren, warum Wartungs- und Austauschflächen (z. B. für Lüftungsfilter oder Großkomponenten) oft dem Kostendruck zum Opfer fallen und wie man das verhindert.

Schnittstellen-Management: Die TGA sitzt zwischen allen Stühlen – von der Statik (Durchbrüche) bis zur Bauphysik (Dämmung). Wir besprechen, wie eine integrale Planung Kollisionen und Fehler vermeidet.

Der „unbekannte“ Nutzer: Das Risiko später Nutzeranforderungen und wie man das „Bestellsoll“ auch bei Mieterausbauten rechtzeitig definiert.

Ausschreibungsmodelle im Check: Klassisches Leistungsverzeichnis vs. funktionale Leistungsbeschreibung – was macht wann Sinn, um Fabrikatsneutralität und Kostensicherheit zu wahren?

Digitalisierung und KI: Wie modellbasiertes Planen (BIM) dabei hilft, Platzprobleme und Kollisionen frühzeitig sichtbar zu machen.

Ein Podcast von:

Dr. Norbert Reuber (Hecker Werner Himmelreich)

Juan Carlos Klug (Teneo)

David Poschen (Hecker Werner Himmelreich)

Max Hoederath

Impressum: https://www.hwhlaw.de/impressum/
1 Stunde 4 Minuten
In dieser Folge von Anwalt & Architekt blicken wir tief in den „Regulatorik-Dschungel“ des deutschen Bauwesens. Gemeinsam mit unserem Gast Dr.-Ing. Hans-Jürgen Krause, Inhaber von Kempen Krause Ingenieure, diskutieren wir, warum das Bauen immer komplexer und teurer wird und wie wir wieder zu mehr Eigenverantwortung und Effizienz zurückfinden können.

Das erwartet unsere Hörer in dieser Folge:

Der regulatorische Status Quo: Warum Brandschutz, Tragwerksplanung und Bauphysik heute oft unter einem enormen Reglementierungsdruck stehen.

„Normen-Nanni“ und Haftungsangst: Wie die Angst vor juristischen Risiken zu absurden Planungslösungen führt und die Eigenverantwortung von Ingenieuren und Architekten untergräbt.

Qualität vs. Sicherheit: Warum wir lernen müssen, zwischen zwingenden Sicherheitsstandards und verzichtbaren Qualitätsnormen zu unterscheiden.

Irrsinn im Bestand: Das Beispiel des Erdbebenschutzes – warum Bestandsgebäude bei Umnutzungen plötzlich Anforderungen erfüllen müssen, die wirtschaftlich oft kaum darstellbar sind.

Nachhaltigkeit und zirkuläres Bauen: Warum Zertifizierungen wie QNG oft mehr Dokumentationsaufwand als echten Nutzen bieten und wieso das Abfallgesetz die Wiederverwendung von Baustoffen behindert.

Recruiting-Vorteil: Warum eine klare Haltung zum nachhaltigen Bauen ein entscheidendes Argument im „War for Talent“ ist.

Unsere Gesprächsrunde:

Dr. Norbert Reuber (Hecker Werner Himmelreich)

David Poschen (Hecker Werner Himmelreich)

Juan Carlos Klug (Teneo)

Max Hoederath

Impressum: ⁠⁠⁠⁠https://www.hwhlaw.de/impressum/
37 Minuten
In der neuen Folge von Anwalt & Architekt sprechen Dr. Norbert Reuber, David Poschen und Max Hoederath mit den beiden Gästen Dr. Marvin Klein und Alexander Thesling (HECKER WERNER HIMMELREICH) über die jüngste Novelle im Bauplanungsrecht – den Bauturbo.

Wir beleuchten, was wirklich drinsteckt, was nicht, wo Chancen entstehen und wo Grenzen bleiben. Eine Folge für alle, die sich fragen:

Zündet der Bauturbo wirklich, oder verpufft er im juristischen Kleingedruckten?

Novelle des BauGB – mit Fokus auf Wohnraumschaffung

Vereinfachungen für Innenentwicklung, Umnutzung und punktuell auch für den Außenbereich

„Bauturbo“ ist eigentlich ein Planungsturbo, kein Bau-Turbo

Erweiterte Befreiungsmöglichkeiten nach § 31 BauGB

Neuer Zuschnitt für § 34 BauGB und Innenentwicklungsoptionen

Experimentierklausel § 246e BauGB – der „große Hebel“

Bedeutung der gemeindlichen Zustimmung nach § 36a BauGB

Mehr Entscheidungsspielräume, aber auch mehr Verantwortung

Zustimmung ist Ermessenssache, kein Rechtsanspruch

Kommunen können Bedingungen stellen (z. B. Quoten für sozialen Wohnungsbau)

Bauordnungsrecht bleibt unberührt (Abstandsflächen, Brandschutz etc.)

Naturschutzrecht, Artenschutz, Forstrecht gelten uneingeschränkt

Keine echten Beschleunigungen beim Bau selbst, nur beim Planungsprozess

Optionale Abweichungen per Bauleitplanung

Lärmkontingente möglich

Flexiblere Kombination aus Maßnahmen beim Emittenten und beim Wohngebäude

Umnutzung eines innerstädtischen Gewerbebaus zu Wohnraum

Wohnnutzung an der Grenze zum Außenbereich

Erste Einblicke in kommunale Unsicherheiten und unterschiedliche Herangehensweisen

Kernthemen der Folge:

1. Was steckt im Bauturbo?

2. Neue Flexibilitätsinstrumente

3. Rolle der Kommunen

4. Was der Bauturbo NICHT ändert

5. Lärmschutz & TA Lärm

6. Beispiele aus der Praxis

7. Fazit: Der Bauturbo schafft neue Wege, vor allem für den Wohnungsbau – aber nur, wenn Kommunen aktiv mitgehen.

Er ist kein Freibrief, kein Baubeschleuniger und kein Ersatz für sauberes Projektmanagement.

Mit:

Dr. Marvin Klein (HECKER WERNER HIMMELREICH Rechtsanwälte Partnerschaft mbB)

Alexander Thesling (HECKER WERNER HIMMELREICH Rechtsanwälte Partnerschaft mbB)

Dr. Norbert Reuber (HECKER WERNER HIMMELREICH Rechtsanwälte Partnerschaft mbB)

David Poschen (HECKER WERNER HIMMELREICH Rechtsanwälte Partnerschaft mbB)

Juan Carlos Klug (Teneo)

Max Hoederath (Lufthansa Cargo)

#Podcast #Bauturbo #Bauen #Baurecht #Wohnungsbau #Planungsrecht #Reformen #AnwaltUndArchitekt

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56 Minuten
In der neuen Folge von Anwalt & Architekt sprechen Dr. Norbert Reuber, Juan Carlos Klug, David Poschen und Max Hoederath mit Christopher Braun, Leiter Stabsstelle strategisches Kulturmanagement der Stadt Duisburg, über Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit bei Bauprojekten – und warum sie oft über Erfolg oder Scheitern entscheiden.

️ Frühzeitig informieren statt spät reagieren

Öffentlichkeitsarbeit darf nicht erst in der Krise beginnen. Wer „vor der Welle“ kommuniziert, schafft Transparenz und Vertrauen – gerade bei öffentlichen Projekten mit Steuergeldern.

Das richtige Narrativ finden

Bauprojekte sind oft Zumutungen für die Umgebung. Ein verständliches, ehrliches Narrativ hilft, Akzeptanz zu schaffen und Missverständnisse zu vermeiden.

Stakeholder ernst nehmen

Anwohner, Mitarbeitende, Politik oder Medien – Kommunikation muss Perspektiven verstehen und adressieren. Empathie ist hier kein „Soft Skill“, sondern Strategie.

Medienarbeit und Social Media

Gezielte Pressearbeit, belastbare Faktenchecks und der kluge Einsatz von Social Media schaffen Vertrauen – aber nur, wenn Ressourcen und Botschaften passen.

️ Krisenkommunikation und Recht

In der Krise gilt: keine Schuldzuweisungen, keine Panik. Juristisch saubere, lösungsorientierte Kommunikation ist der einzige Weg, Vertrauen zurückzugewinnen.

️ Baustellen als Bühne

Baustellen können faszinieren – als Orte technischer Meisterleistung, moderner Stadtentwicklung und lebendiger Geschichten. Wer sie richtig erzählt, schafft Verständnis und Begeisterung.

Fazit:

Öffentlichkeitsarbeit ist kein Luxus, sondern ein strategisches Werkzeug. Sie macht Projekte verständlich, Beteiligte zu Partnern – und Krisen beherrschbar.

Mit:

Christopher Braun (Leiter Stabsstelle strategisches Kulturmanagement Stadt Duisburg)

Dr. Norbert Reuber (HECKER WERNER HIMMELREICH Rechtsanwälte Partnerschaft mbB)

Juan Carlos Klug (Teneo)

David Poschen (HECKER WERNER HIMMELREICH Rechtsanwälte Partnerschaft mbB)

Max Hoederath (Lufthansa Cargo)

#Podcast #Bauprojekte #Kommunikation #Öffentlichkeitsarbeit #Stadtentwicklung #Baurecht #Projektmanagement #AnwaltUndArchitekt

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44 Minuten
In der neuen Folge von Anwalt & Architekt sprechen wir mit Prof. Dr. Barbara Schock-Werner, langjährige Dombaumeisterin in Köln und Präsidentin des Zentral-Dombau-Vereins, über die Spannungsfelder zwischen Bewahren und Verändern im Denkmalschutz.

Das Gespräch zeigt: Denkmalschutz ist mehr als „Erhalt um jeden Preis“. Er schützt Baukultur, Identität und Stadtbilder – birgt aber auch Reibungspunkte, wenn es um Nutzung, Modernisierung oder Klimaschutz geht.

Was ist ein Denkmal? – Juristische Definition, unbestimmte Rechtsbegriffe und Interpretationsspielräume

Kriterien – Von Einzigartigkeit über Ortsbildprägung bis zur historischen Nutzung

Moderne Herausforderungen – Brutalismus, Nachkriegsarchitektur und der Umgang mit ungeliebten Bau-Ikonen

️ Klimafragen – Photovoltaik auf denkmalgeschützten Gebäuden: Wo möglich, wo ausgeschlossen?

Rekonstruktionen & Umgebungsschutz – Zwischen Berliner Schloss, Frankfurter Altstadt und dem Blick auf den Kölner Dom

Praktische Tipps für Eigentümer – Frühzeitige Abstimmung mit Behörden, sinnvolle Anpassungen statt heimlicher Tricks

Denn: Denkmalschutz ist kein Selbstzweck. Nur Gebäude, die genutzt werden können, bleiben erhalten – und manchmal bedeutet das auch, moderne Eingriffe zuzulassen.

Mit:

Prof. Dr. Barbara Schock-Werner (Zentral-Dombau-Verein Köln)

Dr. Norbert Reuber (HECKER WERNER HIMMELREICH Rechtsanwälte Partnerschaft mbB)

David Poschen (HECKER WERNER HIMMELREICH Rechtsanwälte Partnerschaft mbB)

Max Hoederath (Lufthansa Cargo)

#Podcast #Denkmalschutz #Architektur #Baukultur #Baurecht #AnwaltUndArchitekt

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1 Stunde 10 Minuten
In der neuen Folge von Anwalt & Architekt sprechen wir mit Thomas Lange von Kempen Krause Ingenieure über Bürokratie im Bauwesen – und darüber, wo sie Projekte ausbremst, aber auch, wo sie ihren berechtigten Kern hat.

Denn: Nicht jede Vorschrift ist überflüssig. Niemand will heute mit schadstoffbelasteten Materialien bauen oder bei Statik und Brandschutz Kompromisse eingehen. Aber wenn Bauvorhaben durch doppelte Prüfstrukturen, ausufernde Gutachten oder uneinheitliche Genehmigungskulturen ins Stocken geraten, läuft etwas schief.

Warum Bürokratie nicht pauschal „weg“ muss – sondern Regeln und Kontrollen intelligenter organisiert werden sollten

Welche Regeln wirklich schützen – und welche Prozesse nur aufhalten

Wie sich mit vorausschauender Projektsteuerung auch komplexe Verfahren effizient gestalten lassen

Und was wir von Ländern wie Dänemark oder den Niederlanden lernen können

Highlight aus der Praxis: Ein Krankenhausumbau im laufenden Betrieb – in nur 12 Monaten umgesetzt

Mit:Thomas Lange (Kempen Krause Ingenieure GmbH)Dr. Norbert Reuber (HECKER WERNER HIMMELREICH Rechtsanwälte Partnerschaft mbB)David Poschen (HECKER WERNER HIMMELREICH Rechtsanwälte Partnerschaft mbB)Juan Carlos Klug (Teneo)Max Hoederath (Lufthansa Cargo)

#Podcast #Bürokratieabbau #Bauwesen #Projektsteuerung #Baurecht #Planung #Vergaberecht #Effizienz #AnwaltUndArchitekt

Impressum: ⁠⁠⁠https://www.hwhlaw.de/impressum/
44 Minuten
Anwalt & Architekt – Bauen zirkulär

In unserer neuen Folge sprechen Dr. Norbert Reuber, Juan Carlos Klug, David Poschen und Max Hoederath mit Lucas Klinkenbusch von ZIRKULAAR Architektur über zirkuläres Bauen – und was es braucht, um Materialien wirklich im Kreislauf zu halten.

Lucas gibt spannende Einblicke in die Philosophie und Arbeitsweise seines Büros, das sich konsequent dem Urban Mining, der Wiederverwendung und dem modularen Planen verschrieben hat. Wir sprechen über konkrete Bauprinzipien, rechtliche Hürden und darüber, wie man zirkuläres Bauen auch in der öffentlichen Vergabe verankern kann.

Was heißt eigentlich zirkulär bauen?

Wie funktionieren modulare und demontierbare Konstruktionen?

️ Was ist juristisch zu beachten, wenn Materialien ein zweites Leben bekommen sollen?

Und wie sieht ein neues Vergütungsmodell für Planer:innen aus, das Nachhaltigkeit belohnt?

Einige Themen der Folge:

Die Gründung von ZIRKULAAR Architektur und die Motivation dahinter

Prinzipien für zirkuläres und modulares Bauen: Einfachheit, Wiederverwendbarkeit, Anpassungsfähigkeit

Praxisbeispiele: Demontierbare Holzverbindungen, Materialwiederverwendung, modulare Innenraumsysteme

Rechtliche und wirtschaftliche Herausforderungen:

– Haftung bei wiederverwendeten Baustoffen

– Abfall vs. Produkt

– Neue Anforderungen an Planungsleistungen

Zirkuläres Bauen in der öffentlichen Vergabe: Was möglich ist – und was kommen muss

Unser Fazit:

Zirkuläres Bauen ist kein Zukunftsthema – sondern bereits Realität. Damit daraus die Regel statt die Ausnahme wird, braucht es angepasste rechtliche Rahmenbedingungen, eine verlässliche Definition gemeinsamer Standards und ein Umdenken bei Planung, Bauherrenschaft und Vergabe.

Mit:

Lucas Klinkenbusch (ZIRKULAAR Architektur)

Dr. Norbert Reuber, David Poschen (Hecker Werner Himmelreich)

Juan Carlos Klug (Teneo)

Max Hoederath (Lufthansa Cargo)

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#Podcast #ZirkuläresBauen #Nachhaltigkeit #Baurecht #UrbanMining #Architektur #Vergaberecht #AnwaltUndArchitekt

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52 Minuten
In unserer neuen Folge von Anwalt & Architekt sprechen wir mit Sebastian Theißen, Geschäftsführer von LIST Eco, über den Stand der Dinge in Sachen Nachhaltigkeit im Bauwesen.

Was bedeutet zirkuläres Bauen praktisch? Wie funktionieren CO₂-Budgets und Gebäuderessourcenpässe? Welche Rolle spielen EU-Richtlinien wie die EPBD und CSRD – und was kommt konkret auf Projektentwickler, Planer und Bauherren zu?

Einige Highlights aus der Folge:

Warum die Lebenszyklusbetrachtung der Schlüssel für zukunftsfähige Projekte ist

Wie sich CO₂-reduzierte Baustoffe in der Praxis bewähren

Wo Digitalisierung und KI helfen können – und wo (noch) nicht

Warum wir dringend eine gemeinsame Sprache und pragmatische Normen brauchen

Mit:

Dr. Norbert Reuber (Hecker Werner Himmelreich)

David Poschen (Hecker Werner Himmelreich)

Juan Carlos Klug (Teneo)

Max Hoederath (Lufthansa Cargo)

#Nachhaltigkeit #Bauwesen #ZirkuläresBauen #Projektentwicklung #Podcast #Baurecht #Architektur #CO2Bilanz #Gebäuderessourcenpass #EPBD #CSRD #AnwaltUndArchitekt

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58 Minuten
Anwalt und Architekt – Aller Anfang ist gut … Projektstart und Projektkultur

In unserer neuesten Podcast-Folge sprechen Dr. Norbert Reuber, Juan Carlos Klug, David Poschen und Max Hoederath mit Sebastian Göb und Christian Thelen, beide Niederlassungsleiter bei BMP in Köln, über einen der entscheidendsten Faktoren für erfolgreiche Bauprojekte: Den Projektstart und die entstehende Projektkultur.

Warum scheitern so viele Großprojekte? Der Grundstein für Erfolg oder Misserfolg wird oft schon zu Beginn gelegt. Wir diskutieren, warum eine klare Struktur, Rollenverteilung und ein gut vorbereiteter Projektstart unerlässlich sind.

Kick-off ist mehr als ein Meeting: Was macht einen echten Projektstart aus? Wie bringt man alle Beteiligten – vom Bauherrn bis zum Planer – auf Kurs? Sebastian und Christian teilen ihre Erfahrungen, wie sie Teams mit Workshops und klaren Zielen zusammenbringen.

Projektkultur: Die unterschätzte Erfolgszutat: Wie schafft man eine Kultur, in der Kommunikation offen, Fehler akzeptiert und Entscheidungen getroffen werden? Warum ist Vertrauen von Anfang an so entscheidend?

Rollen und Verantwortlichkeiten: „Wer will was womit?“ – Wie klärt man, wer welche Entscheidungen treffen darf, und wie verhindert man, dass Projektteams ins Chaos abgleiten?

Plan B und Exit-Strategien: Wie wichtig ist es, von Beginn an alternative Wege mitzudenken, falls das Projekt doch mal aus der Spur gerät?

Projektsteuerung: Luxus oder Notwendigkeit? Können große Bauprojekte ohne professionelle Projektsteuerung überhaupt funktionieren? Unsere Experten verraten, wo eine gute Steuerung den Unterschied macht – und wo nicht.

Gäste:

Sebastian Göb, Niederlassungsleiter BMP Köln

Christian Thelen, Niederlassungsleiter BMP Köln

Mit:

Dr. Norbert Reuber, Fachanwalt für Verwaltungsrecht, Hecker Werner Himmelreich

Juan Carlos Klug, Architekt und Senior Managing Director bei Teneo

David Poschen, Fachanwalt für Baurecht, Hecker Werner Himmelreich

Max Hoederath, Wirtschaftsingenieur und Projektmanager bei Lufthansa Cargo

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#Podcast #Projektmanagement #Baurecht #Projektsteuerung #Projektkultur #Bauprojekte #Architektur

Impressum: ⁠https://www.hwhlaw.de/impressum/
1 Stunde 11 Minuten
In unserer neuen spannenden Podcast-Folge sprechen Dr. Norbert Reuber, Juan Carlos Klug, David Poschen und Max Hoederath mitBjörn Fries, Senior Teamleiter bei Drees & Sommer, über die Herausforderungen und Chancen im Schulbau. Erfahre mehr über die folgenden Themen:

Schulbau im Fokus: Warum stehen Neubau und Sanierung von Schulen so stark im Fokus, und wie können Kommunen den Sanierungsstau bewältigen?

Clusterschulen und moderne Lernkonzepte: Wie beeinflussen neue pädagogische Ansätze wie die Clusterschule die baulichen Anforderungen, und wie lassen sich bestehende Gebäude sinnvoll transformieren?

Nachhaltigkeit im Schulbau: Welche Rolle spielen Holzbau und innovative Baustoffe für eine zukunftsfähige und nachhaltige Bauweise?

Funktionale Leistungsbeschreibungen (FLB): Warum sind sie der Schlüssel zu erfolgreichen Bauprojekten, und wie wirken sich gut durchdachte FLBs auf die Qualität, Kosten und den Ablauf aus?

Effiziente Vergabemodelle: Totalunternehmer vs. Generalunternehmer – welche Modelle eignen sich besonders für komplexe Projekte wie den Schulbau?

Herausforderungen in der Praxis: Wie können Kommunen und Planer trotz begrenzter Ressourcen innovative Projekte umsetzen? Einblicke aus einem anspruchsvollen Sanierungsprojekt unter Denkmalschutz.

Begleite uns auf eine informative Reise durch die Welt des Schulbaus und entdecke spannende Einblicke von einem erfahrenen Branchenexperten.

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#Podcast #Schulbau #Architektur #Baurecht #Projektmanagement #Nachhaltigkeit #Bildung

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39 Minuten
Willkommen zu einer neuen Episode des Podcasts "Anwalt & Architekt" mit Juan Carlos Klug, Max Hoederath, Norbert Reuber und David Poschen.

Heute geht es um das Thema: "Bauverträge: Taugt die VOB/B als Vertragsgrundlage?"

In dieser Folge schauen wir uns an, wie die VOB/B (Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen, Teil B) in Bauverträgen eingesetzt wird. Wir gehen auf die Vor- und Nachteile dieses Regelwerks ein, das im öffentlichen Vergaberecht verpflichtend ist, und diskutieren, ob es auch für private Bauherren sinnvoll ist.

Hier ein kleiner Überblick:

Vorteile der VOB/B:

Klarheit und Struktur: Sie bietet eine solide und übersichtliche Grundlage für Bauverträge – besonders bei größeren Projekten.

Detaillierte Regelungen: Die VOB/B enthält umfassende Vorschriften zu Themen wie Ausführungsfristen, Abnahme, Mängelansprüchen und Vergütung.

Branchenstandard: Sie ist weit verbreitet und anerkannt, was die Zusammenarbeit zwischen den Parteien vereinfacht.

Nachteile:

AGB-Prüfung: Wenn die VOB/B angepasst wird, kann es schwierig werden, die AGB-rechtlichen Anforderungen zu erfüllen. Abweichungen können dazu führen, dass die gesamte VOB/B der Inhaltskontrolle unterzogen wird.

Unübersichtliche Rechtsprechung: Die Rechtsprechung zu Abweichungen ist komplex und verändert sich häufig, was die Vertragsgestaltung erschwert.

In der Folge gehen wir auch auf konkrete Beispiele für häufige Abweichungen von der VOB/B ein und erklären, wie man mit diesen Herausforderungen umgehen kann.

Freut euch auf eine interessante Diskussion, die euch wertvolle Einblicke für eure Bauprojekte bietet. Viel Spaß beim Zuhören!

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