Show Your Work! Edgar Rodehack

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Episoden

Warum bringen Warum-Fragen so wenig?
19.05.2026
7 Minuten
Hoffnung. Professionelle Pflicht. Und wichtigstes Werkzeug.I


Warum wir als Berater:innen Hoffnung nicht aufgeben dürfen – und wie das Veränderung erst ermöglicht.


In dieser Episode geht es darum:


* Was passiert, wenn wir die Hoffnung aufgeben? – und warum Hoffnung kein Luxus, sondern die Basis unserer Arbeit ist.


Anstoß dafür war ein LinkedIn-Post meines Kollegen Jan Fischbach: Viele Berater:innen geben große Firmen auf – weil sie denken: „Da ändert sich eh nichts.“


Doch was, wenn wir selbst die Hoffnung verlieren?


Ist es nicht unsere Pflicht, an unsere Kunden zu glauben? Meine klare Antwort:


Ohne Hoffnung können – und sollten – wir unsere Arbeit gleich sein lassen.


Denn Hoffnung ist nicht nur eine sympathische Eigenschaft, sondern:


Die systemische Voraussetzung, damit Beratung überhaupt wirken kann, Unser wichtigstes Werkzeug, um Anschlussfähigkeit herzustellen, Die Grundlage für gemeinsame Sprache und Handlungsfähigkeit. Warum das so ist – und was das konkret bedeutet: Selbstbeschreibungen formen Realität (radikal konstruktivistisch): Wenn wir denken „Die schaffen das nie“, erhöhen wir die Wahrscheinlichkeit, dass es so kommt. Hoffnung geben ≠ naiver Optimismus: Es geht um realistische Möglichkeiten aufzeigen – nicht um falsche Versprechungen. Unsere erste Aufgabe: Herauszufinden, ob der Wille zur Veränderung ansatzweise echt ist. Falls nein: Auftrag ablehnen. Falls ja: Hoffnung als Pflicht.


Auch bei „hoffnungslosen“ Aufträgen: Selbst dann bleibt unsere Aufgabe, die Möglichkeit von Veränderung offen zu halten – für diejenigen im System, die sie wollen.


Die „Magie“ unserer Arbeit: Bewegung entsteht oft dort, wo sie niemand erwartet – weil jemand es wagte, eine bessere Zukunft auszudenken.


Mein Appell: Hoffnung ist kein Soft Skill, sondern der Kern unseres Jobs.


Die Folge zum Nachlesen: https://www.teamworkblog.de/2026/03/hoffnung-professionelle-pflicht-und.html Die Folge zum Nachlesen:

Warum bringen Warum-Fragen so wenig Schreibe mir:

info@rodehack.de Mehr von, mit und über mich:

* trellisterium.de * rodehack.de * teamworkblog.de


 


Musik & Sounds: 2025 Sandro Stahlmann, Esting/Germany, stahlmann@email.de
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Hoffnung. Professionelle Pflicht. Und wichtigstes Werkzeug.
12.05.2026
10 Minuten
Hoffnung. Professionelle Pflicht. Und wichtigstes Werkzeug.I


Warum wir als Berater:innen Hoffnung nicht aufgeben dürfen – und wie das Veränderung erst ermöglicht.


In dieser Episode geht es darum:


* Was passiert, wenn wir die Hoffnung aufgeben? – und warum Hoffnung kein Luxus, sondern die Basis unserer Arbeit ist.


Anstoß dafür war ein LinkedIn-Post meines Kollegen Jan Fischbach: Viele Berater:innen geben große Firmen auf – weil sie denken: „Da ändert sich eh nichts.“


Doch was, wenn wir selbst die Hoffnung verlieren?


Ist es nicht unsere Pflicht, an unsere Kunden zu glauben? Meine klare Antwort:


Ohne Hoffnung können – und sollten – wir unsere Arbeit gleich sein lassen.


Denn Hoffnung ist nicht nur eine sympathische Eigenschaft, sondern:


Die systemische Voraussetzung, damit Beratung überhaupt wirken kann, Unser wichtigstes Werkzeug, um Anschlussfähigkeit herzustellen, Die Grundlage für gemeinsame Sprache und Handlungsfähigkeit. Warum das so ist – und was das konkret bedeutet: Selbstbeschreibungen formen Realität (radikal konstruktivistisch): Wenn wir denken „Die schaffen das nie“, erhöhen wir die Wahrscheinlichkeit, dass es so kommt. Hoffnung geben ≠ naiver Optimismus: Es geht um realistische Möglichkeiten aufzeigen – nicht um falsche Versprechungen. Unsere erste Aufgabe: Herauszufinden, ob der Wille zur Veränderung ansatzweise echt ist. Falls nein: Auftrag ablehnen. Falls ja: Hoffnung als Pflicht.


Auch bei „hoffnungslosen“ Aufträgen: Selbst dann bleibt unsere Aufgabe, die Möglichkeit von Veränderung offen zu halten – für diejenigen im System, die sie wollen.


Die „Magie“ unserer Arbeit: Bewegung entsteht oft dort, wo sie niemand erwartet – weil jemand es wagte, eine bessere Zukunft auszudenken.


Mein Appell: Hoffnung ist kein Soft Skill, sondern der Kern unseres Jobs.


Die Folge zum Nachlesen: https://www.teamworkblog.de/2026/03/hoffnung-professionelle-pflicht-und.html Die Folge zum Nachlesen:

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Musik & Sounds: 2025 Sandro Stahlmann, Esting/Germany, stahlmann@email.de
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Wenn Leisten Leistung kostet
05.05.2026
12 Minuten
Wenn Leisten Leistung kostet – Warum wir Pausen brauchen, um wirklich etwas zu bewegen

Dauerleistung macht uns nicht stärker – sie macht uns starr, schwach und unkreativ. Wie wir stattdessen klug mit unserer Energie umgehen.


In dieser Episode geht es um ein Paradox unserer Zeit:


Wir leben in einer Welt der Dauerleistung – „Immer on. Immer mehr. Immer schneller. Immer besser.“ Doch dieser Modus hat seinen Preis: Wir verlieren Sinn, Kreativität und am Ende sogar die Fähigkeit, wirklich zu leisten.


Warum das so ist – und was wir stattdessen tun können:


Leistung braucht Pausen – wie ein Marathon Laufpausen: Ohne Wechsel aus Anspannung und Erholung verlieren wir Flexibilität, Selbstkontrolle und den Blick für das Wesentliche. Der „Habacht-Abarbeitungs-Modus“: Bei Dauerstress funktionieren wir wie Maschinen – hochkonzentriert, aber unkreativ, unempathisch und auf Dauer unzufrieden. Emotionaler Sinn als Treibstoff: Nur wenn Aufgaben für uns persönlich bedeutsam sind, bleiben wir dauerhaft leistungsfähig – und zufrieden. Die Kosten der Dauerbelastung: Burnout, depressive Phasen und verlorene Motivation sind keine Zufälle, sondern logische Folgen von ignorierten Grenzen. Leistung neu denken: Es geht nicht um „Wellness“, sondern um professionelles Selbstmanagement – für Einzelne und Teams. Für Teams/Organisationen: Klare Ziele, Strukturen für Erholung und Rhythmen, die Leistung ermöglichen, ohne Substanz zu fressen. Für uns selbst: Bewusst kleinere Pausen machen, atmen, bewegen, abschalten – nicht als „nettes Extra“, sondern als Grundlage für nachhaltige Leistung.


Die einfache Wahrheit:


Leistung entsteht im Wechsel – Anspannung, Entspannung, Erholung. Wer das ignoriert, zahlt den Preis:


Weniger Qualität, Kreativität, Motivation – und früher oder später auch Gesundheit. Mein Appell:


Achten wir auf uns und unsere Mitmenschen – um dauerhaft gut zu arbeiten und zu leben.


Denn am Ende zählt nicht, wie viel wir schaffen, sondern ob es sich gelohnt hat – für uns, unsere Teams und die, die auf uns zählen. Die Folge zum Nachlesen:

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Schuld war gestern - Verantwortung ist heute
28.04.2026
10 Minuten
Schuld war gestern – Verantwortung ist heute Warum die Frage „Wer hat’s verbockt?“ uns blockiert – und wie wir stattdessen Lösungen finden.

Wir alle kennen das Ritual: 


Etwas läuft schief – und sofort beginnt die Suche nach dem Schuldigen. Doch diese Frage führt selten weiter. Im Gegenteil: Sie lenkt ab, blockiert und zerstört Vertrauen.


Warum das so ist – und was wir stattdessen tun können:


Schuld ist ein kulturell tief verankertes Konzept – von der Schule bis zur Justiz. Doch in komplexen Systemen (Teams, Projekte, Organisationen) funktioniert sie nie als Lösungsansatz.


Denn: Probleme entstehen selten durch eine einzelne Entscheidung, sondern durch mehrere Faktoren, die sich überlagern (Missverständnisse, Timing, Unachtsamkeiten).


Das Problem mit der Schuldfrage: Sie blendet Komplexität aus und lenkt Energie in die Vergangenheit – statt in die gemeinsame Lösung. Die Folge: Wir verlieren den Lösungsfokus und stecken in der „Wer-war’s?“-Schleife fest.


Verantwortung vs. Schuld: Schuld sucht Fehler in der Vergangenheit. Verantwortung fragt: „Wie reparieren wir das jetzt – und wie machen wir’s besser?“


Das bedeutet:


Nach vorne schauen (ohne die Vergangenheit zu ignorieren),


Lösungen suchen (statt Fehler zu bestrafen),


Sich als Teil der Lösung sehen – auch wenn man nicht direkt beteiligt war.


Warum Verantwortung wirkt:


Sie schafft Klarheit, Handlungsfähigkeit und Vertrauen – und schützt vor der ewigen Schleife aus Vorwürfen und Misstrauen.


Besonders wichtig für Führungskräfte und Teams: Verantwortung ist keine Erbsenzählerei, sondern handlungsrelevant – für gute Ergebnisse und ein funktionierendes Miteinander.


Mal ausprobieren: Bei den nächsten Vorwürfen oder Krisen nicht fragen: „Wer hat’s verbockt?“ Sondern: „Was müssen wir jetzt tun, damit wir das gemeinsam lösen?“ Die Folge zum Nachlesen:

Schuld war gestern. Verantwortung ist heute.


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Teamerfolg #9 - Wrap Up Konkret - Unser Fazit
21.04.2026
23 Minuten
Unser Fazit – Was wir gelernt haben

Zum Abschluss unserer Sonderserie „Teamleitung konkret“ blicken wir zurück – und ziehen Bilanz aus acht Episoden voller Erkenntnisse, Aha-Momente und praktischer Lehren über Teamarbeit, Strukturen und Führung.


Unter anderem geht es darum: 


Warum der Fokus auf Strukturen meist effektiver ist als die Frage nach Motivation oder Psychologie einzelner – und wie das TOP-Prinzip (Technik, Organisation, Personen) hilft, Probleme systematisch anzugehen. Ob das bedeutet, dass Psychologie in der Teamleitung keine Rolle mehr spielt – und wie wir sie stattdessen sinnvoll einordnen. Was uns das Gespräch mit Pilot Andreas Lücker gezeigt hat – und welche überraschenden Parallelen es zwischen Cockpit und Büroalltag gibt. Welche Lehren der Luftfahrt wir für unsere Arbeit mit Teams mitnehmen – und wie wir Führungskräfte pragmatisch unterstützen können. Und welche Fragen noch offen sind – etwa: Wie gehen wir mit Teams um, die nicht mitarbeiten wollen?


Unser zentrales Learning: Gute Teamarbeit ist keine Zauberei, sondern ein Handwerk mit wiederkehrenden Handgriffen – das jede und jeder lernen kann. Denn am wirksamsten sind wir, wenn wir gemeinsam an Lösungen arbeiten, statt sie alleine zusammenzufrickeln. Schickt uns euer Feedback und eure Fragen!

Schreibt uns gern auf LinkedIn oder per Mail, wenn ihr noch Fragen habt oder welche Themen euch bewegen – wir gehen gerne darauf ein. Literaturtipps aus bzw. zu dieser Folge:

Das Buch, das die Serie begleitet: Stolze, Alisa; Fischbach, Jan: Teamleitung konkret. 20 einfache Gewohnheiten und Praktiken für den Teamerfolg. Weinheim: Wiley, 2025 Sonstige Hinweise:

Rodehack, Edgar: Alles TOP im Arbeitsschutz? Naja. (Blogpost Teamworkblog) Linkedin-Profil Andreas Lücker Linkedin-Profil Dr. Karen Eilers In Memoriam Stephan List (1959 bis 2024) Mehr erfahren? Interesse an Zusammenarbeit? Melde dich gern direkt bei uns:

Edgar: info@rodehack.de Jan: j.fischbach@commonsenseteam.de Weitere Infos, Blogs und Projekte:

trellisterium.de – Edgars Blog rodehack.de - Edgars Website commonsenseteam.de - Jans Website teamworkblog.de - Jans und Edgars KollegInnenblog


 


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Über diesen Podcast

Edgar ist Teamwork-Enthusiast. Umso besser, dass er beruflich viel mit Teams macht. Er ist Organisationsberater, Teamentwickler, Business und Agile Coach. Show Your Work! ist Edgars Werkbank. Hier gibt er regelmäßig Einblick, welche Themen und Tools für ihn und seine Arbeit wichtig sind und womit er sich beschäftigt. Aktuell, grundsätzlich und überhaupt. Mehr erfahren? Dann gehe auf www.trellisterium.de und www.rodehack.de. Oder schreibe Edgar: info@rodehack.de
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