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Episoden
11.01.2026
30 Minuten
In ihrem Vortrag („Mensch ohne Welt“) bei den Wiener Vorlesungen
hat die Soziologin Alexandra Schauer auseinandergesetzt, wie der
Fortschrittsglaube der Moderne die Menschen überzeugt hat, dass sie
ihre Zukunft selbst gestalten können. Diese Zuversicht schwindet
gerade in unserer Zeit, der sogenannten Postmoderne. Der moderne
Kapitalismus schaffe ein flexibles Zeitverständnis, argumentiert
sie im Gespräch mit der Journalistin Judith Belfkih im Rahmen der
Wiener Vorlesungen. Unmittelbar steigt heutzutage die Flexibilität
für die Einzelnen, aber mittelfristig lässt sich angesichts
der vielen Unsicherheiten immer weniger planen.
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10.01.2026
42 Minuten
Der Zeit vor der Aufklärung war der Begriff des Fortschritts fremd.
Im 19. Jahrhundert hat sich der Glaube an die Machbarkeit von
Geschichte durch die Menschen durchgesetzt. In der Postmoderne, in
der wir leben, geht das Vertrauen in die Zukunft zunehmend
verloren. Dieses Phänomen hängt mit dem veränderten Begriff der
Zeit zusammen, so die originelle Argumentation der Soziologin
Alexandra Schauer in der Wiener Vorlesung.
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08.01.2026
49 Minuten
Der Historiker Gary Gerstle ortet seit dem amerikanischen
Bürgerkrieg von 1861 einen Konflikt zwischen zwei Nationalismen
in den USA: civic nationalism und racial nationalism, also einem
staatsbürgerlichem und einem rassen-basierten Nationalismus. Mit
Trump erlebt die rassistische Vergangenheit ein Comeback. Ein
Gespräch mit Misha Glenny auf dem Humanities Festival des
Instituts für die Wissenschaften vom Menschen.
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07.01.2026
40 Minuten
Die mexikanische Aufdeckerjournalistin Lydia Cacho hat einen
kriminelles Kartell aufgedeckt, das in der weltberühmten
Touristenmetropole Cancún Kinderprostitution und Mädchenhandel
betrieb. Ihre Enthüllungen schlugen wie eine Bombe ein. Die
Journalistin wurde bedroht, entführt und gefoltert, zu ihrer
Sicherheit musste sie vor einigen Jahren das Land verlassen. Hören
Sie den atemberaubenden Bericht von Lydia Cacho im Gespräch mit der
BBC-Journalistin Kirsty Lang beim Humanities Festival des Instituts
für die Wissenschaften vom Menschen (IWM).
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04.01.2026
53 Minuten
Stellt Trump einen Meilenstein für die USA dar? Der Amerikanist
Volker Depkat sieht den Multilateralismus der USA im Kalten Krieg
als Besonderheit, die im Gegensatz zur Philosophie der reinen
Interessenspolitik des 18. und 19. Jahrhunderts steht. Donald
Trump ist aus seiner Sicht der bisherige Höhepunkt einer
kulturkonservativen Gegenbewegung zu den 1960er-Jahren, in denen
Minderheiten ihre Rechte erkämpft haben.
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Über diesen Podcast
Der Podcast mit Raimund Löw. Die Redaktion der Wiener Stadtzeitung
FALTER diskutiert jede Woche die spannendsten Geschichten der
aktuellen Ausgabe und bietet Einblicke in ihre Arbeit.
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