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Episoden

21 Minuten
Zum ersten Mal nachweisbar veröffentlicht wurde unser Wochenlied im Jahr 1653 und zwar gleich in zwei Gesangbüchern: im "Gesangbuch für die Reformierten in der Mark Brandenburg", das der Berliner Verleger Christoph Runge herausgab, und in der fünften Auflage von Johann Crügers berühmtem Gesangbuch "Praxis Pietatis Melica". In beiden Sammlungen stand es damals als Osterlied. Heute singen wir es im Herbst, am 16. Sonntag nach Trinitatis. Aber das Tolle ist: Die biblischen Texte dieses Sonntags sind österlich. Und deswegen kann man diesen Sonntag auch "Herbstostern" nennen.
37 Minuten
Als Trostlied hat Georg Neumark sein Lied "Wer nur den lieben Gott lässt walten" beschrieben. Der Überlieferung nach liegen die Ursprünge des Liedes in einer Reise Neumarks nach Königsberg, bei der er überfallen und ausgeraubt wurde. Zu Gast ist in dieser Folge der Referent für Jugend- und Popularmusik in der Sächsischen Landeskirche: Carsten Hauptmann.
24 Minuten
Ein Text voller Anspielungen auf Psalmen und andere biblische Texte, ein großer Tonumfang, ein Zeitstopper mitten im Lied. "Danket dem Herrn" wurde von Karl Friedrich Wilhelm Herrosee und Karl Friedrich Schulz geschrieben und schnell sehr beliebt. 1912 empfahl es die preußische Regierung für den Schulunterricht. Aber das ist lange her.
45 Minuten
Am 13. Sonntag nach Trinitatis dreht sich alles um die Nächstenliebe. Wenn ich mich nicht für die Menschen verantwortlich fühle, mit denen ich zu tun habe, dann kann es mit meiner Liebe zu Gott nicht weit her sein. So könnte man die ersten Zeilen des Wochenliedes für diesen Sonntag paraphrasieren. Dort heißt es: Gott ist die Lieb und will, dass ich den Nächsten liebe gleich als mich. Unser Gesprächsgast in dieser Folge ist Michael Markert. Michael Markert ist Rektor und Studienleiter des kirchlichen Fernunterrichts in der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands.
35 Minuten
Ein Wochenlied mit internationaler Gemengelage. Das französische Original von Michel Scouarnec hat Diethard Zils ins Deutsche übertragen. Die helle Melodie stammt von dem griechisch-französischen Komponisten Jo Akepsimas. Das Lied nimmt uns hinein in die Frage: Wo entdecken wir heute Gottes Wunder ? Und es weiß, dass das gar nicht immer so eindeutig ist. Bei dieser Folge des Wochenliederpodcast haben wir uns einen Gast eingeladen - Christian Kollmar. Er ist Dozent an der Hochschule für Kirchenmusik und ist Pfarrer im Ehrenamt.
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Über diesen Podcast

Eine Kirchenmusikerin und eine Theologin nehmen sich in jeder Folge eins der evangelischen Wochenlieder vor. Sie reden über Geschichte, Melodie und Text des Liedes und teilen Ideen, wie man es im Gottesdienst einsetzen kann. Martina Hergt von der Arbeitsstelle für Kirchenmusik in Sachsen und Kathrin Mette von der sächsischen Ehrenamtsakademie sind die Gesprächspartnerinnen. Hin und wieder begrüßen sie auch Gäste beim Wochenliederpodcast. Zu erreichen ist der Wochenliederpodcast über wochenliederpodcast@evlks.de.
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„Der Wochenliederpodcast“

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