Podcasts der Kulturpolitischen Gesellschaft
Bundesweiter Think- und Do-Tank für #Kulturpolit…
Podcaster
Episoden
18.02.2026
1 Stunde 31 Minuten
Kulturelle Regionalentwicklung ist ein komplexes Unterfangen, an
dem viele Akteure mitwirken. Gemeinden und Landkreise organisieren
auf unterschiedlichem Wege regionale Entwicklungsprozesse und
beschäftigen Regionalmanager*innen, die das Kulturschaffen und die
kulturelle Teilhabe in den ländlichen Regionen stärken. Neben
regionalen Kulturmanager*innen leisten auch
LEADER-Regionalmanager*innen Unterstützung für Kultur in ländlichen
Räumen – und dies nicht nur mit Fördergeldern, sondern auch mit
Beratung und vernetzenden Initiativen. Zugleich haben sie eine
wichtige Scharnierfunktion für die regionale Politikgestaltung
zugunsten von Kultur in ländlichen Räumen. Ines Mangold-Walter,
Regionalmanagerin Kultur beim Ostalbkreis (Baden-Württemberg),
berichtet von ihren Erfahrungen mit der regionalen
Kulturentwicklung sowie der Vernetzung von Kulturschaffenden mit
Politik, Verwaltung und Regionalentwicklung. Die kulturellen
Ambitionen und Aktivitäten der LEADER-Region Bautzener Oberland
stellt die Regionalmanagerin Marlen Martin vor. Wie sie plädiert
auch Matthias Michels, LEADER-Regionalmanager im Münsterland, für
eine aktive Beteiligung von Kulturschaffenden und Künstler*innen an
den Prozessen zur Erarbeitung von Regionalen Entwicklungskonzepten,
damit Kultur darin besser berücksichtigt wird. Dieser Webtalk macht
die Menschen in regionalen Netzwerkstellen sichtbar, ihr
Engagement, ihre Wünsche, aber auch Hürden für die regionale
Kulturentwicklung.
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12.02.2026
1 Stunde 28 Minuten
Kulturelle Bildung ist – neben Museumsnetzwerken oder
kulturtouristischen Aktivitäten – eines der zentralen Themen für
regionale Kooperationen im Kulturbereich. Kommunen, Kreise und
Länder entwickeln gemeinsam mit Verbänden Förderprogramme und
Beratungsstrukturen, um Kulturelle Bildung, Kulturvermittlung,
partizipative Kulturarbeit und kulturelle Selbsttätigkeit in
ländlichen Räumen zu ermöglichen und zu stärken. Dieser Webtalk
verknüpft die Frage nach regionalen Formaten der Unterstützung von
Kultureller Bildung mit einer zentralen Herausforderung für
Kulturschaffen und kulturelle Teilhabe in ländlichen Räumen: der
Mobilität. Denn sie ist eine wesentliche Bedingung für den Zugang
zu Kultur. Während Florian Schwemin, Stellv. Bezirksheimatpfleger
des Bayerischen Bezirks Oberpfalz, als einen Ansatz der regionalen
Kulturförderung das Heimatmobil vorstellt, mit dem
Kulturvermittler*innen in die Dörfer und Kleinstädte fahren,
berichten Maria Israel und Maxim Richter, Netzwerkstelle Kulturelle
Bildung des Kulturraums Oberlausitz-Niederschlesien (Sachsen), über
das Mobilitätsprogramm »KulturPfadfinder«, das Schulen und
Kultureinrichtungen verbindet und Kosten übernimmt. Einen anderen
Ansatz präsentiert Markus Daum, Koordinator der LandKulturPerlen
Hessen und stellv. Geschäftsführer der Landesvereinigung Kulturelle
Bildung Hessen e.V. Das Programm LandKulturPerlen wird von drei
Regionalbüros umgesetzt und verfolgt dabei einen aufsuchenden
Ansatz, um Projekte der Kulturellen Bildung in ländlichen Gemeinden
Hessens vor Ort zu initiieren und zu fördern. In der anschließenden
gemeinsamen Diskussion werden zentrale Stellschrauben im Feld der
Kulturellen Bildung als Beitrag für eine gelingende kulturelle
Regionalentwicklung reflektiert.
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11.02.2026
1 Stunde 29 Minuten
WebTalk am 3. Februar 2026 Regionalisierung und integrierte
Regionalentwicklung sind seit Jahrzehnten wichtige strategische
Ansätze in vielen Politikfeldern. Seitdem sind in vielen
gesellschaftlichen Feldern regionale Strukturen entstanden, auch
solche, die dezidiert Kultur in ländlichen Räumen unterstützen. Sie
agieren in interkommunaler Trägerschaft, sind bei
Landkreisverwaltungen, bei Regionalverbänden oder regionalen
Kultur- oder Bildungseinrichtungen angesiedelt. Das
Forschungsprojekt NetKulaeR des Instituts für Kulturpolitik der
KuPoGe widmet sich diesen regionalen Förder-, Beratungs- und
Vernetzungsstellen. Neben regionalen Kulturbüros werden auch
LEADER-Regionalmanager*innen befragt, in welcher Weise sie das
Kulturschaffen in ländlichen Räumen fördern und nicht nur
untereinander vernetzen, sondern auch mit Bereichen wie Bildung,
Soziales, Tourismus oder Wirtschaft. In diesem Webtalk zum Auftakt
der Reihe »Regionale Kulturentwicklung – kulturelle
Regionalentwicklung« sind die Ergebnisse des Projekts NetKulaeR,
vorgestellt von der Kulturwissenschaftlerin Christine Wingert (IfK
der KuPoGe), Ausgangspunkt für einen Perspektivwechsel zwischen
Kulturpolitik und Regionalentwicklung. Die komplexe
Akteurslandschaft im Politikfeld der Regionalentwicklung
präsentiert Prof. Dr. Rainer Danielzyk, Professor für
Regionalplanung und Regionalentwicklung an der Universität
Hannover, und reflektiert die Rolle von Kultur in
Regionalentwicklungsprozessen. Caro Zamfirescu ist mit ihrer
Kollegin als Kulturmanagerin unter dem Dach der LEADER-Region Saale
Orla (Thüringen) tätig. Sie berichtet über die Formate, die sie für
die Sichtbarkeit und Vernetzung des regionalen Kulturschaffens
entwickeln. Anhand dieses ungewöhnlichen Beispiels der Organisation
regionaler Kulturentwicklung im Saale-Orla-Kreis werden Chancen und
Herausforderungen der integrierten und partizipativen Gestaltung
kulturell vitaler Regionen diskutiert und welche Funktionen
regionalen Netzwerkstellen hierbei zukommen.
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06.02.2026
1 Stunde 8 Minuten
mit Matthias Hornschuh (Komponist) und Sabine Richly (Juristin)
Moderation: Uta Atzpodien (Kulturpolitische Gesellschaft) und
Daniel Seitz (Institut für Zukunftskultur) Mit »KuDiNa³ –
Zukunftsfähiges Zusammenwirken für Haltung, Zuversicht und Wandel«
öffnet die Kulturpolitische Gesellschaft analoge und digitale Räume
für einen Austausch zum zukunftsfähigen Zusammenspiel von Kultur,
Digitalität und Nachhaltigkeit, gefördert durch das Umweltbundesamt
und das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und
nukleare Sicherheit. Es baut auf Vorgängerprojekten wie
»Digitalität als neuer Treiber einer Kultur der Nachhaltigkeit (DNA
4_0)« und »Auf dem Weg in die Next Society?! Kulturen der
Digitalität für einen nachhaltigen Wandel« auf. KuDiNa³ setzt auf
ein konstruktives Aushandeln für werteorientiertes Engagement,
kollegialen Austausch und aktives Mitgestalten, ein Prozess, der in
eine analoge Abschlussveranstaltung im Februar 2027 münden wird.
Neben BLOG-Beiträgen und kollegialem Austausch ermöglichen sechs
digitale Interviews Anregungen zu kreativen Modellen des Arbeitens
und Handelns. Im ersten Interview »Mit Technologien, aber wie?!
Gemeinsame ethische und kreative Potenziale« äußern sich der
Komponist Matthias Hornschuh, der neben weiteren kulturpolitischen
Aktivitäten auch Sprecher der Initiative Urheberrecht ist und die
auf Urheber- und Medienrecht spezialisierte Juristin Sabine Richly
im Gespräch mit den Moderator*innen Daniel Seitz (Institut für
Zukunftskultur) und Dr. Uta Atzpodien (Kulturpolitische
Gesellschaft). Beide Interview-Partner*innen sind Mitverfassende
der Genshagener Thesen 2026 zu »Kultur, Demokratie, Bürger- und
Urheberrechte in Zeiten Künstlicher Intelligenz«, die von 20
Expert*innen und Kulturschaffenden aus Polen, Frankreich und
Deutschland für einen menschenzentrierten Umgang mit generativer KI
erarbeitet worden sind. Darüber hinaus geht Matthias Hornschuh auf
sein Buch »Wir geben uns auf. KI, Kultur und die Entwertung der
Wissensarbeit« ein. Folgende Fragen haben das Interview geprägt:
Welcher Bedarf steht hinter den Veröffentlichungen? Wie sehen die
notwendigen Aushandlungsprozesse aus? Wo steckt die transformative
Kraft in allem? Welche Potenziale liegen dabei in künstlerischen
Potenzialen? Hindernisse und Hürden, wie können sie überwunden
werden? Und welche Forderungen ergeben sich daraus für die
(Kultur-)Politik? Abschließend interessieren uns als Leitmotiv auch
für die kommenden Interview wie – zehn Jahre in die Zukunft
geblickt – Dystopie und Utopie für das Zusammenspiel von Kultur,
Digitalität und Nachhaltigkeit aussehen.
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12.11.2025
1 Stunde 31 Minuten
War Digitalität zunächst Verheißung technischer Neuerung und
Effizienz, ist sie längst zu einem kulturellen Rohstoff geworden –
formend, durchdringend, herausfordernd. Sie prägt unser Denken,
Arbeiten und Wahrnehmen, verändert Bildung, Kunstproduktion und
gesellschaftliche Teilhabe. Kulturpolitik, Institutionen und
Zivilgesellschaft stehen damit vor der Aufgabe, ihre Position in
diesem vielschichtigen Gefüge neu zu bestimmen. Denn was bedeutet
kulturelles Handeln im digitalen Zeitalter – zwischen
algorithmischer Logik und künstlerischer Freiheit, zwischen
Datenethik und kultureller Teilhabe? Der Schwerpunkt der aktuellen
KuMi »Digitalität als kultureller Rohstoff« versteht sich als
Einladung, diesen Fragen nachzugehen: Er versammelt Beiträge, die
den digitalen Wandel nicht als bloße technische Entwicklung,
sondern als kulturellen Prozess begreifen – mit all seinen
ästhetischen, ethischen und politischen Implikationen. Es
diskutierten: Prof. Martin Booms, Professur für Philosophie, Alanus
Hochschule Prof. Christiane Dätsch, Professur für Kulturmanagement,
Hochschule Merseburg Alissa Krusch, Managerin Digitale
Transformation, Kulturforum Witten Peter Grabowski, der
kulturpolitische Reporter (Moderation)
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Bundesweiter Think- und Do-Tank für #Kulturpolitik und die
Transformation des Kulturbereichs - #kulturgestalten #neueRelevanz,
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