BLECH - Podcast über Heavy Metal

BLECH - Podcast über Heavy Metal

Viel wurde schon über Heavy Metal geredet - und dennoch nicht genug: Der Metal-Podcast BLECH stellt endlich die großen Fragen an Musik und Subkultur. Wir sind Martina und Justus und wir reden BLECH als Teil des Metal1.info-Universums.
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Viel wurde schon über Heavy Metal geredet - und dennoch nicht genug: Der Metal-Podcast BLECH stellt endlich die großen Fragen an Musik und Subkultur. Wir sind Martina und Justus und wir reden BLECH als Teil des Metal1.info-Universums.
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Episoden

BLECH Folge 56: Metal und Folk – mit Rafi von Eluveitie
09.04.2026
1 Stunde 3 Minuten
Harte Gitarren und traditionelle Folkinstrumente – wie passt das eigentlich zusammen? Und warum finden das alle so toll? Zusammen mit unserem Gast Rafael Fella – seit 2012 Gitarrist bei Eluveitie – nehmen wir in dieser Folge BLECH den Folk Metal unter die Lupe. In unserem Genre-Deep-Dive berichtet Rafi aus der Musikerperspektive, wie sich Metal-Instrumente mit Geige, Flöte, Dudelsack und Co. vereinen lassen. Er erzählt von seinen musikalischen Wurzeln und gibt Einblicke, wie Songs bei Eluveitie entstehen und wie man so viele Musiker*innen und Instrumente im Studio und auf der Bühne organisiert. Wir sprechen über Gitarrentunings, Growling-Referenzen und die Herausforderung, aus dem begrenzten Inventar von Folk-Tunes immer wieder Neues zu erschaffen. Wie entstand der Folk Metal? Welche Metal-Genres fusionieren am häufigsten mit Folk? Und wie wandelte sich das Ganze von seinen politisch-sozialkritischen Anfängen in Richtung Trinkhorn-Eskapismus? Zwischen amerikanischer Folk-Tradition, irischer Pubkultur und Schweizer Ländlermusik diskutieren wir, was an traditionellen Melodien und Instrumenten heute noch fasziniert, welche emotionalen Bedürfnisse Folk-Musik erfüllen könnte und warum Folk-Metal so viel mehr als nur Sauflieder und Lai-Lai-Lai-Refrains ist.
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BLECH Folge 55: Wie peinlich ist Metal? (Und wie cool?)
05.03.2026
1 Minute
Na, wer von euch ist schon mal auf einem Konzert oder beim Plattenhören zusammengezuckt, weil etwas so richtig peinlich war? In dieser Folge BLECH geht es um Cringe und Coolness – und zwar in der Eigen- und in der Fremdwahrnehmung der Szene. Ist es cringe, Metalfan zu sein? Gelten im Metal andere Dinge als cool als im Mainstream? Welche Stilrichtungen, Bands oder Looks finden wir in der Szene so richtig peinlich? Und wieso gibt es eigentlich so viele metallische Selbstparodien? Schämt sich der Metal hier etwa für sich selbst? Martina beschäftigt sich mit der Kulturgeschichte der Coolness, Justus hat sich damit auseinandergesetzt, was es über den Zeitgeist jüngerer Generationen aussagt, dass "cringe" so omnipräsent ist. Gemeinsam finden wir heraus, was Metal als Genre und Szene vielleicht ganz anders macht als die Massenkultur und teilen unsere gnadenlos subjektiven Einschätzungen: Schwarz-weiß-Ästhetik, Fusselbärte, Pathos-Balladen, Uralt-Bandshirts, Party Power Metal, knappe Ansagen, Kronkorken auf der Kutte, der D-Beat, Christopher Lee, Alan Averill oder Ihsahn – was davon finden wir cool? Und was ganz doll cringe? Außerdem geht es um die unsichtbare Orange, Headbangen in der Kirche, die Erfindung der Bürokutte und die Frage, ob das Didgeridoo das Growling unter den Musikinstrumenten ist.
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BLECH Folge 54: Metalbands und radikale Stilwechsel
05.02.2026
57 Minuten
Stellt euch vor, ihr habt 'ne Metalband, spielt eine Weile euren Stiefel – und dann macht ihr einfach mal was völlig anderes. WAS? Skandal! Das könnt ihr doch nicht bringen! Und ob: Für diese Folge BLECH haben wir die wichtigsten Kapellen herausgesucht, die im Laufe ihrer Karriere radikal an ihrem Sound geschraubt haben. Und natürlich fragen wir uns, welche Gründe das haben kann, dass eine Band sich weit von ihren Wurzeln entfernt. Warum wird aus frostigem Black Metal auf einmal atmosphärische Avantgarde, krachender Death Metal verwandelt sich in filigranen Progrock oder kreischender Speed Metal macht Platz für dramatische Musical-Sounds? Ist das einfach der Zeitgeist der 90er Jahre? Was ist mit Besetzungswechseln und neuen Einflüssen? Und spielen manchmal sogar kommerzielle Gründe eine Rolle? Wir haben viel gelernt bei der Recherche: Justus ist völlig aus dem Häuschen, wie ein Fan auf ein neues Album von Opeth reagierte, während Martina die wilden Stilfindungsphasen von Pantera, Anthrax oder Sepultura seziert. Und auch Baby-Darkthrone-Fotos sowie die Wollmütze von Kristoffer Rygg dürfen nicht unerwähnt bleiben.
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BLECH Folge 53: Kultfiguren und Personenkult im Metal
08.01.2026
1 Minute
Starkult? So wie um Taylor Swift oder Cristiano Ronaldo? Kann uns im Metal nicht passieren, oder? Aber hallo! Passend zum zehnjährigen Todestag von Lemmy Kilmister widmet sich diese Folge BLECH der kultischen Verehrung mancher Metal-Ikonen. Denn wenn Fans sich Altäre bauen oder Gesichter tätowieren lassen, ist ein fast schon religiöses Level erreicht. Wir gehen der Frage auf den Grund, warum "Personenkult" einerseits negativ behaftet ist, aber eigentlich kaum ein Musikfan drum herum kommt. Gar nicht so leicht zu sagen ist, wer eigentlich "kult" im Metal ist: Welche Figuren haben es geschafft, wer bleibt trotz Erfolg un-kultig? Braucht es immer Tod, Selbstzerstörung und die Mitgliedschaft im Club 27, um zur Kultfigur zu werden? Und was ist eigentlich mit maskierten Bands und Musiker*innen, die behaupten, sie wollen sich dem Personenkult entziehen? Bei den zuweilen bizarren Ausprägungen von Metal-Personenkult stolpern wir über Insta-Fanpages und Funko-Pop-Figuren, über Wallfahrtsorte und Reliquien, "Kvlt"-Memes und 90er-Jahre-Talkshow-Auftritte. Außerdem geht es um die sehr große Floor Jansen, Gaahl und die Kult-Satan-Pause, Lippenstift am Grab von Oscar Wilde und die Frage, ob wir gerne selbst Kultfiguren wären.
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BLECH Folge 52: Wie wurde der Metal extrem? Mit Tom G. Warrior
04.12.2025
1 Stunde 2 Minuten
Was ist da eigentlich passiert, als der Heavy Metal seine Grenzen gesprengt hat und innerhalb weniger intensiver Jahre Anfang bis Mitte der 80er so ziemlich alle extremen Metal-Genres auf einmal entstanden? Für unsere "BLECH History"-Folge freuen wir uns über einen besonderen Gast – Tom G. Warrior von Hellhammer, Celtic Frost und Triptykon, der diese Zeit entscheidend mitgeprägt hat. Wir fragen uns: Was macht extreme Musik aus? Ist das nur Härte? Wie funktioniert extremer Sound in anderen Genres? Welches innere Ziel verfolgt eine Band eigentlich damit, wenn sie Grenzen auslotet und immer noch einen Schritt weiter gehen will? Ist Provokation das gleiche wie "Extremität"? Und ist so etwas heute überhaupt noch möglich, in einer Zeit, in der extreme Musik normal teilweise sogar Mainstream geworden ist? Tom berichtet aus der Anfangszeit mit Hellhammer und Celtic Frost, seiner Jugend auf dem Schweizer Dorf, von der Freundschaft mit Martin Eric Ain und davon, wie harte Musik auch ein Schutzraum sein kann. Wir sprechen über die ersten internationalen Schritte, den Austausch mit anderen Bands, seine musikalischen und künstlerischen Einflüsse – von Motörhead über Metallica bis Punk und Wave –, aber auch über die innere Einstellung und die Frage, ob extreme Musik immer aus Leid geboren wird. Außerdem geht es darum, wie man sich das Growlen selbst beibringt, wie sich Tom beim Klassentreffen fühlen würde, ob es bald Hologramm-Black-Metal-gibt und warum Metal vielleicht irgendwann wie Jazz wird.
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