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Der Wochenliederpodcast Archiv

305 Episoden
27 Minuten
Das Wochenlied, das wir in dieser Folge unseres Podcasts besprechen, löst bei Kathrin sofort den Impuls aus, die Taschenlampenfunktion ihres Handys zu aktivieren und das Ding in großem Bogen über ihrem Kopf zu schwenken. Martina schaut ihr dabei verwundert zu.
34 Minuten
Christa Weiß hat den Text zu „Die ganze Welt hast du uns überlassen“ (EG 360) für den 12. Evangelischen Kirchentag in Köln 1965 geschrieben. Sie hat es beim Liederwettbewerb eingereicht und den zweiten Preis bekommen. Gesucht wurden neue geistliche Lieder mit zeitgemäßen Themen. Das Thema das Kirchentag war übrigens „In der Freiheit bestehen“. Zum Text existieren verschiedene Melodien. Im Gesangbuch sind zwei abgedruckt. Wir bevorzugen eindeutig die blueslastige von Hans Rudolf Siemoneit.
31 Minuten
Das Lied „Zieh an die Macht, du Arm des Herrn“ wirft Fragen auf, gleich von Anfang an. Was ist damit gemeint, dass Gottes Arm die Macht anziehen soll? Was ist das für Kampf, in dem wir angeblich "Tag und Nacht" stehen? Und warum hat es dieses Lied voller militärischer Metaphern in den Kanon der Wochenlieder geschafft? Diese Folge haben wir im September 2023 aufgenommen.
35 Minuten
Manchmal ist es gut, große Einsichten mit ganz einfachen Worten zu sagen, so wie in dem Lied "Meinem Gott gehört die Welt". Arno Pötzsch und Christian Lahusen haben es geschaffen - zwei Männer mit interessanten Biografien.
22 Minuten
Bei der Gestaltung dieses Liedes kommt es darauf an, Sachlichkeit und Emotion gut zu dosieren. Der Text spricht von Gefühlen, die Melodie setzt die Sehnsucht klanglich um. Da kann man sich beim Vortrag des Liedes, beim Tempo, bei der rhythmischen Akzentuierung und bei der Orgelregistrierung zurückhalten, finden Martina und Kathrin.
31 Minuten
Kathrin hat Fragen an dieses Erntedanklied - an den Text, v.a. aber an die Strophenauswahl im EG.E. Zur Melodie gibt es freilich nur Gutes zu sagen. Und damit: Willkommen bei einer neuen Folge des Wochenliederpodcasts.
45 Minuten
Bald feiern wir Michaelis, den Tag des Erzengels Michael und aller Engel. Und was singen wir zu Michaelis mit belegter Stimme? Na klar: Großer Gott, wir loben dich. In dieser Folge ist Holger Treutmann unser Gesprächspartner. Bei der Aufnahme war er noch Rundfundbeauftragte der sächsischen Landeskirche. Heute ist er der persönliche Referent unseres beliebten sächsischen Bischofs Tobias Bilz.
32 Minuten
"Such, wer da will, ein ander Ziel" gehört (wenn man Jürgen Henkys glauben darf und das tun wir) gleich zu drei Liedgattungen. Es ist ein anlassbezogenes Lied, denn Georg Weissel hat den Text zu seiner eigenen Amtseinführung am Dritten Advent 1623 geschrieben. Es ist ein Evangeliumslied, denn es bezieht sich auf Verse aus dem 11. Kapitel des Matthäusevangeliums. Und schließlich ist es auch ein Bekenntnislied, denn man kann darin zum Beispiel das lutherische "solus Christus" hören. Ihr merkt: Es gibt viel zu erzählen über dieses Lied. Viel Spaß mit dieser Folge des Wochenliederpodcasts.
21 Minuten
Zum ersten Mal nachweisbar veröffentlicht wurde unser Wochenlied im Jahr 1653 und zwar gleich in zwei Gesangbüchern: im "Gesangbuch für die Reformierten in der Mark Brandenburg", das der Berliner Verleger Christoph Runge herausgab, und in der fünften Auflage von Johann Crügers berühmtem Gesangbuch "Praxis Pietatis Melica". In beiden Sammlungen stand es damals als Osterlied. Heute singen wir es im Herbst, am 16. Sonntag nach Trinitatis. Aber das Tolle ist: Die biblischen Texte dieses Sonntags sind österlich. Und deswegen kann man diesen Sonntag auch "Herbstostern" nennen.
37 Minuten
Als Trostlied hat Georg Neumark sein Lied "Wer nur den lieben Gott lässt walten" beschrieben. Der Überlieferung nach liegen die Ursprünge des Liedes in einer Reise Neumarks nach Königsberg, bei der er überfallen und ausgeraubt wurde. Zu Gast ist in dieser Folge der Referent für Jugend- und Popularmusik in der Sächsischen Landeskirche: Carsten Hauptmann.
24 Minuten
Ein Text voller Anspielungen auf Psalmen und andere biblische Texte, ein großer Tonumfang, ein Zeitstopper mitten im Lied. "Danket dem Herrn" wurde von Karl Friedrich Wilhelm Herrosee und Karl Friedrich Schulz geschrieben und schnell sehr beliebt. 1912 empfahl es die preußische Regierung für den Schulunterricht. Aber das ist lange her.
45 Minuten
Am 13. Sonntag nach Trinitatis dreht sich alles um die Nächstenliebe. Wenn ich mich nicht für die Menschen verantwortlich fühle, mit denen ich zu tun habe, dann kann es mit meiner Liebe zu Gott nicht weit her sein. So könnte man die ersten Zeilen des Wochenliedes für diesen Sonntag paraphrasieren. Dort heißt es: Gott ist die Lieb und will, dass ich den Nächsten liebe gleich als mich. Unser Gesprächsgast in dieser Folge ist Michael Markert. Michael Markert ist Rektor und Studienleiter des kirchlichen Fernunterrichts in der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands.
35 Minuten
Ein Wochenlied mit internationaler Gemengelage. Das französische Original von Michel Scouarnec hat Diethard Zils ins Deutsche übertragen. Die helle Melodie stammt von dem griechisch-französischen Komponisten Jo Akepsimas. Das Lied nimmt uns hinein in die Frage: Wo entdecken wir heute Gottes Wunder ? Und es weiß, dass das gar nicht immer so eindeutig ist. Bei dieser Folge des Wochenliederpodcast haben wir uns einen Gast eingeladen - Christian Kollmar. Er ist Dozent an der Hochschule für Kirchenmusik und ist Pfarrer im Ehrenamt.
18 Minuten
Dieses Lied von Eugen Eckert ist ein richtiger Hit. In Form eines Gebets bringt es unsere Bedürftigkeit vor Gott und bittet um Verwandlung. Kathrin hat ihre Mühe mit dem Lied, lässt sich aber von Martina überzeugen, dass gerade diese Mühe zur Qualität des Liedes gehört.
27 Minuten
Dieses Lied aus der Feder des Dominikaners Diethard Zils und des Komponisten Lucien Deiss steht im Evangelischen Gesangbuch in der Rubrik "Bewahrung der Schöpfung". Dort hat es nichts zu suchen, finden Martina und Kathrin , denn das Lied dreht sich um die sog. "letzten Dinge", also um die Eschatologie und bringt damit einen besonderen, eigenen Akzent in das Proprium des Israelsonntags.