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#HappyWorkingMom Archiv

314 Episoden
27 Minuten
“Ich schau mal kurz, ob das geht.”

Diesen Satz hörst du, wenn du nach mehr Gehalt fragst. Dabei kennt deine Führungskraft die Antwort längst.

So stellen sich die meisten eine Gehaltsverhandlung vor: Du fragst im Jahresgespräch nach mehr Gehalt. Deine Führungskraft prüft das. Und dann wird entschieden.

In vielen Jahren Personalarbeit habe ich es anders erlebt. Die Budgets fürs kommende Jahr haben wir schon im Herbst verabschiedet.

Das heißt: Wenn dein Jahresgespräch im Februar ist, steht die Antwort auf deine Frage nach mehr Gehalt ziemlich eindeutig fest.

Nur voll schade, dass du mit dieser Entscheidung so wenig zu tun hattest. Denn damit gibst du aus der Hand, wie viel deine Arbeit wert ist. Ohne es zu merken. Und ohne dass es irgendjemand böse meint.

Aber nicht mit mir ;)

In der neuen Folge erkläre ich dir, wie diese Prozesse in vielen Unternehmen laufen. Und warum es gerade JETZT so wichtig ist, in die Verhandlung einzusteigen, auch wenn dein Jahresgespräch erst im Februar ist.

Meine neue SEAT-Diagnose, 20 Fragen, 5 Minuten, sofortige Auswertung:

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38 Minuten
Sie sitzt abends am Küchentisch.

Drei Kinder. Halbtagsstelle. Und das nagende Gefühl: Irgendwie reicht das alles hinten und vorne nicht.

Aber was genau reicht nicht?

Genau das haben Franziska Goldbach und ich in unserer neuen Podcast-Folge durchgerechnet. Ganz realistisch. Mit echten Zahlen.

Und ich sage dir: Die meisten Frauen schauen beim Thema Teilzeit nur auf die Rentenpunkte, die fehlen. Das ist aber gar nicht das Größte, was du verlierst.

Der viel größere Hebel ist das Einkommen, das dir heute fehlt – und aus dem du über Jahre eigenes Vermögen aufbauen könntest.

Franziska hat ein konkretes Beispiel mitgebracht: Was passiert wirklich, wenn eine Frau zehn Jahre ihre Arbeitszeit reduziert? Wie viel fehlt ihr später monatlich – und was hätte in dieser Zeit aus 500 Euro investiertem Geld im Monat werden können?

Die Antworten haben mich ehrlich gesagt selbst noch mal nachdenken lassen.

Wir sprechen auch darüber, warum ein gutes Haushaltseinkommen eben keine persönliche Absicherung ist. Warum das abbezahlte Eigenheim nicht automatisch reicht. Und warum gemeinsames Vermögen nicht bedeutet, dass ihr beide gleich gut abgesichert seid.

Für die Frau am Küchentisch. Und für alle, die sich in ihr erkennen.

Kennst du das Gefühl, dass du irgendwo etwas verlierst, ohne es genau benennen zu können? Schreib mir gern in die Kommentare.

Hier findest du mehr von Franziska:

Rentenlücken-Check - Goldbach Mentoring

https://open.spotify.com/episode/40ogljPKt3aCxQVw5hwaOz

https://www.linkedin.com/in/iam-franziska-goldbach/

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22 Minuten
Kilometer 26. Die Beine werden schwer, im Kopf läuft die Frage: "Warum mach ich das eigentlich?" In dieser Folge nehme ich dich mit auf meinen letzten Marathon, genau auf die Kilometer, über die keiner gern redet.

Und ich stelle dir die Frage, die sich so viele berufstätige Mütter stellen: Brauche ich überhaupt ein großes Ziel, wenn mein Leben eh schon randvoll ist? Meine Antwort ist ein klares Ja. Ein Ziel sortiert deine knappe Energie. Und es bringt dich Kilometer weiter, die du ohne Ziel nie gegangen wärst. Ganz egal, wie das Ergebnis am Ende aussieht.

In dieser Folge erfährst du:

warum ein Ziel dich weniger Kraft kostet als kein Ziel

warum ambitionierte Ziele eine Identität brauchen, damit sie dich durch die harten Phasen tragen

was mir zwischen Kilometer 26 und 35 geholfen hat und wie du das eins zu eins auf deinen Job überträgst

fünf Strategien für deine eigenen schweren Kilometer, ob beim Wiedereinstieg, in der Projektphase mit krankem Kind oder im ersten Jahr der Selbstständigkeit

Deine Aufgabe für diese Woche: Setz dir ein Ziel, das sich ein bisschen zu groß anfühlt. Schreib deinen Satz für Kilometer 26 auf: "Ich bin eine Frau, die ..." Und überleg dir, wer bei dir am Streckenrand steht.

Du willst dein großes Ziel nicht allein laufen? Dann lass uns reden. Hier kannst du dich für ein Gespräch bewerben: https://selinafurter.wufoo.com/forms/q1jvhp9b050q3qd/

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45 Minuten
3 Uhr nachts. Du liegst wach. Wieder.

Das hat nichts mit zu viel Kaffee zu tun. Und auch nichts mit fehlender Disziplin beim Abschalten. Dein Hormonhaushalt handelt gerade eine völlig neue Ordnung aus.

In der aktuellen Podcast-Folge hab ich mit Cindy Apel gesprochen, Personalerin mit fast 20 Jahren HR-Erfahrung und ausgebildete Wechseljahreberaterin mit Shiatsu-Praxis. Sie erklärt, was in der Perimenopause wirklich passiert:

Progesteron sinkt zuerst, damit auch seine beruhigende Wirkung. Östrogen schwankt und bringt die Temperaturregulation durcheinander. Testosteron nimmt ab, das macht den Schlaf flach. Und Cortisol steigt nachts leichter an, deshalb wachst du oft zur gleichen Uhrzeit auf.

Hinter diesem Muster steckt Biologie, keine Charakterschwäche.

Der wichtigste Impuls aus dem Gespräch: Hör auf, gegen den Schlaf zu kämpfen. Cindy zeigt konkrete Wege, das Nervensystem stattdessen zu beruhigen, mit Akupressur-Punkten wie Herz-7 am Handgelenk gegen das Gedankenkarussell, mit festen Abendritualen und einer Atemtechnik, die wirklich funktioniert.

Auf Japanisch heißen die Wechseljahre "Konenki", übersetzt: Jahre der Erneuerung. Nicht Abstieg. Reifung.

Kennst du dieses nächtliche Aufwachen zur immer gleichen Uhrzeit?

Hier findest du mehr über Cindy:

https://shiatsu-graefekiez.de/

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37 Minuten
Deine Elternzeitvertretung ist geblieben und du fragst dich, wo eigentlich dein Platz ist? In dieser Folge nehme ich dich mit hinter die HR-Kulissen: warum Unternehmen Vertretungen behalten, woran du erkennst, dass dein Platz gerade dauerhaft vergeben wird, und mit welchen drei Schritten du ihn dir zurück holst. Dazu teile ich meine eigene Geschichte.

Frage an dich: "Was war der Moment, in dem du gemerkt hast, dass dein Platz nicht mehr ganz deiner ist?"

Hinweis: Bei arbeitsrechtlichen Fragen zu Vertrag oder Stelle wende dich an eine Fachanwältin für Arbeitsrecht oder an deinen Betriebsrat.

The SEAT-Code für 0€ am 13.10. um 19 Uhr:

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44 Minuten
„Reguliere einfach dein Nervensystem." Diesen Satz liest du gerade überall.

Auf Instagram, in Coachings, in jeder zweiten Story. Kalte Duschen, Atemübungen, Summen, Eisbäder – als wäre das Nervensystem der neue Heilsbringer für alles, was in unserem Leben gerade nicht funktioniert.

Ich habe in 15 Jahren HR gelernt, misstrauisch zu werden, sobald ein Begriff plötzlich für alles herhalten muss. Meistens heißt das: Der Kern geht verloren, und übrig bleibt ein Trend, den sich jeder zurechtbiegt.

Deshalb habe ich für die neue Podcast-Folge mit Annika Schauf gesprochen. Sie ist Coach für Nervensystemregulierung, mit therapeutischer Ausbildung und sie räumt mit genau den Mythen auf, die gerade jeder für bare Münze nimmt:

Dass es die eine Übung gibt, die für alle funktioniert. Dass man teure Gadgets braucht, um sein Nervensystem zu „hacken". Dass reguliert sein bedeutet, nichts Unangenehmes mehr zu fühlen.

Annika sagt: Nichts davon stimmt. Ein reguliertes Nervensystem heißt nicht, dass Stress verschwindet. Es heißt, schneller aus dem Alarmzustand zurückzufinden.

Welchem Nervensystem-Trend bist du zuletzt begegnet, der dir komisch vorkam? 

Hier findest du mehr über Annika:

Zum kostenlosen Erstgespräch: https://tidycal.com/annika-schauf/connection-call

Webseite: https://annikaschauf.de/

Instagram: https://www.instagram.com/annika.schauf/ @annika.schauf

Der "No Burnout" Podcast, um tiefer in das Thema einzusteigen: https://annikaschauf.de/podcast/

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26 Minuten
Stell dir vor: Du stehst mit einer hochrangigen Führungskraft im Aufzug. Mindestens vier Etagen. Genug Zeit für ein bisschen Small Talk. Und genug Zeit, damit sich dein Gegenüber einen Eindruck von dir bildet.

Was tust du? Übers Wetter reden? Oder von dem Projekt erzählen, an dem du gerade dran bist?

Ich geb's zu: Ich war viele Jahre lang die Wetter-Frau.

In meinem Kopf war alles, was ich hätte sagen können, zu klein. Zu selbstverständlich. Wen interessiert schon, dass unsere Stellen immer zeitnah mit Top-Leuten besetzt waren? Wen interessiert, dass die Fluktuation im letzten Jahr spürbar runtergegangen ist? Wen interessiert...

Das ging mir durch den Kopf. Für mich gehörte das einfach zu meinem Job dazu, ganz selbstverständlich. Deswegen hab ich nicht drüber gesprochen.

Ein Fehler. Das musste ich oft genug feststellen.

Ich nenne das heute Kompetenzamnesie: Erfolge fühlen sich zu klein an, um sie zu erzählen. Ich seh dieses Muster seit über 15 Jahren, erst als Personalleiterin, dann in über 350 Coachings.

Ich les das ständig in Foren und Gruppen für berufstätige Mütter, in einem Satz, der mich jedes Mal trifft: "Ich weiß eigentlich, was ich kann. Ich bring es nur nicht mehr raus."

Vielleicht kennst du das auch. Nicht nur im Aufzug. Auch im Mitarbeitergespräch, in der Bewerbung, überall da, wo's zählt.

Deine Kompetenz ist nicht weg. Sie ist nur schwerer zugänglich geworden. Dafür gibt's sogar handfeste wissenschaftliche Gründe.

In der neuen Podcast-Folge erzähl ich dir, warum das passiert. Und was du konkret dagegen tun kannst.

TRUST-Code-Training am 22.09. um 19 Uhr (0€): https://selina-furter.de/the-trust-code/

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50 Minuten
Eine Frau in Deutschland hat im Schnitt 27 Prozent weniger Rente als ihr Partner. Diese Zahl beschreibt Jahre unbezahlter Care-Arbeit, die nie ausgeglichen wurden.

In meiner neuen Podcastfolge habe ich mit Teresa Conrad gesprochen, Gründerin von Paarity. Sie begleitet Paare dabei, Geld, Zeit und Verantwortung bewusst zu verteilen, statt es dem Zufall zu überlassen.

Ihre Beobachtung: Die meisten Paare regeln Geld nach Gefühl. Vor den Kindern läuft das noch gut. Mit dem ersten Kind verschiebt sich etwas, oft unbemerkt. Die eine reduziert die Stunden. Der andere übernimmt die Fixkosten. Und irgendwann trägt eine Person das finanzielle Risiko fast allein, ohne dass darüber je gesprochen wurde.

In 15 Jahren HR habe ich das immer wieder gesehen: Frauen, die nach der Elternzeit merken, dass sich ihr finanzieller Boden verschoben hat. Leise, über Jahre, ohne einen einzigen bewussten Beschluss.

Was mich am meisten hängen geblieben ist: Teresa sagt, es ist nie zu spät, das zu korrigieren. Auch nach zehn Jahren nicht. Es braucht nur ein Gespräch über das, was sie "die stille Rechnung" nennt.

Geld in der Beziehung ist kein romantisches Thema. Es ist ein Karrierethema. Wer über Jahre die Care-Arbeit übernimmt, verliert nicht nur Zeit. Sie verliert Einkommen, Altersvorsorge und Verhandlungsmacht.

Wann habt ihr als Paar das letzte Mal wirklich offen über Geld gesprochen?

Hier findest du mehr zu Teresa und ihre Arbeit:

https://www.paarity.net/

Der UnFairTeilt-Newsletter mit wöchentlichen Fallstudien, Linklisten etc. rund um das Thema Geld in der Beziehung: https://paarity.substack.com/

Thema Vorsorge samt Linkliste zu kostenlosen Vorlagen: https://paarity.substack.com/p/der-beste-zeitpunkt-um-fur-den-worst  

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26 Minuten
Ganz am Anfang meiner Coaching-Tätigkeit saß eine Kundin bei mir. Ich sagte ihr: "Du darfst lernen, besser Grenzen zu setzen." Klang total logisch. Für sie. Für mich auch.

Zwei Wochen später hatte sich an ihren Grenzen dennoch nichts geändert.

Warum nicht? Weil der Satz nicht falsch war. Aber nicht genug.

Diese Woche erscheint Folge 300 von #HappyWorkingMom. Fünf Jahre, über 350 begleitete Frauen. Ich feiere das nicht mit einer Bestenliste. Ich feiere es mit einer Korrekturliste.

10 Sätze, die ich Kundinnen früher gesagt habe. Und heute nicht mehr sagen würde.

Weil ich mich weiterentwickelt habe. Weil meine Kundinnen sich weiterentwickelt haben. Und Stillstand nicht mein Ding ist.

In 15 Jahren HR und 5 Jahren Coaching habe ich gelernt: Wenn ein Ratschlag nicht wirkt, liegt das selten an der Frau, die ihn befolgt. Es liegt daran, dass der Ratschlag zu einfach für ein zu komplexes Problem war.

Als Coach habe ich deshalb auch gelernt: weniger Ratschläge geben. Mehr Fragen stellen. Und manchmal: Stille aushalten, statt sie mit dem nächsten Tipp zu füllen.

"Mehr Selbstvertrauen" zum Beispiel. Klingt gut. Hilft trotzdem selten.

Was wirklich trägt: Beweise. Dafür, was du kannst. Was du geleistet hast. Welche Probleme du gelöst hast.

Die ganze Liste – ehrlich, ohne Filter – gibt es in Folge 300. 

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19 Minuten
Der Koffer ist noch nicht mal richtig ausgepackt. Im Postfach warten 200 Mails. Und trotzdem ist da schon wieder dieser ganz normale Wahnsinn.

In 15 Jahren HR habe ich ein Muster immer wieder gesehen: Für viele Männer ist der erste Arbeitstag nach dem Urlaub ein Neustart. Für viele Working Moms ist er eine sofortige Vollübernahme: Kita, Kühlschrank, Kinder, Postfach, alles gleichzeitig. Eine aktuelle Studie bestätigt das mit Zahlen: 62 Prozent der Mütter empfinden die unsichtbare Organisation von Familie als starke Belastung. Bei den Vätern sind es 31 Prozent.

Das Fatale daran: Diese Belastung taucht in keinem Mitarbeitergespräch auf. Bewertet wird nur der Fokus, den sie kostet. Und genau deshalb ist "Wie plane ich meinen Wiedereinstieg" keine Wellness-Frage. Es ist eine Karrierefrage.

Wir planen unseren Urlaub oft wochenlang. Flüge, Unterkunft, Packlisten, Betreuung. Den Wiedereinstieg planen die wenigsten. Genau darin liegt die Falle.

Denn der erste Arbeitstag zurück ist keine einfache Rückkehr auf null. Er ist eine Landung. Und eine Landung darf Puffer haben.

In meiner neuen #HappyWorkingMom-Folge spreche ich darüber,

  warum Erholung nicht einfach mit dem Urlaub endet

  weshalb der Mental Load gerade rund um die Rückkehr so hoch ist

  warum dein Wiedereinstieg genauso bewusste Planung verdient wie dein Urlaub

  und welche 5 kleinen Schritte dir helfen, die erste Woche nicht direkt im Vollgas-Modus zu verbringen

Mein wichtigster Gedanke aus der Folge: Du musst nach dem Urlaub nicht sofort wieder funktionieren. Du darfst erst einmal landen.

Was wäre das Erste, das du dir diese Woche abnehmen lassen könntest? 

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37 Minuten
Du willst weniger arbeiten? Dann hör auf, dich dafür zu rechtfertigen.

Kennst du das: Du denkst längst über 4-Tage-Woche, Teilzeit oder eine andere Verteilung deiner Stunden nach. Du weißt sogar schon, was du deiner Führungskraft sagen willst.

Und dann kommt der Gedanke: "Vielleicht ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt." Oder: "Was denken die anderen über mich?"

Und der Wunsch ist wieder vom Tisch.

Das Problem liegt woanders, als du denkst: Du behandelst deinen Wunsch als etwas, das du dir erst verdienen musst. Als müsstest du vorher beweisen, dass du unverzichtbar bist.

Deshalb macht es einen riesigen Unterschied, wie du fragst.

"Wäre es vielleicht möglich, dass ich ab und zu freitags nicht arbeite?"

"Ich schlage vor, ab dem 1. Oktober meine Arbeitszeit auf vier Tage zu verteilen. Für Übergabe, Erreichbarkeit und Vertretung habe ich bereits einen Vorschlag."

Konkreter Vorschlag statt vager Wunsch. Unternehmensnutzen statt Rechtfertigung. Lösungen statt Entschuldigungen.

Und wenn dein Arbeitgeber sagt "Das funktioniert bei uns nicht" — das ist noch nicht das Ende der Verhandlung. Frag zurück: "Was genau müsste abgedeckt sein, damit es funktionieren könnte?"

Du musst nicht verhindern, dass dein Arbeitgeber Einwände hat. Du musst lernen, mit ihnen zu verhandeln.

In meiner neuen Podcastfolge zeige ich dir:

  wie aus deinem Wunsch ein verhandelbarer Vorschlag wird

  wie du mit den 9 häufigsten Arbeitgeber-Einwänden umgehst

  warum ein Pilot oft besser wirkt als ein Grundsatzstreit

  wie du dich mental auf das Gespräch vorbereitest

Wer nicht fragt, bekommt garantiert kein Ja. Und dein "Vielleicht später" kann dich beruflich länger kosten, als du denkst.

Welche Arbeitszeitveränderung würdest du sofort verhandeln, wenn du keine Angst vor einem Nein hättest?

Hier ist der Link zur Checkliste aus der Folge (kostet dich nichts)

https://drive.google.com/file/d/1buEf6Ur5hslU8cTPaKKO7EwKxNlJjvPu/view?usp=sharing

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27 Minuten
Montagmorgen. 8:47 Uhr. Eine Nachricht ploppt auf: "Kannst du das Reporting für Julia übernehmen? Sie ist krank."

Du antwortest innerhalb von drei Sekunden: "Klar, kein Problem."

Und genau in diesem Moment verschiebt sich dein Tag. Nicht wegen des Reportings. Dein eigenes wichtiges Projekt rutscht wieder nach hinten.

Viele glauben, People Pleasing sei einfach eine nette Eigenschaft. Ich sehe etwas anderes.

People Pleasing sorgt oft dafür, dass Frauen im Job als zuverlässig gelten – aber nicht als strategisch sichtbar.

Du wirst zur Person, die einspringt. Die organisiert. Die Lücken schließt.

Nur leider werden Lückenfüllerinnen selten für die Projekte ausgewählt, die Karrieren voranbringen.

Deshalb eine Frage, die ich mir heute vor jeder Zusage stelle:

Bringt mich diese Aufgabe näher an den Platz, den ich einnehmen möchte – oder hält sie mich nur beschäftigt?

Allein diese Frage verändert Entscheidungen.

Und manchmal beginnt Sichtbarkeit genau mit einem gut gesetzten Nein.

In dieser neuen Podcastfolge "Ja sagen, Nein meinen" spreche ich darüber,

warum People Pleasing gerade nach der Elternzeit zur Karrierebremse werden kann,

weshalb Frauen häufiger die Aufgaben übernehmen, die kaum sichtbar machen,

und welche sechs kleinen Veränderungen dir helfen können, deine Zeit wieder für die Arbeit einzusetzen, die wirklich zählt.

Viel Spaß beim Reinhören.

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26 Minuten
18:43 Uhr. Auf dem Hof vor meiner Wohnung.

Ich sitze noch halb auf dem Fahrrad. Diensthandy schon wieder in der Hand. Nur noch mal kurz checken, ob seit der Stunde, die ich unterwegs nach Hause war noch was rein gekommenn ist. 

Eine Slack-Nachricht. Eine E-Mail. Ein kurzes "nur schnell" und ich bin gedanklich schon wieder bei der Arbeit, obwohl ich gerade heimgekommen bin.

Das kostet mich. Nicht nur Energie. Es kostet mich Präsenz, Ausstrahlung und die Fähigkeit, wirklich da zu sein - für meine Familie, aber auch am nächsten Morgen im Meeting.

In dieser neuen Podcast - Folge teile ich fünf Praktiken, die das ändern. Nichts Großes. Nichts, das extra Zeit braucht. Aber Dinge, die ich täglich sehe, wenn Frauen sie konsequent umsetzen, verändert sich, wie sie auftreten.

Welche der fünf Praktiken klingt für dich am dringlichsten? Ich bin neugierig.

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18 Minuten
Frauen, die in Verhandlungen für höhere Gehälter eintreten, werden als weniger nett wahrgenommen. Männer werden für dasselbe Verhalten nicht bestraft. Das zeigt eine Studie von Harvard-Professorin Hannah Riley Bowles. Und das erklärt, warum so viele Frauen schweigen. Das Schweigen ist rational. Es hat einen Grund. Aber es kostet mehr als das Reden.

Wer seine Stärken nicht kommuniziert, kommuniziert trotzdem etwas: "Ich traue mir das nicht zu."

Folge 3 der Stärken-Serie und der letzte Buchstabe im TRUST-Framework: Trust grows through evidence. Dazu: die Impact-Bibliothek. Das Tool, das dein nächstes Jahresgespräch verändert.

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19 Minuten
"Ich war nur in Elternzeit." Diese Antwort klingt, als würde sie eine Erklärung brauchen.Tut sie nicht.

Eine Studie aus 2024 im Fachjournal Nature Neuroscience zeigt: Schwangerschaft reorganisiert das Gehirn - messbar noch zwei Jahre nach der Geburt. In genau den Bereichen für Empathie, soziale Kognition und Perspektivwechsel.

Das Gehirn wird effizienter.

Und eine Studie der University of Phoenix zeigt: Die fünf Kompetenzen, die Arbeitgeber am meisten suchen - Problemlösung, Kommunikation, Priorisierung, Anpassungsfähigkeit, Zeitmanagement - sind exakt die, die Mütter durch die Elternschaft entwickeln.

Du hast nicht pausiert. Du hast das härteste Führungsprogramm der Welt absolviert. Folge 2 der Stärken-Serie und Buchstaben U + S im TRUST-Framework.

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