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Die Börsenminute Archiv

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Im Rahmen der Jahrestagung der European Finance Association (EFA) wurde  wieder der IQAM-Preis  für herausragende wissenschaftliche Arbeiten verliehen. Was die Preisträger anhand von Daten zu Leerverkäufen der New York Stock Exchange herausfanden: Leerverkäufer wissen deutlich mehr als Analysten. Der Informationsvorsprung der Leerverkäufer beruht nach ihren Ergebnissen auf Informationen aus den Medien, aber auch aus privaten Informationsquellen. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass eine größere Anzahl an Leerverkäufen in der Woche vor negativen Gewinnüberraschungen, vor Downgrades von Analysten und vor Abwärtskorrekturen von Gewinnprognosen der Analysten auftritt. Also mein Tipp: LeerverkäuferInnen im Auge behalten und natürlich den Podcast Geldmeisterin anhören, der sich am Sonntag mit seinem Gast damit befasst, wie man sein Portfolio mit der Kern-Satelliten-Investment-Strategie langfristig aufbaut und über kurzfristige Leerverkäufe hinwegschaut. Schönes Wochenende!


Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.


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#Leerverkäufe #IQAM #EFA #Analysten
2 Minuten
Nicht falsch verstehen. China, zumindest Asien gehört in jedes Langfristportfolio. Davon bin ich nach wie vor überzeugt. Dort spielt die Zukunftsmusik. Der Umgang mit den Uiguren. Die Kampagnen gegen westliche Unternehmen wie H&M oder Nike, die als politisches Zeichen Baumwolle aus Xinjiang boykottierten. Die jüngsten Gängelungen chinesischer Tech-Giganten, Bildungseinrichtungen und steinreicher Unternehmer hat wieder vor Augen geführt, dass China Demokratie und Menschenrechte noch nicht hochhält. An einer militärischen Auseinandersetzung mit dem Westen hat China vorerst kein Interesse. Dafür ist ihr Heer gegenüber der US Army noch viel zu untermotorisiert. Die chinesischen Weichmacher, mit der man die Finanzwelt gefügig machen möchte sind die Zugangstickets zu ihren Kapitalmärkten. So kritisierte Hedge Funds-Milliardär George Soros in Wall Street Journal jetzt den amerikanischen Fondsgiganten BlackRock, dass er seit 30. August als erste westliche Kapitalgesellschaft mit dem Sanktus aus Peking chinesischen Konsumenten Fonds- und andere Investmentprodukte anbietet. Natürlich, Soros kann gut reden. Er muss nicht mehr Milliarden von fremden Vermögen verwalten und anlegen. Auch er war kein Kind von Traurigkeit. Soros hat mit seinen Wetten gegen den Pfund einst die britische Insel in Probleme gebracht. Man sollte sich nur immer bewusst sein, das Weichmacher schädlich sind.


Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.


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#China #ChinesischeKapitalmärkte #GeorgeSoros #WallStreetJournal #BlackRock #Weichmacher
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Der europäische ETF-Markt verbuchen neue Rekorde Bis dato sind 2021 nett 115 Milliarden Euro zugeflossen, gegenüber 100 Milliarden im gesamten im Gesamtjahr 2020. Drei Viertel des Nettozuflusses wanderte in Aktien-ETFs.


Dafür gibt es meiner Meinung nach drei Gründe. Zum einen vielen neue junge Anleger, die geknissen haben, dass Ihr sauer Erspartes auf dem Sparbuch durch Inflation und Negativzinsen in Deutschland immer weniger wird. Sie nutzen ETF-Sparpläne als Sparbuchersatz. Die stärkere Konkurrenz durch Neobroker macht es möglich, dass sich solche ETF-Ansparpläne auch schon mit geringen Einzahlungen lohnen. Zweitens hat sich herumgesprochen, dass sich aktive Fondsmanager bei immer transparenteren Börsen schwer tun, den Markt zu schlagen und die deutlich höheren jährlichen Verwaltungsgebühren und den Aufgabeaufschlag für den Vertrieb zu rechtfertigen.  Und drittens ist einfach so viel Geld in den Märkten, das Veranlagungsmöglichkeiten sucht.  Besonders boom Themen-ETFs wie New Energy oder Cyber Security. Der Markt hat sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2020 auf 38,5 Milliarden Euro fast verdreifacht. Vorsicht: ETF oder Fonds dienen der Risikostreuung, die man natürlich nur bedingt hat, wenn man auf ein Thema setzt und Vorsicht, die jährlichen Gebühren können hier – da sie aufwendiger zum Verwalten sind – auch schon doppelt bis dreifach so hoch wie bei einem ETF auf einen breiten ETF sein.


Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.


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#ThemenETF #ETF #Fondsmanager #Neo-Broker #Spesen #Gebühren
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Noch eine DAX-Podcastfolge und dann verspreche ich, suche ich mir ein neues Steckenpferd. Umstritten war ja die Aufnahme des Rüstungskonzerns Airbus in den DAX, der die populären  ESG-Kriterien – E wie Umwelt S wie Soziales und G wie nachhaltige Unternehmensführung eher nicht erfüllen kann. Wer nachhaltig in die Deutsche Wirtschaft investieren möchte, dem bleibt noch der DAX ESG 50. Die Mitglieder dieses Index müssen standardisierte ESG-Filter durchlaufen haben. Waffengeschäfte, Tabakproduktion, Kohlekraftwerke, Kernenergie und Verträge mit Militär sind ausgeschlossen. Die Werte sind aus dem M-DAX, DAX oder TecDAX. Der DAX ESG 50 hat seit Jahresbeginn knapp 19 Prozent, der DAX 16 Prozent zugelegt.  Ähnliches Bild in Österreich: Der österreichische ATX ist um 32 Prozent gestiegen, der rot-weiß-rote Nachhaltigkeitsindex Vönix ebenso. Nachhaltig zu investieren ist also auch ökonomisch eine gute Wahl.


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#DAXESG50 #DAX #Performance #NachhaltigeGeldanlage #ESG-Filter
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Yeah, die zehn DAX-Aufsteiger stehen fest: Flugzeughersteller Airbus, die Porsche-Holding, der Kochbox-Lieferant Hellofresh, der Modehändler Zalando, der Chemiekalienhändler Brenntag, der Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers, der Duftstoffhersteller Symrise, der Pharma- und Labor-Zulieferer Satorius, der Sportartikelproduzent Puma und das Biotech- und Diagnostikunternehmen Quiagen.  Sie alle hatten am Tag der DAX-Aufnahme eines gemeinsam: Sie gaben leicht nach statt vor Freude zuzulegen. An der Börse wird eben die Zukunft gehandelt. Die DAX-Kandidaten sind schon in den letzten sechs Monaten munter zweistellig gestiegen und haben damit vorweggenommen, dass sich die milliardenschweren Indexfonds mit den Neuzugängen eindecken müssen, um die deutsche Börsen-Oberliga auch weiterhin korrekt abzubilden. Außerbörsliche Indexfonds und börsengehandelte ETFS halten rund 15 Prozent aller deutschen Aktien und  rund 20 Prozent am deutschen Börsenbarometer DAX. Damit sie und andere Institutionelle genügend Zeit haben, ihre Portfolios anzupassen, wird der DAX o in seiner Neubesetzung erst ab 20. September gehandelt. Viel sollte sich da nicht mehr bewegen, wenn, dann wegen dem Covid-Deltavirus.


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#DAX #DAX-Aufsteiger #DAX-Werte #ETF #Indexfonds
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Heute ist es endlich so weit. Der DAX erweitert seine Familie um zehn auf 40 Mitglieder, der erste große Umbau in der 33-jährigen Index-Geschichte. Die Börse Frankfurt legt nach US-Börsenschluss fest, welche zehn M-Dax-Werte in die deutsche Börsenoberliga aufsteigen dürfen. Am 20. September wird der DAX dann erstmals in seiner neuen Zusammensetzung gehandelt. Das Aufnahmekriterium ist die Marktkapitalisierung der frei gehandelten Aktien in den letzten 20 Handelstagen. Bei aller Euphorie über die neuen, sollten man nicht die „alten“ DAX-Mitglieder aus den Augen verlieren. Sie schrieben laut Berater Ernst & Young im 2. Quartal 2021 in Summe so hohe Umsätze und Gewinne wie nie zuvor. Die operativen Gewinne nach Abzug der Kosten, also das EBIT der DAX 30-Werte lag bei insgesamt 44,6 Milliarden Euro um stolze 87 Prozent über dem Vorpandemieniveau. Das Beachtliche daran: Die Gewinne stiegen nicht wegen der Preismacht der Konzerne, sondern vor allem wegen ihres Geschicks, Kosten zu sparen und das noch ohne großen Personalabbau. Das macht den feinen Unterschied zu Unternehmen, deren höhere Gewinne je Aktie daher resultieren, dass sie massiv eigene Aktien zurückkaufen und dadurch rein rechnerisch die Gewinne je Aktie besser ausschauen lassen.


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#DAX #Kostensenkung  #Rekordgewinne #Aktien #DAX30 #DAX40 #Aktienrückkauf #GewinnjeAktie
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Dieses WhatsApp einer echt guten und gebildeten Schulfreundin möchte ich Euch nicht vorenthalten: „Sitze gerade mit einer aktienwahnsinnigen Freundin in der Kneipe, also Beisl oder schweizerdeutsch Beiz. Sie meint ich sollte unbedingt auch welche kaufen. Welche Aktien soll man denn gerade kaufen? Also ich weiß davon nix – aber Du!"  Das bereitet mir wirklich Bauchschmerzen, darauf zu antworten. Ebenso wie das aktuelle Angebot des niederländischen Neobrokers Bux: Wenn Du eine FreundIn wirbst, dann bekommst Du eine Gratisaktie ins Depot. Welche, teilt Dir Bux zu. Funktioniert so seriöse Anlageberatung? Wohl kaum. Besser sonntags die Geldmeisterin und werktags die Börsenminute hören. Und doch kann ich mir eine Anlage-Idee für Neueinsteiger nicht verkneifen: Ich würde nicht als Erstes auf Einzelaktien setzen, sondern in einen ganzen Korb von Aktien investieren,  n einen Weltaktienfonds oder in einen spesengünstigen Indexfonds oder ETF investieren, der weltweit an allen großen Börsen investiert. Ein solches Produkt wäre ein  ETFs, der den MSCI All Country World Index abbildet. Viel Anlageerfolg wünscht Julia Kistner


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#Finanzbildung #Neobroker #ETF #Aktien #Weltaktienfonds #MSCIALLCOUNTRYWORLD


Foto: Gert Altmann/Pixabay
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Die US-Aufsichtsbehörde SEC geht mit den Geschäftsmodellen mancher Neo-Broker, darunter Aushängeschild Robin Hood hart ins Gericht. Diese verdienen nicht unmittelbar an ihren Kunden, sondern am Weiterleitern von deren Aufträge an bestimmte Handelsplattformen. Die SEC möchte solche Rückvergütungen, genannt „Payment for Order Flow“ jetzt verbieten. In Kanada, Australien und Großbritannien sind sie schon verboten, weil sie dazu verleiten können, nicht an die günstigste, sondern an jene Handelsplattformen weiterzuleiten, die die höchsten Kickbacks bezahlen. Kommt uns das auf anderer Ebene nicht bekannt vor? Wir erinnern uns in Österreich schmerzvoll an Meinl European Land, die an den Vertrieb sechs Prozent Verkaufsprovision bezahlte und so zum Bestseller wurden.


Nach den Ankündigungen der SEC, Payments for Order-Flow zu verbieten stürzte die Aktie der Broker-App Robin Hood alleine am Montag um sieben Prozent ab. Mitbewerber Charles Schwab verlor um 3,2 Prozent.  Man befürchtet, dass die Junkaktionäre, die die Möglichkeit mit einer App gratis Trades zu platzieren in der Pandemie zahlreich in Anspruch genommen haben, auch schnell wieder das Börsenparkett verlassen, wenn Traden bei den Neobrokern dann etwas kostet. Wie heißt es so schön: „There is no free“ lunch an den Kapitalmärkten.


Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.


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#Neobroker #SEC #FreeLunch #Kickback #Paymentfororderflow #RobinHood #CharlesSchwab
74 Sekunden
Der S&P 500-Index notiert derzeit bei erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnissen von 21, was schon ziemlich hoch erscheint. Ist es da nicht schon riskant in US-Aktien beziehungsweise generell in Aktien zu investieren? Alles relativ, nämlich relativ zum Risiko, dass ich bei Investments in Staatsanleihen mit guter Bonität eingehe, die derzeit sogar nominell negativ verzinst sind und deren Kurse wegbrechen werden, wenn erst einmal die Zinsen mittelfristig wieder steigen. Buy-and-hold ist bei Anleihen wohl nicht mehr angesagt, wenn man nicht real bei einer steigenden Inflation, die wir sehen, Geld verlieren möchte. Die Welt hat sich komplett gedreht: Wer den kurzfristigen Nervenkitzel sucht, kauft Anleihen. Wer langfristig investieren will, kauft Aktien ...


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Beim nachhaltigen Investieren vergisst man gerne auf das G - wie Governance. Dabei trägt der CEO viel zum Erfolg des Unternehmens bei. Eine Studie der Universitäten Boston, Bielefeld, Karlsruhe und St. Gallen hat hier etwas sehr Interessantes belegt. Blieben die CEO´s der 1500 analysierten, größten US-Unternehmen stolze 14 Jahre im Amt, dann bilanzierten sie am besten und brachten für das Unternehmen die größte Wertschöpfung. Schade nur, dass die tatsächliche Halbwertszeit der operativen Vorständen laut Beratungsunternehmen PwC gerade einmal bei fünf Jahren liegt. In den USA hält sich gerade einmal einenr von vier Konzernchefs länger als zehn Jahre. Mit zunehmender Erfahrung trägt jedoch ein CEO mehr zum Erfolg des Unternehmens bei. Irgendwann nützt er sich aber auch ab, ist nicht mehr anpassungsfähig und ist weniger engagiert. Etwas, was mann wohl vom CEO der weltweit größten Beteiligungsholding Berkshire Heathaway Warren Buffett, der heute, am 30. August 91 Jahre alt wird und seinem 97-jährigen Vice Chairman Charly Munger nicht behaupten kann ...


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#CEOs #CharlyMunger #WarrenBuffett #PwC
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Ähnelt die aktuelle Börsensituation jener vor der Finanzkrise 2007? Auch 2006 ist die Inflation gestiegen, ebenso das Wirtschaftswachstum. Allerdings gab es damals keine Pandemie, von der wir uns gerade erholen und Konsum nachholen. Hauspreise sind damals wie heute gestiegen. Der renommierte Case-Schiller Home Preis-Index verbucht in den USA im letzten Jahr einen Anstieg der Hauspreise von 16 Prozent. Was allerdings anders als damals ist ist, dass man 2006 in eine solide zehnjährige US-Staatsanleihe mit rund fünf Prozent Verzinsung veranlagen konnte, die Inflation lag bei vier Prozent. Heute werfen die US-Staatsanleihen 1,25 Prozent ab und die Inflation liegt bei satten fünf Prozent. Auch wenn ein Teil der Teuerung nur vorrübergehender Natur sein dürfte. Ein Geschäft ist das nicht, schon gar nicht solide europäische Staatsanleihen. Hier muss man Deutschland und Österreich derzeit sogar nominell etwas zahlen, damit man seinem Staat Geld borgt. Auch wenn US-Aktien damals noch zum 15-fachen ihrer Gewinne notierten und aktuell zum 25-fachen: Tina lässt grüßen! There Is No Alternative - es gibt derzeit für mich keine Alternative zu Aktien.


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#TINA #Aktien #Anlagealternativen #PERatio #KGV #Anleihenrenditen #Case-SchillerHomePriceIndex #Hauspreise #Staatsanleihen #Finanzkrise #Verzinsung #Inflation
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Die Nervosität steigt: Der deutsche ifo-Geschäftsklimaindex hat sich im August nun zum zweiten Mal in Folge verschlechtert. Er fiel von 100,7 auf 99,4 Punkte und damit stärker als erwartet. Da schwingt so viel mit: Die Unsicherheit durch die Deltavariante, Wirtschaftseintrübungen in China, Probleme mit den Lieferketten, der Tarifstreit der Deutschen Bahn und, und, und. Obendrein muss man sich auch noch vor dem kommenden Freitag fürchten, wenn sich die Zentralbanken in Jackson Hole treffen. Wo man Fed-Chef Jerome Powell doch jetzt schon von den Lippen lesen kann, dass die US-Notenbank im vierten Quartal mit der Drosselung der Anleihekäufe beginnt. Ein Schreckensdatum ist erst recht der 22. September, die Fed-Tagung, an der die US-Notenbank wahrscheinlich ankündigt, womit wir alle schon gerechnet haben: Dass man mit dem Tapering beginnt und die Geldmengenrückführung im Sommer 2022 abschließen will. Womit noch nicht die Angst vor Zinserhöhungen überwunden wäre, die nämlich erst 2023 folgen dürften. Soll heißen: Es ist bestimmt kein Fehler, sich auf ein schlechteres Investmentumfeld mit einem breit gestreuten, defensiveren Aktienportfolio vorzubereiten – viel besser als heuer kann es an den Börsen ja kaum laufen. Ich halte es aber sehr wohl für einen Fehler mit dem Investieren zu warten, bis die Zeiten für Anleger erst schlechter werden.


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#Timing #ifo-Index #FED-Sitzung #JeromePowell
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Ins Glas soll man sowieso nicht zu tief und oft schauen, ins Wertpapierdepot aber auch nicht. Das ergibt eine interessante aktuelle Studie der deutschen Sutor-Bank. Sie hat die DAX-Jahresrenditen der letzten 48 Jahre mit den monatlichen Aktienrenditen aus den 48 Monaten der Jahre 2017 bis 2020 verglichen. In den letzten 48 Jahren war die Jahresrendite des Deutschen Börsenbarometers überwiegend positiv und lag im Schnitt bei sieben Prozent. Wer in den letzten vier Jahren sich immer die Monatsrendite angesehen und danach gehandelt hat, wäre schlecht ausgestiegen. Monatlich aufgedröselt war die Performance nur in 44 Prozent positiv, in sechszehn Prozent neutral und in 40 Prozent sogar negativ. Fazit: Börsenguru André Kostolany hatte Recht: „Kaufen Sie Aktien, nehmen Sie Schlaftabletten, und schauen Sie die Papiere nicht mehr an. Nach vielen Jahren werden Sie sehen: Sie sind reich.“


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#Wertpapierdepot #Aktien #Behaltedauer #Anlagehorizont #Zinseszins #Volatilität #Gewinne
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Sorry, es geht schon wieder um den DAX, der vor seiner Aufstockung von 30 auf 40 Aktien am 3. September in Bewegung ist und danach erst recht in Bewegung sein wird. Dies nicht nur wegen seiner Umbau-bedingten Sonderkonjunktur, aber auch. Schließlich werden höchstwahrscheinlich Überflieger wie Airbus künftig Teil der DAX-Familie sein, wobei die meisten Airbus-Aktien derzeit in Paris und nicht Frankfurt gehandelt werden. Mit einer Marktkapitalisierung von 90 Milliarden Euro ist Airbus jetzt schon wertvoller wie die meisten Dax-Werte. Der Industriewert bietet derzeit aber nicht nur DAX-Phantasie, sondern eine deutlich höhere Gewinnprognose durch gesunkene Produktionskosten. Um nochmals an den Vergleich DAX mit M-DAX einer letztwöchigen Börsenminute anzuknüpfen: Ein treuer Hörer hat mich aufmerksam gemacht, dass DAX in den letzten Jahren jeweils im letzten Quartal des Jahres immer besser als der M-DAX performt hat. Außerdem verliert der M-DAX dadurch, dass zehn seiner größten Werte und Bestseller wie Hello Fresh, Airbus, Porsche Holding oder Puma etc. in den DAX abwandern in etwas 60 Prozent seiner Marktkapitalisierung. Auch das spricht für den DAX statt M-DAX.


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#DAX #M-DAX #Airbus #Marktkapitalisierung #Aufstockung 
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Ob es verlorene Zeit ist, wenn man ständig online ist oder nicht hängt davon ab, was man so ansurft. Manche Seiten sind doch sehr informativ. Also ich verrate Euch jetzt mal meine Lieblingsseiten. Für den schnellen Überblick über Einzelaktien schaue ich gerne auf www.finanzen.net. Da schaue ich mir schnell mal den Chart, die News, Kursziele und Analysen an. Für Fonds und ETF-Vergleiche und Analysen finde ich www.justetf.com, aber natürlich auch www.morningstar.de, die auch immer ganz interessante Beiträge auf Ihrer Seite haben, ebenso wie Yahoo-Finanzen oder die Ratingagenturen wie Standard & Poor´s auf www.spglobal.com. Und wenn ich ein bischen schnüffeln möchte, was die großen Investmentgurus gerade kaufen und verkaufen, na dann werfe ich ein Blick auf www.gurufocus.com. Für Info über Insiderkäufe des Managements surfe ich in Deutschland die Bafin an, in Österreich die Seite der Kontrollbank www.oekb.atund in den USA die Aufsichtsbehörde SEC auf www.sec.gov/edgar Da sind auch die News auch lesenswert. Für volkswirtschaftliche Info empfehlen sich die Seiten der Notenbanken und des Internationalen Währungsfonds IMF. Aktuelle Börseninfo bieten natürlich auch die Börsen auf ihren Seiten. Viel Spaß beim Surfen!


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