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  3. Berliner Zimmer - Literatur aus der Hauptstadt Podcast

Episoden

1 Stunde 1 Minute
Ihr autofiktionaler Roman „Menschen wie wir“ handelt von der Zerrissenheit, wenn man zwei Heimatländer hat. Thị Thanh Thảo Trần ist selbst in Vietnam aufgewachsen und mit 13 Jahren mit ihrer Mutter nach Deutschland gekommen. Ihr Vater war noch kurz vorm Zusammenbruch der DDR als Vertragsarbeiter vorausgegangen. In ihrem Buch verarbeitet sie ihre Erlebnisse aus beiden Ländern und entführt die Leserschaft in eine Welt voller berührender und tragischer Begebenheiten zwischen Armut und Fremdsein, Ankommen und neuen Freundschaften. Über allem schwebt eine Sehnsucht zur alten Heimat und dem, was gewesen sein könnte, wenn die Ich-Erzählerin nicht so lange von ihrem Vater getrennt gewesen oder die Familie in Vietnam geblieben wäre. Thảo Trần erzählt im „Berliner Zimmer“-Podcast, moderiert von Judith Gridl und Klaus Rathje, wie es war, die eigene Geschichte aufzuschreiben und wie sie ihre Eltern auf diese kreative Reise mitgenommen hat.
1 Stunde 15 Minuten
„Dies ist eine große Ballade von der zerbrochenen Liebe. Traurig, aber mit einer schönen Melodie!“ So beschreibt Sven Regener den Roman „Karacho“ von Susanne Schirdewahn. Die Berliner Künstlerin und Autorin verarbeitet in ihrem Buch furios eine Scheidung in den Vierzigern und den Spagat zwischen getrennt Eltern sein und neu ins Leben starten. Susanne Schirdewahn gelingt es ganz fantastisch, diesen Bruch in der Biographie äußerst temporeich einzufangen. Im „Berliner Zimmer“-Podcast erzählt sie von ihrem Leben zwischen Leinwand und Tastatur, von Liebeskummer und wie man sich am besten „entliebt“. Und natürlich darf auch diesmal das Lügenspiel nicht fehlen.
1 Stunde 8 Minuten
Sein neuer Roman läuft bei radio eins unter „richtig runde bösartige Satire zu Medien und Berlin“: Nikita Afanasjew begeistert mit „Sputnik“ (erschienen bei Voland & Quist) und heimst nebenbei immer wieder Journalistenpreise ein. Der Wahl-Berliner mit sowjetischen Wurzeln hat für DIE ZEIT, GEO und den Tagesspiegel geschrieben und inzwischen zwei Romane veröffentlicht, die beide sehr lustig sind. Im „Berliner Zimmer“-Podcast spricht er über die Schriftsteller-Fußballmeisterschaft, seine Reportage-Leidenschaft, die ihn immer wieder durch die ganze Welt führt, und den Mix aus echtem Leben und Fiktion beim Romanschreiben. Moderation: Judith Gridl & Klaus Rathje
1 Stunde 4 Minuten
Roswitha Quadflieg hatte sich bereits einen Namen als Buchkünstlerin gemacht – etwa mit den Illustrationen für den Welterfolg „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende –, bevor sie angefangen hat, Romane zu schreiben. Ihr neuestes Werk handelt von ihrem Vater Will Quadflieg, der eine beispiellose Karriere als Schauspieler gemacht hat. Aus seinen Tagebüchern von 1945/46 hat sie eine Art Vater-Tochter-Dialog gemacht: In „Ich will lieber schweigen“ versucht sie, dem berühmten Theater- und Filmschauspieler auf die Spur zu kommen. Dazu stellt sie seine Tagebucheinträge ihren Gedanken und Fragen gegenüber. Im „Berliner Zimmer“ erzählt Roswitha Quadflieg, die es über Freiburg und Hamburg nach Berlin verschlagen hat, von ihrem Leben in einer zerrissenen Künstlerfamilie und wie sie sich aus allem herausgeschrieben hat: Ein Gespräch zwischen Bühne, Bellheim und dem Buch der Bücher.
1 Stunde 20 Minuten
„Pop und Politik in Deutschland“ will uns Marcus S. Kleiner schmackhaft machen mit seinem Sachbuch „Keine Macht für Niemand“. Darin erzählt er Zeitgeschichte anhand von 260 Songs, die etwas bewegen wollten. Die titelgebende Band „Ton Steine Scherben“ ist natürlich dabei, aber auch BAP, Marius Müller Westernhagen, Tocotronic und Hannes Wader. Wir haben uns jedenfalls gern mit dem umtriebigen Medien- und Kulturwissenschaftler unterhalten, der nebenbei auch noch ein Buch über Bruce Springsteen herausgebracht hat. Mehr Musikwissen geht nicht. Herzlich willkommen im Berliner Zimmer, Marcus!
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Über diesen Podcast

Judith Gridl und Klaus Rathje sprechen mit Autorinnen und Autoren übers Schreiben. Was treibt die Menschen an, die ihr Leben mit Geschichten und Büchern verbringen? Wie haben sie mit dem Schreiben angefangen und was sind ihre Geheimrezepte? In jeder Folge müssen die Interviewten außerdem drei Anekdoten aus ihrem Leben erzählen. Dabei sind nur zwei wahr und Judith und Klaus müssen herausfinden, welche Lebensgeschichte gelogen ist. Wenn Ihr uns dabei unterstützen wollt, auch weiterhin einen spannenden Literatur-Podcast zu machen, dann könnt ihr uns ganz einfach über PayPal eine einmalige oder regelmäßige Spende zukommen lassen. Vielen Dank! https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=5CRKN9PTLXE84 Judith Gridl hat Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht und arbeitet beim Bayerischen Rundfunk im ARD-Hauptstadtstudio. Klaus Rathje, geboren an der Nordsee, schreibt nach ein paar Sachbüchern endlich seinen ersten Roman und füllt ansonsten Zeitungen und Magazine mit Reportagen und Interviews. https://www.instagram.com/berlinerzimmer.podcast https://www.facebook.com/berlinerzimmer.podcast https://judithgridl.de https://www.klausrathje.de
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„Berliner Zimmer - Literatur aus der Hauptstadt“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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