DigiKompetenz Podcast Archiv
189 Episoden
51 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Dr. Irène Kilubi, Gründerin und CEO der JOINT GENERATIONS und Autorin des neu erschienenen Buches „Du bist mehr als eine Zahl". Irène ist mehrfach ausgezeichnet und ist als Expertin in vielen Gremien und Beiräten. So wurde sie zum Beispiel 2023 mit dem Business Insider Award als eine der Top 25 Zukunftsmacher*innen Deutschlands ausgezeichnet, erhielt 2023 die Xing Top Mind Auszeichnung in der Kategorie „Generationen“ und agiert als Expert Advisor für den European Innovation Council Accelerator der Europäischen Kommission. „Per Definition, was ist denn ein Stereotyp? Das ist eine Annahme, eine Vorstellung über eine bestimmte Menschengruppe - und jetzt kommt es - die in der Regel falsch ist. Und wozu führen Stereotype? Sie führen dazu, dass man bestimmte Menschengruppen ausgrenzt, schlecht über die Menschengruppe spricht und sie dadurch ins negative Licht rückt. Und das ist genau das, was wir natürlich auch mit den Vorurteilen letzten Endes machen. Und da gilt es tatsächlich, miteinander, nicht übereinander und gegeneinander zu sprechen.“ Eine Altersgruppe durchlebt gemeinsam bestimmte politische und auch wirtschaftliche Ereignisse und wird in Hinblick auf Bildung auf die gleiche Art und Weise sozialisiert. Irène setzt sich für einen Kultur- und Wertewandel und für die entscheidende Rolle der Altersinklusion in der Gesellschaft und für den Erfolg der Innovation ein. In diesem inspirierenden Gespräch gewährt uns Irène Einblicke, wie ein Abbau der Alterssilos nicht nur der Gesellschaft, sondern auch Unternehmen in ihrer Zukunftsfähigkeit bestärken kann. Die Zusammenarbeit von Generationen birgt in sich wichtige Vorteile, sowohl menschlich als auch wirtschaftlich. Von der Altersdiskriminierung und dem Wandel der Generationen, über das Paradoxon des Generationskonflikts, bei dem wir als Gesellschaft immer wieder dieselben Fehler machen, indem wir dieselben Glaubenssätze von Generation zu Generation weitergeben, anstatt den Shift in der Gesellschaft gemeinsam zu gestalten und von dem Wissen der verschiedenen Generationen zu profitieren. Eines bleibt sicher: Wir benötigen bestimmte gesellschaftliche Kategorien und dazu gehören auch Altersgruppen. Der Punkt ist, dass die Einteilung in diese Gruppen nicht negativ behaftet sein darf und die berufliche Inklusion aller Generationen ein breites Spektrum an Fachkenntnissen, Perspektiven und wertvollen Erfahrungen für Unternehmen mit sich bringt. So können innovative Lösungsansätze gefunden werden und die Wettbewerbsfähigkeit steigt. Wie hängen häufige Wohnortswechsel und das dadurch erlangte vielfältige Erfahrungsspektrum mit der Erkenntnis zusammen, dass das Alter nur eine Zahl ist und der Mensch, der mit seiner Perspektive entscheidend zur Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens beiträgt, durch mehr als diese Zahl verkörpert wird? – Einfach mal reinhören!
49 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Enrico Rühle, CEO der Smart Industry Campus GmbH. Zudem ist er auch Beirat der Fraunhofer Academy, Vorsitzender Arbeitsgruppe Fachkräftesicherung vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und Chairman Workgroup Technical and Vocational Education and Training bei der OAV – German Asia-Pacific Business Association.
"Wo sind unsere Fachkräfte hin? Wir sehen, dass es weniger Teilnehmende in den Berufsschulen gibt, besonders aus dem technischen und digitalen Bereich. Es gibt auch weniger Menschen, die sich für ein Studium entscheiden. Ohne Migration werden wir diese Lücke in Deutschland nicht füllen können."
Bis 2030 werden in Deutschland über eine Million IT-Fachkräfte fehlen – viele davon in der Industrie. Der Zugang zu Bildung, die Förderung und gezielte Qualifizierung von Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern sowie von Fachkräften aus anderen Branchen, Migration und qualifizierte Zuwanderung können entscheidende Lösungsansätze für diesen Fachkräftemangel bieten. Hier gilt es jedoch, traditionelle Denkmuster zu überwinden und neue Wege zu gehen. Digitale Lösungen können die IT-Weiterbildung effizienter und zugänglicher machen. Sie bieten aber auch die Chance, qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland zu gewinnen und Lücken auf dem Arbeitsmarkt zu schließen. In diesem spannenden und facettenreichen Gespräch gibt uns Enrico wertvolle Einblicke, wie die Qualifizierung von Quereinsteigern die Digitalisierung der Industrie vorantreiben kann und teilt mit uns seine Erfahrungen zum Thema TechEd, Fachkräftequalifizierung, Fachkräftemigration und vielem mehr.
Von einem interdisziplinären Ansatz, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, über Offenheit in Unternehmen für die Fachkräftemigration, bis hin zur Rolle der Digitalisierung in der technischen Aus- und Weiterbildung und der Effizienz des priorisierten Nein-Sagens. Eines bleibt sicher: Mit Qualifizierung und Offenheit für neue und andere Wege können wir beim Thema IT-Fachkräftemangel einen großen Schritt nach vorne machen.
Ach ja, von wem hat Enrico gelernt, was Arbeitswut, Genauigkeit und Pünktlichkeit bedeuten, wer hat während seiner Ausbildung ein Funkeln in den Augen gehabt und was hat Mount Fuji mit einem begeisterten Triathleten und Bildung für die digitale Transformation zu tun? – Einfach mal reinhören!
"Wo sind unsere Fachkräfte hin? Wir sehen, dass es weniger Teilnehmende in den Berufsschulen gibt, besonders aus dem technischen und digitalen Bereich. Es gibt auch weniger Menschen, die sich für ein Studium entscheiden. Ohne Migration werden wir diese Lücke in Deutschland nicht füllen können."
Bis 2030 werden in Deutschland über eine Million IT-Fachkräfte fehlen – viele davon in der Industrie. Der Zugang zu Bildung, die Förderung und gezielte Qualifizierung von Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern sowie von Fachkräften aus anderen Branchen, Migration und qualifizierte Zuwanderung können entscheidende Lösungsansätze für diesen Fachkräftemangel bieten. Hier gilt es jedoch, traditionelle Denkmuster zu überwinden und neue Wege zu gehen. Digitale Lösungen können die IT-Weiterbildung effizienter und zugänglicher machen. Sie bieten aber auch die Chance, qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland zu gewinnen und Lücken auf dem Arbeitsmarkt zu schließen. In diesem spannenden und facettenreichen Gespräch gibt uns Enrico wertvolle Einblicke, wie die Qualifizierung von Quereinsteigern die Digitalisierung der Industrie vorantreiben kann und teilt mit uns seine Erfahrungen zum Thema TechEd, Fachkräftequalifizierung, Fachkräftemigration und vielem mehr.
Von einem interdisziplinären Ansatz, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, über Offenheit in Unternehmen für die Fachkräftemigration, bis hin zur Rolle der Digitalisierung in der technischen Aus- und Weiterbildung und der Effizienz des priorisierten Nein-Sagens. Eines bleibt sicher: Mit Qualifizierung und Offenheit für neue und andere Wege können wir beim Thema IT-Fachkräftemangel einen großen Schritt nach vorne machen.
Ach ja, von wem hat Enrico gelernt, was Arbeitswut, Genauigkeit und Pünktlichkeit bedeuten, wer hat während seiner Ausbildung ein Funkeln in den Augen gehabt und was hat Mount Fuji mit einem begeisterten Triathleten und Bildung für die digitale Transformation zu tun? – Einfach mal reinhören!
42 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Christian Reincke, Head of People Development bei EDAG. „Führungskräfte sind die ersten Personalentwickler, Talentfinder. Eine gute Führungskraft, die in dem Bereich sehr gut ist, ist angstfrei. Angstfrei bedeutet – Eigentlich muss ich das Ziel haben, mich selbst zu ersetzen oder meinen eigenen Chef aus meinen Reihen zu generieren und der Organisation damit meine Talente zur Verfügung stellen.“ Die Talentförderung spielt eine entscheidende Rolle für den Erfolg aber auch für die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens. Durch das Erkennen, Entwickeln und Fördern der Talente der talentierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können deren Fähigkeiten und Potenziale optimal genutzt werden. Dies setzt eine talentfördernde Unternehmenskultur voraus, in der Führungskräfte ihre entscheidende Rolle als erste Talentidentifikatorinnen und -identifikatoren angstfrei wahrnehmen und leben, auch wenn dies unter Umständen bedeutet, dass sie sich selbst überflüssig machen. In diesem spannenden Gespräch gibt Christian uns wertvolle Einblicke in Talentförderung im Wandel durch die Augen eines langjährigen Talentförderers, Kulturgestalters und Experimentierfreudigen. Von dem Zulassen der Andersartigkeit und der Veredelung von Vielfalt als Zukunftskompetenz, die Definition von Talent und Potenzial, über Führungskräfte als Zukunftsgestalter und Erfolgsfaktor im Personalentwicklungs- und Talentfindungsprozess beim Entdecken und Entwickeln von Mitarbeitertalenten, bis hin zur 360-Grad-Potenzialeinschätzung, Talentkonferenzen, und die zukünftige Talententwicklung, auch mit Hilfe von KI. Eines bleibt sicher: nicht jedes Talent ist demjenigen bewusst, der es hat und aus dem, was man noch nicht kennt, kann etwas Wichtiges werden, vorausgesetzt die Unternehmenskultur lässt das zu. Ach ja, wie viel Heavy Metal steckt in der Talentförderung und was ist freaky an der Transformation? – Einfach mal reinhören!
50 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Stephan Scheuer, Silicon Valley-Korrespondent beim Handelsblatt und Autor. Stephan ist auch Co-Autor des neu erschienenen Buches „Inside KI: Wie künstliche Intelligenz und ihre Pioniere unser Leben und Arbeiten revolutionieren“. „Die nächste Stufe der KI-Modelle wird sein, dass diese auch in der Lage sind, Aktionen auszuführen, statt nur Daten wiederzugeben. Also da wird es viel feiner ausjustierte Systeme geben. Und ich glaube, dass wir so eine Art wirklichen KI-Assistenten haben, der in unserem Interesse agiert, den wir dann natürlich auch gut genug trainieren müssen, dass er weiß, was wir genau wollen.“ Als Journalist für das Handelsblatt verfolgt Stephan Scheuer die Entwicklungen der Weltwirtschaft. Besonders die Veränderungen im Technologie-Sektor sowie deren Auswirkungen auf Firmen und Gesellschaft bilden einen Schwerpunkt seiner Arbeit. Stephan lebt und arbeitet in San Francisco. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit Zukunftstechnologien und künstlicher Intelligenz. Fünf Jahre lang hat er als Korrespondent in Peking den Aufstieg der chinesischen Digitalkonzerne begleitet und anschließend das Technologieteam des Handelsblatts von Düsseldorf aus geleitet. Für seine Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Wirtschaftsfilmpreis des Bundeswirtschaftsministeriums und dem Heinrich-Heine-Journalismuspreis. In diesem facettenreichen und zukunftsweisenden Gespräch gibt uns Stephan, Einblicke in die neuesten technologischen Entwicklungen auf der CES, im Silicon Valley und auch sonst in generativen KI und blickt mit uns gemeinsam auf die Zukunft der Technologien und was, das für die Entwicklung von Future Skills und Digital Skills bedeutet. Besonders spannend dabei – Stephan hat zusammen mit seiner Co-Autorin Larissa Holzki für deren neu erschienenes Buch auch die führenden Köpfe im KI interviewt, die diese Entwicklung im Silicon Valley in den USA und in Europa vorantreiben. Von der Sichtweise der USA auf dem Begriff der Digitalisierung, den neuen internationalen und deutschen Entwicklungen auf der CES in Las Vegas, über den Unterschied zwischen dem US-amerikanischen und deutschen Datenschutz und was die Pionierinnen und Pioniere im Bereich der künstlichen Intelligenz gemeinsam haben, bis hin zu den Chancen und Risiken, sowie den verschiedenen Arten von KI und der Unterstützung von Unternehmen und Bildungseinrichtungen für die Entwicklung der digitalen Kompetenzen in Europa. Eines bleibt sicher: Echte Pioniere brauchen die Bereitschaft, erstmal eine Wette auf eine ungewisse Zukunft einzugehen, eine Sichtweise für den Erfolg der Innovation unabdingbar ist. Ach ja, wer kocht gerne mit einem Beil, was hat er von den Chinesen dafür gelernt und welchen eigenen KI-Assistenten hat dieser Journalist gebaut? – Einfach mal reinhören!
54 Minuten
Unsere Gäste in dieser sprachlich hybriden Folge sind Marianne Hamilton, mehrfache Autorin und Autorin des heute erschienenen Buches „Es darf auch leicht sein“, retired SVP of Atlas Copco Group und Nicole Jacobsson, Co-CEO, Jacobsson International & Partners, Ambassador für das Buch "Es darf auch leicht sein". „Why is a better gender composition important? Because it's good for business!“ „Ein attraktiver Arbeitgeber macht sich natürlich Gedanken, was schaffe ich für ein Umfeld, wo Wachstum möglich ist, wo wirklich jeder jeden Tag sein Bestes geben möchte. Und deswegen ist die beste Herangehensweise an das Thema Gleichstellung, Diversity, über das Thema Talent, über das Thema Leistung, Performance, und was ist eigentlich der übergeordnete Sinn und Zweck den wir als Unternehmen erreichen wollen.“ Erst wenn wir nicht mehr über Gender sprechen müssen, können wir wirklich divers sein. Dafür müssen wir uns mutig über Schuldzuweisungen und unrealistische Erwartungen hinwegsetzen und stattdessen darauf konzentrieren, was jeder Einzelne zur Mission des Unternehmens beitragen kann. Diese wegweisende Herangehensweise hinterfragt Geschlechterrollen und fördert Selbstwirksamkeit, Führung und Kooperation. Das ist ein Befreiungsschlag für alle, die eine erfolgreiche Karriere und ein erfülltes Familienleben haben möchten. Und Unternehmen können durch die Integration ihrer Gedanken in ihre Strategien die besten Talente anziehen und langfristig binden. Marianne war jahrelang Senior Vice President in einem Fortune 500 Unternehmen und weiß, wie es geht. Diese Themen sind für Nicole Jacobsson ebenfalls eine Herzensangelegenheit, denn sie übernimmt die Rolle der Botschafterin für das Buch in Deutschland. In diesem wichtigen und zukunftsweisenden Gespräch geben Marianne und Nicole teilen mit uns eine Perspektive, in der der Fokus nicht auf einer Quote, sondern auf dem Talent der Menschen liegt und in der wir statt Konkurrenz wieder mehr Unterstützung leben. Von der ökonomischen Perspektive der Gleichberechtigung, und die Offenheit für andere Sichtweisen, über den Einfluss von weiblichen Führungskräften auf Entscheidungsprozesse und Unternehmenskulturen und geschlechtsneutrales Talentmanagement bis hin zu wie attraktive Arbeitgeber eine Umgebung erschaffen, in der jeder jeden Tag sein Bestes geben möchte. Eines bleibt sicher: Es darf auch leicht sein. Ach ja, wer gewann die schwedische Meisterschaft im Springreiten und wer ist nicht nur sprichwörtlich in den Schuhen eines anderen gelaufen? – Einfach mal reinhören!
49 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Marcus Lueger, Geschäftsführer Finanzen Sanofi-Aventis Deutschland und CFO DACH und Aufsichtsratsvorsitzender der Pensionskasse der Mitarbeitenden der Höchstgruppe VVAG. „Die Erfolgsfaktoren für erfolgreiche, interkulturelle Zusammenarbeit sind, zu verstehen, dass jeder etwas mitbringt, und dann zu verstehen, wieso die Menschen so sind, wie sie sind, ohne sie vom Grundsatz her zu kritisieren. Ich glaube, man muss sich immer vor Augen führen, woher die Leute kommen und was deren Geschichte ist. Wenn man das versteht, dann tut man sich auch deutlich leichter, einen Mittelweg zu finden.“ Sanofi gehört zu den Vorreiter-Unternehmen für Vereinbarkeit – das Unternehmen bietet für alle Mitarbeitenden global 14 Wochen bezahlte Elternzeit/Familienzeit bei der Geburt, Adoption oder Pflege und Marcus Lueger setzt sich sehr für Diversity und für das Väternetzwerk ein. Darüber hinaus beobachtet er die technologischen Fortschritte, zum Beispiel im Bereich künstliche Intelligenz und was das auch für die Pharmabranche und die Gesundheitsbranche, aber auch für das gesamte Unternehmen in allen Bereichen wie etwas Finanzen, Forschung und Entwicklung, Prozesse und vieles mehr bedeutet. Welche technologischen Veränderungen erwartet das Gesundheitswesen mit Blick auf KI? Was bedeutet KI für die Forschung, aber auch für die Steuerung des Unternehmens? Und viele anderen spannenden Fragen. In diesem inspirierenden Gespräch gibt uns Marcus wertvolle Einblicke in die Vereinbarkeit von Familie und Beruf aus der Perspektive eines arbeitenden Vaters auf C-Level und aus der Perspektive der globalen Umsetzung in einem Weltunternehmen, aber auch in die Veränderungen der Prozesse im Bereich Finanzen und vielen anderen Bereichen durch den Einsatz von Technologien wie GenAI. Von der Supply Chain getriebenen Gesamtplanung und No-Touch-Budgeting, über wichtige Learnings für die Umsetzung der Vereinbarkeit in Unternehmen, die Rolle von Führungskräften und einer Speak-up-Kultur, bis hin zu der Eröffnung von vielen Möglichkeiten für neue Medikamente und die Erhöhung deren Erfolgswahrscheinlichkeit durch Nutzung neuer Technologien auf der Basis von soliden Daten. Eines bleibt sicher: den Kern-Erfolgsfaktor für Akzeptanz von Vereinbarkeit aber auch von neuen Technologien ist eine hervorragende Kommunikation. Ach ja, wer hat seine Jugend im afrikanischen Dschungel verbracht und was lernt man dort für das spätere Arbeitsleben? – Einfach mal reinhören!
49 Minuten
Unsere Gäste in dieser, ersten sprachlich hybriden, Folge sind Dr. Patrick Heiler, Director Health Care bei IG&H und Experte für das Gesundheitswesen und Bas Leerink, Managing Director, Lead Health Care Team bei IG&H. „Die Digitalisierung geht nicht komplett an dem Gesundheitswesen vorbei. Im Gegenteil, die digitalen Innovationen verändern das Gesundheitswesen permanent. In Deutschland und den Niederlanden passiert permanent Neues, von dem wir alle profitieren. Aber wo es auch in beiden Ländern Defizite gibt und wo die Herangehensweise etwas unterschiedlich ist, ist bei der Kommunikation.“ „One of the difficulties of artificial intelligence is that there are, at least for Health Care, thousands of applications. And the key is that all these applications need data to learn. In the Netherlands, we think, that one way to do this, is with regional data layers and data hubs, where everybody gives, brings, makes his data available.” Die digitale Transformation im Health Care und im Gesundheitswesen insgesamt ist von großer Bedeutung, da sie nicht nur das berufliche Umfeld und die Arbeitsbedingungen der Gesundheitsfachkräfte, sondern auch die Art, wie Privatpersonen Health Care in Anspruch nehmen, stark beeinflusst. Doch wie überall da, wo mit Menschen gearbeitet wird, werden auch sensible Daten verarbeitet. Wie kann also sichergestellt werden, dass diese Transformation ethische und datenschutzrechtliche Fragen angemessen berücksichtigt und gleichzeitig Fortschritte in der Patientenversorgung ermöglicht? In diesem spannenden und zukunftsweisenden Gespräch geben uns Patrick und Bas wertvolle Einblicke in die Welt des modernen deutschen und niederländischen Health Cares und die Herausforderungen und Best Practices der digitalen Transformation und Innovation im Gesundheitswesen. Von der digitalen Transformation im Gesundheitswesen und den unterschiedlichen Herangehensweisen von Deutschland und den Niederlanden bei der Digitalisierung im Health Care Bereich, über die Wichtigkeit von Kollaborationen und die Rolle von künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen bis hin zur Weiterbildung und Entwicklung digitaler Skills, um die digitale Herausforderung zu meistern. Eines bleibt sicher: Eine erfolgreiche Digitalisierung im Gesundheitswesen erfordert eine offene Kommunikation, die Zusammenarbeit aller Beteiligten, einen Mindset-Wechsel hin zu mehr Pragmatismus und eine verstärkte Aus- und Weiterbildung im Umgang mit digitalen Technologien. Ach ja, welche Fähigkeiten braucht man, um beim Rudern und bei der digitalen Transformation zu glänzen, und was könnte die spontane Teilnahme am Ironman mit der Digitalisierung zu tun haben? – Einfach mal reinhören!
53 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Volker Baisch, Gründer und Geschäftsführer des Väternetzwerks conpadres und einer der profiliertesten Experten im Bereich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie aus Vätersicht im gesamten deutschsprachigen Raum. Volker ist auch bereits seit 2007 als Ashoka Fellow ausgezeichnet und wurde Anfang 2024 in der deutschen Ausgabe der WEconomy – Diversity Works als einer der 25 TOP Diversity Leader ausgezeichnet. „Es gibt eine Studie, die belegt, dass, sobald eine Führungskraft mit einem guten Beispiel vorangeht – also ein Mindset entwickelt, sich aktiv damit auseinandersetzt, zu den Vätern geht und sagt: Ich habe gehört, du bist Vater, lass uns einen Plan machen. Sobald das geschieht, erreichen wirklich 80 % der Väter ihre Vereinbarkeitsmodelle. Da sieht man, wie wichtig die Aufklärung und die Arbeit mit Führungskräften sind.“ Volker Baisch setzt sich seit über 20 Jahren für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Väter ein. Der zweifache Vater teilte sich bereits damals die Elternzeit 50:50 mit seiner Frau. Er gründete und leitet eines der wichtigsten Väternetzwerke Deutschlands conpadres, und gründete ein Mütternetzwerk conmadres – weil Frauennetzwerk nicht gleich Mütternetzwerk ist – und arbeitet zusammen mit vielen namenhaften Unternehmen und in wichtigen Gremien, um Rahmenbedingungen für die gelungene Vereinbarkeit zu schaffen. In diesem inspirierenden und wichtigen Gespräch gibt Volker uns wertvolle Einblicke darin, welche Schlüsselrolle die Väter- und auch Mütternetzwerke für das Gelingen von Vereinbarkeit spielen können, welche Erfolgsfaktoren in der gelebten Unternehmens- und Führungskultur liegen, welche Rolle die Digitalisierung dabei spielen kann und was sich noch alles verändern muss. Von der Rolle der Gewerkschaften in der Vergangenheit und heute, den Chancen und Risiken des flexiblen Arbeitens und der Notwendigkeit von Regularien für eine gesunde Arbeitswelt, über Väter- und Mütternetzwerke und ihrer Rolle im Kampf gegen den Fachkräftemangel, bis hin zur Wichtigkeit Führungsebenen im Bereich Vereinbarkeit zu schulen, und der Bedeutung von Rolemodels. Eines bleibt sicher: Eine gelungene Vereinbarkeit von Familie und Beruf erfordert eine Kombination aus Bildung, Unterstützung seitens der Unternehmen und Väter-, sowie Mütternetzwerke und positiven Vorbildern. Ach ja, wer war Teil einer Marching Band beim Superbowl, was kann man daraus für die Arbeitswelt lernen und was haben der bekannte deutsche Komiker Ingo Appelt und Volker Baisch gemeinsam? – Einfach mal reinhören!
44 Minuten
Our guest in this episode is Jason Feifer, Editor in Chief of Entrepreneur magazine in the US, a nonstop optimism machine and a widely recognized authority on business, how people navigate change and how PR really works. He's the author of the bestselling book "Build for Tomorrow: An Action Plan for Embracing Change, Adapting Fast, and Future-Proofing Your Career", a start-up advisor and hosts of the podcasts, "Help Wanted" and "Problem Solvers". LinkedIn named him a “Top Voice in Entrepreneurship”. Jason has had a decades-long career in US national media, working as an editor at Men’s Health, Fast Company, Maxim, and Boston magazine, and writing about business and technology for the Washington Post, Slate, New York magazine before working for Entrepreneur Magazine where he has interviewed successful entrepreneurs and business people from all walks of life.
„When you see technology changing the way that you operate, instead of being worried about what loss that could create, you should ask yourself – Is the thing that you're doing right now, that you're worried will change because of technology, is that perfect? Because if it's not, then pushing against change is protecting an imperfect system at the expense of creating something better. I would rather ask the question, what new value can I unlock?“
What makes a good entrepreneur? We currently talk a lot about the fast-paced world, but change has always existed. Entrepreneurs, like everyone else, need to embrace change if they want to be successful and instead of panicking, see the potential behind it. But what challenges does an entrepreneur face? In this truly fascinating, conversation with Jason Feifer, he gives deep insights into the world of US start-up founders, what makes entrepreneurship really fascinating, behind new technologies and social media, dealing with change and what the business of tomorrow looks like.
From how much talent entrepreneurship really requires, to technology and its potential to unlock value in unexpected ways, why entrepreneurs are lifelong learners, and why knowing what you don’t know is as important as ongoing learning. One thing is for sure, being an entrepreneur is not about being the best in your field. It is about understanding that the thing you're taking on is challenging, knowing that your original ideas won`t all work out, adapting to change and learning quickly on the go. There's talent and there's skill and then there's the talent and skill of developing talent and skill. And those who succeed in business often need both.
BTW: What are the parallels between having no smell and entrepreneurship? – tune in!
„When you see technology changing the way that you operate, instead of being worried about what loss that could create, you should ask yourself – Is the thing that you're doing right now, that you're worried will change because of technology, is that perfect? Because if it's not, then pushing against change is protecting an imperfect system at the expense of creating something better. I would rather ask the question, what new value can I unlock?“
What makes a good entrepreneur? We currently talk a lot about the fast-paced world, but change has always existed. Entrepreneurs, like everyone else, need to embrace change if they want to be successful and instead of panicking, see the potential behind it. But what challenges does an entrepreneur face? In this truly fascinating, conversation with Jason Feifer, he gives deep insights into the world of US start-up founders, what makes entrepreneurship really fascinating, behind new technologies and social media, dealing with change and what the business of tomorrow looks like.
From how much talent entrepreneurship really requires, to technology and its potential to unlock value in unexpected ways, why entrepreneurs are lifelong learners, and why knowing what you don’t know is as important as ongoing learning. One thing is for sure, being an entrepreneur is not about being the best in your field. It is about understanding that the thing you're taking on is challenging, knowing that your original ideas won`t all work out, adapting to change and learning quickly on the go. There's talent and there's skill and then there's the talent and skill of developing talent and skill. And those who succeed in business often need both.
BTW: What are the parallels between having no smell and entrepreneurship? – tune in!
45 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Dennis Birkhölzer, Program Manager EdTech Next und Startup Incubator bei der Founders Foundation und Chief Prompt Engineer bei Birchwood.de.
„Ich sehe bis zu 1000 Pitches jedes Jahr an. Viele Gründer verstehen den Unterschied zwischen Feature und Mehrwert nicht.“
„Gerade erlebe ich weniger opportunistische Gründungspersönlichkeiten, sondern Leute, die ein Ideal verfolgen, das sie mit einer Lösung am Markt verändern wollen. Das halte ich auch für viel gesünder, weil diese Art von Gründerpersönlichkeiten viel nachhaltigere Unternehmen aufbauen können.“
In dieser spannenden, aber herausfordernden Zeit brauchen Gründerinnen und Gründer oft eine helfende Hand. Initiativen wie EdTech Next der gemeinnützigen Tochtergesellschaft der Bertelsmann Stiftung, Founders Foundation bieten einzigartige und nachhaltige B2B-Startup Ökosysteme, bilden Gründerinnen und Gründer der Zukunft aus und unterstützen sie bereits in der Frühphase. In diesem aufschlussreichen und inspirierenden Gespräch gibt Dennis uns wertvolle Einblicke in die Welt der Macherinnen und Macher der Zukunft, über die notwendigen Bedingungen zur Förderung von Gründermentalität und Gründungswille, über die Eigenschaften, die erfolgreiche Gründerinnen und Gründer wirklich ausmachen und über die EdTech-Szene – national und international.
Von der Veränderung der Gründerpersönlichkeiten seit der Pandemie, der Wichtigkeit eines langen Atems im Gründungsprozess, über die Bedeutung von EdTech in der schulischen und beruflichen Weiterbildung, die Altersdiversität und die Hidden Champions und die Standortwahl bei der Gründung, bis hin zur digitalen Bildung in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern und dem notwendigen Mindset für erfolgreiche und frühzeitige Medienkompetenz. Eines bleibt sicher: Bei zukünftigen erfolgreichen Gründungen liegt der Fokus auf dem Kunden, seinen Bedürfnissen und viel eher auf dem Mehrwert als auf einer Vielzahl von Features.
Ach ja, welche Skills für die digitale Transformation lernt man nach 9 Monaten in einem Kloster? – Einfach mal reinhören!
„Ich sehe bis zu 1000 Pitches jedes Jahr an. Viele Gründer verstehen den Unterschied zwischen Feature und Mehrwert nicht.“
„Gerade erlebe ich weniger opportunistische Gründungspersönlichkeiten, sondern Leute, die ein Ideal verfolgen, das sie mit einer Lösung am Markt verändern wollen. Das halte ich auch für viel gesünder, weil diese Art von Gründerpersönlichkeiten viel nachhaltigere Unternehmen aufbauen können.“
In dieser spannenden, aber herausfordernden Zeit brauchen Gründerinnen und Gründer oft eine helfende Hand. Initiativen wie EdTech Next der gemeinnützigen Tochtergesellschaft der Bertelsmann Stiftung, Founders Foundation bieten einzigartige und nachhaltige B2B-Startup Ökosysteme, bilden Gründerinnen und Gründer der Zukunft aus und unterstützen sie bereits in der Frühphase. In diesem aufschlussreichen und inspirierenden Gespräch gibt Dennis uns wertvolle Einblicke in die Welt der Macherinnen und Macher der Zukunft, über die notwendigen Bedingungen zur Förderung von Gründermentalität und Gründungswille, über die Eigenschaften, die erfolgreiche Gründerinnen und Gründer wirklich ausmachen und über die EdTech-Szene – national und international.
Von der Veränderung der Gründerpersönlichkeiten seit der Pandemie, der Wichtigkeit eines langen Atems im Gründungsprozess, über die Bedeutung von EdTech in der schulischen und beruflichen Weiterbildung, die Altersdiversität und die Hidden Champions und die Standortwahl bei der Gründung, bis hin zur digitalen Bildung in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern und dem notwendigen Mindset für erfolgreiche und frühzeitige Medienkompetenz. Eines bleibt sicher: Bei zukünftigen erfolgreichen Gründungen liegt der Fokus auf dem Kunden, seinen Bedürfnissen und viel eher auf dem Mehrwert als auf einer Vielzahl von Features.
Ach ja, welche Skills für die digitale Transformation lernt man nach 9 Monaten in einem Kloster? – Einfach mal reinhören!
43 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Katrin Höftmann, Global Head of Talent and Performance Management bei TUI. „Wenn ein Unternehmen nicht weiterbildet oder intern entwickelt, ist es ganz schwer Mitarbeiter zu halten. Gerade bei den Talenten, die wir High Potential Talente nennen. Sie wollen gefördert werden und auch entsprechend lernen. Das ist das A und O in Zukunft.“ Individuelle Mitarbeiterentwicklung, Weiterbildungs- und Karriereplanung zur Förderung des beruflichen Wachstums und ein zeitgemäßes Kompetenzmanagement sind für moderne HR-Strategien unverzichtbar. Fachkräftemangel, Digitalisierung und viele weitere Veränderungen machen es aktuell notwendig, umzudenken und neue Wege zu gehen. In diesem spannenden Gespräch gibt Katrin uns wertvolle Einblicke in die modernen Weiterbildungsstrategien eines weltweit bekannten Touristik-Unternehmens – TUI, das 3 Millionen Euro für die Weiterentwicklung seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung stellt und mit viel Flexibilität und Ideenreichtum die Zukunftsfähigkeit und die Lernkultur sichert. Von den Trends und Entwicklungen im Tourismus und wie künstliche Intelligenz das Erlebnis des Urlaubbuchens, aber auch die Arbeitswelt im Tourismus revolutionieren wird, über die modernen Wege der Mitarbeiterbildung und welche Rolle das Alter dabei spielt, bis hin zu den Veränderungen der Skill-Sets, dem Potenzial von Quereinsteigern und der weltweit einheitlichen Definition von „Talent“ im Unternehmen als Ausgangsbasis. Eines bleibt sicher: Zukünftig wird es die Aufgabe von Human Resources sein, die Fähigkeiten der Mitarbeitenden zu kennen und zu fördern, um die Mitarbeitenden dabei zu unterstützen, ihre eigene Karriere in die Hand zu nehmen und das Unternehmen mit optimaler Nutzung der schlummernden Talente besser voranzubringen. Das steigert nicht nur die Effektivität, sondern auch die Mitarbeiterbindung und wird so zum einmaligen Wettbewerbsvorteil. Ach ja, welche Skills finden sich in der Leichtathletik und in der digitalen Transformation? – Einfach mal reinhören!
43 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Corina Kurscheid, Global Associate VP Nivea Marketing bei Beiersdorf und Lead im Nivea Office für strategisches Wachstum, Transformation, Umwelt und Soziale Nachhaltigkeit, Academy und Community.
„Business as usual“ wird uns nicht weiterbringen. Es gibt diesen bekannten Spruch: “What got us here, won't get us there”. Das ist genau der Punkt: das, was uns bis hierhergebracht hat, das Denken und die Problemlösungsansätze von gestern, werden uns für morgen nicht ausreichen. Dafür brauche ich die Ruhe zu sehen, was ist denn im Morgen und dafür muss ich mir Zeit nehmen.“
Die Fähigkeit stets die Bedürfnisse seiner Kundinnen und Kunden im Auge zu behalten und gleichzeitig die strategischen Weichen für die digitale Transformation zu stellen und vom „neuen Marketing“ im digitalen Zeitalter zu profitieren, birgt viele Herausforderungen. Wie schafft es also eine Traditionsmarke wie Nivea so lange zu bestehen und trotzdem am Puls der Zeit zu bleiben? In diesem zukunftsorientierten Gespräch gibt Corina uns wertvolle Einblicke in die strategische Nutzung von marktorientierten Daten und Social Media im digitalen Marketing. Dabei geht es oft um strategisches Finetuning je nach Produktart. Zum Beispiel, wer spricht eigentlich voller Begeisterung von seinem Deo und wie nutzt man die digitalen Möglichkeiten dann am besten.
Vom Upskilling als Mittel, um als Marke und Unternehmen relevant zu bleiben, und der Rolle der richtigen digitalen Skills für die Zukunft, über das Neudenken von Customer und Consumer Journeys bis hin zum Balanceakt zwischen Lern- und Panikzone in der Teamarbeit. Eines bleibt sicher: Die Mischung aus Schnelligkeit am Markt, Neugier und Beharrlichkeit gepaart mit digitalen Kompetenzen und der nötigen Ruhe, um zu reflektieren, wohin die Reise geht, ermöglicht eine neue Art der Kundenbindung durch neue digitale Wege.
Ach ja, was hat Alice im Wunderland mit Kompetenzen für das neue Marketing zu tun und wie ausschlaggebend kann eine Mädchenschule für das spätere Leben sein? – Einfach mal reinhören!
„Business as usual“ wird uns nicht weiterbringen. Es gibt diesen bekannten Spruch: “What got us here, won't get us there”. Das ist genau der Punkt: das, was uns bis hierhergebracht hat, das Denken und die Problemlösungsansätze von gestern, werden uns für morgen nicht ausreichen. Dafür brauche ich die Ruhe zu sehen, was ist denn im Morgen und dafür muss ich mir Zeit nehmen.“
Die Fähigkeit stets die Bedürfnisse seiner Kundinnen und Kunden im Auge zu behalten und gleichzeitig die strategischen Weichen für die digitale Transformation zu stellen und vom „neuen Marketing“ im digitalen Zeitalter zu profitieren, birgt viele Herausforderungen. Wie schafft es also eine Traditionsmarke wie Nivea so lange zu bestehen und trotzdem am Puls der Zeit zu bleiben? In diesem zukunftsorientierten Gespräch gibt Corina uns wertvolle Einblicke in die strategische Nutzung von marktorientierten Daten und Social Media im digitalen Marketing. Dabei geht es oft um strategisches Finetuning je nach Produktart. Zum Beispiel, wer spricht eigentlich voller Begeisterung von seinem Deo und wie nutzt man die digitalen Möglichkeiten dann am besten.
Vom Upskilling als Mittel, um als Marke und Unternehmen relevant zu bleiben, und der Rolle der richtigen digitalen Skills für die Zukunft, über das Neudenken von Customer und Consumer Journeys bis hin zum Balanceakt zwischen Lern- und Panikzone in der Teamarbeit. Eines bleibt sicher: Die Mischung aus Schnelligkeit am Markt, Neugier und Beharrlichkeit gepaart mit digitalen Kompetenzen und der nötigen Ruhe, um zu reflektieren, wohin die Reise geht, ermöglicht eine neue Art der Kundenbindung durch neue digitale Wege.
Ach ja, was hat Alice im Wunderland mit Kompetenzen für das neue Marketing zu tun und wie ausschlaggebend kann eine Mädchenschule für das spätere Leben sein? – Einfach mal reinhören!
45 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Konrad Schreiber, Deputy Head of Data and AI bei dem bekannten Beratungs-, Softwareentwicklungs- und Testmanagement-Unternehmen MaibornWolff.
„Wenn man KI-Methoden umsetzen oder aufsetzen will, muss die Datenbasis erst mal stimmen. Da sind wir bei banalen Themen, wie – Wie sieht denn eigentlich die Versionierung meiner Dateien aus? Sind die Dateien sinnvoll gespeichert? Und dann, wenn man sich so eine gesamte Dateninfrastruktur in einer großen Organisation anschaut, sind wir ganz schnell beim Thema Data Warehouse, Data Lake. Wer darf auf welche Daten zugreifen, sie sehen?“
Das bloße Sammeln von Daten reicht nicht mehr aus, um die digitale Transformation erfolgreich zu meistern – es braucht ein Data Mindset. Durch den innovativen Ansatz des Data Thinking entfaltet ein Unternehmen ein großes Potenzial, das durch den Einsatz von Large Language Models und Chat GPT noch potenziert werden kann. In diesem zukunftsorientierten und facettenreichen Gespräch gibt uns Konrad wertvolle Einblicke in seinen Erfahrungsschatz als Deputy Head of Data and AI rund um Data, KI und die dazu notwendige Datenkompetenz.
Vom Reifegrad deutscher Unternehmen im Umgang mit Daten und wie man Data Thinking und Design Thinking zusammenbringt, über die zwei größten Herausforderungen im Umgang mit Daten und die steigende Bedeutung von Datenkompetenz, bis hin zum Prozess des Data Thinking mit LLMs und unternehmenseigenen Large Language Models. Eines bleibt sicher: Die Frage ist nicht, wann man Data Thinking macht und LLMs im eigenen Unternehmen verwendet, sondern wie wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befähigen, damit sie sicher und effizient damit umgehen können.
Ach ja, welche Begriffe aus dem Segel-Jargon findet man auch in der Digitalisierung, der IT oder im Projektgeschäft? – Einfach mal reinhören!
„Wenn man KI-Methoden umsetzen oder aufsetzen will, muss die Datenbasis erst mal stimmen. Da sind wir bei banalen Themen, wie – Wie sieht denn eigentlich die Versionierung meiner Dateien aus? Sind die Dateien sinnvoll gespeichert? Und dann, wenn man sich so eine gesamte Dateninfrastruktur in einer großen Organisation anschaut, sind wir ganz schnell beim Thema Data Warehouse, Data Lake. Wer darf auf welche Daten zugreifen, sie sehen?“
Das bloße Sammeln von Daten reicht nicht mehr aus, um die digitale Transformation erfolgreich zu meistern – es braucht ein Data Mindset. Durch den innovativen Ansatz des Data Thinking entfaltet ein Unternehmen ein großes Potenzial, das durch den Einsatz von Large Language Models und Chat GPT noch potenziert werden kann. In diesem zukunftsorientierten und facettenreichen Gespräch gibt uns Konrad wertvolle Einblicke in seinen Erfahrungsschatz als Deputy Head of Data and AI rund um Data, KI und die dazu notwendige Datenkompetenz.
Vom Reifegrad deutscher Unternehmen im Umgang mit Daten und wie man Data Thinking und Design Thinking zusammenbringt, über die zwei größten Herausforderungen im Umgang mit Daten und die steigende Bedeutung von Datenkompetenz, bis hin zum Prozess des Data Thinking mit LLMs und unternehmenseigenen Large Language Models. Eines bleibt sicher: Die Frage ist nicht, wann man Data Thinking macht und LLMs im eigenen Unternehmen verwendet, sondern wie wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befähigen, damit sie sicher und effizient damit umgehen können.
Ach ja, welche Begriffe aus dem Segel-Jargon findet man auch in der Digitalisierung, der IT oder im Projektgeschäft? – Einfach mal reinhören!
57 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist André Noubissi, Leader, Strategic Area, i4.0 HMI Mobiles and Wearables, Enterprise Architect and User Experience Manager bei Continental. „Bei der Mensch-Maschine-Schnittstelle steckt alles im Namen drin. Das heißt, bei so einer Schnittstelle steht der Mensch an erster Stelle. Man muss wirklich mit den Menschen anfangen und nicht mit den Maschinen. Diejenigen, die sich diesen Namen ausgedacht haben, hatten schon etwas im Kopf.“ Die digitale Transformation in der Produktion bzw. auf dem Shopfloor schreitet mit großen Schritten voran. Durch den Einzug von Mobile Devices und Wearables wie Smart Watches, Smart Glasses – für Virtual Reality, Augmented Reality oder Mixed Reality oder anderen Wearables benutzen Shop Floor Mitarbeitende immer häufiger neue Technologien für ihre Arbeit. Peer-to-Peer-Lernen bindet wertvolle Ressourcen und innovative Lernlösungen sind in diesem Zusammenhang sehr wertvoll. André Noubissi ist als Leader, Strategic Area, i4.0 HMI Mobiles and Wearables unter anderem für die Mensch-Maschine-Schnittstellen und auch für die positive User Experience bei Continental verantwortlich, die für eine solche Lernlösung den deutschen eLearning Award gewonnen hat. In diesem ehrlichen und zukunftsweisenden Gespräch gibt uns André wertvolle Einblicke in den Shop Floor Bereich, wie wichtig eine schnelle Adoption von neuen Technologien durch die Mitarbeiter ist und was es noch braucht, bis die Apple User Experience auf dem Shop Floor angekommen ist. Von der Wichtigkeit der Experimentierfreudigkeit und dem Grund, warum es nicht mehr ausreicht Systemtechnologien rein funktionell zu gestalten, über die Chancen für die Industrie durch VR-Training und asynchrones Training und welche Rolle Cyber-Security bei neuen Anwendungen spielt und die Technologien der Zukunft mit Potenzial bis hin zur Notwendigkeit eines Fail Forward Mindsets, um neue Technologien auch im Industrieumfeld erfolgreich integrieren zu können. Eines bleibt sicher: Die Welt hat genug schlechte User Interfaces gesehen und André will das ändern, denn die Mensch-Maschine-Schnittstelle innovativ und nutzerfreundlich zu gestalten, wird zukünftig das A und O sein, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Ach ja, wer hat einen Kühlschrank bei verschlossener Tür von innen gesehen und was genau haben schlaue Köpfe sich bei der Erfindung des Begriffes „Human-Machine-Interface“ gedacht? – Einfach mal reinhören!
46 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Michael Düren, Leiter des Kompetenzzentrums „Digitale Teilhabe für Alle“ der Pfennigparade, Mitglied diverser Ausschüsse zur Barrierefreiheit in der Informationstechnik und in der Bildung und Autor des Leitfadens: „Von Anfang an digitale Barrieren vermeiden, Umsetzung der BITV 2.0 für Kommunalverwaltungen in Bayern“. „Man kann heute bereits den Grad der Barrierefreiheit von Digitalisierung wunderbar messen. Es gibt eine Norm dazu. Dann bin ich aber nur konform. Konform kann heißen, ich brauche auf einer Webseite 200-mal die Tab-Taste, um das Ziel zu erreichen. Das ist zwar okay, aber aus der Nutzerperspektive, aus der Menschzentrierung betrachtet eine Katastrophe. Mit der Pfennigparade versuchen wir genau hier diese beiden Welten zusammenzubringen.“ Ab 2025 tritt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz in Kraft. Unternehmen sollen ab dann sicherstellen, dass der Zugang zu ihren Webseiten, elektronischen Dokumenten, Programmen mit grafischer Oberfläche oder mobilen Anwendungen für alle Nutzenden ohne Hindernisse ermöglicht wird. Gemeinsam mit Aktion Mensch und Google hat die Pfennigparade in diesem Jahr eine Untersuchung zu barrierefreien Webshops durchgeführt, die zeigt, dass lediglich 25 Prozent der untersuchten Unternehmen bereits heute barrierefreie Angebote anbieten. Aber Barrierefreiheit ist viel mehr als nur Webseiten und Apps. In diesem faszinierenden Gespräch gibt Michael uns wertvolle und facettenreiche Einblicke in die Welt der digitalen Barrierefreiheit und digitalen Teilhabe mit der Diversität ihrer Herausforderungen und Lösungsansätzen. Von den Merkmalen und der Messbarkeit „echter“ Barrierefreiheit in der Digitalisierung und den Voraussetzungen für eine erfolgreiche digitale Teilhabe für alle, über den nachhaltigen Aufbau von zugänglichen digitalen Welten und die mögliche Rolle von KI dabei, bis hin zur Accessibility und Barrierefreiheit als Wirtschaftsfaktor. Eines bleibt sicher: Wer heute schon nachhaltig barrierefreie Digitalisierung umsetzt, schafft damit nicht nur die dringend notwendige Inklusion der Betroffenen, sondern auch die Inklusion aller potenziellen Kundinnen und Kunden aus dieser wichtigen und sehr diversen Zielgruppe. Und das ist ein nicht zu unterschätzender Wettbewerbsvorteil in einer digitalen Welt, die sich bislang nicht schnell genug für alle geöffnet hat. Ach ja, was sind Indiaca-Spiele und welche dazugehörigen Skills braucht man auch für eine barrierefreie Digitalisierung? – Einfach mal reinhören!