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50 Minuten
Eine Frau in Deutschland hat im Schnitt 27 Prozent weniger Rente als ihr Partner. Diese Zahl beschreibt Jahre unbezahlter Care-Arbeit, die nie ausgeglichen wurden.

In meiner neuen Podcastfolge habe ich mit Teresa Conrad gesprochen, Gründerin von Paarity. Sie begleitet Paare dabei, Geld, Zeit und Verantwortung bewusst zu verteilen, statt es dem Zufall zu überlassen.

Ihre Beobachtung: Die meisten Paare regeln Geld nach Gefühl. Vor den Kindern läuft das noch gut. Mit dem ersten Kind verschiebt sich etwas, oft unbemerkt. Die eine reduziert die Stunden. Der andere übernimmt die Fixkosten. Und irgendwann trägt eine Person das finanzielle Risiko fast allein, ohne dass darüber je gesprochen wurde.

In 15 Jahren HR habe ich das immer wieder gesehen: Frauen, die nach der Elternzeit merken, dass sich ihr finanzieller Boden verschoben hat. Leise, über Jahre, ohne einen einzigen bewussten Beschluss.

Was mich am meisten hängen geblieben ist: Teresa sagt, es ist nie zu spät, das zu korrigieren. Auch nach zehn Jahren nicht. Es braucht nur ein Gespräch über das, was sie "die stille Rechnung" nennt.

Geld in der Beziehung ist kein romantisches Thema. Es ist ein Karrierethema. Wer über Jahre die Care-Arbeit übernimmt, verliert nicht nur Zeit. Sie verliert Einkommen, Altersvorsorge und Verhandlungsmacht.

Wann habt ihr als Paar das letzte Mal wirklich offen über Geld gesprochen?

Hier findest du mehr zu Teresa und ihre Arbeit:

https://www.paarity.net/

Der UnFairTeilt-Newsletter mit wöchentlichen Fallstudien, Linklisten etc. rund um das Thema Geld in der Beziehung: https://paarity.substack.com/

Thema Vorsorge samt Linkliste zu kostenlosen Vorlagen: https://paarity.substack.com/p/der-beste-zeitpunkt-um-fur-den-worst  

TRUST-Code-Training am 22.09. um 19 Uhr (0€): https://selina-furter.de/the-trust-code/

Mein privater Podcast:

https://selina-furter.de/reclaim-your-mind-podcast/

Dein kostenloser Mental Load Test:

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https://calendly.com/selina-furter/lass-uns-kennenlernen

Welche Themenwünsche hast du für den Podcast? Melde dich gern bei mir:

hello@selina-furter.de

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26 Minuten
Ganz am Anfang meiner Coaching-Tätigkeit saß eine Kundin bei mir. Ich sagte ihr: "Du darfst lernen, besser Grenzen zu setzen." Klang total logisch. Für sie. Für mich auch.

Zwei Wochen später hatte sich an ihren Grenzen dennoch nichts geändert.

Warum nicht? Weil der Satz nicht falsch war. Aber nicht genug.

Diese Woche erscheint Folge 300 von #HappyWorkingMom. Fünf Jahre, über 350 begleitete Frauen. Ich feiere das nicht mit einer Bestenliste. Ich feiere es mit einer Korrekturliste.

10 Sätze, die ich Kundinnen früher gesagt habe. Und heute nicht mehr sagen würde.

Weil ich mich weiterentwickelt habe. Weil meine Kundinnen sich weiterentwickelt haben. Und Stillstand nicht mein Ding ist.

In 15 Jahren HR und 5 Jahren Coaching habe ich gelernt: Wenn ein Ratschlag nicht wirkt, liegt das selten an der Frau, die ihn befolgt. Es liegt daran, dass der Ratschlag zu einfach für ein zu komplexes Problem war.

Als Coach habe ich deshalb auch gelernt: weniger Ratschläge geben. Mehr Fragen stellen. Und manchmal: Stille aushalten, statt sie mit dem nächsten Tipp zu füllen.

"Mehr Selbstvertrauen" zum Beispiel. Klingt gut. Hilft trotzdem selten.

Was wirklich trägt: Beweise. Dafür, was du kannst. Was du geleistet hast. Welche Probleme du gelöst hast.

Die ganze Liste – ehrlich, ohne Filter – gibt es in Folge 300. 

TRUST-Code-Training am 22.09. um 19 Uhr (0€): https://selina-furter.de/the-trust-code/

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19 Minuten
Der Koffer ist noch nicht mal richtig ausgepackt. Im Postfach warten 200 Mails. Und trotzdem ist da schon wieder dieser ganz normale Wahnsinn.

In 15 Jahren HR habe ich ein Muster immer wieder gesehen: Für viele Männer ist der erste Arbeitstag nach dem Urlaub ein Neustart. Für viele Working Moms ist er eine sofortige Vollübernahme: Kita, Kühlschrank, Kinder, Postfach, alles gleichzeitig. Eine aktuelle Studie bestätigt das mit Zahlen: 62 Prozent der Mütter empfinden die unsichtbare Organisation von Familie als starke Belastung. Bei den Vätern sind es 31 Prozent.

Das Fatale daran: Diese Belastung taucht in keinem Mitarbeitergespräch auf. Bewertet wird nur der Fokus, den sie kostet. Und genau deshalb ist "Wie plane ich meinen Wiedereinstieg" keine Wellness-Frage. Es ist eine Karrierefrage.

Wir planen unseren Urlaub oft wochenlang. Flüge, Unterkunft, Packlisten, Betreuung. Den Wiedereinstieg planen die wenigsten. Genau darin liegt die Falle.

Denn der erste Arbeitstag zurück ist keine einfache Rückkehr auf null. Er ist eine Landung. Und eine Landung darf Puffer haben.

In meiner neuen #HappyWorkingMom-Folge spreche ich darüber,

  warum Erholung nicht einfach mit dem Urlaub endet

  weshalb der Mental Load gerade rund um die Rückkehr so hoch ist

  warum dein Wiedereinstieg genauso bewusste Planung verdient wie dein Urlaub

  und welche 5 kleinen Schritte dir helfen, die erste Woche nicht direkt im Vollgas-Modus zu verbringen

Mein wichtigster Gedanke aus der Folge: Du musst nach dem Urlaub nicht sofort wieder funktionieren. Du darfst erst einmal landen.

Was wäre das Erste, das du dir diese Woche abnehmen lassen könntest? 

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37 Minuten
Du willst weniger arbeiten? Dann hör auf, dich dafür zu rechtfertigen.

Kennst du das: Du denkst längst über 4-Tage-Woche, Teilzeit oder eine andere Verteilung deiner Stunden nach. Du weißt sogar schon, was du deiner Führungskraft sagen willst.

Und dann kommt der Gedanke: "Vielleicht ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt." Oder: "Was denken die anderen über mich?"

Und der Wunsch ist wieder vom Tisch.

Das Problem liegt woanders, als du denkst: Du behandelst deinen Wunsch als etwas, das du dir erst verdienen musst. Als müsstest du vorher beweisen, dass du unverzichtbar bist.

Deshalb macht es einen riesigen Unterschied, wie du fragst.

"Wäre es vielleicht möglich, dass ich ab und zu freitags nicht arbeite?"

"Ich schlage vor, ab dem 1. Oktober meine Arbeitszeit auf vier Tage zu verteilen. Für Übergabe, Erreichbarkeit und Vertretung habe ich bereits einen Vorschlag."

Konkreter Vorschlag statt vager Wunsch. Unternehmensnutzen statt Rechtfertigung. Lösungen statt Entschuldigungen.

Und wenn dein Arbeitgeber sagt "Das funktioniert bei uns nicht" — das ist noch nicht das Ende der Verhandlung. Frag zurück: "Was genau müsste abgedeckt sein, damit es funktionieren könnte?"

Du musst nicht verhindern, dass dein Arbeitgeber Einwände hat. Du musst lernen, mit ihnen zu verhandeln.

In meiner neuen Podcastfolge zeige ich dir:

  wie aus deinem Wunsch ein verhandelbarer Vorschlag wird

  wie du mit den 9 häufigsten Arbeitgeber-Einwänden umgehst

  warum ein Pilot oft besser wirkt als ein Grundsatzstreit

  wie du dich mental auf das Gespräch vorbereitest

Wer nicht fragt, bekommt garantiert kein Ja. Und dein "Vielleicht später" kann dich beruflich länger kosten, als du denkst.

Welche Arbeitszeitveränderung würdest du sofort verhandeln, wenn du keine Angst vor einem Nein hättest?

Hier ist der Link zur Checkliste aus der Folge (kostet dich nichts)

https://drive.google.com/file/d/1buEf6Ur5hslU8cTPaKKO7EwKxNlJjvPu/view?usp=sharing

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27 Minuten
Montagmorgen. 8:47 Uhr. Eine Nachricht ploppt auf: "Kannst du das Reporting für Julia übernehmen? Sie ist krank."

Du antwortest innerhalb von drei Sekunden: "Klar, kein Problem."

Und genau in diesem Moment verschiebt sich dein Tag. Nicht wegen des Reportings. Dein eigenes wichtiges Projekt rutscht wieder nach hinten.

Viele glauben, People Pleasing sei einfach eine nette Eigenschaft. Ich sehe etwas anderes.

People Pleasing sorgt oft dafür, dass Frauen im Job als zuverlässig gelten – aber nicht als strategisch sichtbar.

Du wirst zur Person, die einspringt. Die organisiert. Die Lücken schließt.

Nur leider werden Lückenfüllerinnen selten für die Projekte ausgewählt, die Karrieren voranbringen.

Deshalb eine Frage, die ich mir heute vor jeder Zusage stelle:

Bringt mich diese Aufgabe näher an den Platz, den ich einnehmen möchte – oder hält sie mich nur beschäftigt?

Allein diese Frage verändert Entscheidungen.

Und manchmal beginnt Sichtbarkeit genau mit einem gut gesetzten Nein.

In dieser neuen Podcastfolge "Ja sagen, Nein meinen" spreche ich darüber,

warum People Pleasing gerade nach der Elternzeit zur Karrierebremse werden kann,

weshalb Frauen häufiger die Aufgaben übernehmen, die kaum sichtbar machen,

und welche sechs kleinen Veränderungen dir helfen können, deine Zeit wieder für die Arbeit einzusetzen, die wirklich zählt.

Viel Spaß beim Reinhören.

SEAT-CODE-Training am 18.08. (0€):

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Über diesen Podcast

Herzlich willkommen bei #HappyWorkingMom – dein Podcast rund um Kind, Karriere und die Frage: "Wie schaffe ich das alles, ohne mich selbst zu verlieren?" Ich bin Selina Furter, Coachin für ambitionierte Working Moms, langjährige Personalleiterin und Mama einer wunderbaren Tochter. Hier bekommst du jede Woche Klartext, Coaching-Tools und echte Geschichten von starken Frauen, die dir zeigen: Du bist nicht allein auf diesem Weg. Lass uns kein Blatt vor den Mund nehmen und über alles sprechen, was dich wirklich bewegt. Dein Weg als Working Mom ist einzigartig. Und genau so darf er sich auch anfühlen. Viel Spaß beim Reinhören!
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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