Buchgestaltung zwischen Tradition und digitaler Zukunft
Podcaster
Episoden
12.03.2026
22 Minuten
As they do every year, jurors from five countries gathered at the National Library in Leipzig early February to select the ‘Most Beautiful Books from around the World’. Nearly 600 Books from 33 countries, all of them winners of national competitions, were laid and ready for the jury’s scrutiny. This year’s Golden Letter, the highest award, goes to “Ouroboros Wings” from the Netherlands, the graduation project by designer Benaiah French at the Royal Academy of Art in The Hague. It was also a big challenge for the current jury –Sunandini Banerjee (India), Isabel Seiffert (Swizzerland/Germany), Fraser Muggeridge (UK), Raül Vicent (Spain) and Artur Frankowski (Poland). For an extra episode of our podcast, we were allowed to look over their shoulders during the selection marathon. With big thanks to Lou Bromby (voice), Steffen Brosig (editing) and the team of Stiftung Buchkunst.
The award-winning books 2026 can be viewed for the first time at the Leipzig Book Fair (March 19th – March 22nd) at the Stiftung Buchkunst stand (Hall 5, A 300).
The award-winning books 2026 can be viewed for the first time at the Leipzig Book Fair (March 19th – March 22nd) at the Stiftung Buchkunst stand (Hall 5, A 300).
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12.03.2026
22 Minuten
Anfang Februar kamen in der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig fünf Jurorinnen und Juroren zusammen, um fast 600 Titel, die Gewinner aus 33 nationalen Wettbewerben rund um den Erdball, auf Herz und Nieren zu prüfen – Island und Rumänien waren erstmals dabei. Die Goldene Letter, die höchste Auszeichnung, geht in diesem Jahr an „Ouroboros Wings“ aus den Niederlanden, das Abschluss-Projekt des Designers Benaiah French an der Royal Academy of Art in Den Haag. Zweieinhalb Tage konzentrierte Jury-Arbeit – eine Herausforderung für Sunandini Banerjee (Indien), Isabel Seiffert (Schweiz/Deutschland), Fraser Muggeridge (UK), Raül Vicent (Spanien) und Artur Frankowski (Polen). Wir durften den Jurorinnen und Juroren über die Schulter schauen – und teilen unsere Impressionen hier im Podcast mit euch. Dicker Dank an Steffen Brosig (Schnitt), Lou Bromby (Voice) und alle Mitarbeiterinnen der Stiftung Buchkunst für die freundliche Begleitung.
Die prämierten Bücher sowie alle eingereichten Siegertitel aus 34 Ländern werden auf der Leipziger Buchmesse (19. – 22. März) am Stand der Stiftung Buchkunst zu sehen sein (Halle 5, A 300). Am 28. März, Buchmesse-Freitag, gibt es dort die Preisverleihung. Die Jurybegründungen und viele weitere nützliche Informationen findet ihr auf: www.stiftung-buchkunst.de.
Die prämierten Bücher sowie alle eingereichten Siegertitel aus 34 Ländern werden auf der Leipziger Buchmesse (19. – 22. März) am Stand der Stiftung Buchkunst zu sehen sein (Halle 5, A 300). Am 28. März, Buchmesse-Freitag, gibt es dort die Preisverleihung. Die Jurybegründungen und viele weitere nützliche Informationen findet ihr auf: www.stiftung-buchkunst.de.
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19.11.2025
39 Minuten
Eigentlich stellt unser Podcast überregional interessante Akteure der alten Welthauptstadt des gedruckten Wortes vor – Leipzigerinnen und Leipziger also. Da wir im Frühjahr allerdings bereits Extra-Folgen zu den „Schönsten Büchern aus aller Welt“ auf Deutsch und Englisch produzieren, stellen wir euch seit 2024 im Herbst auch die Gestalterinnen und Gestalter des aktuellen Katalogs „Die Schönsten Deutschen Bücher“ vor. Ein akustisches Making-of, ein Blick hinter die Kulissen also. Diesmal sprechen wir mit Sven Tillack und Steffen Knöll, Studio Tillack Knöll, Design Practice, Stuttgart, über die Arbeit am Katalog, über die Zusammenarbeit mit der Stuttgarter Foto-Künstlerin Ann-Kathrin Müller – und über ein von Sven und Steffen gestaltetes Buch über Holzverbindungen, das als eines der „Schönsten“ des Jahrgangs 2025 ausgezeichnet wurde.
Den aktuellen Katalog der schönsten Bücher könnt ihr selbstverständlich zum Preis von 25 € vor Ort in eurer Lieblingsbuchhandlung bestellen (ISBN 978-3-9822108-4-1).
Den aktuellen Katalog der schönsten Bücher könnt ihr selbstverständlich zum Preis von 25 € vor Ort in eurer Lieblingsbuchhandlung bestellen (ISBN 978-3-9822108-4-1).
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19.09.2025
39 Minuten
Erstmals in der Geschichte dieses Podcasts produzieren wir eine Folge, die eigentlich aus drei Teilfolgen besteht. Ein Tryptichon, ein richtig dickes Ding, mit viel Tiefenbohrung. Ein Anstoß war das Themenjahr, das Leipzig 2025 ausgerufen hat: Im Rahmen von „Mehr als eine Geschichte. Buchstadt Leipzig“ widmen sich zahlreiche Veranstaltungen der Geschichte und Gegenwart von Literatur und Büchern in der Messestadt. Wir von der Stiftung Buchkunst haben uns für Leipzig als Ort des Grafischen Gewerbes, der Schwarzen Kunst, der Buchmacher zu interessieren begonnen. In den letzten Monaten sind wir drei Buchbinderinnen begegnet, drei starken Frauen aus verschiedenen Generationen, deren Lebens- und Berufsgeschichte untrennbar mit der Geschichte der Buchstadt Leipzig verbunden ist. In der dritten und letzten Teilfolge möchten wir euch mit Bettina Mönch bekannt machen. Bettina, Jahrgang 1965, übernimmt nach ihrer Buchbinder-Lehre die Familienfirma, die ihr Großvater Werner Kretzschmar 1949 gegründet hat. 2003 gründet sie mit ihrem jüngeren Bruder André, einem studierten Drucktechniker, die Buchbinderei Mönch oHG – die Expertise der Geschwister erlaubt die Kombination von Industrie- und handwerklicher Buchbinderei. Von 2007 bis 2023 ist die Firma im Leipziger Tapetenwerk angesiedelt. Bei Mönch gebundene Bücher erhalten zahlreiche Auszeichnungen – die höchste gab es 2003 im Wettbewerb der „Schönsten Bücher aus aller Welt“: Der Band bei Hatje Cantz erschienene Band „Rewind Forward“ von Olaf Nicolai erhielt die „Goldene Letter“. Die verkürzten Bogen, die damals noch Bettina Mönchs handwerkliches Geschick auf einer alten, mittels Fußpedal betriebenen Fadenheftmaschine erforderte, sind inzwischen industrieller Standard geworden. 2023 hat Bettina Mönch, schweren Herzens, das Tapetenwerk verlassen – und bietet, oft in Zusammenarbeit mit Leipziger Druck-Kollegen wie Andreas Pöge – noch punktuell kleinere Projekte an.
Dank wie immer an Carolin Blöink (Layout, Audioeinbindung), Steffen Brosig (Schnitt) und Gert Mothes (Fotos).
Dank wie immer an Carolin Blöink (Layout, Audioeinbindung), Steffen Brosig (Schnitt) und Gert Mothes (Fotos).
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17.09.2025
41 Minuten
Erstmals in der Geschichte dieses Podcasts produzieren wir eine Folge, die eigentlich aus drei Teilfolgen besteht. Ein Tryptichon, ein richtig dickes Ding, mit viel Tiefenbohrung. Ein Anstoß war das Themenjahr, das Leipzig 2025 ausgerufen hat: Im Rahmen von „Mehr als eine Geschichte. Buchstadt Leipzig“ widmen sich zahlreiche Veranstaltungen der Geschichte und Gegenwart von Literatur und Büchern in der Messestadt. Wir von der Stiftung Buchkunst haben uns für Leipzig als Ort des Grafischen Gewerbes, der Schwarzen Kunst, der Buchmacher zu interessieren begonnen. In den letzten Monaten sind wir drei Buchbinderinnen begegnet, drei starken Frauen aus verschiedenen Generationen, deren Lebens- und Berufsgeschichte untrennbar mit der Geschichte der Buchstadt Leipzig verbunden ist. Heute möchten wir euch mit Katja Zwirnmann und ihrem Graphischen Atelier auf der Leipziger Baumwollspinnerei bekannt machen. Es ist zugleich Werkstatt und Laden, zu finden gegenüber von Halle 14, die ihr als Buch-Begeisterte vermutlich von unserem Projekt „Fourteen presents Fourteen“ kennt, dort zeigen wir ja in Kooperation mit der Kunstbibliothek der Halle 14 die prämierten Titel der „Schönsten Bücher aus aller Welt“. Heute geht es auf die andere Seite der gepflasterten Straße – zu Katja Zwirnmann, Jahrgang 1973, gelernte Buchbinderin und Absolventin der HGB. Dank wie immer an Carolin Blöink (Layout, Audioeinbindung), Steffen Brosig (Schnitt) und Gert Mothes (Fotos).
http://www.stiftung-buchkunst.de/de/leipzigs-neue-seiten.html
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Über diesen Podcast
Leipzig, die alte Welthauptstadt des gedruckten Wortes, hat sich
neu erfunden: In den Biotopen von HGB und HTWK erproben sich
angehende Gestalter:innen; später gründen sie ihre eigenen
kreativen Netzwerke, Büros, Verlage. In Gesprächen und Reportagen
stellen wir die spannendsten Positionen vor. Die Zukunft des
Buchs ist – Leipzig.
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