Die Börsenminute Archiv
670 Episoden
2 Minuten
Dass der DAX jetzt schon die 16.000 Punkte testet, damit haben die Analysten doch erst später gerechnet. Und der Umbau der Deutschen Börsenbarometer am 3. September könnte den Leitindex noch weiter beflügeln. Der Dax wird ja von 30 auf 40 Aktien aufgestockt, der M-DAX mit den mittelgroßen deutschen Unternehmen von 60 auf 50 Titel reduziert. Die Frage ist jetzt, ob man besser in den DAX oder doch in den M-DAX oder S-DAX investiert. Die beiden Nebenwerte-Indizes haben den DAX in den letzten fünf Jahren um Längen geschlagen und auch langfristig. Wer 2004 etwa 1000 Euro Ersparnisse in den DAX steckte, hatte bis Ende 2019 immerhin 3155 Euro in der Tasche. Beim M-DAX wären es 2019 aber 6335 Euro gewesen, womit der M-DAX auch den TechDAX deutlich hinter sich ließ. In Boom-Phasen schlägt sich der M-DAX grundsätzlich besser, in Korrektur-Phasen vergleichsweise schlechter als die anderen deutschen Indizes. Und doch bevorzuge ich jetzt den großen Bruder Dax. Zum einen, weil die Unternehmen im DAX noch niedriger bewertet sind, es mehr Aufholpotenzial gibt. Zum anderen, weil im aktuellen Börsenzyklus die Schwergewichte des DAX – Finanzwerte – besser performen sollten als die Industrie und Gesundheitsbranche, die den M-Dax dominieren. Vor allem dann, wenn die Zinsen wieder klettern. Außerdem steigt am 3. September die Créme de la Créme vom M-Dax in den DAX auf. Das sollte der Börsenoberliga zusätzlich helfen. Schönes Wochenende und viel Hörvergnügen am Sonntag mit der neuen Podcastfolge der GELDMEISTERIN wünscht Julia Kistner
Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.
Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
#M-DAX #DAX #Leitindex #Börsenbarometer #16.000Punkte #Börsenzyklus #S-DAX
Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.
Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
#M-DAX #DAX #Leitindex #Börsenbarometer #16.000Punkte #Börsenzyklus #S-DAX
2 Minuten
Einen guten Marktüberblick bekommt man erst, wenn man verschiedene Finanzmarktprognosen verfolgt. Ich schaue mir unter anderem gerne die Prognosen von Pictet an, deren Meinung derzeit ohnedies Common Sense bei Analysten ist. Demnach gibt es keinen Grund das Börsenpaket panisch zu verlassen. Selbst wenn die chinesischen Regulatoren die Muskeln spielen lassen und die Covid-Zahlen hoch bleiben sollte sich die Konjunktur weiter erholen. Untergewichtet haben viele Analysten, so auch Pictet US-Aktien, übergewichtet die Eurozone, die Schweiz und UK. Denn hier ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass die Unternehmen ihre Prognosen weiterhin übertreffen können, während in den USA das zweite Quartal 2021 schon etwas ernüchternder ausfiel. Die Wirtschaft wuchs annualisiert „nur“ um 6,5 Prozent, ausgegangen ist man von 8,5 Prozent. Auch sind US-Aktien hoch bewertet und die Europäer haben auch mehr Value-Werte, wie Finanzaktien in ihren Leitindizes und die sollten besser performen, wenn die Zinsen wieder steigen. Die Schweizer haben noch dazu viele Qualitätsaktien, die in der mittleren Phase eines Bullenmarktes besse performen. Von den Branchen findet die Fondgesellschaft Pictet eher langlebige Konsumgüter wie Luxusgüter oder Autos. Untergewichtet haben sie auch Schweizer Staatsanleihen, US-Hochzinsanleihen und bei den Währungen den Sterling.
Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.
Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
#Europa-Aktien #US-Stocks #SchweizerStaatsanleihen #US-Hochzinsanleihen #Sterling #Value-Werte #Pictet #Leitindex
Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.
Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
#Europa-Aktien #US-Stocks #SchweizerStaatsanleihen #US-Hochzinsanleihen #Sterling #Value-Werte #Pictet #Leitindex
2 Minuten
Wer langfristig denkt, denkt richtig, wenn er an die Spesen denkt. Denn nicht nur die Inflation frisst Vermögen auf. Nehmen wir mal an, wir investieren 10.000 Euro in eine Weltaktienfonds oder ETF, der jährlich 4,5 Prozent Rendite abwirft. Dann hätten wir nach 30 Jahren satte 37.450 Euro angespart. Das würde allerdings voraussetzen, dass wir keine Spesen an die verwahrende Depotbank und an den Fondsanbieter zahlen müssten. Schon einmal ein guter Wunsch an das Christkind. Nehmen wir einmal r an, die Gebühren lägen bei 0,5 Prozent pro Jahr – das müsste also schon ein günstiger ETF, sprich passiver Indexfonds sein – dann kämen wir auf Ersparnisse von 32.430 Euro. Die Gebühren beliefen sich insgesamt auf 5020 Euro. Wenn man von Gebühren von zwei Prozent pro Jahr ausgeht, was bei einem Weltaktienfonds nicht ungewöhnlich ist, dann hätten wir nach 30 Jahren gerade einmal 20.970 Euro in der Tasche. Das heißt man würde über die 30 Jahre 16.480 Euro an Gebühren abdrücken, verzichtet also auf fast die Hälfte seines Vermögenszuwachses. Ganz schon happig, oder? Das sollt man selbst bei Spezial-ETFs bedenken, die auch schon einmal 0,8 Prozent jährliche Verwaltungsgebühren verrechnen.
Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.
Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
#Spesen #ETF #Vermögenszuwachs #Verwaltungsgebühren #Weltaktienfonds
Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.
Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
#Spesen #ETF #Vermögenszuwachs #Verwaltungsgebühren #Weltaktienfonds
90 Sekunden
Noch zeigt der VIX nix. Der CBOE Volatility Index, kurz Angsbarometer VIX, bildet die kurzfristige Schwankungsbreite des US-amerikanische Aktienindizes S&P 500 ab. Der VIX wird von der Terminbörse Chicago Board Options Exchange (CBOE) in Echtzeit berechnet.
Wenn er steigt heißt das also so viel, dass die Anleger nervös werden – grundsätzlich Gift für die Börse. Und steigt der VIX , dann fällt in der Regel der Leitindex S&P 500. Von dieser Seite gibt es somit derzeit Entwarung. Der VIX bewegt sicher derzeit nur bei 15,45. Zum Vergleich: Im August 2019 lag bei 17 , im August 2020 sogar noch zwischen 23 und 24. Seasonal geht der Finanzmarktstress Ende August und September nach oben. Auch das ist kein Grund zur Panik. Nichts desto trotz empfiehlt die Geldmeisterin in den nächsten Wochen das VIX im Auge zu behalten. Eine Link zum Chart des Anlegerangstbaromter findet ihr auf https://www.finanzen.at/index/vix
Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.
Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
#Volatilität #VIX #Schwankungsbreite #S&P500
Wenn er steigt heißt das also so viel, dass die Anleger nervös werden – grundsätzlich Gift für die Börse. Und steigt der VIX , dann fällt in der Regel der Leitindex S&P 500. Von dieser Seite gibt es somit derzeit Entwarung. Der VIX bewegt sicher derzeit nur bei 15,45. Zum Vergleich: Im August 2019 lag bei 17 , im August 2020 sogar noch zwischen 23 und 24. Seasonal geht der Finanzmarktstress Ende August und September nach oben. Auch das ist kein Grund zur Panik. Nichts desto trotz empfiehlt die Geldmeisterin in den nächsten Wochen das VIX im Auge zu behalten. Eine Link zum Chart des Anlegerangstbaromter findet ihr auf https://www.finanzen.at/index/vix
Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.
Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
#Volatilität #VIX #Schwankungsbreite #S&P500
75 Sekunden
Typisch für Chemie-Werte ist, dass sie hohe Dividenden bezahlen. Die deutsche BASF zum Beispiel bietet eine Dividendenrendite – also die Ausschüttung im Verhältnis zum Kurs – von sage und schreibe fünf Prozent und das kontinuierlich. Die Bayer AG zahlt für 2020 auch 4,15 Prozent. Bei Dow sind es fünf Prozent. Warum können sie das? Ganz einfach. Weil Chemiekonzerne traditionell Cashflow-stark sind, selbst in Krisenjahren wie 2020. Daher können Sie auch regelmäßig mehr als andere Branchen ausschütten. Sie sind ein Gradmesser für die Entwicklung der gesamten Industrie, die bei ihnen einkaufen. Viele Werte wie BASF sind noch günstig bewertet. Was sie als zyklische Aktien nicht bieten: stabile Kurse.
Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.
Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
#DOWChemical #BASF #BAYER #Dividenden #Ausschüttungen #Zykliker #Dividendenkaiser
Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.
Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
#DOWChemical #BASF #BAYER #Dividenden #Ausschüttungen #Zykliker #Dividendenkaiser
2 Minuten
2020 und Anfang 2021 standen Aktien im Fokus der Anleger. In den letzten Monaten widmeten sich die Investoren wieder verstärkt Immobilien-Investments, die sich dank eines weiterhin starken Wachstums und den niedrigen Zinsen gut von der Pandemie erholen. Die Inflationsangst trägt auch zum Boom von Betongold bei. Die Mieten sind in den letzten Jahren deutlich über der Inflation gestiegen, dazu kommen starke Wertsteigerungen von Immobilien. Das Angebot an neuen Objekten ist auch gesunken. Nicht nur, weil gute Lagen zu realistischen Preisen ausgeshoppt sind, sondern weil sich Neubau aufgrund der exorbitant gestiegenen Kosten für Grund und Boden, Arbeit und zuletzt auch Materialien oft nicht mehr rechnet. Wer in Immobilien investiert sollte nicht nur die Anschaffungskosten zwei Mal durchrechnen, sondern auch die durch die Pandemie veränderten Wohnträume sowie den demographischen Wandel berücksichtigen, soll heißen: Mieterinnen und Mieter werden älter, auch weil sich immer weniger selbst nach einigen Arbeitsjahren keinen eigenen Wohnraum leisten können Die Stadtbevölkerung in ganz Europa wird immer jünger. Familien bevorzugen gut angebundene Speckgürtel, da etwa in Deutschland 30 Minuten mehr Fahrtzeit zur Arbeit bis zu 40 Prozent Miete sparen können. Die Bedürfnisse haben sich geändert. Man möchte Zugang zu Grünflächen, Ladestationen für E-Autos oder E-Bikes, Fahrradabstellplätze u.s.w. Energieeffizienz wird immer wichtiger, auch weil Homeofficezu höheren Energiekosten zuhause führt.
Also Augen auf beim Immobilienkauf.
Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.
Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
#Immobilienkauf #Mieten #Wohnträume #DemographischerWandel #Pandemie #Niedrigzinsen #Aufschwung #Realitäten
Also Augen auf beim Immobilienkauf.
Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.
Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
#Immobilienkauf #Mieten #Wohnträume #DemographischerWandel #Pandemie #Niedrigzinsen #Aufschwung #Realitäten
2 Minuten
Aus familiären Gründen bin ich mehr oder minder gezwungen, in Deutschland ein Girokonto aufzumachen. Ok, ich hatte schon gehört, dass deutsche Banken gnadenloser bei der Weitergabe von Negativzinsen an die Kunden sind, aber dass die so schonungslos zugreifen, hätte ich mir dann doch nicht gedacht und vor allem nicht, dass hier die Unterschiede zwischen den Instituten so groß sind. Während die örtliche Sparkasse erst für Einlagen ab 100.000 Euro die O,5 Prozent weitverrechnet, die sie bei der EZB für ihre Einlagen wiederum zahlt, sind bei der Volksbank schon Guthaben ab 20.000 Euro minusverzinst. Mein Tipp an die deutschen Nachbarn: In Österreich dürfen die Banken Privatanlegern generell keine Strafzinsen verrechnen und selbst die Schweiz ist kulanter: Negativzinsen sind erst ab 250.000 Euro Einlagen fällig, dann wird´s aber eine Spur teurer: Die Negativzinsen betragen bei Einlagen in Schweizer Franken bei – 0,75 Prozent, bei Euro-Ersparnissen bei – 0,6 Prozent. Wobei Für Anlage- und Hypotheken-Kunden höhere Schwellenwerte gelten können. Auch bei Negativzinsen gilt also: Der Vergleich macht Dich reich …
Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.
Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
#Bankenvergleich #Strafzinsen #Negativzinsen #Schwellenwerte #Schweiz #Österreich #Deutschland #EZB
Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.
Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
#Bankenvergleich #Strafzinsen #Negativzinsen #Schwellenwerte #Schweiz #Österreich #Deutschland #EZB
2 Minuten
Warum gehen die Chinesen gegen ihre eigenen Firmen wie Alibaba, Didi, Tencent oder Bildungsunternehmen vor? Ganz einfach, weil es einerseits um das chinesisch-US-amerikanische Misstrauen geht, um die Angst Chinas das ureigene Firmendaten in die USA abfließen. Aber vor allem, weil es der kommunistischen Partei reicht und sie ihre neuen Reichen, die ihre Gesetze und Aufsichtsbehörden missachten, in die Schranken weisen will, erklärt mir ein Professor aus China. Eine typische Vertreterin dieser reichen, globalisierten Chinesen, die wenig Respekt vor der kommunistischen Partei haben sei Jean Liu, die den Fahrdienstvermittler Didi in New York an die Börse bringen wollte. Liu ist die Tochter des Begründer des Computer-Produzenten Lenovo. Fazit: Besser nicht in geopolitisch sensiblen Unternehmen investieren, die sowohl auf die schwarzen Liste der Chinesen als auch der Amerikaner stehen können. Und wenn man am Wachstum Chinas partizipieren möchte, dann durch den Kauf von H-Aktien in Hong Kong, von chinesischen Staatsanleihen oder Renmimbi. Am Besten investiert man in einen Aktienfonds, der in chinesische High Tech, Telekommunikation, künstliche Intelligenz oder die Halbleiterindustrie investiert, die Peking steuerlich fördern will.
Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.
Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
#Tencent #Alibaba #Didi #Lenovo #KommunistischePartei #Peking #Reiche #China #Staatsanleihen #H-Shares #Renmimbi #Steuervorteil
Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.
Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
#Tencent #Alibaba #Didi #Lenovo #KommunistischePartei #Peking #Reiche #China #Staatsanleihen #H-Shares #Renmimbi #Steuervorteil
2 Minuten
Und weil wir bei der letzten Börsenminute schon beim DAX waren bleiben wir gleich bei den deutschen Aktien. Hier hat die Fondsgesellschaft Union Investment Schulnoten für gute Unternehmensführung vergeben. Der Notenschnitt liegt im DAX bei 2,1 nach einer 2,0 im Vorjahr und im MDAX bei 3,0 nach 2,8 im Vorjahr. Das ist insofern keine gute Tendenz, zumal Anleger immer größeren Wert auf gute Corporate Governance legen. Die beurteilt Union Investment nach 128 Kriterien. Dazu zählen allen voran gesundes Eigenkapital, ein fähiger Vorstand und Aufsichtsrat, eine angemessene Vergütung dieser Organe, eine ordentliche Abschlussprüfung und Transparenz.
Bestnote 1- in Sachen Corporate Governance hat der Fondsriese vier DAX-Aktien gegeben: Allianz, Deutsche Börse, BASF und E.On. Nur eine glatte vier bekam DAX-Neuling Delivery Hero. Dass in Sachen Corporate Governance vielleicht auch der eine oder andere DAX-Aufsteiger noch etwas dazulernen muss, sollte man beim Umbau des DAX bedenken.
Ich persönlich habs nicht so mit Schulnoten. Mein Tipp: Wenn ihr mit der Unternehmensführung potentieller Aufnahmekandidaten in Euer persönliches Portfolio noch nicht so vertraut seid, dann stöbert doch auf der Unternehmens-Webseite die Investor Relations- und Presse-Meldungen durch und macht Euch selbst ein Bild von der Führungsriege. Hört zum Beispiel in die HVs rein, was die Häuptlinge zu sagen haben…
Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.
Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
#CorporateGovernance #DAX #DeveliveryHero #Transparenz
Bestnote 1- in Sachen Corporate Governance hat der Fondsriese vier DAX-Aktien gegeben: Allianz, Deutsche Börse, BASF und E.On. Nur eine glatte vier bekam DAX-Neuling Delivery Hero. Dass in Sachen Corporate Governance vielleicht auch der eine oder andere DAX-Aufsteiger noch etwas dazulernen muss, sollte man beim Umbau des DAX bedenken.
Ich persönlich habs nicht so mit Schulnoten. Mein Tipp: Wenn ihr mit der Unternehmensführung potentieller Aufnahmekandidaten in Euer persönliches Portfolio noch nicht so vertraut seid, dann stöbert doch auf der Unternehmens-Webseite die Investor Relations- und Presse-Meldungen durch und macht Euch selbst ein Bild von der Führungsriege. Hört zum Beispiel in die HVs rein, was die Häuptlinge zu sagen haben…
Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.
Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
#CorporateGovernance #DAX #DeveliveryHero #Transparenz
2 Minuten
Am 3. September ist es so weit. Nach 33 Jahren wird der DAX groß umgebaut. Statt 30 werden 40 Aktien im Dax notieren. Dafür schrumpft der M-Dax von 60 auf 50 Titel. Zu den Aufstiegskandidaten zählen Airbus, die Porsche Holding, der Geschmackstoffeproduzent Symrise AG, die Hannover Rück Versicherung, Hallo Fresh , Zalando, der Medizintechniker Siemens Healtinear oder auch Labortechniker Satorius. Beiersdorf dürfte mit Niveau & Co. auch wieder in die erste Liga zurückkehren. Wahrscheinlich werden wir auch beim DAX den Index-Effekt sehen: Aufnahmekandidaten werden die Tage vor dem 3. September stärker als der Markt steigen, Abstiegskandidaten hingegen unterdurchschnittlich performen. Natürlich tragen hier die die passiven Indexfonds sprich ETFs bei, die sich bei Änderungen der Börsenbarometer in die Aufsteiger einkaufen und Absteiger verkaufen müssen. Es zeigt sich aber auch, dass viele Aufstiegskandidaten mit höheren Gewinnprognosen und besseren Gewinnen zu Zeitpunkt der Aufnahme aufwarten könnten. Deshalb steigen sie ja auf. Fazit: DAX-Aufstiegskandidaten sind so oder so ein Blick wert.
Eine erfolgreiche Handelswoche wünscht Julia Kistner.
Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.
Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
#Index-Effekt #DAX #Leitindex #DAX-Aufsteiger #DAX-Absteiger #3.September
Eine erfolgreiche Handelswoche wünscht Julia Kistner.
Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.
Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
#Index-Effekt #DAX #Leitindex #DAX-Aufsteiger #DAX-Absteiger #3.September
2 Minuten
Wochenend womöglich ohne Sonnenschein. Das kann ich Euch mit einer schönen Aktienerfolgsstory versüßen. Der Kurs der Lindt & Sprüngli hat nach der Präsentation von überraschend guter Halbjahresergebnisse vor kurzen die magische Zahl von 100.000 Schweizer Franken übersprungen. Der Kurs des Schokoladen-Riesen hat in den letzten zwölf Monaten um 43 Prozent zugelegt. Dazu trägt aber nicht nur sein Goldhase bei, der Arten- bzw. Patentschutz genießt , sondern auch ein Aktienrückkaufprogramm von 750 Millionen Franken, das noch bis Ende 2022 läuft. Lindt & Sprüngli kommt auf einen Börsenwert von 25,1 Milliarden CHF. Die Aktie von Lindt & Sprüngli ist mit rund 106.000 CHF inzwischen die zweitteuerste der Welt nach der A-Aktie Berkhire Heathaway, der Beteiligungsholding des großen Investoren Warren Buffett und Charly Munger. Und immer noch denkt das Unternehmen nicht an Aktiensplitting. Für Verwaltungspräsident Ernst Tanner ist der hohe Kurs eine Frage des Prestiges und der Exklusivität. Eine Aktien zum Anbeißen, aber eben nicht für Jedefrau. Trotzdem: Happy Weekend!
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.
Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
#Lindt&Sprüngli #Aktiensplitting #Aktien #Aktienrückkäufe #Halbjahresergebnisse #Börsenwert #Aktienkurs
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.
Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
#Lindt&Sprüngli #Aktiensplitting #Aktien #Aktienrückkäufe #Halbjahresergebnisse #Börsenwert #Aktienkurs
2 Minuten
Wer heuer Haus baut, weiß wovon ich spreche Doka-Schalplatten bekommt man erst gar nicht, Holz auch kaum und wenn um 20 bis 30 Prozentteurer. Selbst Farbe ist knapp. Wer warten kann, baut also besser erst in ein zwei Jahren, wenn die globalen Logistikketten wieder funktionieren, sofern bis dahin nicht hohe US- und Chinese Walls aufgezogen werden.
In den USA treibt der Mangel an Computerchips derartige Auswüchse, dass Händler zu hohen Preisen Gebrauchtwagen ankaufen und sogar die Leihwagenfirmen – sonst die großen Anbieter von Gebrauchtwägen – bei Internetauktionen plötzlich als Käufer von übertragenen PKWs mitbieten und die Preise hoch lizensieren. Nicht anders funktionieren Angebot und Nachfrage am Aktienmarkt. Auch wenn man das Timing hier nie so gut trifft sollte man beispielsweise nicht unbedingt jetzt noch in den US-Impfhersteller Moderna investieren, nachdem dessen Aktien in den letzten zwölf Monaten schon um 435 Prozent zulegen konnten. Alleine gestern sind sie um 9,5 Prozent gestiegen, nachdem ihr Covid-Vakzin durch die europäische Arzneimittelbehörde EMA für Jugendliche ab zwölf Jahren freigegeben wurde. Antizyklisch investieren halte ich für die bessere Strategie.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.
Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
#Antizyklisch #Timing #Aktien #Computerchips #Gebrauchtwagenboom #Baukosten #Kostenexplosion #Kapitalmarkt
In den USA treibt der Mangel an Computerchips derartige Auswüchse, dass Händler zu hohen Preisen Gebrauchtwagen ankaufen und sogar die Leihwagenfirmen – sonst die großen Anbieter von Gebrauchtwägen – bei Internetauktionen plötzlich als Käufer von übertragenen PKWs mitbieten und die Preise hoch lizensieren. Nicht anders funktionieren Angebot und Nachfrage am Aktienmarkt. Auch wenn man das Timing hier nie so gut trifft sollte man beispielsweise nicht unbedingt jetzt noch in den US-Impfhersteller Moderna investieren, nachdem dessen Aktien in den letzten zwölf Monaten schon um 435 Prozent zulegen konnten. Alleine gestern sind sie um 9,5 Prozent gestiegen, nachdem ihr Covid-Vakzin durch die europäische Arzneimittelbehörde EMA für Jugendliche ab zwölf Jahren freigegeben wurde. Antizyklisch investieren halte ich für die bessere Strategie.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.
Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
#Antizyklisch #Timing #Aktien #Computerchips #Gebrauchtwagenboom #Baukosten #Kostenexplosion #Kapitalmarkt
2 Minuten
Großbritannien ist laut Juli Barometer von Pictet Asset Management der am günstigsten bewertete Kapitalmarkt. Das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis britischer Aktien liegt bei 13,1 – also die Unternehmen notieren zum 13,1-fachen ihrer Gewinne an der Börse. In der Eurozone liegen die Forward KGVs bei 17,3, in den USA sogar bei 21,8. Für britische Aktien spräche auch die hohe Durchimpfungsrate auf der Insel und ein gesunder Mix aus Value- bzw. Qualitätsaktien, die in der aktuellen Marktphase überdurchschnittlich performen sollten. Einen solchen britischen, dividendenstarken Titel habe ich seit längerem in meinem persönlichen Portfolio. Den Pharmawert Glaxo Smith Kline, der trotz Umsatzanstieg im 2. Quartal weniger verdient hat, der 2022 wieder mit deutlich besseren Margen und Umsatz rechnet und für 2021 mit einer schönen Dividende von 80 Pence bei einem aktuellen Kurs bei 14 Pfund. Interessant finde ich derzeit aber auch den japanischen Aktienmarkt, den ich mit einem ETF auf den TOPIX abdecke.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.
Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
#Großbritannien #FTSE #Aktien #Topix #GlaxoSmithKline
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.
Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
#Großbritannien #FTSE #Aktien #Topix #GlaxoSmithKline
2 Minuten
Ein Absacker um 7,6 Prozent an einem Freitag, zwischendurch sogar um zehn Prozent. Da musste sich wahrscheinlich selbst der erfolgsverwöhnte Amazon-Begründer Jeff Bezos die Augen reiben, auch wenn er ja schon wusste, dass die Amazon-Umsätze und Ergebnisse im 2.Quartal erstmals seit 2019 hinter den die Erwartungen zurückbleiben. Ich gestehe, ich habe trotzdem gekauft. Ich habe die Gunst der günstigen Kurse genutzt, um mir zwei Aktien des Paketriesens in mein persönliches Langfrist-Portfolio zu packen. Ich meine, man muss den Rückgang relativieren. Ist es nicht irgendwie logisch, dass das Umsatzwachstum nicht mit 40 Prozent weitergehen kann. Im zweiten Quartal waren nur 13 Prozent. Und die Konzernerlöse – Gott oh Gott – sollen im nächsten Vierteljahr nur noch um 16 Prozent auf 112 Milliarden Euro wachsen. Ist das nicht Jammern auf hohem Niveau? Selbst wenn nach Ende der Pandemie die Leute wieder mehr in den Geschäften shoppen. Dem Postbote bleibt weiterhin viel zu tun und Amazon hat ja noch das lukrative Cloud-Dienstegeschäft. Die Erlöse stiegen um 37 Prozent auf 14,8 Milliarden Euro und die Werbeeinnahmen um 87 Prozent auf 7,9 Milliarden Dollar. Was ich schon sorgfältig in den nächsten Quartalen beobachte ist, wie der neue Amazon-Chef Andy Jassy performt. Vielleicht kaufe ich mir dann doch noch die eine oder andere Aktie nach.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.
Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
#Amazon #Kursrückgang #Cloudgeschäft #Paketservice #Gewinne #Werbeeinnahmen #AndyJassy
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.
Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
#Amazon #Kursrückgang #Cloudgeschäft #Paketservice #Gewinne #Werbeeinnahmen #AndyJassy
2 Minuten
Die Zahl der Börsegänge liegt laut GooglePublic Research in den USA per Ende Juli mit 244 IPO´s stolze 265 Prozent über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das gesamte Emissionsvolumen liegt mit 97 Milliarden US-Dollar sogar 320 Prozent darüber. Die Emissionen waren mit einem Durchschnittsvolumen von 370 Millionen US-Dollar auch noch um fast ein Viertel größer als im Vorjahrsvergleich. Der durchschnittliche Zeichnungsgewinn war mit 33 Prozent rund acht Prozent höher – da ist Robinhood eine unrühmliche Ausnahme. Der Neo-Broker reiht sich in die Verliererriege der 40 Initial Public Offerings im Juli ein. Deren Emissionsvolumen waren mit insgesamt 13,5 Milliarden US-Dollar immer noch überdurchschnittlich. Die Zeichnungsgewinne gingen aber auf 19 Prozent schon sehr stark zurück. Nichts desto trotz hat man mit einem Emissionsvolumen von 97 Milliarden US-Dollar bis August heuer bereits das IPO-Rekordjahr 2000 kurz vor Platzen der Dotcom-Blase überflügelt. Ein schlechtes Omen? Mehr zum IPO-Boom und seine Gründe in der aktuellen Podcast-Folge der Geldmeisterin. Bei ihr zu Gast ist Monika Rosen, Chefanalystin der Bank Austria und Börse-Expertin der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.
Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
#IPO #Emissionen #Börsengänge #USA #Rekordjahr
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.
Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
#IPO #Emissionen #Börsengänge #USA #Rekordjahr