Podcasts der Kulturpolitischen Gesellschaft

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Bundesweiter Think- und Do-Tank für #Kulturpolit…
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Episoden

KuDiNa³-Interview 3: Glokale Werte: Kultur als nachhaltige Praxis
02.07.2026
1 Stunde 16 Minuten
Moderation: Uta Atzpodien (Kulturpolitische Gesellschaft) und Matthias Wanner (Nachhaltigkeitswissenschaftler, Facilitator) Im dritten KuDiNa³-Interview » Glokale Werte: Kultur als nachhaltige Praxis« gehen die Kunsthistorikerin und Initiatorin des ArtVenture Club e.V. Nathalie Krall und die Kultur- und Transformationsmanagerin, Initiatorin der ErdCharta Ideenwerkstatt Warburg Valeria Geritzen von eigenen Erfahrungen im Kulturbereich aus, für die Werte zu Wegweisern geworden sind, die jeweils lokal bis global eine hohe Relevanz haben und im Zusammenspiel mit Digitalität zu ihren nachhaltigen Praktiken beitragen. Moderiert wird das Gespräch von dem Nachhaltigkeitswissenschaftler, Facilitator und Psychologen Matthias Wanner und für die Kulturpolitische Gesellschaft von der Dramaturgin und Transformationsmanagerin Nachhaltige Kultur Dr. Uta Atzpodien. An der Schnittstelle von Kunst, Vermittlung, Nachhaltigkeit und digitaler Teilhabe gestaltet der ArtVenture Club e.V. Formate und engagiert sich für eine faire und transformative Kunstwelt der Zukunft. Hierbei spielen Plattformen, Themen rund um Selbstständigkeit und Nachhaltigkeit im eigenen Kunstkontext, wie auch das Unterzeichnungen von Selbstverpflichtungen eine Rolle und vor allem, was dies für die jeweilige eigene Praxis spielt. Mit monatlichen Veranstaltungen greifen sie auf ein bundesweites und internationales Netzwerk zurück. Die 2000 verfasste ErdCharta ist eine internationale Initiative mit 16 Prinzipien: Über das lokale Engagement mit der ErdCharta Ideenwerkstatt Warburg werden Kultur, Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Wandel im konkreten kommunalen Wirken und im Zusammenarbeit mit unterschiedlichen bürgerschaftlichen Stakeholder:innen und ErdCharta-Bortschafter:innen in mittelnder Funktion entwickelt. Folgende Fragen haben das Gespräch geprägt, begleitet und geleitet: Welche Rolle spielen glokale Werte für die eigene Arbeit, sei es als Kompass, Gerüst, Leitlinien oder einfach als Vision? Wie sehen sie aus? Warum sind sie so wichtig? Wer wird dabei angesprochen? Warum spielen die Netzwerk- und Beziehungsarbeit dabei eine so große Rolle? Welche Wirkung entfaltet sich darüber? Wie können die Digitalität und digitale Werkzeuge die Arbeit fördern? Spannend ist, in welchem Zusammenspiel sich dabei analoge und digitale Räume zueinander verhalten. Hürden und Hindernisse sind aufschlussreich: Welche konkreten kulturpolitischen Forderungen lassen sich daraus ableiten? Mit Blick in die nahe und ferne Zukunft: Was könnte das jeweilige Vorhaben gegen die Wand laufen lassen? Zum Abschluss erfahren wir, welche Utopien sich für das Zusammenspiel von Kultur, Digitalität und Nachhaltigkeit manifestieren.
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KuDiNa³-Interview 4: Spielräume für Wirksamkeit: Gestaltende Verantwortung als kulturelle Praxis
01.07.2026
1 Stunde 5 Minuten
mit Nils Hilkenbach (Kulturstiftung des Bundes), Dr. Aurélie Herbelot (Computerlinguistin) und Christian Tschirner (Dramaturg Schauspielhaus Hamburg) Moderation: Dr. Uta Atzpodien (Kulturpolitische Gesellschaft) und Ilja Mirsky (Digitaldramaturg Residenztheater) Im vierten KuDiNa³-Interview »Spielräume für Wirksamkeit: Gestaltende Verantwortung als kulturelle Praxis« tauschen sich die Computerlinguistin Aurélie Herbelot, der Dramaturg am Schauspielhaus Hamburg Christian Tschirner und für die Kulturstiftung des Bundes Nils Hilkenbach aus, der dort das Programm »Zero – klimaneutrale Kunst- und Kulturprojekte« leitet. Moderiert wird das Gespräch von dem (Digital-)Dramaturgen und vielseitig aktiven Ilja Mirsky und – für die Kulturpolitische Gesellschaft – von der Dramaturgin und Transformationsmanagerin Nachhaltige Kultur Uta Atzpodien. Gemeinsam gehen wir dem Zusammenspiel von Kultur, Digitalität und Nachhaltigkeit nach und kommen ihm über konkrete Beispiele näher, insbesondere über das vom Fonds Zero am Schauspielhaus Hamburg geförderte Projekt »Count down // Count on«. Ganz besonders im Fokus steht das Teilprojekt »Maschinenraum der Zukunft“, in dem eine Art Bühnen-WG entstanden ist, mit der Philosophin Eva von Redecker, der Computerlinguistin Aurélie Herbelot und dem Botchen, eine zusammen mit verschiedenen Gästen trainierte KI, mit der zahlreiche Themen diskutiert und progressive Zukunftsvisionen entstanden sind. Folgende Fragen haben das Gespräch geprägt, begleitet und geleitet: Wofür steht die Kulturstiftung des Bundes, ihre Programme zu Kultur, Digitalität und Nachhaltigkeit und konkret »Zero – klimaneutrale Kunst- und Kulturprojekte«? Welche Erfahrungen und inspirierende Beispiele gibt es? Was hat das Schauspielhaus Hamburg dazu bewogen, sich mit »Count down // Count on“ beim Fonds Zero zu bewerben, aus welchen Teilprojekten besteht es? Wie sind sich im dortigen »Maschinenraum der Zukunft« die Computerlinguistin Aurélie Herbelot, die Philosophin Eva von Redecker und die eigene KI, das Botchen begegnet? Sind dabei Gegennarrative entstanden? Inwiefern wurde das Unsichtbare sichtbar gemacht, bezüglich der Digitalität und der Nachhaltigkeit? Wie kann Kultur über explorative Räume eine gestaltende Verantwortung übernehmen? Zum Abschluss erfahren wir, welche Utopien sich für das Zusammenspiel von Kultur, Digitalität und Nachhaltigkeit manifestieren.
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KuDiNa³-Interview 2: Kontext Kunst und Wissensproduktion: Das Digitale dekolonialisieren
11.03.2026
1 Stunde 9 Minuten
Im zweiten KuDiNa³-Interview »Kontext Kunst und Wissensproduktion: Das Digitale dekolonialisieren« gehen Jens Heitjohann (Künstler, Regisseur, Kurator und künstlerischer Leiter des Theaters im Depot) und Fabian Raith (Regisseur, Kurator, Hörspielautor) von den Erfahrungen des Festivals »Beyond gravity. Decolonizing the digital« aus, das im Oktober 25 in Dortmund stattgefunden hat. Sie sind dabei im Gespräch mit den Moderator*innen Dr. Hilke Marit Berger (Kulturwissenschaftlerin) und Dr. Uta Atzpodien (Kulturpolitische Gesellschaft). Das biennale und interdisziplinäre Festival für Digitale Künste, Tanz und Performance wurde in Kooperation zwischen dem Theater im Depot, der Akademie für Theater und Digitalität sowie dem Kulturforum Witten veranstaltet und befasste sich in dieser zweiten Ausgabe mit der Verschränkung von digitaler Technologie, globalen Machtverhältnissen und künstlerischer Praxis. »Beyond gravity« war u.a. inspiriert von der Professorin Angie Abdilla, die den Umgang mit Automatisierung und KI aus indigener Perspektive erforscht und das Buch »Decolonizing the digital« veröffentlicht hat. Folgende Fragen haben das Gespräch geprägt und zu Schlussfolgerungen geführt: Welches Provokationspotenzial in unserer von Hierarchien geprägten Welt vermittelt der Titel? Wie können im Kontext von Kunst und Wissensproduktion Leerstellen und blinde Flecken aufgedeckt werden? Was braucht es, um im Miteinander von Europa und dem globalen Süden über gemeinsame Zukünfte in andere Beziehungsmodelle zu kommen? Welche Möglichkeiten im Umgang mit Technologien und der Komplexität ergeben sich aus alternativen Wissensformen und Praktiken, aus offenen Räumen und der Spekulation als (künstlerischer) Technik? Mit Blick in die nahe und ferne Zukunft: Wie sehen Dystopie und Utopie für das Zusammenspiel von Kultur, Digitalität und Nachhaltigkeit aus?
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Regionalmanagement als Partner für Kultur in ländlichen Räumen
18.02.2026
1 Stunde 31 Minuten
Kulturelle Regionalentwicklung ist ein komplexes Unterfangen, an dem viele Akteure mitwirken. Gemeinden und Landkreise organisieren auf unterschiedlichem Wege regionale Entwicklungsprozesse und beschäftigen Regionalmanager*innen, die das Kulturschaffen und die kulturelle Teilhabe in den ländlichen Regionen stärken. Neben regionalen Kulturmanager*innen leisten auch LEADER-Regionalmanager*innen Unterstützung für Kultur in ländlichen Räumen – und dies nicht nur mit Fördergeldern, sondern auch mit Beratung und vernetzenden Initiativen. Zugleich haben sie eine wichtige Scharnierfunktion für die regionale Politikgestaltung zugunsten von Kultur in ländlichen Räumen. Ines Mangold-Walter, Regionalmanagerin Kultur beim Ostalbkreis (Baden-Württemberg), berichtet von ihren Erfahrungen mit der regionalen Kulturentwicklung sowie der Vernetzung von Kulturschaffenden mit Politik, Verwaltung und Regionalentwicklung. Die kulturellen Ambitionen und Aktivitäten der LEADER-Region Bautzener Oberland stellt die Regionalmanagerin Marlen Martin vor. Wie sie plädiert auch Matthias Michels, LEADER-Regionalmanager im Münsterland, für eine aktive Beteiligung von Kulturschaffenden und Künstler*innen an den Prozessen zur Erarbeitung von Regionalen Entwicklungskonzepten, damit Kultur darin besser berücksichtigt wird. Dieser Webtalk macht die Menschen in regionalen Netzwerkstellen sichtbar, ihr Engagement, ihre Wünsche, aber auch Hürden für die regionale Kulturentwicklung.
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Kulturelle Bildung in ländlichen Räumen - vor Ort und mobil
12.02.2026
1 Stunde 28 Minuten
Kulturelle Bildung ist – neben Museumsnetzwerken oder kulturtouristischen Aktivitäten – eines der zentralen Themen für regionale Kooperationen im Kulturbereich. Kommunen, Kreise und Länder entwickeln gemeinsam mit Verbänden Förderprogramme und Beratungsstrukturen, um Kulturelle Bildung, Kulturvermittlung, partizipative Kulturarbeit und kulturelle Selbsttätigkeit in ländlichen Räumen zu ermöglichen und zu stärken. Dieser Webtalk verknüpft die Frage nach regionalen Formaten der Unterstützung von Kultureller Bildung mit einer zentralen Herausforderung für Kulturschaffen und kulturelle Teilhabe in ländlichen Räumen: der Mobilität. Denn sie ist eine wesentliche Bedingung für den Zugang zu Kultur. Während Florian Schwemin, Stellv. Bezirksheimatpfleger des Bayerischen Bezirks Oberpfalz, als einen Ansatz der regionalen Kulturförderung das Heimatmobil vorstellt, mit dem Kulturvermittler*innen in die Dörfer und Kleinstädte fahren, berichten Maria Israel und Maxim Richter, Netzwerkstelle Kulturelle Bildung des Kulturraums Oberlausitz-Niederschlesien (Sachsen), über das Mobilitätsprogramm »KulturPfadfinder«, das Schulen und Kultureinrichtungen verbindet und Kosten übernimmt. Einen anderen Ansatz präsentiert Markus Daum, Koordinator der LandKulturPerlen Hessen und stellv. Geschäftsführer der Landesvereinigung Kulturelle Bildung Hessen e.V. Das Programm LandKulturPerlen wird von drei Regionalbüros umgesetzt und verfolgt dabei einen aufsuchenden Ansatz, um Projekte der Kulturellen Bildung in ländlichen Gemeinden Hessens vor Ort zu initiieren und zu fördern. In der anschließenden gemeinsamen Diskussion werden zentrale Stellschrauben im Feld der Kulturellen Bildung als Beitrag für eine gelingende kulturelle Regionalentwicklung reflektiert.
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Bundesweiter Think- und Do-Tank für #Kulturpolitik und die Transformation des Kulturbereichs - #kulturgestalten #neueRelevanz, #kupogeAkademie www.kupoge.de
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Kulturelle Bildung in ländlichen Räumen - vor Ort und mobil
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