Podcaster
Episoden
12.05.2026
41 Minuten
Willkommen bei Bonjourno - hier live vor Publikum beim Medien Camp 2026!
Deutschland diskutiert über Bürgergeld-Kürzungen und mustert wieder für den Wehrdienst, in den USA geht eine Bundesbehörde auf die eigenen Staatsbürger:innen los, weltweit herrschen Kriege und Krisen: Das Jahr 2026 hat es jetzt schon in sich. In solchen Zeiten ist Journalismus gefragt, der besonders einordnet und Orientierung bietet, statt ohnmächtig zurückzulassen. Oder?
Auf der Bühne zu Gast ist Journalistin und Autorin Özge İnan. Mit juristischer Brille, auf Social Media und für Spiegel bis Missy Magazin widmet sie sich politischen wie popkulturellen Fragen. Bei Bonjourno stellt sich Özge nun den großen Fragen: Wie hilft Meinungsjournalismus in Zeiten vermehrter Krisen? Kann er Orientierung bieten? Und: Wie schafft man überhaupt fundierte Meinungen für die Öffentlichkeit?
Viel Hörvergnügen, eure Olivia
Website: www.bonjourno.de
Instagram: @bonjourno.podcast
Transparenz: Bonjourno kooperiert mit dem Medium Magazin als Medienpartner - inhaltlich unabhängig.
Info
Özge İnan: https://www.instagram.com/oezgeinan/
Timestamps
00:00:00 Intro: Worum geht’s?
00:00:30 Interview mit Özge İnan
00:40:15 Schluss
Ressources:
Özge’s Missy Kolumne: https://missy-magazine.de/blog/author/oezgeinan/
Beiträge beim Spiegel: https://www.spiegel.de/impressum/autor-f153bd93-3f2f-442f-b81f-27d017bb59ec
Özge’s Bücher: https://www.piper.de/autoren/oezge-i%CC%87nan-7012
https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-twitter-star-ozge-inan-man-muss-mehr-bieten-als-nur-emporung-10204744.html
Deutschland diskutiert über Bürgergeld-Kürzungen und mustert wieder für den Wehrdienst, in den USA geht eine Bundesbehörde auf die eigenen Staatsbürger:innen los, weltweit herrschen Kriege und Krisen: Das Jahr 2026 hat es jetzt schon in sich. In solchen Zeiten ist Journalismus gefragt, der besonders einordnet und Orientierung bietet, statt ohnmächtig zurückzulassen. Oder?
Auf der Bühne zu Gast ist Journalistin und Autorin Özge İnan. Mit juristischer Brille, auf Social Media und für Spiegel bis Missy Magazin widmet sie sich politischen wie popkulturellen Fragen. Bei Bonjourno stellt sich Özge nun den großen Fragen: Wie hilft Meinungsjournalismus in Zeiten vermehrter Krisen? Kann er Orientierung bieten? Und: Wie schafft man überhaupt fundierte Meinungen für die Öffentlichkeit?
Viel Hörvergnügen, eure Olivia
Website: www.bonjourno.de
Instagram: @bonjourno.podcast
Transparenz: Bonjourno kooperiert mit dem Medium Magazin als Medienpartner - inhaltlich unabhängig.
Info
Özge İnan: https://www.instagram.com/oezgeinan/
Timestamps
00:00:00 Intro: Worum geht’s?
00:00:30 Interview mit Özge İnan
00:40:15 Schluss
Ressources:
Özge’s Missy Kolumne: https://missy-magazine.de/blog/author/oezgeinan/
Beiträge beim Spiegel: https://www.spiegel.de/impressum/autor-f153bd93-3f2f-442f-b81f-27d017bb59ec
Özge’s Bücher: https://www.piper.de/autoren/oezge-i%CC%87nan-7012
https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-twitter-star-ozge-inan-man-muss-mehr-bieten-als-nur-emporung-10204744.html
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28.04.2026
59 Minuten
Welcome to Bonjourno! Here, Olivia Samnick, a journalist, and some fascinating guests explores the question: What does the journalism of the future need?
In this special episode, we discuss the state of journalism in the U.S. and the lessons we can draw from it for German reporting. Joining us is Aaron Wiener, who until recently headed the Berlin bureau of The Washington Post, owned by Jeff Bezos. In February 2026, the “Post” cut about 300 jobs, including positions in the sports desk and the regional and international news departments. Aaron is also affected. And: Sydney Harper, who is currently completing a Fulbright Fellowship in Berlin and previously worked for the New York Times’ news podcast “The Daily” and NPR. What do the layoffs at The Washington Post mean? How has journalism evolved during Trump’s second term? What does it take when reporters suddenly have to cover massive ICE raids? And where must U.S. journalism start to ensure its future viability?
Enjoy the episode, Olivia
_
Willkommen bei Bonjourno! Hier geht’s mit Olivia Samnick, Journalistin, und spannenden Gästen um die Frage: Was braucht der Journalismus der Zukunft?
In dieser Sonderfolge sprechen wir über die Lage des US-Journalismus und die Lehren, die wir für eine deutsche Berichterstattung daraus ziehen können. Im Gespräch: Aaron Wiener, der bis vor kurzem das Berliner Büro der Washington Post, die Jeff Bezos besitzt, geleitet hat. Im Februar 2026 wurden bei der “Post” rund 300 Stellen abgebaut, unter anderem bei der Sportredaktion und den Regional- und Auslandsredaktionen. Auch Aaron verlor seinen Job. Und: Sydney Harper, die gerade das Fulbright Fellowship in Berlin absolviert und zuvor unter anderem für den Nachrichtenpodcast “The Daily” der New York Times und NPR gearbeitet hat. Was bedeuten die Stellenstreichungen bei der Washington Post? Wie hat sich die Arbeit im Journalismus während Trump’s zweiter Amtszeit entwickelt? Was braucht es, wenn Reporter plötzlich über massive ICE-Einsätze berichten müssen? Und wo muss der US-Journalismus ansetzen, um zukunftsfähig zu sein?
Viel Hörvergnügen, eure Olivia
Website: www.bonjourno.de
Instagram: @bonjourno.podcast
Transparenz: Bonjourno kooperiert mit dem Medium Magazin als Medienpartner - inhaltlich unabhängig.
Info
Aaron Wiener, journalist: https://de.linkedin.com/in/aawiener
Sydney Harper, journalist: https://www.nytimes.com/by/sydney-harper
Timestamps
00:00:00 Intro: Worum geht’s?
00:00:20 Interview mit Sydney Harper und Aaron Wiener
00:59:00 Schluss
Ressources:
Aaron über die Entlassungen bei der Washington Post: https://www.tagesspiegel.de/kultur/entlassungen-bei-der-washington-post-donald-trump-gewinnt-seinen-krieg-gegen-die-medien-15248247.html
Sydney zur Stürmung des Capitols in Washington: https://www.nytimes.com/2021/01/08/podcasts/the-daily/capitol-mob-police-social-media.html
Influences on Media Freedom in the US: https://journalismfundersforum.com/five-developments-that-will-influence-media-freedom-the-most-in-2025/#:~:text=Donald%20Trump%20has%20been%20re,monsters%2C%E2%80%9D%20strengthens%20these%20fears.
Press freedom in the US: https://cpj.org/issue/press-freedom-in-the-us/
Safety Advisory on Border Surveillance in the US: https://cpj.org/2025/04/cpj-safety-advisory-traveling-to-the-us/
Before the Storm: Preparing to Cover Federal Immigration Raids https://gcjt.org/resources/storm-preparing-cover-federal-immigration-raids
In this special episode, we discuss the state of journalism in the U.S. and the lessons we can draw from it for German reporting. Joining us is Aaron Wiener, who until recently headed the Berlin bureau of The Washington Post, owned by Jeff Bezos. In February 2026, the “Post” cut about 300 jobs, including positions in the sports desk and the regional and international news departments. Aaron is also affected. And: Sydney Harper, who is currently completing a Fulbright Fellowship in Berlin and previously worked for the New York Times’ news podcast “The Daily” and NPR. What do the layoffs at The Washington Post mean? How has journalism evolved during Trump’s second term? What does it take when reporters suddenly have to cover massive ICE raids? And where must U.S. journalism start to ensure its future viability?
Enjoy the episode, Olivia
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Willkommen bei Bonjourno! Hier geht’s mit Olivia Samnick, Journalistin, und spannenden Gästen um die Frage: Was braucht der Journalismus der Zukunft?
In dieser Sonderfolge sprechen wir über die Lage des US-Journalismus und die Lehren, die wir für eine deutsche Berichterstattung daraus ziehen können. Im Gespräch: Aaron Wiener, der bis vor kurzem das Berliner Büro der Washington Post, die Jeff Bezos besitzt, geleitet hat. Im Februar 2026 wurden bei der “Post” rund 300 Stellen abgebaut, unter anderem bei der Sportredaktion und den Regional- und Auslandsredaktionen. Auch Aaron verlor seinen Job. Und: Sydney Harper, die gerade das Fulbright Fellowship in Berlin absolviert und zuvor unter anderem für den Nachrichtenpodcast “The Daily” der New York Times und NPR gearbeitet hat. Was bedeuten die Stellenstreichungen bei der Washington Post? Wie hat sich die Arbeit im Journalismus während Trump’s zweiter Amtszeit entwickelt? Was braucht es, wenn Reporter plötzlich über massive ICE-Einsätze berichten müssen? Und wo muss der US-Journalismus ansetzen, um zukunftsfähig zu sein?
Viel Hörvergnügen, eure Olivia
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Info
Aaron Wiener, journalist: https://de.linkedin.com/in/aawiener
Sydney Harper, journalist: https://www.nytimes.com/by/sydney-harper
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00:00:00 Intro: Worum geht’s?
00:00:20 Interview mit Sydney Harper und Aaron Wiener
00:59:00 Schluss
Ressources:
Aaron über die Entlassungen bei der Washington Post: https://www.tagesspiegel.de/kultur/entlassungen-bei-der-washington-post-donald-trump-gewinnt-seinen-krieg-gegen-die-medien-15248247.html
Sydney zur Stürmung des Capitols in Washington: https://www.nytimes.com/2021/01/08/podcasts/the-daily/capitol-mob-police-social-media.html
Influences on Media Freedom in the US: https://journalismfundersforum.com/five-developments-that-will-influence-media-freedom-the-most-in-2025/#:~:text=Donald%20Trump%20has%20been%20re,monsters%2C%E2%80%9D%20strengthens%20these%20fears.
Press freedom in the US: https://cpj.org/issue/press-freedom-in-the-us/
Safety Advisory on Border Surveillance in the US: https://cpj.org/2025/04/cpj-safety-advisory-traveling-to-the-us/
Before the Storm: Preparing to Cover Federal Immigration Raids https://gcjt.org/resources/storm-preparing-cover-federal-immigration-raids
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18.03.2026
1 Stunde 3 Minuten
Willkommen bei Bonjourno! Hier geht’s mit mir Olivia Samnick, Journalistin, und spannenden Gästen um die Frage: Was braucht der Journalismus der Zukunft?
In dieser Folge geht’s um die Berichterstattung zu extremistischen Hassverbrechen und wie diese gelingen kann. Dazu blicken wir ins Jahr 2019 und die Folgejahre. Christina Feist ist promoviert, Journalistin und Überlebende des Halle-Attentats. Wie lief die Medienberichterstattung kurz nach der Tat, bei Gericht und zum ersten Gedenktag ab? Was tun, wenn eine Fernsehsendung Überlebende zum Gespräch nebst AfD-Politikern einlädt? Wie sensibel mit Traumatisierten Gespräche führen? Dazu reflektieren wir in dieser Folge.
Christina Feist hat das schon ganz ausführlich getan in einem noch unveröffentlichten Buch. Sie gibt außerdem selbst Workshops zum Thema und hat außerdem eine tolle, konstruktive Ressourcensammlung zusammengestellt - die gibt’s weiter unten in den Shownotes.
Viel Hörvergnügen, eure Olivia
Website: www.bonjourno.de
Instagram: @bonjourno.podcast
Transparenz: Bonjourno kooperiert mit dem Medium Magazin als Medienpartner - inhaltlich unabhängig.
Infos zum Gast
Christina Feist, Journalistin und Überlebende des Halle-Attentats: https://www.instagram.com/mightyfeisty_christina/
Zeitmarken
Zeitmarken
00:00:00 Intro: Worum geht’s?
00:01:17 Interview mit Christina Feist
01:02:59 Schluss
Sensible Interviewführung:
Global Center for Journalism and Trauma https://gcjt.org/topic/interviewing -> hier gibt’s allgemein gute Ressourcen für Journalist:innen die fortlaufend mit Traumatisierten zusammenarbeiten
Journalistenwerkstatt “Interviews sensibel führen” https://shop.oberauer.com/werkstatt/journalisten-werkstatt/711/interviews-sensibel-fuehren
Workshops und Beiträge von Christina Feist:
Beitrag im medium magazin: Über Extremismus berichten: Das können wir besser!
18./19. März: workshop zu ethischer Berichterstattung bei Media Lab Innovation Bayern
26. März: workshop (halbtags) bei re:think (Wiener Zeitung).
Weitere Ressourcen, Tipps und Quellen:
Reuters, allgemein: https://reutersagency.com/about/standards-values/
International Federation of Journalists: https://www.ifj.org/fileadmin/user_upload/Global_Charter_of_Ethics_EN.pdf
Society of Professional Journalists: https://www.spj.org/spj-code-of-ethics/ (insbesondere: “Minimise Harm”)
Ethical Journalism Network: https://ethicaljournalismnetwork.org/handling-sources
Ehrenkodex Presserat (AT): https://www.presserat.at/show_content.php?hid=2
Zum Nachlesen:
Anna Stockhammer’s Reflektion zur Berichterstattung zum Amoklauf an der Schule in Graz (2025): https://www.wienerzeitung.at/a/keine-klicks-fuer-traenen
Carolina Schwarz’ Reflektion zum Prozess gegen den Täter von Halle (2020): https://taz.de/Berichterstattung-zum-Halle-Prozess/!5695585/
Zum Nachhören:
01/2025: Podiumsidskussion Berichterstattung Halle, mit Mohamed Amjahid, Karolin Schwarz, Rachel Spicker und Christina Feist: https://radiocorax.de/medien-zwischen-sensation-und-verantwortung-podiumsgespraech/
10/2025: Podiumsdiskussion gesellschaftliche und mediale Reaktionen auf rechten Terror, mit Christina Feist und Tina Nardai (Journalistin sowie Angehörige der Romn*ja und Sinti*zze Community, Überlebende des Attentats in Oberwart, Österreich, 1995)
In dieser Folge geht’s um die Berichterstattung zu extremistischen Hassverbrechen und wie diese gelingen kann. Dazu blicken wir ins Jahr 2019 und die Folgejahre. Christina Feist ist promoviert, Journalistin und Überlebende des Halle-Attentats. Wie lief die Medienberichterstattung kurz nach der Tat, bei Gericht und zum ersten Gedenktag ab? Was tun, wenn eine Fernsehsendung Überlebende zum Gespräch nebst AfD-Politikern einlädt? Wie sensibel mit Traumatisierten Gespräche führen? Dazu reflektieren wir in dieser Folge.
Christina Feist hat das schon ganz ausführlich getan in einem noch unveröffentlichten Buch. Sie gibt außerdem selbst Workshops zum Thema und hat außerdem eine tolle, konstruktive Ressourcensammlung zusammengestellt - die gibt’s weiter unten in den Shownotes.
Viel Hörvergnügen, eure Olivia
Website: www.bonjourno.de
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Infos zum Gast
Christina Feist, Journalistin und Überlebende des Halle-Attentats: https://www.instagram.com/mightyfeisty_christina/
Zeitmarken
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00:00:00 Intro: Worum geht’s?
00:01:17 Interview mit Christina Feist
01:02:59 Schluss
Sensible Interviewführung:
Global Center for Journalism and Trauma https://gcjt.org/topic/interviewing -> hier gibt’s allgemein gute Ressourcen für Journalist:innen die fortlaufend mit Traumatisierten zusammenarbeiten
Journalistenwerkstatt “Interviews sensibel führen” https://shop.oberauer.com/werkstatt/journalisten-werkstatt/711/interviews-sensibel-fuehren
Workshops und Beiträge von Christina Feist:
Beitrag im medium magazin: Über Extremismus berichten: Das können wir besser!
18./19. März: workshop zu ethischer Berichterstattung bei Media Lab Innovation Bayern
26. März: workshop (halbtags) bei re:think (Wiener Zeitung).
Weitere Ressourcen, Tipps und Quellen:
Reuters, allgemein: https://reutersagency.com/about/standards-values/
International Federation of Journalists: https://www.ifj.org/fileadmin/user_upload/Global_Charter_of_Ethics_EN.pdf
Society of Professional Journalists: https://www.spj.org/spj-code-of-ethics/ (insbesondere: “Minimise Harm”)
Ethical Journalism Network: https://ethicaljournalismnetwork.org/handling-sources
Ehrenkodex Presserat (AT): https://www.presserat.at/show_content.php?hid=2
Zum Nachlesen:
Anna Stockhammer’s Reflektion zur Berichterstattung zum Amoklauf an der Schule in Graz (2025): https://www.wienerzeitung.at/a/keine-klicks-fuer-traenen
Carolina Schwarz’ Reflektion zum Prozess gegen den Täter von Halle (2020): https://taz.de/Berichterstattung-zum-Halle-Prozess/!5695585/
Zum Nachhören:
01/2025: Podiumsidskussion Berichterstattung Halle, mit Mohamed Amjahid, Karolin Schwarz, Rachel Spicker und Christina Feist: https://radiocorax.de/medien-zwischen-sensation-und-verantwortung-podiumsgespraech/
10/2025: Podiumsdiskussion gesellschaftliche und mediale Reaktionen auf rechten Terror, mit Christina Feist und Tina Nardai (Journalistin sowie Angehörige der Romn*ja und Sinti*zze Community, Überlebende des Attentats in Oberwart, Österreich, 1995)
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03.11.2025
40 Minuten
Willkommen bei Bonjourno! Hier geht’s mit mir Olivia Samnick, Journalistin, und spannenden Gästen um die Frage: Was braucht der Journalismus der Zukunft?
Diese Folge ist Teil einer Serie und einer gemeinsamen Recherche des Selbstlaut Kollektivs. Wir haben uns gut ein Jahr intensiv mit einer Gruppe Journalist:innen zu Femiziden auseinandergesetzt. Alle Recherchen gibt’s hier: www.selbstlautkollektiv.com
Diese Folge ist Teil einer Serie und einer gemeinsamen Recherche des Selbstlaut Kollektivs. Wir haben uns gut ein Jahr intensiv mit Femiziden auseinandergesetzt. Alle Recherchen gibt’s hier: www.selbstlautkollektiv.com
Dass Femizide ein gesamtgesellschaftliches und strukturelles Problem sind, sieht man sehr gut, wenn man in die Forschung blickt. Das passiert in dieser Folge mit Christine Meltzer. Sie ist Juniorprofessorin für Kommunikationswissenschaft an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und hat gleich zwei große Reports zur Femizid-Berichterstattung herausgebracht. Was hat sich seit dem letzten Femizide Report 2022 bis 2024 getan? Sind wir besser geworden dabei, über Tötungen von Frauen aus geschlechtsspezidischen Gründen zu sprechen? Welche Begriffe kann sie als Forscherin nicht mehr sehen?
Viel Hörvergnügen, eure Olivia
Website: www.bonjourno.de
Instagram: @bonjourno.podcast
Transparenz: Bonjourno kooperiert mit dem Medium Magazin als Medienpartner - inhaltlich unabhängig.
Infos zum Gast
Christine Meltzer, Juniorprofessorin für Kommunikationswissenschaft an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
https://www.ijk.hmtm-hannover.de/de/institut/personen/jun-prof-dr-christine-meltzer/
Zeitmarken
Zeitmarken
00:00:00 Intro: Worum geht’s?
00:01:29 Interview mit Christine Meltzer
00:38:43 Schluss
Noch erschienen aus dieser Recherche:
Jahresthema 25 “Femizide” des Selbstlautkollektivs: www.selbstlautkollektiv.com
Aktuelle Ausgabe des medium magazins mit dem Beitrag zur medialen Darstellung von Femiziden:
https://www.mediummagazin.de/category/aktuelle-ausgabe/
Forschung:
Tragische Einzelfälle?Trendreport zur Berichterstattung über Gewalt gegen Frauen; 12. Dezember 2024, Autorin: Christine E. Meltzer https://www.otto-brenner-stiftung.de/trendreport-zur-berichterstattung-ueber-gewalt-gegen-frauen/
Hilfen bei Gewalt gegen Frauen:
Berichten Medien zu Gewalt gegen Frauen und Femiziden fehlt es oft an Informationen für Personen, die gefährdet sind. Das führt manchmal ins Absurde: Begeht ein Mann einen Femizid und tötet sich anschließend selbst, finden sich in Beiträgen zwar Hinweise zu Hilfsangebote bei Suizidalität, wie es seit den 2000ern gelernte Praxis in vielen Medienhäuser ist - aber kaum Rat für von Gewalt betroffene Frauen und zur Täterprävention. Experten und Expertinnen empfehlen daher, wichtige Informationen für das Publikum zur Verfügung zu stellen - nicht als “nice to have”, sondern “must have”. Welche Infos sind für Schweiz, Deutschland und Österreich relevant?
Österreich
Polizei (bei akuter Gefahr): 113
Frauenhelpline: 0800 222 555 (24/7, kostenlos, mehrsprachig, anonym)
Gewaltschutzzentren: www.gewaltschutzzentrum.at, 0800 700 217
24-Stunden-Frauen-Notruf: 0171719
App „Stiller Notruf“
Männerinfo-Telefon: 0800 400 777
Kampagne des Sozialministeriums: mannsprichtsan.at
Deutschland
Polizei (bei akuter Gefahr): 110
Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen": 116 016 (kostenfrei, anonym, mehrsprachig, 24/7)
BIG-Hotline (Berlin): 00 49 30 611 03 00, www.big-hotline.de (Beratung, Krisenintervention, Vermittlung an Frauenhäuser)
Frauenhäuser (bundesweit): Beratungsstellensuche via www.frauen-gegen-gewalt.de Beratungsstellensuche (Schutzunterkünfte, psychosoziale und juristische Hilfe)
bff – Frauen gegen Gewalt e. V.: www.frauen-gegen-gewalt.de (Netzwerk von Fachberatungsstellen in Deutschland?
Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt https://www.bag-taeterarbeit.de/beratungsstellen-liste/
Schweiz
Polizei (bei akuter Gefahr): 117
Frauenhäuser (je nach Region): Aargau/Solothurn (062 823 86 00), Beider Basel (061 681 66 33), Bern (031 332 55 33), Zürich (079 628 87 80)
Opferhilfe Schweiz: www.opferhilfe-schweiz.ch (Kostenlose Beratung & Unterstützung)
Mannebüro Zürich – 044 242 08 88 – www.mannebuero.ch
Fachverband Gewaltberatung Schweiz (FVGS) – fvgs.ch
Ressourcen & Medienleitfäden
Allgemeines
Prävention: https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/broschueren-und-buecher/femizide-verhindern.html
Deinhyan, Marianna (2022): Tipps für Medien für eine betroffenensensible Berichterstattung. Unabhängiger Beauftragter der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM). Online abrufbar unter: https://beauftragtemissbrauch.de/
Ein Leitfaden zur Bebilderung des Themas Gewalt an Frauen: https://www.genderleicht.de/leitfaden-gewalt-gegen-frauen-wir-brauchen-bessere-bilder/#leitfadengewalt
Österreich
Empfehlungen für Medienschaffende bei Berichten zu Gewalt gegen Frauen: https://www.aoef.at/images/06_infoshop/6-2_infomaterial_zum_downloaden/gewaltfrei-leben/Folder_WEB_gewaltfrei_Verantwortungsvolle_Berichterstattung.pdf
Schweiz
Leitfaden für Medienschaffende, auf der Website auch einsehbar in Französisch und Italienisch. Hier zur deutschen Fassung: www.stopfemizid.ch/deutsch
Deutschland
Leitfaden für Medienschaffende bei Femizid-Berichten: https://www.journalist.de/werkstatt/werkstatt-detail/kein-familiendrama-berichterstattung-ueber-femizide-und-der-umgang-mit-ueberlebenden-und-angehoerigen/
Landesverband Frauenberatung Schleswig-Holstein e.V. (2022): Pressekodex angewandt. Berichterstattung über Gewalt gegen Frauen.
https://www.lfsh.de/veroeffentlichungen
Forderungen der Medienfrauen von ARD, ZDF, Deutschlandradio, Deutsche Welle und ORF (2023): https://www.mdr.de/unternehmen/herbsttreffen-medienfrauen-resolution-femizide-100.html
Europaweit und international
Leitfaden für Medienschaffende vom FEM-UnitED-Projekt: www.ifes.fau.de/files/2022/07/FEM-UnitED_Leitlinien-fuer-Medienschaffende_Final.pdf
Leitfaden des Global Investigative Journalism Network zur Femizid-Recherche (2021): https://gijn.org/resource/investigating-femicide-a-gijn-guide/
Diese Folge ist Teil einer Serie und einer gemeinsamen Recherche des Selbstlaut Kollektivs. Wir haben uns gut ein Jahr intensiv mit einer Gruppe Journalist:innen zu Femiziden auseinandergesetzt. Alle Recherchen gibt’s hier: www.selbstlautkollektiv.com
Diese Folge ist Teil einer Serie und einer gemeinsamen Recherche des Selbstlaut Kollektivs. Wir haben uns gut ein Jahr intensiv mit Femiziden auseinandergesetzt. Alle Recherchen gibt’s hier: www.selbstlautkollektiv.com
Dass Femizide ein gesamtgesellschaftliches und strukturelles Problem sind, sieht man sehr gut, wenn man in die Forschung blickt. Das passiert in dieser Folge mit Christine Meltzer. Sie ist Juniorprofessorin für Kommunikationswissenschaft an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und hat gleich zwei große Reports zur Femizid-Berichterstattung herausgebracht. Was hat sich seit dem letzten Femizide Report 2022 bis 2024 getan? Sind wir besser geworden dabei, über Tötungen von Frauen aus geschlechtsspezidischen Gründen zu sprechen? Welche Begriffe kann sie als Forscherin nicht mehr sehen?
Viel Hörvergnügen, eure Olivia
Website: www.bonjourno.de
Instagram: @bonjourno.podcast
Transparenz: Bonjourno kooperiert mit dem Medium Magazin als Medienpartner - inhaltlich unabhängig.
Infos zum Gast
Christine Meltzer, Juniorprofessorin für Kommunikationswissenschaft an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
https://www.ijk.hmtm-hannover.de/de/institut/personen/jun-prof-dr-christine-meltzer/
Zeitmarken
Zeitmarken
00:00:00 Intro: Worum geht’s?
00:01:29 Interview mit Christine Meltzer
00:38:43 Schluss
Noch erschienen aus dieser Recherche:
Jahresthema 25 “Femizide” des Selbstlautkollektivs: www.selbstlautkollektiv.com
Aktuelle Ausgabe des medium magazins mit dem Beitrag zur medialen Darstellung von Femiziden:
https://www.mediummagazin.de/category/aktuelle-ausgabe/
Forschung:
Tragische Einzelfälle?Trendreport zur Berichterstattung über Gewalt gegen Frauen; 12. Dezember 2024, Autorin: Christine E. Meltzer https://www.otto-brenner-stiftung.de/trendreport-zur-berichterstattung-ueber-gewalt-gegen-frauen/
Hilfen bei Gewalt gegen Frauen:
Berichten Medien zu Gewalt gegen Frauen und Femiziden fehlt es oft an Informationen für Personen, die gefährdet sind. Das führt manchmal ins Absurde: Begeht ein Mann einen Femizid und tötet sich anschließend selbst, finden sich in Beiträgen zwar Hinweise zu Hilfsangebote bei Suizidalität, wie es seit den 2000ern gelernte Praxis in vielen Medienhäuser ist - aber kaum Rat für von Gewalt betroffene Frauen und zur Täterprävention. Experten und Expertinnen empfehlen daher, wichtige Informationen für das Publikum zur Verfügung zu stellen - nicht als “nice to have”, sondern “must have”. Welche Infos sind für Schweiz, Deutschland und Österreich relevant?
Österreich
Polizei (bei akuter Gefahr): 113
Frauenhelpline: 0800 222 555 (24/7, kostenlos, mehrsprachig, anonym)
Gewaltschutzzentren: www.gewaltschutzzentrum.at, 0800 700 217
24-Stunden-Frauen-Notruf: 0171719
App „Stiller Notruf“
Männerinfo-Telefon: 0800 400 777
Kampagne des Sozialministeriums: mannsprichtsan.at
Deutschland
Polizei (bei akuter Gefahr): 110
Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen": 116 016 (kostenfrei, anonym, mehrsprachig, 24/7)
BIG-Hotline (Berlin): 00 49 30 611 03 00, www.big-hotline.de (Beratung, Krisenintervention, Vermittlung an Frauenhäuser)
Frauenhäuser (bundesweit): Beratungsstellensuche via www.frauen-gegen-gewalt.de Beratungsstellensuche (Schutzunterkünfte, psychosoziale und juristische Hilfe)
bff – Frauen gegen Gewalt e. V.: www.frauen-gegen-gewalt.de (Netzwerk von Fachberatungsstellen in Deutschland?
Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt https://www.bag-taeterarbeit.de/beratungsstellen-liste/
Schweiz
Polizei (bei akuter Gefahr): 117
Frauenhäuser (je nach Region): Aargau/Solothurn (062 823 86 00), Beider Basel (061 681 66 33), Bern (031 332 55 33), Zürich (079 628 87 80)
Opferhilfe Schweiz: www.opferhilfe-schweiz.ch (Kostenlose Beratung & Unterstützung)
Mannebüro Zürich – 044 242 08 88 – www.mannebuero.ch
Fachverband Gewaltberatung Schweiz (FVGS) – fvgs.ch
Ressourcen & Medienleitfäden
Allgemeines
Prävention: https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/broschueren-und-buecher/femizide-verhindern.html
Deinhyan, Marianna (2022): Tipps für Medien für eine betroffenensensible Berichterstattung. Unabhängiger Beauftragter der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM). Online abrufbar unter: https://beauftragtemissbrauch.de/
Ein Leitfaden zur Bebilderung des Themas Gewalt an Frauen: https://www.genderleicht.de/leitfaden-gewalt-gegen-frauen-wir-brauchen-bessere-bilder/#leitfadengewalt
Österreich
Empfehlungen für Medienschaffende bei Berichten zu Gewalt gegen Frauen: https://www.aoef.at/images/06_infoshop/6-2_infomaterial_zum_downloaden/gewaltfrei-leben/Folder_WEB_gewaltfrei_Verantwortungsvolle_Berichterstattung.pdf
Schweiz
Leitfaden für Medienschaffende, auf der Website auch einsehbar in Französisch und Italienisch. Hier zur deutschen Fassung: www.stopfemizid.ch/deutsch
Deutschland
Leitfaden für Medienschaffende bei Femizid-Berichten: https://www.journalist.de/werkstatt/werkstatt-detail/kein-familiendrama-berichterstattung-ueber-femizide-und-der-umgang-mit-ueberlebenden-und-angehoerigen/
Landesverband Frauenberatung Schleswig-Holstein e.V. (2022): Pressekodex angewandt. Berichterstattung über Gewalt gegen Frauen.
https://www.lfsh.de/veroeffentlichungen
Forderungen der Medienfrauen von ARD, ZDF, Deutschlandradio, Deutsche Welle und ORF (2023): https://www.mdr.de/unternehmen/herbsttreffen-medienfrauen-resolution-femizide-100.html
Europaweit und international
Leitfaden für Medienschaffende vom FEM-UnitED-Projekt: www.ifes.fau.de/files/2022/07/FEM-UnitED_Leitlinien-fuer-Medienschaffende_Final.pdf
Leitfaden des Global Investigative Journalism Network zur Femizid-Recherche (2021): https://gijn.org/resource/investigating-femicide-a-gijn-guide/
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27.10.2025
37 Minuten
Willkommen bei Bonjourno! Hier geht’s mit mir Olivia Samnick, Journalistin, und spannenden Gästen um die Frage: Was braucht der Journalismus der Zukunft?
Diese Folge ist Teil einer Serie und einer gemeinsamen Recherche des Selbstlaut Kollektivs. Wir haben uns gut ein Jahr intensiv mit einer Gruppe Journalist:innen zu Femiziden auseinandergesetzt. Alle Recherchen gibt’s hier: www.selbstlautkollektiv.com
Begriffe wie Beziehungsdrama romantisieren die brutalste Art von geschlechtsspezifischer Gewalt. Bilder von bedrohlichen Gestalten verklären, wo Frauen am häufigsten Gewalt droht: in den eigenen vier Wänden. Und oft genug hapert es in der Presse überhaupt, Femizide als strukturelles Problem zu benennen.
Wie könnte das anders gehen? Dazu spreche ich heute mit Journalistin Sonja Peteranderl. Sie hat in Lateinamerika viel zu Femiziden und geschlechtsspezifischer Gewalt gearbeitet und dann mit einer Gruppe Frauen einen Leitfaden für andere Journalist:innen entwickelt.
Viel Hörvergnügen, eure Olivia
Website: www.bonjourno.de
Instagram: @bonjourno.podcast
Transparenz: Bonjourno kooperiert mit dem Medium Magazin als Medienpartner - inhaltlich unabhängig.
Infos zum Gast
Sonja Peteranderl, Journalistin
https://www.instagram.com/borderland_beats/?hl=de
https://bsky.app/profile/crimewatch.bsky.social
https://de.linkedin.com/in/sonja-peteranderl-80b4153b
Zeitmarken
Zeitmarken
00:00:00 Intro: Worum geht’s?
00:01:34 Interview mit Sonja Peteranderl
00:36:29 Schluss
Noch erschienen aus dieser Recherche:
Jahresthema 25 “Femizide” des Selbstlautkollektivs: www.selbstlautkollektiv.com
Aktuelle Ausgabe des medium magazins mit dem Beitrag zur medialen Darstellung von Femiziden:
https://www.mediummagazin.de/category/aktuelle-ausgabe/
Forschung:
Tragische Einzelfälle?Trendreport zur Berichterstattung über Gewalt gegen Frauen; 12. Dezember 2024, Autorin: Christine E. Meltzer https://www.otto-brenner-stiftung.de/trendreport-zur-berichterstattung-ueber-gewalt-gegen-frauen/
Hilfen bei Gewalt gegen Frauen:
Berichten Medien zu Gewalt gegen Frauen und Femiziden fehlt es oft an Informationen für Personen, die gefährdet sind. Das führt manchmal ins Absurde: Begeht ein Mann einen Femizid und tötet sich anschließend selbst, finden sich in Beiträgen zwar Hinweise zu Hilfsangebote bei Suizidalität, wie es seit den 2000ern gelernte Praxis in vielen Medienhäuser ist - aber kaum Rat für von Gewalt betroffene Frauen und zur Täterprävention. Experten und Expertinnen empfehlen daher, wichtige Informationen für das Publikum zur Verfügung zu stellen - nicht als “nice to have”, sondern “must have”. Welche Infos sind für Schweiz, Deutschland und Österreich relevant?
Österreich
Polizei (bei akuter Gefahr): 113
Frauenhelpline: 0800 222 555 (24/7, kostenlos, mehrsprachig, anonym)
Gewaltschutzzentren: www.gewaltschutzzentrum.at, 0800 700 217
24-Stunden-Frauen-Notruf: 0171719
App „Stiller Notruf“
Männerinfo-Telefon: 0800 400 777
Kampagne des Sozialministeriums: mannsprichtsan.at
Deutschland
Polizei (bei akuter Gefahr): 110
Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen": 116 016 (kostenfrei, anonym, mehrsprachig, 24/7)
BIG-Hotline (Berlin): 00 49 30 611 03 00, www.big-hotline.de (Beratung, Krisenintervention, Vermittlung an Frauenhäuser)
Frauenhäuser (bundesweit): Beratungsstellensuche via www.frauen-gegen-gewalt.de Beratungsstellensuche (Schutzunterkünfte, psychosoziale und juristische Hilfe)
bff – Frauen gegen Gewalt e. V.: www.frauen-gegen-gewalt.de (Netzwerk von Fachberatungsstellen in Deutschland?
Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt https://www.bag-taeterarbeit.de/beratungsstellen-liste/
Schweiz
Polizei (bei akuter Gefahr): 117
Frauenhäuser (je nach Region): Aargau/Solothurn (062 823 86 00), Beider Basel (061 681 66 33), Bern (031 332 55 33), Zürich (079 628 87 80)
Opferhilfe Schweiz: www.opferhilfe-schweiz.ch (Kostenlose Beratung & Unterstützung)
Mannebüro Zürich – 044 242 08 88 – www.mannebuero.ch
Fachverband Gewaltberatung Schweiz (FVGS) – fvgs.ch
Ressourcen & Medienleitfäden
Allgemeines
Prävention: https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/broschueren-und-buecher/femizide-verhindern.html
Deinhyan, Marianna (2022): Tipps für Medien für eine betroffenensensible Berichterstattung. Unabhängiger Beauftragter der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM). Online abrufbar unter: https://beauftragtemissbrauch.de/
Ein Leitfaden zur Bebilderung des Themas Gewalt an Frauen: https://www.genderleicht.de/leitfaden-gewalt-gegen-frauen-wir-brauchen-bessere-bilder/#leitfadengewalt
Österreich
Empfehlungen für Medienschaffende bei Berichten zu Gewalt gegen Frauen: https://www.aoef.at/images/06_infoshop/6-2_infomaterial_zum_downloaden/gewaltfrei-leben/Folder_WEB_gewaltfrei_Verantwortungsvolle_Berichterstattung.pdf
Schweiz
Leitfaden für Medienschaffende, auf der Website auch einsehbar in Französisch und Italienisch. Hier zur deutschen Fassung: www.stopfemizid.ch/deutsch
Deutschland
Leitfaden für Medienschaffende bei Femizid-Berichten: https://www.journalist.de/werkstatt/werkstatt-detail/kein-familiendrama-berichterstattung-ueber-femizide-und-der-umgang-mit-ueberlebenden-und-angehoerigen/
Landesverband Frauenberatung Schleswig-Holstein e.V. (2022): Pressekodex angewandt. Berichterstattung über Gewalt gegen Frauen.
https://www.lfsh.de/veroeffentlichungen
Forderungen der Medienfrauen von ARD, ZDF, Deutschlandradio, Deutsche Welle und ORF (2023): https://www.mdr.de/unternehmen/herbsttreffen-medienfrauen-resolution-femizide-100.html
Europaweit und international
Leitfaden für Medienschaffende vom FEM-UnitED-Projekt: www.ifes.fau.de/files/2022/07/FEM-UnitED_Leitlinien-fuer-Medienschaffende_Final.pdf
Leitfaden des Global Investigative Journalism Network zur Femizid-Recherche (2021): https://gijn.org/resource/investigating-femicide-a-gijn-guide/
Diese Folge ist Teil einer Serie und einer gemeinsamen Recherche des Selbstlaut Kollektivs. Wir haben uns gut ein Jahr intensiv mit einer Gruppe Journalist:innen zu Femiziden auseinandergesetzt. Alle Recherchen gibt’s hier: www.selbstlautkollektiv.com
Begriffe wie Beziehungsdrama romantisieren die brutalste Art von geschlechtsspezifischer Gewalt. Bilder von bedrohlichen Gestalten verklären, wo Frauen am häufigsten Gewalt droht: in den eigenen vier Wänden. Und oft genug hapert es in der Presse überhaupt, Femizide als strukturelles Problem zu benennen.
Wie könnte das anders gehen? Dazu spreche ich heute mit Journalistin Sonja Peteranderl. Sie hat in Lateinamerika viel zu Femiziden und geschlechtsspezifischer Gewalt gearbeitet und dann mit einer Gruppe Frauen einen Leitfaden für andere Journalist:innen entwickelt.
Viel Hörvergnügen, eure Olivia
Website: www.bonjourno.de
Instagram: @bonjourno.podcast
Transparenz: Bonjourno kooperiert mit dem Medium Magazin als Medienpartner - inhaltlich unabhängig.
Infos zum Gast
Sonja Peteranderl, Journalistin
https://www.instagram.com/borderland_beats/?hl=de
https://bsky.app/profile/crimewatch.bsky.social
https://de.linkedin.com/in/sonja-peteranderl-80b4153b
Zeitmarken
Zeitmarken
00:00:00 Intro: Worum geht’s?
00:01:34 Interview mit Sonja Peteranderl
00:36:29 Schluss
Noch erschienen aus dieser Recherche:
Jahresthema 25 “Femizide” des Selbstlautkollektivs: www.selbstlautkollektiv.com
Aktuelle Ausgabe des medium magazins mit dem Beitrag zur medialen Darstellung von Femiziden:
https://www.mediummagazin.de/category/aktuelle-ausgabe/
Forschung:
Tragische Einzelfälle?Trendreport zur Berichterstattung über Gewalt gegen Frauen; 12. Dezember 2024, Autorin: Christine E. Meltzer https://www.otto-brenner-stiftung.de/trendreport-zur-berichterstattung-ueber-gewalt-gegen-frauen/
Hilfen bei Gewalt gegen Frauen:
Berichten Medien zu Gewalt gegen Frauen und Femiziden fehlt es oft an Informationen für Personen, die gefährdet sind. Das führt manchmal ins Absurde: Begeht ein Mann einen Femizid und tötet sich anschließend selbst, finden sich in Beiträgen zwar Hinweise zu Hilfsangebote bei Suizidalität, wie es seit den 2000ern gelernte Praxis in vielen Medienhäuser ist - aber kaum Rat für von Gewalt betroffene Frauen und zur Täterprävention. Experten und Expertinnen empfehlen daher, wichtige Informationen für das Publikum zur Verfügung zu stellen - nicht als “nice to have”, sondern “must have”. Welche Infos sind für Schweiz, Deutschland und Österreich relevant?
Österreich
Polizei (bei akuter Gefahr): 113
Frauenhelpline: 0800 222 555 (24/7, kostenlos, mehrsprachig, anonym)
Gewaltschutzzentren: www.gewaltschutzzentrum.at, 0800 700 217
24-Stunden-Frauen-Notruf: 0171719
App „Stiller Notruf“
Männerinfo-Telefon: 0800 400 777
Kampagne des Sozialministeriums: mannsprichtsan.at
Deutschland
Polizei (bei akuter Gefahr): 110
Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen": 116 016 (kostenfrei, anonym, mehrsprachig, 24/7)
BIG-Hotline (Berlin): 00 49 30 611 03 00, www.big-hotline.de (Beratung, Krisenintervention, Vermittlung an Frauenhäuser)
Frauenhäuser (bundesweit): Beratungsstellensuche via www.frauen-gegen-gewalt.de Beratungsstellensuche (Schutzunterkünfte, psychosoziale und juristische Hilfe)
bff – Frauen gegen Gewalt e. V.: www.frauen-gegen-gewalt.de (Netzwerk von Fachberatungsstellen in Deutschland?
Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt https://www.bag-taeterarbeit.de/beratungsstellen-liste/
Schweiz
Polizei (bei akuter Gefahr): 117
Frauenhäuser (je nach Region): Aargau/Solothurn (062 823 86 00), Beider Basel (061 681 66 33), Bern (031 332 55 33), Zürich (079 628 87 80)
Opferhilfe Schweiz: www.opferhilfe-schweiz.ch (Kostenlose Beratung & Unterstützung)
Mannebüro Zürich – 044 242 08 88 – www.mannebuero.ch
Fachverband Gewaltberatung Schweiz (FVGS) – fvgs.ch
Ressourcen & Medienleitfäden
Allgemeines
Prävention: https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/broschueren-und-buecher/femizide-verhindern.html
Deinhyan, Marianna (2022): Tipps für Medien für eine betroffenensensible Berichterstattung. Unabhängiger Beauftragter der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM). Online abrufbar unter: https://beauftragtemissbrauch.de/
Ein Leitfaden zur Bebilderung des Themas Gewalt an Frauen: https://www.genderleicht.de/leitfaden-gewalt-gegen-frauen-wir-brauchen-bessere-bilder/#leitfadengewalt
Österreich
Empfehlungen für Medienschaffende bei Berichten zu Gewalt gegen Frauen: https://www.aoef.at/images/06_infoshop/6-2_infomaterial_zum_downloaden/gewaltfrei-leben/Folder_WEB_gewaltfrei_Verantwortungsvolle_Berichterstattung.pdf
Schweiz
Leitfaden für Medienschaffende, auf der Website auch einsehbar in Französisch und Italienisch. Hier zur deutschen Fassung: www.stopfemizid.ch/deutsch
Deutschland
Leitfaden für Medienschaffende bei Femizid-Berichten: https://www.journalist.de/werkstatt/werkstatt-detail/kein-familiendrama-berichterstattung-ueber-femizide-und-der-umgang-mit-ueberlebenden-und-angehoerigen/
Landesverband Frauenberatung Schleswig-Holstein e.V. (2022): Pressekodex angewandt. Berichterstattung über Gewalt gegen Frauen.
https://www.lfsh.de/veroeffentlichungen
Forderungen der Medienfrauen von ARD, ZDF, Deutschlandradio, Deutsche Welle und ORF (2023): https://www.mdr.de/unternehmen/herbsttreffen-medienfrauen-resolution-femizide-100.html
Europaweit und international
Leitfaden für Medienschaffende vom FEM-UnitED-Projekt: www.ifes.fau.de/files/2022/07/FEM-UnitED_Leitlinien-fuer-Medienschaffende_Final.pdf
Leitfaden des Global Investigative Journalism Network zur Femizid-Recherche (2021): https://gijn.org/resource/investigating-femicide-a-gijn-guide/
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Über diesen Podcast
Was braucht die Zukunft des Journalismus? Finden wir es gemeinsam
raus! Ideenfundus und Gesprächsrunde mit smarten Gästen aus
Medien und Forschung.
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