Wir leisten uns Gesellschaft - Der soziologische Podcast von Berthold Vogel und Julia Kropf

Wir leisten uns Gesellschaft - Der soziologische Podcast von Berthold Vogel und Julia Kropf

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Episoden

Anpassung und Fortschritt – ein Gespräch über die Frage, wieviel Zukunft heute möglich ist, mit Ziad Mahayni
06.03.2026
52 Minuten
Wenn Soziologie und Philosophie aufeinandertreffen, dann wird es ab Frage 1 schon anders als geplant. Gast in dieser Folge ist Ziad Mahayni. Er ist Professor für Angewandte Ethik an der Hochschule in Karlsruhe und leitet das Zentrum für ethische Fragen im 21. Jahrhundert. Mit ihm sprechen wir über die Frage, ob wir angesichts einer „entfesselten technologischen Entwicklung, einer entfesselten ökologischen Krise und einer instabilen Weltordnung“ als Mensch und Gesellschaft eigentlich noch wissen, wer wir sind und wo wir hin wollen. Welche Zukunft wollen wir? Dabei waren wir uns nicht immer einig, wo wir uns befinden zwischen Anpassung und Fortschritt. Haben wir nicht viel mehr Potentiale als in den allgegenwärtigen Abstiegsnarrativen nahegelegt wird? Oder müssen wir nicht noch viel ehrlicher die Krisenhaftigkeit unserer Zeit aufzeigen? Wie gelingt Anpassung mit Gestaltung? Können wir aus dem Fortschritt der Vergangenheit lernen? Und was müssen wir bewahren und daraus Neues entwickeln in einer Welt, die zunehmend von Künstlicher Intelligenz geprägt sein wird? Ist KI overhyped oder underhyped – oder beides? Und wie ist Einigung und Verständigung über eine gemeinsame Ausrichtung (noch) möglich? Wie gestalten wir das Spannungsfeld zwischen technologischer und gesellschaftlicher Entwicklung? Unser Fazit: Das Gespräch braucht eine Fortsetzung!


#wirleistenunsgesellschaft #ki #anpassung #fortschritt #gesellschaftlicherzusammenhalt #welchezukunftwollenwir
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Gesellschaftlicher Zusammenhalt in 2025 – Ein soziologischer Jahresrückblick
18.12.2025
1 Minute
Viele der Themen, über die Berthold Vogel und Julia Kropf in diesem Jahr mit ihren Gästen gesprochen haben, gehörten 2025 zu den großen gesellschaftspolitischen Fragen – wie u.a. Lernen aus der Pandemie, innere Sicherheit, generationengerechte Politik. Ein Thema hallt noch besonders nach: Welche Spuren hinterlässt die Corona-Pandemie bis heute? Welche Erinnerungen bleiben auch im sozialen Gedächtnis?


In dieser Folge ging es auch um diese Fragen: Wie verändert sich unser gesellschaftliches Miteinander? Welche Folgen hat Einsamkeit als kollektive Erfahrung? Wer trägt welche Lasten in unserer Gesellschaft, wer bringt welchen Beitrag ein – und wie gerecht geht es dabei zu? Welche Rolle spielen Kommunen als Orte des Zusammenhalts, und wie können Bildung und Weiterbildung Zuversicht, Horizonte und neue Handlungsspielräume eröffnen? Die Folge sucht auch nach Antworten auf das Wofür unserer Gesellschaftsform und blickt vorsichtig zuversichtlich ins kommende Jahr: Was haben wir zu verlieren, was zu gewinnen, und wie kann die große Stärke und Kraft unserer Demokratie auch emotional besser vermittelt werden?


Ein großer Dank gilt den Gästen, die sich in diesem Jahr mit Berthold Vogel und Julia Kropf Gesellschaft geleistet haben: Natalie Grimm, Jochen Kopelke, Ronja Ebeling, Henning Sußebach und Lothar Wieler!
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Die Gesunde Gesellschaft – Ein Gespräch über das Lernen aus der Pandemie mit Lothar H. Wieler
16.09.2025
1 Stunde 16 Minuten
Wir können nicht mit Lothar Wieler sprechen, ohne auch über die Corona-Pandemie zu reden. Lothar Wieler, heute verantwortlich für das Cluster Digital Health und Professor für Digital Global Public Health am Hasso Plattner Institut, war von 2015 bis 2023 Präsident des Robert-Koch-Instituts. Also zu genau zu der Zeit, als die Corona-Pandemie die Welt verändert hat. Unzählige Abstimmungen, Abwägungen, Einschätzungen und Entscheidungen haben seinen Alltag in dieser Zeit bestimmt. Er war einer der zentralen Experten und Erklärer, der über neue Erkenntnisse und den Stand der Pandemie informierte.


Wir sprechen mit ihm über die gesellschaftlichen Narben, die die Pandemie hinterlassen hat. Und über die Frage, was wir als Gesellschaft eigentlich daraus gelernt haben. Wie sind wir vorbereitet auf eine mögliche nächste Pandemie – als Gesellschaft, in der politischen Kommunikation und mit Blick auf unser Gesundheitssystem?
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Was vom Leben bleibt – Ein Gespräch über soziales Erinnern und Vergessen mit Henning Sußebach
08.07.2025
55 Minuten
Anna - ein Frauenleben gegen die Widrigkeiten ihrer Zeit. Anna lebte von 1867 bis 1932 und ist die Urgroßmutter von Henning Sußebach. Der mehrfach ausgezeichnete Journalist der ZEIT und feinsinnige Gesellschaftsbeobachter schreibt gegen das soziale Vergessen und fragt sich gleichzeitig, was wir von seiner Urgroßmutter heute lernen können. Für was steht Anna, welche Haltung repräsentiert sie, wie ist sie mit Wendepunkten im Leben und Transformationsprozessen in der Gesellschaft umgegangen? Dicht und anschaulich beschreibt Sußebach den gesellschaftlichen Kontext, in dem Anna Entscheidungen getroffen hat und er versucht, durch ihre Augen auf die Welt zu blicken.


„Wir sind Zwerge auf den Schultern von Riesen und Riesinnen.“ Diese Redewendung reicht weit zurück und macht deutlich, wie oft wir vergessen, auf welchem Fundament wir eigentlich stehen. Welches Fundament wollen wir also für nachfolgende Generationen legen?


Das Buch von Henning Sußebach „Anna oder: Was von einem Leben bleibt“ erscheint am 11.07.2025
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Zukunftsfeste Politik? Ein Gespräch über die junge Generation mit Ronja Ebeling.
09.04.2025
1 Stunde 8 Minuten
Faul oder fleißig, politisch rechts oder links, fordernd oder brav. Es wird viel geredet über, aber oft nicht mit, der jüngeren Generation.


In dieser Folge sprechen wir mit Ronja Ebeling. Sie ist Journalistin, Gründerin der E-Learning Plattform Team of Tomorrow, Autorin mehrerer Bücher und Host des Podcast „Hungry Minds – eine Generation, die fordert“.


Die junge Generation ist gespalten, so scheint es nach den Ergebnissen der zurückliegenden Bundestagswahl. Die AfD und Die Linke haben die meisten Stimmen bekommen. Doch warum eigentlich? Wir versuchen, zu verstehen, was jungen Menschen bei ihrem Blick auf Politik wichtig ist. Wie erleben sie das Bildungssystem, in dem sie groß werden, wie die Politik und ihre Entscheidungen für ihre Zukunft? Welche Eigenschaften prägen sie? Und was macht sie interessant für Arbeitgeber?


Ein Gespräch über die Frage, wie junge Menschen in unserer aktuell krisengeschüttelten Welt Träume und Selbstwirksamkeit entwickeln können und was sie dafür brauchen.
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Über diesen Podcast

Wir leisten uns Gesellschaft | Wir, das sind: Berthold Vogel, Geschäftsführender Direktor des Soziologischen Forschungsinstituts Göttingen (SOFI) sowie Sprecher des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) am Standort Göttingen und Julia Kropf, Soziologin und freie Moderatorin. Wir leisten uns Gesellschaft im Gespräch über Fragen und Themen, die unsere Zeit bewegen. Wir leisten uns Gesellschaft | Das klingt selbstverständlich. Aber es klingt in diesen Zeiten auch nach Luxus und Zumutung zugleich. Wer kann sich Gesellschaft leisten? Wer muss und wer möchte sich Gesellschaft leisten – und wenn ja, welche? Wir werden uns Gesellschaft leisten | Einmal im Monat, zu zweit und mit Gästen www.sofi-goettingen.de www.fgz-risc.de www.julia-kropf.de
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