Hallo Angst Archiv
30 Episoden
47 Minuten
In Teil 1 spreche ich mit der Systemischen Coach und EMDR-Coach Paula Elise Weske über EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) und wie dieses Tool dabei helfen kann, besser mit Ängsten und belastenden Erinnerungen umzugehen. Paula hat selber gute Erfahrungen mit EMDR gemacht, bevor sie beschloss, dieses Tool auch in ihrer eigenen Arbeit anzuwenden. Ihr Fazit lautet: Mit EMDR kommt man in vielen Fällen schneller an die Wurzel eines Themas ran als alleine mit Gesprächen.
In der Folge erzählt Paula auch, wie ihr EMDR dabei geholfen hat, den Tod ihrer Mutter besser zu integrieren, wir sprechen darüber, wie man sich EMDR konkret vorstellen kann und wie eine EMDR-Sitzung vor- und nachbereitet werden sollte.
Mehr über Paula:
https://www.instagram.com/paulaeliseweske/
https://www.paulaweske.com/
Paulas Podcast "Mein Leben, mein Sein" und die Folge mit mir als Gast
Wissenswertes über EMDR:
EMDR wird Kassenleistung: https://www.kbv.de/html/1150_68596.php
EMDR: Anwendungsgebiete und Kontraindikationen: https://www.therapie.de/psyche/info/therapie/emdr/anwendungsgebiete/
In der Folge erzählt Paula auch, wie ihr EMDR dabei geholfen hat, den Tod ihrer Mutter besser zu integrieren, wir sprechen darüber, wie man sich EMDR konkret vorstellen kann und wie eine EMDR-Sitzung vor- und nachbereitet werden sollte.
Mehr über Paula:
https://www.instagram.com/paulaeliseweske/
https://www.paulaweske.com/
Paulas Podcast "Mein Leben, mein Sein" und die Folge mit mir als Gast
Wissenswertes über EMDR:
EMDR wird Kassenleistung: https://www.kbv.de/html/1150_68596.php
EMDR: Anwendungsgebiete und Kontraindikationen: https://www.therapie.de/psyche/info/therapie/emdr/anwendungsgebiete/
35 Minuten
In Teil 2 spreche ich mit der Heilpraktikerin für Psychotherapie und EMDR-Traumatherapeutin Alexandra Keyling darüber, was EMDR speziell im Umgang mit Ängsten, Panik und belastenden Erlebnissen in der Vergangenheit leisten kann. Alexandra erläutert die Methode anhand eines Bildes: "Wenn wir etwas erleben, kommen die dazugehörigen Erinnerungen in Form von Bildern, Gedanken, Körperwahrnehmungen oder Gefühlen in eine Art Schublade, die, wenn wir etwas gut integrieren können, dann auch zugemacht wird", so Alexandra. "Wenn wir etwas nicht verarbeiten können, ist die Schublade in gewisser Weise nicht richtig zu", erklärt die EMDR-Therapeutin weiter. "In einer EMDR-Session machen wir die Schublade nochmal behutsam auf, schauen, was da drin ist, um sie dann richtig zumachen zu können."
Mehr über Alexandra:
https://alexandra-keyling.de/
https://www.instagram.com/alexandrakeyling/
Alexandras Podcast "Familienstark"
Mehr über EMDR:
EMDR wird Kassenleistung: https://www.kbv.de/html/1150_68596.php
EMDR: Anwendungsgebiete und Kontraindikationen: https://www.therapie.de/psyche/info/therapie/emdr/anwendungsgebiete/
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Alexandras Podcast "Familienstark"
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45 Minuten
In der heutigen Episode erzählt mir Kea von Garnier ihre Geschichte, in der eine Phobie sehr zentral ist: Die Angst, sich übergeben zu müssen oder mit dem Erbrochenen von anderen Menschen konfrontiert zu sein. In der Fachsprache Emetophobie genannt.
Der Gedanke daran, sich zu übergeben oder anderen dabei zuzuschauen – finde ich jetzt auch nicht prickelnd, so wie vermutlich viele von euch. Doch Keas Brechphobie hat mit prickelnd finden oder nicht so gar nichts zu tun. Schon als kleines Mädchen hatte sie so große Angst davor, dass sie am liebsten nicht in den Kindergarten gegangen wäre, wo sie auch sehr oft fehlte…Genauso in der Schule. Was mit ihr los war? Keine Ahnung. Besser wurde es auch erstmal nicht. Bis ihre Angststörung sie eines Tages in einer psychosomatischen Klinik landen ließ und vor die existenziellste aller Fragen stellte: Will ich leben oder sterben?
Wie es dazu kam und was noch alles kam erzählt die Autorin, Kreativ-Coachin, Podcasterin und Schreibmentorin Kea von Garnier in ihrem Buch „Die Vögel singen auch bei Regen – Das Leben lieben trotz psychischer Erkrankungen“ und glücklicherweise bei mir in dieser „Hallo Angst“-Folge. Eine sehr berührende Geschichte von einer mutmachenden Frau.
Keas Webseite: https://keavongarnier.de/
Kea auf Instagram: https://www.instagram.com/keavongarnier/
Bücher von Kea:
"Die Vögel singen auch bei Regen - Das Leben lieben trotz psychischer Erkrankungen" (2020)
"Schmetterlingswinter" (2016)
Mehr über mich und meine Arbeit:
https://www.katharinaaltemeier.de/
Der Gedanke daran, sich zu übergeben oder anderen dabei zuzuschauen – finde ich jetzt auch nicht prickelnd, so wie vermutlich viele von euch. Doch Keas Brechphobie hat mit prickelnd finden oder nicht so gar nichts zu tun. Schon als kleines Mädchen hatte sie so große Angst davor, dass sie am liebsten nicht in den Kindergarten gegangen wäre, wo sie auch sehr oft fehlte…Genauso in der Schule. Was mit ihr los war? Keine Ahnung. Besser wurde es auch erstmal nicht. Bis ihre Angststörung sie eines Tages in einer psychosomatischen Klinik landen ließ und vor die existenziellste aller Fragen stellte: Will ich leben oder sterben?
Wie es dazu kam und was noch alles kam erzählt die Autorin, Kreativ-Coachin, Podcasterin und Schreibmentorin Kea von Garnier in ihrem Buch „Die Vögel singen auch bei Regen – Das Leben lieben trotz psychischer Erkrankungen“ und glücklicherweise bei mir in dieser „Hallo Angst“-Folge. Eine sehr berührende Geschichte von einer mutmachenden Frau.
Keas Webseite: https://keavongarnier.de/
Kea auf Instagram: https://www.instagram.com/keavongarnier/
Bücher von Kea:
"Die Vögel singen auch bei Regen - Das Leben lieben trotz psychischer Erkrankungen" (2020)
"Schmetterlingswinter" (2016)
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42 Minuten
Heute spreche ich mit Christina Hillesheim aka @happydings – so heißt ihr Instagram-Account mit über 190 Tausend Follower:innen. Kein Wunder, dass ihr so viele folgen, denn mit ihren offenen Worten, Tipps und Einsichten über ihre eigene Angsterkrankung und ihr Burnout holt sie Menschen ab, denen es ähnlich geht und die oft noch nicht so weit sind wie sie selbst heute.
Sie hat gerade ihren zweiten Bestseller veröffentlicht. Titel: "Sag deiner Angst sie kann gehen – 33 Sätze gegen Angst und Panik". Darüber spreche ich mit Christina und wir machen auch einen kleinen Ausflug in die Rubrik „Antidepressiva“, Christina erzählt, dass sie schon von klein auf mit Ängsten zu tun hatte, eine Zeitlang vor innerer Unruhe kaum schlafen konnte und was ihr geholfen hat, wieder aus dem Angststrudel herauszukommen. Wem das gefällt, dem rate ich, in ihren Podcast „Angst Unplugged“ reinzuhören oder Mitglied in ihrem Happy-Club zu werden.
Web:
happydings.net
Instagram:
https://www.instagram.com/happydings/?hl=de
Bücher:
Sag deiner Angst, sie kann gehen - 33 Sätze gegen Angst und Panik (2025)
Entspannt statt ausgebrannt - 25 Lektionen, um gelassener durchs Leben zu gehen (2023)
Mehr über mich und meine Arbeit:
https://www.katharinaaltemeier.de/
Sie hat gerade ihren zweiten Bestseller veröffentlicht. Titel: "Sag deiner Angst sie kann gehen – 33 Sätze gegen Angst und Panik". Darüber spreche ich mit Christina und wir machen auch einen kleinen Ausflug in die Rubrik „Antidepressiva“, Christina erzählt, dass sie schon von klein auf mit Ängsten zu tun hatte, eine Zeitlang vor innerer Unruhe kaum schlafen konnte und was ihr geholfen hat, wieder aus dem Angststrudel herauszukommen. Wem das gefällt, dem rate ich, in ihren Podcast „Angst Unplugged“ reinzuhören oder Mitglied in ihrem Happy-Club zu werden.
Web:
happydings.net
Instagram:
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Bücher:
Sag deiner Angst, sie kann gehen - 33 Sätze gegen Angst und Panik (2025)
Entspannt statt ausgebrannt - 25 Lektionen, um gelassener durchs Leben zu gehen (2023)
Mehr über mich und meine Arbeit:
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45 Minuten
In dieser Folge wird es ehrlich gesagt ungemütlich. Denn es geht um ein ungemütliches Thema mit noch viel ungemütlicheren Folgen, die wir eigentlich lieber verdrängen: Die Klimakrise und wie sie sich auf unsere Gesundheit, vor allem auf unsere psychische Gesundheit auswirken kann.
Zu Gast ist die Psychologin, Psychotherapeutin und Expertin für Klima und Psyche Lea Dohm. Mit ihr spreche ich darüber, was für Folgen die Erderwärmung, das Artensterben, die Luftverschmutzung oder die Ressourcenknappheit auf unsere mentale Gesundheit haben.
Was macht beispielsweise Hitze mit unserer Psyche? Wie wirken sich Extremwetter-Situationen wie die Flutkatastrophe im Ahrtal auf die Menschen vor Ort aus - und zwar kurz- und langfristig? Wie begegnen wir Menschen, die vom menschengemachten Klimawandel gar nichts wissen wollen? Und: Was ist eigentlich gesünder - zu viel oder zu wenig Angst, wenn es um die Zukunft unseres Planeten geht?
In einem letzten Teil sprechen wir vor allem darüber, was hilft. Lea Dohm kann aus eigener Erfahrung berichten, dass Engagement in einer Gruppe hilft, ja sogar selbstermächtigend wirken kann.
Alles in allem also eine Mut machende Folge - auch dieses Mal.
Weiterführende Links:
Lea Dohm - Deutsche Allianz für Klimawandel und Gesundheit
Lea Dohms Webseite
Buch: "Klimagefühle - Wie wir an der Umweltkrise wachsen statt zu verzweifeln" von Lea Dohm und Mareike Schulze (Kroemer Knaur)
Psychologists / Psychotherapists for Future e.V.
Wenn du aktiv werden willst: daskannstdutun.de
Zu Gast ist die Psychologin, Psychotherapeutin und Expertin für Klima und Psyche Lea Dohm. Mit ihr spreche ich darüber, was für Folgen die Erderwärmung, das Artensterben, die Luftverschmutzung oder die Ressourcenknappheit auf unsere mentale Gesundheit haben.
Was macht beispielsweise Hitze mit unserer Psyche? Wie wirken sich Extremwetter-Situationen wie die Flutkatastrophe im Ahrtal auf die Menschen vor Ort aus - und zwar kurz- und langfristig? Wie begegnen wir Menschen, die vom menschengemachten Klimawandel gar nichts wissen wollen? Und: Was ist eigentlich gesünder - zu viel oder zu wenig Angst, wenn es um die Zukunft unseres Planeten geht?
In einem letzten Teil sprechen wir vor allem darüber, was hilft. Lea Dohm kann aus eigener Erfahrung berichten, dass Engagement in einer Gruppe hilft, ja sogar selbstermächtigend wirken kann.
Alles in allem also eine Mut machende Folge - auch dieses Mal.
Weiterführende Links:
Lea Dohm - Deutsche Allianz für Klimawandel und Gesundheit
Lea Dohms Webseite
Buch: "Klimagefühle - Wie wir an der Umweltkrise wachsen statt zu verzweifeln" von Lea Dohm und Mareike Schulze (Kroemer Knaur)
Psychologists / Psychotherapists for Future e.V.
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43 Minuten
In der heutigen Folge geht es um eine Form der Angst, die gar nicht so leicht zu fassen ist, sie ist auch keine Diagnose…zum Glück: Die Bindungsangst, also die Angst, sich auf eine tiefergehende Beziehung einzulassen. Und sagt mal, kennt ihr das auch, dass ihr manchmal schnell dabei seid, jemandem Bindungsangst oder Beziehungsunfähigkeit zu unterstellen? So nach dem Motto: Die ist ja ewig Single und jetzt hat es wieder nicht geklappt mit der oder dem…die muss doch ein Thema mit Bindungsangst haben? Kann auch sein – muss aber nicht. Vielleicht steckt hinter dem Verhalten ja auch einfach die Entscheidung, sich nicht binden zu wollen?! Oder die Person hat einfach noch nicht die/den Richtigen gefunden oder aber es steckt ein anderes Thema wie zum Beispiel eine Angststörung oder eine posttraumatische Belastungsstörung dahinter…also vielleicht ist die Bindungsangst auch eine Begleiterscheinung einer psychischen Diagnose?
Bindungsangst ist also gar nicht immer so leicht zu durchschauen und an Hand meiner eigenen Geschichte kann ich nur sagen: So richtig blöd wird es wenn beides zusammenkommt, eine Bindungsunsicherheit, die aus der frühen Kindheit stammt UND eine Angststörung.
Um das Thema ein wenig zu beleuchten, habe ich mir eine Frau an meine Seite geholt, die Expertin auf diesem Gebiet ist: Alexandra Hartmann, Psychologin, Systemische Paar- und Sexualtherapeutin und spezialisiert auf Single-Coaching. Mit ihr spreche ich darüber, was Bindungsangst ausmacht, woher sie kommen kann, welche Bindungstypen es gibt und wie es gehen kann, dass wir trotz Bindungsängsten glückliche Beziehungen führen können…das geht nämlich!
Wie das konkret geht, darüber schreibt Alex auch in einem ihrer Bücher, das da heißt: Meine Bedürfnisse, deine Bedürfnisse – Dem inneren Kind in der Partnerschaft Raum geben.
Weiterführende Links:
Alexandra Hartmanns Webseite
"Meine Bedürfnisse, deine Bedürfnisse - Dem inneren Kind in der Partnerschaft Raum geben" (Klett-Cotta)
"Gut beenden. Erfolgreich suchen. Neu lieben. - Ein Wegbegleiter in die Beziehung nach der Beziehung." (Orlanda)
Katharina Klees: Traumasensible Paartherapie (Junfermann)
Mehr über die Bindungstheorie nach Bowlby und Ainsworth
Katharina Altemeier
Meine Webseite
Mein Instagram-Account
Bindungsangst ist also gar nicht immer so leicht zu durchschauen und an Hand meiner eigenen Geschichte kann ich nur sagen: So richtig blöd wird es wenn beides zusammenkommt, eine Bindungsunsicherheit, die aus der frühen Kindheit stammt UND eine Angststörung.
Um das Thema ein wenig zu beleuchten, habe ich mir eine Frau an meine Seite geholt, die Expertin auf diesem Gebiet ist: Alexandra Hartmann, Psychologin, Systemische Paar- und Sexualtherapeutin und spezialisiert auf Single-Coaching. Mit ihr spreche ich darüber, was Bindungsangst ausmacht, woher sie kommen kann, welche Bindungstypen es gibt und wie es gehen kann, dass wir trotz Bindungsängsten glückliche Beziehungen führen können…das geht nämlich!
Wie das konkret geht, darüber schreibt Alex auch in einem ihrer Bücher, das da heißt: Meine Bedürfnisse, deine Bedürfnisse – Dem inneren Kind in der Partnerschaft Raum geben.
Weiterführende Links:
Alexandra Hartmanns Webseite
"Meine Bedürfnisse, deine Bedürfnisse - Dem inneren Kind in der Partnerschaft Raum geben" (Klett-Cotta)
"Gut beenden. Erfolgreich suchen. Neu lieben. - Ein Wegbegleiter in die Beziehung nach der Beziehung." (Orlanda)
Katharina Klees: Traumasensible Paartherapie (Junfermann)
Mehr über die Bindungstheorie nach Bowlby und Ainsworth
Katharina Altemeier
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1 Stunde 2 Minuten
Reisen mit Angststörung? Für viele Betroffene bleibt das ein unerfüllbarer Wunsch. Unüberwindbar scheinende Ängste vorm Fliegen, Bahnfahrten oder Autofahrten machen vielen einen Strich durch die Rechnung. Aber auch Gedanken an Panikattacken in fremder Umgebung und die Sorge, in so einem Fall - so weit weg von zuhause - nicht schnell genug in gewohnt, sichere Gefilde zu kommen, sind gerade für Agoraphobiker:innen eine große Herausforderung.
Auch Marina Bauer (39) hatte all diese Ängste und Sorgen, was das Reisen angeht. Seit sie achtzehn Jahre alt ist hat Marina mit einer Angststörung zu kämpfen – vor allem mit Panikattacken. Die wurden in ihren Zwanzigern sogar so schlimm und häufig, dass sie irgendwann kaum noch ihre Wohnung verlassen wollte. Einkaufen im Supermarkt? Die Hölle. Vorlesungen an der Uni? Eine Tortur. Weiter als bis zur nächsten Straßenecke zu gehen? Undenkbar für Marina in dieser Zeit. Und so wurde ihre Welt immer kleiner. An Reisen war nicht zu denken zu dieser Zeit.
Doch ein paar Jahre später traut sie sich genau das, wovon sie schon lange geträumt hatte: Drei Wochen lang läuft sie von Portugal aus den Jakobsweg nach Spanien. Alleine. Immer dabei: Ihre Angst – und auch ihr Mut.
Wie Marina es geschafft hat, ihre Komfortzone zu verlassen und ihre kleine Welt gegen die große weite Welt einzutauschen, erzählt sie in ihrem Buch „Muschel, Meer und Mut“ und bei mir im Podcast. Es geht um Höhen und Tiefen, die sie auf dem Camino erlebt hat, um den Inhalt ihrer Handtasche und die Frage, wer sie heute wäre, wenn sie den Weg nicht gegangen wäre. "Ich habe ein erfüllteres Leben", sagt Marina heute. "Ich achte besser auf mich und meinen Körper, kann Angst besser einordnen und in mich hineinhören."
Weiterführende Links zu Marina Bauer:
Muschel, Meer und Mut - Marinas Buch über den Jakobsweg von Portugal nach Spanien:
https://www.echter.de/Muschel-Meer-und-Mut-/books/mumeu441808/
La Pura Vida - Marinas zweites Buch über ihre Pilgerreise in Südamerika:
https://www.echter.de/La-Pura-Vida-/books/lapuv806335/
Marina auf Instagram:
https://www.instagram.com/marina_autorin/
Verschiedene Artikel über Marina:
https://www.angstselbsthilfe.de/daz.digital/pilgern-mit-angststoerung/
https://sinnundgesellschaft.de/marina-bauer-jakobsweg-angststoerung/
Video über Marina bei YouTube:
https://www.youtube.com/watch?v=vM_XLMrgwR4
Auch Marina Bauer (39) hatte all diese Ängste und Sorgen, was das Reisen angeht. Seit sie achtzehn Jahre alt ist hat Marina mit einer Angststörung zu kämpfen – vor allem mit Panikattacken. Die wurden in ihren Zwanzigern sogar so schlimm und häufig, dass sie irgendwann kaum noch ihre Wohnung verlassen wollte. Einkaufen im Supermarkt? Die Hölle. Vorlesungen an der Uni? Eine Tortur. Weiter als bis zur nächsten Straßenecke zu gehen? Undenkbar für Marina in dieser Zeit. Und so wurde ihre Welt immer kleiner. An Reisen war nicht zu denken zu dieser Zeit.
Doch ein paar Jahre später traut sie sich genau das, wovon sie schon lange geträumt hatte: Drei Wochen lang läuft sie von Portugal aus den Jakobsweg nach Spanien. Alleine. Immer dabei: Ihre Angst – und auch ihr Mut.
Wie Marina es geschafft hat, ihre Komfortzone zu verlassen und ihre kleine Welt gegen die große weite Welt einzutauschen, erzählt sie in ihrem Buch „Muschel, Meer und Mut“ und bei mir im Podcast. Es geht um Höhen und Tiefen, die sie auf dem Camino erlebt hat, um den Inhalt ihrer Handtasche und die Frage, wer sie heute wäre, wenn sie den Weg nicht gegangen wäre. "Ich habe ein erfüllteres Leben", sagt Marina heute. "Ich achte besser auf mich und meinen Körper, kann Angst besser einordnen und in mich hineinhören."
Weiterführende Links zu Marina Bauer:
Muschel, Meer und Mut - Marinas Buch über den Jakobsweg von Portugal nach Spanien:
https://www.echter.de/Muschel-Meer-und-Mut-/books/mumeu441808/
La Pura Vida - Marinas zweites Buch über ihre Pilgerreise in Südamerika:
https://www.echter.de/La-Pura-Vida-/books/lapuv806335/
Marina auf Instagram:
https://www.instagram.com/marina_autorin/
Verschiedene Artikel über Marina:
https://www.angstselbsthilfe.de/daz.digital/pilgern-mit-angststoerung/
https://sinnundgesellschaft.de/marina-bauer-jakobsweg-angststoerung/
Video über Marina bei YouTube:
https://www.youtube.com/watch?v=vM_XLMrgwR4
58 Minuten
"Wenn ich schon früher gewusst hätte, wie ich gestrickt bin, was ich brauche, um mein Nervensystem zu regulieren, hätte ich mir viele schlimme Situationen ersparen können", sagt Chris Gust und fügt hinzu: "Gleichzeitig habe ich viel über mich gelernt und all das hat mich näher zu mir geführt."
Chris Gust ist Soul.Care.Coachin, Autorin , freie Künstlerin, Mental Health Aktivistin, Vollherzmama und in erster Linie immer Mensch – so beschreibt sie sich selber. Von außen betrachtet ist sie - wie ich finde - eine feste Instanz, wenn es um das Thema Angst bzw. Angststörungen geht. Seit Jahren postet sie hierzu auf Instagram unter ihrem Account @let.s.talk.mental und zu ihrer Community zählen mittlerweile rund 37.000 Follower:innen. Dass Chris auch Gründerin ist, kann man nicht oft genug erwähnen, denn der von ihr auf die Beine gestellte MUTRUF ist eine wirklich tolle Sache: Eine Telefon-Hotline von Betroffenen/Ex-Betroffenen für Menschen mit Angstthematik bzw. Menschen, die gerade akut unter Angst und Panik leiden.
In Folge 13 von Hallo Angst war Chris bereits meine Gesprächspartnerin und hat uns Einblicke gegeben, wie sie es mit Achtsamkeit geschafft hat, ihre Ängste anzunehmen. (Hört gerne nochmal rein: https://open.spotify.com/episode/3UpSHwfAkjUXAHpEeF3OMn?si=1e75ade97b4f4e8e)
Warum ich Chris ein zweites Mal eingeladen habe? Weil sie seit Längerem viel über das Thema Hochsensibilität postet. Das hat mich sehr angesprochen, weil ich erst vor gar nicht allzu langer Zeit festgestellt habe, dass ich hochsensibel bin. Eine Erkenntnis, die für mich und meinen Blick auf meine Angst sehr viel in Frage gestellt und in Bewegung gesetzt hat - bis heute. Ich stelle mir nämlich immer wieder die Frage:
Angenommen, ich hätte schon früher gewusst, dass ich hochsensibel bin, also dass ich Eindrücke und Gefühle intensiver empfinde als viele andere, hätte ich dann vielleicht gar keinen Grund gehabt, eine Angststörung zu entwickeln?
Diese Frage lässt mich irgendwie nicht mehr los und ich habe auch mit Chris darüber gesprochen, die sich genau diese Frage auch gestellt und eine klare Antwort darauf hat. In unserem Gespräch geht es also darum, wie es so ist als „Vielfühlerin“, wie du erkennst, ob du eventuell auch betroffen bist und was der Link zwischen Angst und Hochsensibilität sein könnte. Außerdem stellt Chris noch ihr neuestes Projekt vor: Ju.Mi.Wi – eine App, eine Community, oder genauer ein Safe Space für hochsensible Menschen auf der Suche nach Gleichgesinnten oder Menschen, die sich gerne über mentalen Themen austauschen.
Weiterführende Links zu Chris Gust:
Chris' Webseite:
https://www.chris-gust.de/
Instagram:
https://www.instagram.com/let.s.talk.mental/
https://www.instagram.com/ju.mi.wi/
MUTRUF:
https://www.mutruf.de/
Artikel über Jumiwi, (Hamburger Abendblatt, 23.11.23)
Ich-hatte-einen-sozialen-Kater-Wenn-alles-zu-viel-wird.html
Link App-Store (Apple) zum Download von...
Chris Gust ist Soul.Care.Coachin, Autorin , freie Künstlerin, Mental Health Aktivistin, Vollherzmama und in erster Linie immer Mensch – so beschreibt sie sich selber. Von außen betrachtet ist sie - wie ich finde - eine feste Instanz, wenn es um das Thema Angst bzw. Angststörungen geht. Seit Jahren postet sie hierzu auf Instagram unter ihrem Account @let.s.talk.mental und zu ihrer Community zählen mittlerweile rund 37.000 Follower:innen. Dass Chris auch Gründerin ist, kann man nicht oft genug erwähnen, denn der von ihr auf die Beine gestellte MUTRUF ist eine wirklich tolle Sache: Eine Telefon-Hotline von Betroffenen/Ex-Betroffenen für Menschen mit Angstthematik bzw. Menschen, die gerade akut unter Angst und Panik leiden.
In Folge 13 von Hallo Angst war Chris bereits meine Gesprächspartnerin und hat uns Einblicke gegeben, wie sie es mit Achtsamkeit geschafft hat, ihre Ängste anzunehmen. (Hört gerne nochmal rein: https://open.spotify.com/episode/3UpSHwfAkjUXAHpEeF3OMn?si=1e75ade97b4f4e8e)
Warum ich Chris ein zweites Mal eingeladen habe? Weil sie seit Längerem viel über das Thema Hochsensibilität postet. Das hat mich sehr angesprochen, weil ich erst vor gar nicht allzu langer Zeit festgestellt habe, dass ich hochsensibel bin. Eine Erkenntnis, die für mich und meinen Blick auf meine Angst sehr viel in Frage gestellt und in Bewegung gesetzt hat - bis heute. Ich stelle mir nämlich immer wieder die Frage:
Angenommen, ich hätte schon früher gewusst, dass ich hochsensibel bin, also dass ich Eindrücke und Gefühle intensiver empfinde als viele andere, hätte ich dann vielleicht gar keinen Grund gehabt, eine Angststörung zu entwickeln?
Diese Frage lässt mich irgendwie nicht mehr los und ich habe auch mit Chris darüber gesprochen, die sich genau diese Frage auch gestellt und eine klare Antwort darauf hat. In unserem Gespräch geht es also darum, wie es so ist als „Vielfühlerin“, wie du erkennst, ob du eventuell auch betroffen bist und was der Link zwischen Angst und Hochsensibilität sein könnte. Außerdem stellt Chris noch ihr neuestes Projekt vor: Ju.Mi.Wi – eine App, eine Community, oder genauer ein Safe Space für hochsensible Menschen auf der Suche nach Gleichgesinnten oder Menschen, die sich gerne über mentalen Themen austauschen.
Weiterführende Links zu Chris Gust:
Chris' Webseite:
https://www.chris-gust.de/
Instagram:
https://www.instagram.com/let.s.talk.mental/
https://www.instagram.com/ju.mi.wi/
MUTRUF:
https://www.mutruf.de/
Artikel über Jumiwi, (Hamburger Abendblatt, 23.11.23)
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1 Stunde 1 Minute
Seine erste Panikattacke hatte Roland Rosinus plötzlich und unerwartet, mitten im Dienst. Zittern, Schwindel und die Angst, zu sterben überkamen ihn. Er wusste damals nicht, was mit ihm los war, ging zum Arzt, doch wie so oft konnte dieser nichts finden. Doch die Angst vor der nächsten Panikattacke blieb, steigerte sich - so sehr, dass Roland irgendwann beschloss, in eine psychosomatische Klinik zu gehen, um sich helfen zu lassen. Das Ergebnis: Roland fiel 11 Wochen im Dienst aus und wie er erzählt, war er auch lange danach erstmal nicht mehr der Alte.
Roland war über 40 Jahre Polizist, heute ist er in Rente. Die Überschrift zu dieser Folge könnte heißen: Rosinus hat Angst. In Anlehnung an den Fernsehfilm „Sörensen hat Angst“, in dem Schauspieler Bjarne Mädel einen Kriminalhauptkommissar mit Angststörung – darstellt. (Mein Tipp für alle, die ihn noch nicht kennen: Unbedingt schauen! Aktuell zu finden in der ARD Mediathek.)
Wie passt das eigentlich zusammen – ein Polizist mit Panikattacken – das fragt man sich – im Kopf das zugegeben klischeehafte Bild eines starken Helden, der mutig andere Menschen beschützt, der belastbar ist und ein sicheres Auftreten hat. So die Vorstellung von vielen…vermutlich.
In der Realität klopft die Angst natürlich bei allen an und niemand ist davor gefeit – weder Menschen bei der Bundeswehr, in der Politik, der Pflege - auch nicht Ärzt*innen, Therapeut*innen, Sozialpädagog*innen usw. Der Angst ist egal, was jemand beruflich macht.
Umso interessanter fand ich Rolands Hinweis, dass eine der Ursachen seiner Erkrankung schon auch mit seinem Beruf als „Freund und Helfer“ zu tun hatte. Denn wenn man seinen Job ernst nimmt, wie Roland das tat, dann ist man immer im Einsatz für andere, schaut nach anderen, schützt andere, kümmert sich um andere in Extremsituationen. So sehr, dass einer wie Roland, der wie er von sich selber sagt einen Hang zum Perfektionimus hatte, völlig vergaß, wie man sich selber schützt, sich um sich selber kümmert und Grenzen setzt.
In unserem Gespräch erzählt Roland sehr offen und ehrlich von seinem Weg vom Kampf gegen die Angst hin zu radikaler Akzeptanz. Wir sprechen über Risken und Nebenwirkungen von Psychotherapie, darüber, was die Message von Rolands Angst war und wie er heute als Botschafter für einen liebevollen Umgang mit den eigenen Ängsten unterwegs ist, Vorträge hält und Bücher schreibt.
Links:
https://www.roland-rosinus.eu/
Rolands Bücher:
Angst ist mehr als ein Gefühl
Angstquartett. Eine heilsame Begegnung mir der Angst
Aus der Dunkelheit ans Licht: Wenn Angst zur Krankheit wird
Roland war über 40 Jahre Polizist, heute ist er in Rente. Die Überschrift zu dieser Folge könnte heißen: Rosinus hat Angst. In Anlehnung an den Fernsehfilm „Sörensen hat Angst“, in dem Schauspieler Bjarne Mädel einen Kriminalhauptkommissar mit Angststörung – darstellt. (Mein Tipp für alle, die ihn noch nicht kennen: Unbedingt schauen! Aktuell zu finden in der ARD Mediathek.)
Wie passt das eigentlich zusammen – ein Polizist mit Panikattacken – das fragt man sich – im Kopf das zugegeben klischeehafte Bild eines starken Helden, der mutig andere Menschen beschützt, der belastbar ist und ein sicheres Auftreten hat. So die Vorstellung von vielen…vermutlich.
In der Realität klopft die Angst natürlich bei allen an und niemand ist davor gefeit – weder Menschen bei der Bundeswehr, in der Politik, der Pflege - auch nicht Ärzt*innen, Therapeut*innen, Sozialpädagog*innen usw. Der Angst ist egal, was jemand beruflich macht.
Umso interessanter fand ich Rolands Hinweis, dass eine der Ursachen seiner Erkrankung schon auch mit seinem Beruf als „Freund und Helfer“ zu tun hatte. Denn wenn man seinen Job ernst nimmt, wie Roland das tat, dann ist man immer im Einsatz für andere, schaut nach anderen, schützt andere, kümmert sich um andere in Extremsituationen. So sehr, dass einer wie Roland, der wie er von sich selber sagt einen Hang zum Perfektionimus hatte, völlig vergaß, wie man sich selber schützt, sich um sich selber kümmert und Grenzen setzt.
In unserem Gespräch erzählt Roland sehr offen und ehrlich von seinem Weg vom Kampf gegen die Angst hin zu radikaler Akzeptanz. Wir sprechen über Risken und Nebenwirkungen von Psychotherapie, darüber, was die Message von Rolands Angst war und wie er heute als Botschafter für einen liebevollen Umgang mit den eigenen Ängsten unterwegs ist, Vorträge hält und Bücher schreibt.
Links:
https://www.roland-rosinus.eu/
Rolands Bücher:
Angst ist mehr als ein Gefühl
Angstquartett. Eine heilsame Begegnung mir der Angst
Aus der Dunkelheit ans Licht: Wenn Angst zur Krankheit wird
53 Minuten
Melanie Faltermeier erzählt, wie sie ihre Angst in Mut verwandelt hat. Melanie Faltermeier ist Wirtschaftspsychologin, Autorin, Dozentin, Podcast-Kollegin und Gründerin von „WE ARE MENTAL“ – eine Mental Health Agentur, die sie zusammen mit ihrer Freundin und Kollegin Melanie Meyer-Tischler gegründet hat. Außerdem ist sie bekennende Angsthäsin. In unserem Gespräch erzählt sie mir unter anderem, wie befreiend es für sie war, vor 700 Kolleg*innen bei einer Betriebsversammlung in ihrem ehemaligen Unternehmen offen und ehrlich über ihre Angststörung und ihre Depression zu sprechen. Melanie erklärt, was wir uns unter einer Mental Health Agentur vorstellen können und was eigentlich die sogenannte Psychische Gefährdungsbeurteilung ist.
Eine spannende Mischung, denn Melanie Faltermeier teilt ihre Erfahrungen, die sie mit Angst und Depression gemacht hat – und sie erzählt, wie es ist, auf der Basis ihrer eigenen Erfahrungen heute Unternehmen für die psychische Gesundheit zu sensibilisieren.
Weiterführende Links:
WE ARE MENTAL
Podcast von Melanie Faltermeier und Melanie Meyer-Tischler: Sorry, not my business
Buch über die Psychische Gefährdungsbeurteilung: Psychische Gefährdungsbeurteilung (Springer)
Meine Webseite: www.katharinaaltemeier.de
Instagram: https://www.instagram.com/katharinaaltemeier/?hl=de
Eine spannende Mischung, denn Melanie Faltermeier teilt ihre Erfahrungen, die sie mit Angst und Depression gemacht hat – und sie erzählt, wie es ist, auf der Basis ihrer eigenen Erfahrungen heute Unternehmen für die psychische Gesundheit zu sensibilisieren.
Weiterführende Links:
WE ARE MENTAL
Podcast von Melanie Faltermeier und Melanie Meyer-Tischler: Sorry, not my business
Buch über die Psychische Gefährdungsbeurteilung: Psychische Gefährdungsbeurteilung (Springer)
Meine Webseite: www.katharinaaltemeier.de
Instagram: https://www.instagram.com/katharinaaltemeier/?hl=de
55 Minuten
In der heutigen Folge liegt mein Fokus auf einer sehr speziellen Variante von Angst, einer weniger krankhaften, dafür aber einer Variante, die weit verbreitet ist. Es dreht sich um Prüfungsangst, um Auftrittsangst um Leistungsangst im weitesten Sinne. Davon sind laut Studien 9 von 10 Menschen in Deutschland betroffen – zumindest irgendwann einmal im Leben. Und dabei muss es sich nicht immer um einen Blackout handeln, es gibt auch schon weniger krasse Formen von Angst in Verbindung mit Leistung, die dafür sorgen können, dass jemand sich nicht traut, das zu machen, was er/sie eigentlich gerne machen würde. Sprich: Prüfungsangst kann ganz schön mächtig sein, wenn es darum geht, wichtige berufliche Entscheidungen zu treffen.
Aber ab wann wird die Angst vor einer Prüfung überhaupt schwierig? Schwierig im Sinne von: Vielleicht sollte ich mir mal Hilfe holen? Woran kann es liegen, dass jemand übermäßige Angst vor einer Prüfungssituation hat? UND: Was kann man dagegen tun?
Um über diese und andere Fragen zu sprechen, habe ich mir auch heute wieder einen Gast eingeladen: Dr. Timo Nolle – er ist Erziehungswissenschaftler, Systemischer Therapeut, Dozent und Prüfungscoach und als solcher hat er ein wissenschaftlich begründetes Konzept für Prüfungs- und Auftrittscoaching entwickelt – PAC wird es abgekürzt.
Sein im Carl-Auer Verlag erschienenes Buch zum Thema heißt „Blackout, Bauchweh und kein‘ Bock“ und richtet sich nicht so sehr an Betroffene von Prüfungs- und Auftrittsangst, sondern eher an diejenigen, die dann als Beratende oder Lehrende mit Menschen zu tun haben, die diese Ängste haben. Im Vorwort schreibt ein Kollege über Dr. Timo Nolles Ansatz, dass er damit die Lücke zwischen Nachhilfe und Psychotherapie schließe. Das bringt es, wie ich finde gut auf den Punkt, denn sein Ansatz ist mehr als Nachhilfe und nicht so tiefschürfend und langwierig wie eine Therapie.
Weitere Links:
Timo Nolles Webseite: https://dr-timo-nolle.de/
Andere nach Nolles Konzept PAC weitergebildete Prüfungsfaches finden: Mein-Pruefeungscoach.de
Timo Nolles Buch "Blackout, Bauchweh und kein' Bock" (Carl-Auer)
Podcastfolge (Carl Auers Sounds of Science) über sein Buch: https://open.spotify.com/episode/0x6qtrnUtzmxyCFUjuBEMJ?si=f4834448773e4e31
Meine Webseite: www.katharinaaltemeier.de
Instagram: https://www.instagram.com/katharinaaltemeier/?hl=de
Aber ab wann wird die Angst vor einer Prüfung überhaupt schwierig? Schwierig im Sinne von: Vielleicht sollte ich mir mal Hilfe holen? Woran kann es liegen, dass jemand übermäßige Angst vor einer Prüfungssituation hat? UND: Was kann man dagegen tun?
Um über diese und andere Fragen zu sprechen, habe ich mir auch heute wieder einen Gast eingeladen: Dr. Timo Nolle – er ist Erziehungswissenschaftler, Systemischer Therapeut, Dozent und Prüfungscoach und als solcher hat er ein wissenschaftlich begründetes Konzept für Prüfungs- und Auftrittscoaching entwickelt – PAC wird es abgekürzt.
Sein im Carl-Auer Verlag erschienenes Buch zum Thema heißt „Blackout, Bauchweh und kein‘ Bock“ und richtet sich nicht so sehr an Betroffene von Prüfungs- und Auftrittsangst, sondern eher an diejenigen, die dann als Beratende oder Lehrende mit Menschen zu tun haben, die diese Ängste haben. Im Vorwort schreibt ein Kollege über Dr. Timo Nolles Ansatz, dass er damit die Lücke zwischen Nachhilfe und Psychotherapie schließe. Das bringt es, wie ich finde gut auf den Punkt, denn sein Ansatz ist mehr als Nachhilfe und nicht so tiefschürfend und langwierig wie eine Therapie.
Weitere Links:
Timo Nolles Webseite: https://dr-timo-nolle.de/
Andere nach Nolles Konzept PAC weitergebildete Prüfungsfaches finden: Mein-Pruefeungscoach.de
Timo Nolles Buch "Blackout, Bauchweh und kein' Bock" (Carl-Auer)
Podcastfolge (Carl Auers Sounds of Science) über sein Buch: https://open.spotify.com/episode/0x6qtrnUtzmxyCFUjuBEMJ?si=f4834448773e4e31
Meine Webseite: www.katharinaaltemeier.de
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1 Stunde 5 Minuten
Heute ist André Eichbauer mein Gast. Früher Projektmanager in Werbe-, Marketing und Designagenturen – heute Kunsttherapeut, Familienvater, Hundebesitzer, Gründer und Betreiber von The Elephant Room – ein virtueller Ort, an dem André Menschen hilft, die ein Burnout haben oder gerade kurz davor sind, in ein solches hinein zu schliddern. So wie er selbst – vor einigen Jahren.
Und da sind wir auch schon beim Thema dieser Folge: Es geht um das Burnout-Syndrom. Und dementsprechend hört ihr heute mal keine Geschichte, in der Angst die Hauptrolle spielt. Ich fand es trotzdem wichtig, einen Abstecher in diese Richtung zu machen. Und zwar aus folgenden Gründen: Zum Einen steigt die Zahl der diagnostizierten Burnouts seit Jahren. Und zwar vor allem bei den unter 55-Jährigen. Zum Anderen treten Angst und eine chronische Erschöpfung oft zusammen auf. Manchmal bedingen sie sich sogar. Denn wer jahrelang eine Angststörung hat und diese vielleicht im Job auch noch versteckt oder kompensiert…durch extra viel Arbeit, der oder die ist gefährdeter, irgendwann nicht mehr zu können. ODER: Die Angst tritt als Folge eines Burnouts auf, besonders häufig in Form von Panikattacken übrigens. Außerdem ist mir nach dieser Folge noch etwas aufgefallen: Und zwar, was Angststörungen und ein Burnout gemeinsam haben – es geht in beiden Fällen meistens auch darum, was für eine Beziehung wir zu uns selbst und unseren Gefühlen haben. Darum geht’s! Immer wieder…
Das kann man auch den Schilderungen von André entnehmen. Er erzählt, wie es ist, wenn von heute auf morgen gar nichts mehr geht, wie ihm stationäre Klinikaufenthalte halfen, wieder auf die Beine zu kommen, und er dennoch in ein zweites Burnout rutschte. Erst, als er verstand, dass es nicht darum geht, im Außen etwas zu verändern, sondern im Innen, in ihm selber, ging es wirklich wieder aufwärts. Und da sind wir wieder bei einer sehr wichtigen Frage in diesem Zusammenhang: Wie gehe ich eigentlich mit mir um? Spannend fand ich auch, dass er mir erzählte, dass sein Ausbrennen auch etwas mit seiner Angst vor dem Nicht-dazu-gehören und Nicht-gut-genug-Sein zu tun hat.
Mehr über André Eichbauer und seine Arbeit als Kunsttherapeut:
Homepage: https://the-elephant-room.com/
Angebot Privatkunden: https://the-elephant-room.com/burnout
Angebot Geschäftskunden: https://the-elephant-room.com/hr/
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/the-elephant-room-art-therapy
Hier kannst du Andrés Newsletter abonnieren und dich über anstehende Events wie das kostenlose Probemodul oder den Internationalen HR-Frühschoppen informieren.
Mehr über mich:
www.katharinaaltemeier.de
Instagram: https://www.instagram.com/katharinaaltemeier/
Für Fragen, Feedback oder Kritik: Mail mir an post@katharinaaltemeier.de
Und da sind wir auch schon beim Thema dieser Folge: Es geht um das Burnout-Syndrom. Und dementsprechend hört ihr heute mal keine Geschichte, in der Angst die Hauptrolle spielt. Ich fand es trotzdem wichtig, einen Abstecher in diese Richtung zu machen. Und zwar aus folgenden Gründen: Zum Einen steigt die Zahl der diagnostizierten Burnouts seit Jahren. Und zwar vor allem bei den unter 55-Jährigen. Zum Anderen treten Angst und eine chronische Erschöpfung oft zusammen auf. Manchmal bedingen sie sich sogar. Denn wer jahrelang eine Angststörung hat und diese vielleicht im Job auch noch versteckt oder kompensiert…durch extra viel Arbeit, der oder die ist gefährdeter, irgendwann nicht mehr zu können. ODER: Die Angst tritt als Folge eines Burnouts auf, besonders häufig in Form von Panikattacken übrigens. Außerdem ist mir nach dieser Folge noch etwas aufgefallen: Und zwar, was Angststörungen und ein Burnout gemeinsam haben – es geht in beiden Fällen meistens auch darum, was für eine Beziehung wir zu uns selbst und unseren Gefühlen haben. Darum geht’s! Immer wieder…
Das kann man auch den Schilderungen von André entnehmen. Er erzählt, wie es ist, wenn von heute auf morgen gar nichts mehr geht, wie ihm stationäre Klinikaufenthalte halfen, wieder auf die Beine zu kommen, und er dennoch in ein zweites Burnout rutschte. Erst, als er verstand, dass es nicht darum geht, im Außen etwas zu verändern, sondern im Innen, in ihm selber, ging es wirklich wieder aufwärts. Und da sind wir wieder bei einer sehr wichtigen Frage in diesem Zusammenhang: Wie gehe ich eigentlich mit mir um? Spannend fand ich auch, dass er mir erzählte, dass sein Ausbrennen auch etwas mit seiner Angst vor dem Nicht-dazu-gehören und Nicht-gut-genug-Sein zu tun hat.
Mehr über André Eichbauer und seine Arbeit als Kunsttherapeut:
Homepage: https://the-elephant-room.com/
Angebot Privatkunden: https://the-elephant-room.com/burnout
Angebot Geschäftskunden: https://the-elephant-room.com/hr/
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/the-elephant-room-art-therapy
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Für Fragen, Feedback oder Kritik: Mail mir an post@katharinaaltemeier.de
54 Minuten
Steckt hinter deiner Angststörung vielleicht ein Trauma? Eine Frage, die gar nicht so leicht zu beantworten ist, die aber für eine mögliche Therapie enorm wichtig ist. Um diese und weitere Fragen rund um Angst und Trauma zu erforschen, habe ich mir in dieser Folge wieder einen Experten eingeladen:
Dr. Markos Maragkos. Er ist psychologischer Psychotherapeut, Lehrtherapeut und der Ambulanzleiter der Münchner AVM – das steht für Arbeitsgemeinschaft für VerhaltensModifikation. Hinter diesem interessanten Namen verbirgt sich ein staatlich anerkanntes psychotherapeutisches Ausbildungsinstitut für Kinder- und Jugendliche sowie Erwachsenen-PsychotherapeutInnen, an dem gleichzeitig gelehrt und auch therapeutisch gearbeitet wird.
Ich freue mich, dass er heute mein Gast ist, denn Markos Maragkos beschäftigt sich schon lange mit den Themen Angst und Trauma, vor allem auch mit der PTBS, der sogenannten Posttraumatischen Belastungsstörung. PTBS, was bedeutet das eigentlich nochmal genau? Es wird von einer PTBS gesprochen, wenn eine psychische Erkrankung als Folge auf ein traumatisches Erlebnis auftritt. Und hier kommt u.a. die Angst ins Spiel: Eine Angststörung kann also auch eine Traumafolgeerkrankung sein. Und wenn das der Fall ist, gelten für den Umgang damit ziemlich andere Aspekte und Perspektiven als bei einer Angststörung ohne Trauma.
In unserem Gespräch nähern wir uns aber erstmal dem Begriff Trauma. Einerseits ja ein großer, fast einschüchternder Begriff, den man mit Kriegen, mit Folter, Naturkatastrophen mit Vergewaltigung etc verbindet. Andererseits ein Begriff, der zur Zeit von vielen Menschen schnell und häufig verwendet wird, so dass man von einem inflationären Gebrauch sprechen und sich die Frage stellen kann: Ist das sinnvoll?
Außerdem erklärt Markos Maragkos, woher ich als Betroffene mit Angstsymptomatik wissen kann, dass vielleicht ein Trauma im Spiel sein könnte. Wie unterscheidet sich die Therapie im Falle eines Traumas? Welche Rolle spielt der Körper, wenn es um Traumata geht? Und was ist eigentlich nochmal mit transgenerationalen Traumata, die von Generation zu Generation weitergegeben werden können…? Darum und um vieles mehr wird es gehen.
Noch ein Hinweis, eine Triggerwarnung: Da es in der Folge um das Thema Trauma geht, sprechen wir natürlich auch über Traumata, wobei wir es vermieden haben, zu sehr und detailliert in einzelne Fallgeschichten einzutauchen – stattdessen konzentrieren wir uns eher darauf, wie der Umgang damit aussehen kann.
Wo du Hilfe finden kannst:
Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie
https://www.degpt.de/hilfe-fuer-betroffene/
therapie.de
https://www.therapie.de/psychotherapie/-verfahren-/traumatherapie/
Traumahilfezentrum München (bietet kostenlose Beratungsgespräche an)
https://www.thzm.de/
Die Kassenärztlichen Vereinigungen der Länder können ebenfalls bei der Suche nach Therapeut*innen weiterhelfen.
Mehr zu mir und meiner Arbeit:
www.katharinaaltemeier.de
https://www.instagram.com/katharinaaltemeier/
Dr. Markos Maragkos. Er ist psychologischer Psychotherapeut, Lehrtherapeut und der Ambulanzleiter der Münchner AVM – das steht für Arbeitsgemeinschaft für VerhaltensModifikation. Hinter diesem interessanten Namen verbirgt sich ein staatlich anerkanntes psychotherapeutisches Ausbildungsinstitut für Kinder- und Jugendliche sowie Erwachsenen-PsychotherapeutInnen, an dem gleichzeitig gelehrt und auch therapeutisch gearbeitet wird.
Ich freue mich, dass er heute mein Gast ist, denn Markos Maragkos beschäftigt sich schon lange mit den Themen Angst und Trauma, vor allem auch mit der PTBS, der sogenannten Posttraumatischen Belastungsstörung. PTBS, was bedeutet das eigentlich nochmal genau? Es wird von einer PTBS gesprochen, wenn eine psychische Erkrankung als Folge auf ein traumatisches Erlebnis auftritt. Und hier kommt u.a. die Angst ins Spiel: Eine Angststörung kann also auch eine Traumafolgeerkrankung sein. Und wenn das der Fall ist, gelten für den Umgang damit ziemlich andere Aspekte und Perspektiven als bei einer Angststörung ohne Trauma.
In unserem Gespräch nähern wir uns aber erstmal dem Begriff Trauma. Einerseits ja ein großer, fast einschüchternder Begriff, den man mit Kriegen, mit Folter, Naturkatastrophen mit Vergewaltigung etc verbindet. Andererseits ein Begriff, der zur Zeit von vielen Menschen schnell und häufig verwendet wird, so dass man von einem inflationären Gebrauch sprechen und sich die Frage stellen kann: Ist das sinnvoll?
Außerdem erklärt Markos Maragkos, woher ich als Betroffene mit Angstsymptomatik wissen kann, dass vielleicht ein Trauma im Spiel sein könnte. Wie unterscheidet sich die Therapie im Falle eines Traumas? Welche Rolle spielt der Körper, wenn es um Traumata geht? Und was ist eigentlich nochmal mit transgenerationalen Traumata, die von Generation zu Generation weitergegeben werden können…? Darum und um vieles mehr wird es gehen.
Noch ein Hinweis, eine Triggerwarnung: Da es in der Folge um das Thema Trauma geht, sprechen wir natürlich auch über Traumata, wobei wir es vermieden haben, zu sehr und detailliert in einzelne Fallgeschichten einzutauchen – stattdessen konzentrieren wir uns eher darauf, wie der Umgang damit aussehen kann.
Wo du Hilfe finden kannst:
Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie
https://www.degpt.de/hilfe-fuer-betroffene/
therapie.de
https://www.therapie.de/psychotherapie/-verfahren-/traumatherapie/
Traumahilfezentrum München (bietet kostenlose Beratungsgespräche an)
https://www.thzm.de/
Die Kassenärztlichen Vereinigungen der Länder können ebenfalls bei der Suche nach Therapeut*innen weiterhelfen.
Mehr zu mir und meiner Arbeit:
www.katharinaaltemeier.de
https://www.instagram.com/katharinaaltemeier/
45 Minuten
Wie kann ich Mutter sein und für ein anderes Wesen sorgen, wenn ich so schlecht für mich selber sorgen kann? Oder: Wie soll ich überhaupt eine Schwangerschaft planen, wenn ich gerade Antidepressiva nehme? Oder, und das ist eine Frage, die ich mir selber auch lange gestellt habe: Kann ich mich trauen, meine Gene (und somit meine Angst) überhaupt weiterzugeben? Ich habe entschieden: Ich kann und ich habe es auch nicht bereut – im Gegenteil. Gleichzeitig weiß ich, dass ich sehr froh darüber sein kann, dass es bei mir so problemlos und weitgehend ohne Ängste geklappt hat.
Viele "Hallo Angst"-Hörerinnen beschäftigen Ängste rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt und Muttersein. Mich haben einige Emails dazu erreicht. Deswegen habe ich diese Folge zusammen mit Dr. Almut Dorn produziert. Almut Dorn ist Psychologin, Psychotherapeutin und spezialisiert auf gynäkologische Psychosomatik. Sie lebt und arbeitet in Hamburg.
In dieser Podcastfolge haben wir uns über Tokophobie unterhalten, so nennt man die Angst vor der Geburt, wir haben über den Umgang mit Medikamenten vor und während der Schwangerschaft gesprochen, über Hormone und was sie bewirken können, über das Bild der perfekten Mutter und über die Frage, ob ich als Frau mit psychischer Vorbelastung überhaupt ein Kind kriegen darf - eine Frage, die krass klingt, die sich aber viele Betroffene tatsächlich stellen.
Wir haben uns Mühe gegeben, Mut zu machen anstatt ncoh mehr Ängste zu schüren oder gar zu triggern! Und: Wir haben es nicht annähernd geschafft, alle thematischen Aspekte ausreichend abzudecken. Es ist eher eine erste Annäherung, die gerne nochmal fortgesetzt werden kann, wenn ihr zum Beispiel weitere konkrete Fragen habt.
"Embryotox" - Hier kannst du dich über Medikamente in Bezug auf Schwangerschaft informieren:
https://www.embryotox.de/
Weitere Informationen zu Almut Dorn und ihren Büchern:
https://almutdorn.de/
Das Buch "Dorn A, Rohde A: Krisen in der Schwangerschaft. Ein Wegweiser für schwangere Frauen und alle, die sie begleiten" ist 2020 im Kohlhammer Verlag erschienen.
Das Buch "Rohde A, Dorn A: Rund um die Geburt: Depressionen, Ängste und mehr. Hilfe und Selbsthilfe bei peripartalen psychischen Problemen. 2. erweiterte und überarbeitete Auflage." befindet sich bei Kohlhammer im Druck.
Informationen über mich und meine Arbeit:
www.katharinaaltemeier.de
Schreibt mir: post@katharinaaltemeier.de
Viele "Hallo Angst"-Hörerinnen beschäftigen Ängste rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt und Muttersein. Mich haben einige Emails dazu erreicht. Deswegen habe ich diese Folge zusammen mit Dr. Almut Dorn produziert. Almut Dorn ist Psychologin, Psychotherapeutin und spezialisiert auf gynäkologische Psychosomatik. Sie lebt und arbeitet in Hamburg.
In dieser Podcastfolge haben wir uns über Tokophobie unterhalten, so nennt man die Angst vor der Geburt, wir haben über den Umgang mit Medikamenten vor und während der Schwangerschaft gesprochen, über Hormone und was sie bewirken können, über das Bild der perfekten Mutter und über die Frage, ob ich als Frau mit psychischer Vorbelastung überhaupt ein Kind kriegen darf - eine Frage, die krass klingt, die sich aber viele Betroffene tatsächlich stellen.
Wir haben uns Mühe gegeben, Mut zu machen anstatt ncoh mehr Ängste zu schüren oder gar zu triggern! Und: Wir haben es nicht annähernd geschafft, alle thematischen Aspekte ausreichend abzudecken. Es ist eher eine erste Annäherung, die gerne nochmal fortgesetzt werden kann, wenn ihr zum Beispiel weitere konkrete Fragen habt.
"Embryotox" - Hier kannst du dich über Medikamente in Bezug auf Schwangerschaft informieren:
https://www.embryotox.de/
Weitere Informationen zu Almut Dorn und ihren Büchern:
https://almutdorn.de/
Das Buch "Dorn A, Rohde A: Krisen in der Schwangerschaft. Ein Wegweiser für schwangere Frauen und alle, die sie begleiten" ist 2020 im Kohlhammer Verlag erschienen.
Das Buch "Rohde A, Dorn A: Rund um die Geburt: Depressionen, Ängste und mehr. Hilfe und Selbsthilfe bei peripartalen psychischen Problemen. 2. erweiterte und überarbeitete Auflage." befindet sich bei Kohlhammer im Druck.
Informationen über mich und meine Arbeit:
www.katharinaaltemeier.de
Schreibt mir: post@katharinaaltemeier.de
56 Minuten
Die Schriftstellerin und Übersetzerin Beate Felten Leidel hat seitdem sie denken kann mit unterschiedlichen Ängsten zu tun. Irgendwann merkte sie jedoch, dass nicht alle ihrer Ängste wirklich zu ihr gehören. Aber wo kommen sie her? Beate Felten Leidel fing an, nachzuforschen:
In psychiatrischen Büchern, die sie übersetzte, in Psychotherapien, in der Familiengeschichte und bei der Recherche ihrer eigenen Bücher, die sie über ihre Angst und ihre Hochsensibilität geschrieben hat. Nicht umsonst vergleicht sie sich in unserem Gespräch immer wieder mit einer Detektivin. Was die Detektivin, Angsthäsin und Künstlerin auf ihrer Reise so alles ans Tageslicht gebracht hat, ist immens. Immens beeindruckend. Genauso wie ihr kreativer Umgang mit diesem schweren Erbe.
Es geht in dieser Folge also um Ängste, oder genauer gesagt um unverarbeitete Traumata, die einem von einem Elternteil mitgegeben wurden. Man spricht hier von transgenerationaler Weitergabe – und diese Traumata können aus den unterschiedlichsten Zusammenhängen stammen und sich auch völlig individuell, direkt oder indirekt in den kommenden Generationen auswirken.
Deswegen, hört rein…allerdings spreche ich für diese Folge zum ersten Mal eine Triggerwarnung aus, da es vermehrt um die Schilderung konkreter Angstzustände, umtraumatische Erfahrungen und um Bilder derselben geht.
Beate Felten Leidels Webseite: https://felten-leidel.de/
Beate ("cheddarandmozzarella") auf Instagram: https://www.instagram.com/cheddarandmozzarella/?hl=de
Beate auf Facebook: https://www.facebook.com/beate.feltenleidel
Beates Buch "Hasenherz und Sorgenketten.Mein Leben mit der Angst.": https://balance-verlag.de/product/hasenherz-und-sorgenketten/
Beates Buch "Von wegen Mimose. Wie ich meine Hochsensibilität als Stärke erkannte.": https://balance-verlag.de/product/von-wegen-mimose/
In psychiatrischen Büchern, die sie übersetzte, in Psychotherapien, in der Familiengeschichte und bei der Recherche ihrer eigenen Bücher, die sie über ihre Angst und ihre Hochsensibilität geschrieben hat. Nicht umsonst vergleicht sie sich in unserem Gespräch immer wieder mit einer Detektivin. Was die Detektivin, Angsthäsin und Künstlerin auf ihrer Reise so alles ans Tageslicht gebracht hat, ist immens. Immens beeindruckend. Genauso wie ihr kreativer Umgang mit diesem schweren Erbe.
Es geht in dieser Folge also um Ängste, oder genauer gesagt um unverarbeitete Traumata, die einem von einem Elternteil mitgegeben wurden. Man spricht hier von transgenerationaler Weitergabe – und diese Traumata können aus den unterschiedlichsten Zusammenhängen stammen und sich auch völlig individuell, direkt oder indirekt in den kommenden Generationen auswirken.
Deswegen, hört rein…allerdings spreche ich für diese Folge zum ersten Mal eine Triggerwarnung aus, da es vermehrt um die Schilderung konkreter Angstzustände, umtraumatische Erfahrungen und um Bilder derselben geht.
Beate Felten Leidels Webseite: https://felten-leidel.de/
Beate ("cheddarandmozzarella") auf Instagram: https://www.instagram.com/cheddarandmozzarella/?hl=de
Beate auf Facebook: https://www.facebook.com/beate.feltenleidel
Beates Buch "Hasenherz und Sorgenketten.Mein Leben mit der Angst.": https://balance-verlag.de/product/hasenherz-und-sorgenketten/
Beates Buch "Von wegen Mimose. Wie ich meine Hochsensibilität als Stärke erkannte.": https://balance-verlag.de/product/von-wegen-mimose/