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189 Episoden
42 Minuten
Zu Gast in dieser Folge ist Philipp Adamidis, CEO & Gründer von QuantPi. Quant Pi hat kürzlich 2,5 Millionen Euro Förderung von dem European Innovation Council der Europäischen Union erhalten. Das Handelsblatt schrieb über QuantiPi: „Dieses Start-up erklärt Firmen ihre eigenen KI-Tools“. QuantPi arbeitet daran, künstliche Intelligenz transparent und vertrauenswürdig zu machen. Das Start-up ist Pionier auf dem Gebiet der Trust AI und hat eine Risikomanagement-Plattform für KI-Tools aller Art entwickelt, mit der sich rechtliche, wirtschaftliche und ethische Risiken identifizieren und beseitigen lassen. In einem weiteren Artikel zitiert das Handelsblatt Philipp mit: „Wir sind wie ein Anti-Virus-System für KI“. „Auf Dauer werden alle Unternehmen durch die KI-Transformation gehen. Und die, die das recht früh machen und das mit einem System untermauern, das am Ende des Tages eine sichere KI, eine effiziente KI-Transformation schafft, die werden on Top of the Industry herauskommen.“ Bereits Ende des Jahres 2023 gab der Digitalverband bitkom in einer Pressemeldung heraus, dass die Ausgaben für künstliche Intelligenz 2023 um 32%, auf 6,3 Milliarden Euro, steigen und für 2024 ein weiteres Wachstum um 30% erwartet wird. Der Markt für KI-Tools ist also riesig. Wie aber stellen Unternehmen fest, ob ihre KI-Tools gesetzeskonform arbeiten? Wie ermitteln sie, welche Risiken mit der Nutzung von verschiedenen KI-Tools verbunden sein können? Und wo geht die Reise mit KI hin? In diesem aufschlussreichen und inspirierenden Gespräch gibt der Serial-Entrepreneur Philipp uns spannende Einblicke in die Blackbox KI, was es braucht, um sie richtig einzuschätzen und zu messen und welche Skills im Umgang mit dieser neuen Technologie benötigt werden. Darüber hinaus erklärt er, wie man dazu kommt, den Trend KI Jahre vor ChatGPT zu erspüren. Von den wichtigen Möglichkeiten, KI sicherer zu machen über eine Welt, in der unsere Gesellschaft, also alle Menschen, mit großer Sicherheit sagen können, wie solche Systeme funktionieren und selbstbestimmt und positiv mit diesen Systemen zusammenleben können bis hin zur echten messbaren Transparenz der KI-Tools im Unternehmen. Eines bleibt sicher: Es braucht eines lernenden Tools, um die echte KI-Transparenz dauerhaft für Unternehmen zu gewährleiten. Ach ja, wie kommt man von einem Medizin-Studium über Business- und Informationsmanagement zu einem vielversprechenden KI-Startup, wie bereiten einen YouTube Videos zu Survival Trainings und Drechselarbeiten auf die Optimierung von KI-Portfolios vor und was hat Angeln mit Trust AI zu tun? Einfach mal reinhören
45 Minuten
Our guest in this episode is Luise Bang. Luise is Chief Strategy and Transformation Officer at Vodafone in Denmark. During her career, Luise has led strategy and transformation and gained insights in a number of industries, among them aerospace. renewable energy (specifically offshore wind energy), defense, industrial engineering, surface treatment technology, information Technology, Software Development and Toy Manufacturing. She has worked at companies such as Airbus Defence and Space, MHI Vestas, Bombardier, Danfoss, tantec, Sentia, e-Soft and Lego Group. Luise is known for her ability to pull together high performing teams, create transparency in complex matters and to engage her surroundings. “You can no longer segregate your digital transformation from your overall transformation, because every transformation consists at the heart of it of digital elements.” Is the “business as usual” mindset outdated? Digital transformation affects more than just work processes. It affects the way we stay productive, as a team and individually and it forces companies to completely rethink their routines. This is necessary in order to master the transformation process with the needed speed and at the same time pull employees and associates together to seek a common goal – future-readiness. In this inspiring conversation, Luise talks about the greatest strategic challenge for companies and gives insight into how your leadership style affects your teams’ motivation. From the shift in the longevity of transformation strategies, via the importance of empathic people management for an efficiently performing team, to the leadership style as a key factor for the success of a company. One thing is for sure: Successful transformation strategies need to be adjustable, and they need to recognize the fast changes of trends and focus on the near future, because in today’s economy nobody can look 10 years ahead and thrive with long term strategies. What does transformation have in common with furniture design, what is the productivity secret of the Scandinavian way of working and how does a natural networker design future transformation strategies while running, skiing or sailing with her five children and their partners? – tune in!
52 Minuten
Zu Gast in dieser Folge ist Vera Starker, Spiegel-Bestseller-Autorin Wirtschaftspsychologin, CEO & Co-Founderin des Berliner „Think Tanks“ Next Work Innovation, und Co-Autorin des kürzlich erschienenen Buches „Mut zur Zuversicht: Wie uns in Zeiten globaler Krisen eine aktive Zukunftsgestaltung gelingt“, das gerade 5 Tage nach Erscheinung brauchte, um in die Spiegelbestsellerliste einzugehen. „Vielleicht müssen wir die neuen Arbeitsweisen ein bisschen umdefinieren. Wie geht eigentlich partizipatives Arbeiten in der Krise? Ich glaube, das weiß gerade noch keiner, aber das sollten wir rausfinden.“ Wie beeinflusst Zuversicht die Wertschöpfung eines Unternehmens? In Krisenzeiten und bei Unsicherheit ist es besonders entscheidend, die Produktivität durch effektive Maßnahmen zur Stressreduktion und Konzentrationsförderung auf allen Ebenen eines Unternehmens nachhaltig zu unterstützen. Neue Arbeitsmethoden müssen klar definiert und gegebenenfalls angepasst werden, um partizipatives Arbeiten während der Krise zu fördern. In Zeiten der Ungewissheit bleiben Mitarbeitende bei Unternehmen, die das Spagat zwischen Unerwartetem und Stabilität besonders gut zu meistern wissen. Vera erläutert in diesem bedeutenden Gespräch die Bedeutung von Zuversicht für die Menschen an sich, für Unternehmen. Darüber hinaus gibt sie Einblicke in die Rolle der Führungskräfte, diese insbesondere in unsicheren Zeiten in ihre Teams zu tragen. Von dem Naturell der Menschen, die innere Alarmanlage besser zu ertragen, wenn sie etwas tun können und Fragmentierungsreduzierung und Konzentrationsförderung in Unternehmen als entscheidender Wirtschaftsfaktor, über die Ungewissheit als Einflussfaktor auf das Entscheidungsverhalten bis hin zur Notwendigkeit der Neuorientierung in Sachen New Work in Krisenzeiten, um Mitarbeiterzufriedenheit aber auch damit langfristige Produktivität gewährleisten zu können. Eines steht fest: Arbeitsweisen müssen schleunigst neu definiert werden, wenn die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen in Zeiten der beschleunigten Innovationszyklen und der vielen Ungewissheiten gewährleistet werden soll. Auch New Work erlebt Disruptionen, die wir schleunigst adressieren sollten. Ach ja, was haben Zuversicht und das Mittelkind gemeinsam, was hat eine Wirtschaftspsychologin mit einem Wasserstoff-Motor der 80er Jahre zu tun und wie bereiten Experimente und zahlreiche Reisen auf die Herausforderungen der Organisationsentwicklung und des neuen New Works vor? – Einfach mal reinhören
52 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Dr. Ann-Christine Hamisch. Sie ist Leiterin der Personalgewinnung und Entwicklung bei der Stadtwerke München GmbH. Die Stadtwerke München (SWM) sind eines der größten kommunalen Unternehmen Deutschlands und verbessern die Lebensqualität in München und Umgebung. Ihre Bereiche umfassen Energie- und Wasserversorgung, urbane Mobilität (über die MVG mit Bussen, U-Bahnen und Trams), schnelles Internet (über m-net) und den Betrieb von Schwimmbädern in München.

 

„Als Unternehmen ist ganz grundsätzlich unsere Mission:  wir halten München am Laufen.  Wir müssen uns gemeinsam der Frage nähern: was brauchen wir für Qualifikationen in der Zukunft dafür?“

 

Der Markt der Energieversorger und Kommunalunternehmen verändert sich rapide. Nach welchen Qualifikationen sollten Arbeitgeber eigentlich suchen? Welche Qualifikationsmöglichkeiten werden Quereinsteigern geboten und wie kann das Reskilling der vorhandenen Mitarbeitenden ablaufen? In diesem informativen und inspirierenden Gespräch erklärt Ann-Christine, welche Rolle die Führungskräfte in der Mitarbeiterentwicklung spielen und wie die Herausforderungen unseres sich schnell verändernden Arbeitsalltags erfolgreich bestritten werden können. 

 

Von der Notwendigkeit, Ausbildungspläne an die neuen Anforderungen, die durch die digitale Transformation entstehen, anzupassen, über den Mut zum Probieren und den richtigen Umgang mit Unsicherheit, bis hin zu den Führungskräften, die schließlich auch Mitarbeitende eines Unternehmens sind und daher genauso Weiterbildungsangebote benötigen. Eines bleibt sicher – Die Welt dreht sich immer schneller und neue, fortschrittliche Technologien verbreiten sich wie ein Lauffeuer. Wer hier nicht früh genug auf den Qualifikationszug aufspringt, verpasst möglicherweise die Abfahrt in die Zukunft. 

Ach ja, wie weit reicht München eigentlich und was hat das britische Boat Race mit Mitarbeiterentwicklung zu tun und wie kann ein rudernder Bücherwurm über den richtigen Umgang mit Unsicherheiten aufklären? Einfach mal reinhören! :)

 
51 Minuten
Our guest in this episode is Dr. Frederik G. Pferdt, Google's first and former chief innovation evangelist, future optimist and author of the newly released book: “What's Next Is Now: How to Live Future Ready”. Frederik is an adjunct professor at Stanford University, a future optimist and an author. As a global thought leader and as Google’s first and former chief evangelist, Frederik has built and trained vast communities of innovation catalysts, ambassadors and coaches for organizations including Adidas, Uber, Bayer, Daimler, the FBI, the German Soccer Association, Lufthansa, NASA, the NBA, SAP, CEO Digital Forum and governments from more than 25 countries around the world. Frederik's latest book, which has been released on June the 18th is called “What's Next is Now, How to Live Future Ready” and delves into the topic of how to invent a better future. “What's next is now. You decide in this moment with optimism, with openness, with curiosity, with empathy, how the next moment will turn out, that's how you can choose.” Mastering the controllable elements of our daily existence is fundamental in sculpting a future that we actively shape, guiding us towards the lives we aspire to lead. Rather than dwelling on circumstances beyond our influence, we can choose to identify the aspects we can truly manage and dedicate ourselves to nurturing those. We have the choice to approach situations with open-mindedness, warmth, and empathy. Such choices wield significant influence over both our personal and professional spheres, both now and in future. In this enlightening conversation, Frederik expands on how optimism, hope, and empathy empower us to steer the trajectory of our own personal future. From shifting our perspective by upside down questioning and revealing things we weren’t aware of to the dimensions that enable people to achieve remarkable things and to the ways we can learn by teaching others. One thing is for sure: If you’re worried about the future, the solution is not to look ahead. You need to learn that what’s next is now. By the way: What can the man who got married at Burning Man teach us about future optimism, how did he go from being a shy boy to becoming a global thought leader and how is sitting still for 10 hours on one day rewarding? – tune in!
44 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Dr. Theodor Niehaus. Theodor ist Präsident des Didacta-Verbandes und Berater für Bildung und Technik bei Edutec One. Der Didacta Verband ist eine zentrale Kraft in der Gestaltung der Zukunft von Bildung und Ausbildung, vereint verschiedene Interessengruppen und fördert innovative Lösungen im Bildungsbereich. Er vertritt die Interessen von Unternehmen und Institutionen, die im Bildungssektor tätig sind, einschließlich Herstellern von Lehrmaterialien, Technologieanbietern und Bildungsdienstleistern. Ein besonderes Highlight des Didacta Verbandes ist die Organisation der Didacta Messe, eine der größten und bedeutendsten Bildungsmessen Europas.

„In der Industrie ist es üblich, dass man mit Daten Entscheidungen trifft. Im Marketing werden Entscheidungen datenbasiert getroffen - auch in den Fachbereichen. Und ich glaube, dass da der Schulsektor oder überhaupt der Bildungssektor von der Industrie lernen kann.“

Bildung in der Kultur der Digitalität erfordert neue Kompetenzen, neue Lehr- und Lernmethoden und neue Räume. Die Bildungsunternehmen unterstützen diesen Wandel mit praxisorientierten, innovativen Einrichtungen, Materialien, Medien und Konzepten. Nur müssen diese auch in den Kitas, Schulen und Unternehmen ankommen. In diesem bereichernden Gespräch erklärt Theodor, weshalb es so wichtig ist, Engagement zu zeigen und die Initiative zu ergreifen, wenn es um innovative Ideen in der Bildung geht und zeigt auf, wo er Raum für mehr sieht.

Von der Schaffung von Grundlagen für datenbasierte Entscheidungen im Bildungssektor, über die Herausforderungen und Weiterentwicklungen bei der Bildung und Weiterbildung, bis hin zur Bedeutung von Freiräumen für die Mitarbeiterentwicklung und Dingen, die der Bildungssektor von der Industrie lernen kann. Eines bleibt sicher: das Engagement von vielen im Bereich Bildung kann sehr viel bewegen, wenn wir ihnen größere Freiräume geben.

Ach ja, was hat der Präsident des größten Bildungsverbandes von badenden Elefanten in Südafrika gelernt und wer schwört nach wie vor auf Engagement und Enthusiasmus, obwohl er mittlerweile weiß, dass bei ihm im positivsten Sinne sowieso alles anders kommt, als er denkt? – Einfach mal reinhören
47 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Dr. Frederik Zohm. Frederik ist Vorstand für Forschung & Entwicklung bei MAN Truck & Bus SE. MAN Truck & Bus ist einer der führenden europäischen Nutzfahrzeughersteller und Anbieter von Transportlösungen.

„Wir brauchen bis 2030 rund 35 Terawatt grüne Energie, um rund 50 Prozent der gesamten LKW-Flotte in Europa zu dekarbonisieren. Wir wollen das bis 2030 schaffen, also auf sechs Jahre, das ist also eine wirkliche Herkules-Aufgabe.“

In LKWs werden rund 80 Prozent unserer Güter in Europa transportiert und die Verfolgung von Gütern von A nach B kann nur über Software bereitgestellt werden. Die Transportindustrie steht vor drei großen Herausforderungen: Dekarbonisierung, Digitalisierung und Automatisierung. Es gibt bereits Teststrecken für das autonome Fahren von Lastkraftwagen, und Fahrzeuge sind bereits mit umweltfreundlichen Antriebsarten unterwegs. Der Weg zur vollständigen Dekarbonisierung ist jedoch noch weit. Aber der Weg von fossilen Antrieben hin zu anderen fortschrittlichen und umweltfreundlichen Technologien ist ein Team Effort. In diesem inspirierenden und facettenreichen Gespräch gibt uns Frederik einzigartige Einblicke in den Transformationsprozess eines führenden Anbieters von Transportlösungen und erläutert, was dies für die Teamarbeit und die Weiterentwicklung der Kompetenzen aller Beteiligten bedeutet. Dabei verrät er auch, wie er als Vorstandsmitglied für die Transformation lernt und was für ihn wichtige Eckpfeiler einer erfolgreichen Transformation sind.

Von der Transformation hin zu CO2-freien Antrieben von LKWs und anderen Transportmitteln über autonomes Fahren und die Unterstützung der Transformation durch geeignete Rahmenbedingungen, die notwendigen Kompetenzen für die vorausschauende Entwicklung neuer Produkte bis hin zu den Gemeinschaftskompetenzen, die innovatives Arbeiten unterstützen. Eines ist sicher: Die erfolgreiche, zukunftsorientierte Entwicklung der Zukunftstransportmittel von Gütern und Passagieren erfordert ein ganzheitliches Denken und Handeln in koordinierter Teamarbeit und ein Gespür für die wichtigsten Technologien, das im gesamten Team stetig gestärkt werden muss.

Ach ja, was hat eine rote Weste mit der Transformation zu tun, welche Vorstand könnte man fast als Wetterfrosch bezeichnen, wer sagt international Danke und warum und wer will immer in der Champions League mitspielen? – Einfach mal reinhören
46 Minuten
Our guest in this episode is Liza McFadden, former president of the Barbara Bush Foundation, current leader of LIZA and Partners LLC and Director at Stride Learning. Under her leadership, the Barbara Bush Foundation leveraged the power of competition to bridge gaps in literacy, empowering communities worldwide. Liza also served on the National Institute for Literacy Board under President George W. Bush's administration. She spearheaded initiatives like the $7M Barbara Bush Foundation Adult Literacy XPRIZE, attracting global attention and participation to develop literacy apps benefiting millions worldwide and transforming the lives of low-literate adults. Liza’s contributions to societal wellbeing, especially those during the pandemic, earned her recognition as one of the "25 Women You Need to Know" in her hometown and numerous state and national awards in the US. “Do I think that it's probably one of the most needed skills of the future, being able to deal with change and smile under adversity? Absolutely.” Philanthropy can serve as a catalyst to inspire and motivate people to take action in addressing social inequalities and finding ways and solutions to make significant skills like literacy available to everyone. In this inspiring and stimulating conversation Liza gives us insight into her work as philanthropist and as an advocate for literacy while giving perspectives on how AI holds potential in optimizing the individual learning culture, on what role digital transformation plays here and what role philanthropy can have in transforming learning and our future. From the ways a bibliophile utilizes and is inspired by her own passion for reading and literature to help others overcome barriers connected to literal proficiency, to breaking down complex scenarios by implementing long term growth strategies, via learning to deal with adversity as one of the most important future skills, right through to the driving force that true philanthropy can be in the transformation process if put to good use. One thing is for sure – We need to embrace change, even if it presents itself in difficult and overwhelming situations. Without change there is no growth and without growth there is no future. What do scallops and philanthropy have in common and how can hundreds of bright blue eyes affect the transformation of the learning culture? – tune in!
47 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Nina Koch, Director Customer Success Continental Europe bei Slack. In den letzten 10 Jahren hat Slack sich zu einer bekannten Plattform für die Arbeit entwickelt, dass das Arbeitsleben vereinfacht und produktiver macht Seit vielen Jahren beschäftigt sich Nina mit dem Thema der Produktivität in Unternehmen.

„Diese Offenheit von der Produktivitäts-Plattform überträgt sich auf die Unternehmenskultur.“

 

Ein Leben ohne Email? Was ist eine Search First Kultur? Welche Rolle spielt die Freiheit der Mitarbeitenden für deren Produktivität?  Und warum ist es so wichtig, einen gewissen Freiheitsgrad zu gewährleisten, damit Neues ausprobiert wird und neue Ideen entstehen können? In diesem anregenden und authentischen Gespräch berichtet Nina von den Vorteilen effizienter Kommunikation, von der Relevanz der geeigneten Tools und des Perspektivenwechsels für die erfolgreiche Kommunikation und von der Verankerung von KI in Produktivitätstools.

 

Von der großen Bedeutung, die Diversität in Form von unterschiedlichen Arbeitsstilen oder auch Persönlichkeitstypen für den Output von Teams spielt, über die Notwendigkeit, zu realisieren, dass jedes Team eine gut durchdachte Produktivitätsstrategie benötigt, um wirklich effizient arbeiten zu können, bis hin zum Einfluss, den eine Führungskraft auf die Ergiebigkeit eines Teams haben kann, in dem sie die Mitarbeitenden bei der Transformation unterstützt, ein offenes Ohr für deren Herausforderungen hat und ihnen bei der Implementierung von neuen Tools und Strategien aktiv unter die Arme greift.

 

Eines bleibt sicher: Statt sich davon verunsichern zu lassen, dass andere Teammitglieder möglicherweise über ein spezifisches Thema besser informiert sind, sollten wir uns darauf konzentrieren, voneinander zu lernen und das Wissen unserer Kolleginnen und Kollegen als eine wertvolle Ressource betrachten. Es ist entscheidend, ein Umfeld zu schaffen, das Mitarbeiter dazu ermutigt, neue Ideen einzubringen und sich gegenseitig zu inspirieren.

 

Wie findet ein Biolandstreicher den Nervenkitzel bei der Schwammerlsuche, was haben Brombeeren und Brennnessel mit effizienter Kommunikation zu tun und was für eine Rolle spielt Pippi Langstrumpf bei Produktivitätstools in Unternehmen?  Einfach mal reinhören!
47 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Dr. Claudia Viehweger, Chief People & Sustainability Officer bei der Scout 24 Group. Claudia ist für die Nachhaltigkeitsstrategie und die konzernweite Peoplestrategie verantwortlich. Für ihre Arbeit erhielt Claudia Viehweger diverse Auszeichnungen, wie „40 führende HR-Köpfe 2023“ und „CHRO of the Year 2023“ vom Personalmagazin. „HR ist ein Teil von Nachhaltigkeit und egal, ob du dir das jetzt als HR-ler nimmst oder nicht, du wirst immer ein Teil der Nachhaltigkeitsstrategie sein.“ Welchen Beitrag leisten die einzelnen Abteilungen zur Nachhaltigkeit eines Unternehmens und warum ist eine erfolgversprechende Nachhaltigkeitsstrategie heutzutage essenziell? In diesem sehr aufschluss- und facettenreichen Gespräch erzählt uns Claudia mehr über die teilweise versteckten Stärken von HR-Abteilungen, über die Schnittstellen von HR und Nachhaltigkeit und ihre Learnings aus der Implementierung einer Nachhaltigkeitsstrategie. Von dem Zusammenspiel von People- und Sustainability Management, über verschiedene Maßnahmen, die die Zufriedenheit der Mitarbeitenden erhöhen können, bis hin zur Bedeutung einer aussagekräftigen Nachhaltigkeitsstrategie für Rating-Agenturen, Analytiker, Banken und Investoren. Eines bleibt sicher: Die Nachhaltigkeitsstrategie eines Unternehmens wird von den Mitarbeitenden umgesetzt, weshalb deren Zufriedenheit essenziell für eine erfolgreiche Implementierung ist. Ach ja – Wer entwirft Nachhaltigkeitsstrategien unter einer eiskalten Dusche und wie wirkt sich die Wassertemperatur auf deren Inhalte aus? – Einfach mal reinhören!
46 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Daniel Kempa, Projektkoordinator Standortmanagement Digitalisierung bei Volkswagen. Er ist für die digitale Zusammenarbeit und diverse Digitalisierungsprojekte zuständig. Daniel ist außerdem ein großer Podcast Fan und beschäftigt sich täglich mit dem Thema Lernkultur. „Wie bekommen wir das Thema Lernen ins Arbeiten rein, wo man wahrnimmt, dass Lernen ein Teil der Arbeit geworden ist, denn ohne Lernen, ohne Offenheit, ohne Neugierde wird man in der aktuellen Zeit schwer klarkommen.“ Woher kommt eigentlich der Begriff „Podcast“ und warum erfreut sich das Format unter Anderem in der Rubrik Lernen und Lernkultur so großer Beliebtheit? Daniel berichtet von den Lernmöglichkeiten, die Podcasts den Zuhörerinnen und Zuhörern bieten und erläutert unterschiedliche Chancen, wie Mitarbeitende auch im Arbeitsalltag anhand von Podcasts weitergebildet werden können. Allgemein spielen hier vor allem die Offenheit gegenüber dem Lernen, aber auch im breiteren Kontext die Offenheit gegenüber neuen Dingen eine bedeutende Rolle. In diesem informativen und erkenntnisreichen Gespräch teilt Daniel nicht nur sein umfangreiches Wissen über Podcasts, sondern erklärt auch die Vorteile kollektiven Lernens und die Art und Weisen, wie sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen davon profitieren können. Von Podcasts als primäre Informationsquelle, über Re-Skilling und Up-Skilling speziell im Zusammenhang mit New Work, hin zur wichtigen Rolle, die kollektives Lernen und das Mitteilen eigener Themen spielen. Eines bleibt sicher: Nur wenn wir miteinander und voneinander lernen, können wir uns nicht nur als Einzelperson, sondern als Unternehmen, als Land und sogar als Welt nachhaltig weiterentwickeln. Ach ja – Welcher Superheld ist nebenberuflich Podcastjunkie und was haben Entenküken mit kollektivem Lernen zu tun? – Einfach mal reinhören!
51 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Dr. Michaela Meier, Founder und CEO von Brainosity. Michaela ist Musikerin, Grundschullehrerin, Lernspezialistin, Neurowissenschaftlerin, Gründerin und Unternehmerin. Sie hat Schulen, Fernuniversitäten, Lernzentren, Video Learning Technologie, EdChange und Corporate Education Lösungen gestaltet und gründete mehrere EdTech Startups. Michaela promovierte bereits mit 23/24 Jahren. Unter anderem wurde sie zweimal mit dem Worlddidac Award und Comenius Edu ausgezeichnet und erhielt den German Brand Award, sowie den IEAL Award. Michaela hat unter anderem für Kunden wie CNN, NBC, New York Times, AFP, Angry Birds, Disney und ZDF gearbeitet. Mit ihrem Unternehmen Brainosity kombiniert sie Neurowissenschaft und Lernpsychologie mit unternehmerischer Erfahrung, um innovative Lern- und Ed-Tech Lösungen zu entwickeln.

„Du kannst innerhalb von zwei Sätzen mit bestimmten Worten, mit bestimmten Keywords, die du verwendest, laut, leise, Atempausen, so viele Irritationen auslösen, dass das akustische System quasi einen Reset macht und sich konzentriert.“

Lernen, Konzentration und Kommunikation sind in einer Welt, in der ständig neue Informationen auf uns einprasseln von entscheidender Bedeutung. Wie lernt man aber so wie das Gehirn am liebsten lernt? Welche Lernpraktiken helfen, Informationen aufzunehmen und welche Strategien verbessern die Konzentration? In diesem fesselnden und facettenreichen Gespräch gibt Michaela uns tiefe Einblicke in gehirngerechtes Lernen, Konzentration und neue Wege für die Bildung und Weiterbildung.

Vom Einfluss äußerer Umstände auf die individuelle Lern- und Konzentrationsfähigkeit über Atempausen und andere praktische Übungen, die einen akustischen Reset herbeiführen können und somit die Konzentrationsfähigkeit plötzlich wiederkehrt bis hin zu Aufwärmübungen für das Gehirn, durch die wir uns auf Stresssituationen vorbereiten können. Eines bleibt sicher: Die Diskussion über gehirngerechtes Lernen, Konzentrationsverbesserung und neue Bildungsansätze sollte dringend geführt werden, um effizientes Lernen und Arbeiten zu erleichtern.

Ach ja, was haben Autobahnen mit Neurowissenschaft zu tun, was hat Walt Disneys Magie-Liste mit Lernen für die Zukunft zu tun und wie zündete ein blinder Opa eine Leidenschaft für das Lernen an? – Einfach mal reinhören!
51 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Prof. Dr. Stephan A. Jansen, Professor für Urbane Innovation an der Universität der Künste und Alexander von Humboldt Institut für Internet & Gesellschaft (HIIG) Berlin, Geschäftsführer »Gesellschaft für Urbane Mobilität BICICLI« und deren Mobilitätskonzeptberatung MOND.org.

Seit 1999 ist Stephan regelmäßig als Visiting Scholar an der Stanford University und fungiert als wissenschaftlicher Berater für verschiedene Bundesministerien und das Bundeskanzleramt. In den letzten Jahren hatte er darüber hinaus Vorstands- und Beiratspositionen bei renommierten Unternehmen wie Audi, BASF, Bayer, Caritas, Deutsche Telekom, EY, Lufthansa, TUI und der VW Group inne. Seit 2007 verfasst Stephan regelmäßig Artikel für das Wirtschaftsmagazin Brand eins und ist Autor von über 200 Artikeln sowie mehr als 20 Büchern und Herausgeberwerken. Seine Arbeit wurde mehrfach von Bundespräsidenten, Stiftungen und Medien ausgezeichnet, und er ist als einer der führenden Managementdenker im globalen Ranking der Thinkers 50 vertreten.

„Die Welt ist einfach so komplex, dass das, was jetzt wissbar ist, ja, das können wir glücklicherweise Maschinen übergeben. Das, was nicht wissbar ist, und das ist alles das, was ab der nächsten Nanosekunde beginnt und die Zusammenhänge dazwischen. Das ist die humanistische Überlegenheit im wahrsten Sinne des Wortes und dafür braucht es Zeit.“

Wie können wir unser Innovationskonzept anhand von vorhandenen Kompetenzen erweitern? Stephan empfindet unsere bisherige Zukunftsforschung als sehr vergangenheitsorientiert. Er regt an, Dinge neu zu denken, einzelne Innovationsprozesse stärker bei unseren Überlegungen zu inkludieren und sozio-technologische Lösungsansätze und systematische Lösungen zu finden. Um das volle Potential der Digitalisierungs- und KI- Themen auszuschöpfen und um von deren Effizienz am besten zu profitieren, müssen wir Raum für neue innovative Ideen schaffen. In diesem besonderen und anregenden Gespräch teilt Stephan seine Sichtweise und seinen Standpunkt zu verschiedenen Faktoren, die Einfluss auf die technologische und auch auf die soziale Innovation nehmen. Dabei betont er, dass wir vor allem bereits vorhandene Kompetenzen identifizieren, vertiefen und konsolidieren sollten, um die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen in Zukunft sicherzustellen.

Vom Innovationspotential bereits vorhandener Datensilos im Gesundheits- und Mobilitätssektor über Deep Tech und Climate Tech bis hin zur Zeit als entscheidenden Faktor für jegliche Innovationen. Eines bleibt sicher: Mobility, Nachhaltigkeit und auch Innovationen in unseren eigenen Umgebungen werden von immer größerer Bedeutung sein.

Ach ja, was hat ein extravaganter Brillengeschmack mit Zukunftsforschung zu tun und was haben Schnitzel mit Fahrrädern zu tun? – Einfach mal reinhören!
46 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Andre Zayarni, CEO und Co-Founder von Qdrant, einem Deep Tech Unternehmen, das darauf abzielt, angewandte KI-Anwendungen mit der fortschrittlichen blitzschnellen Open Source Vektordatenbank auf die nächste Stufe zu bringen. Das Unternehmen hat vor kurzem 35 Millionen Euro an Investorengeldern erhalten. Elon Musks X, Deloitte, Bayer, X (früher Twitter), HRS, Bosch und Softbank nutzen bereits Qdrants Software und es bestehen auch Partnerschaften mit Cohere und Aleph Alpha. Die Wirtschaftswoche stellt die Frage: „Wird dieses Berliner Startup zum führenden Speichersystem für KI-Daten?“ „Wo man früher sehr viele Daten benötigt hat und das KI-Modell wieder neu trainiert hat, da kann man jetzt die Vektor-Suche einsetzen und damit auch Ressourcen sparen.“ Moderne KI-Programme arbeiten auf einer völlig neuen Ebene, indem sie Texte, Bilder und mehr in komplexe Zahlenkolonnen verwandeln, die sich in einem hochdimensionalen Raum befinden. Dank Vektordatenbanken können diese KI-Daten blitzschnell organisiert, verarbeitet und analysiert werden und zum Beispiel es Chatbots ermöglichen, in Millisekunden eine Frage zu verstehen und eine passende Antwort zu generieren. In diesem anregenden Gespräch gibt uns Andre wertvolle Einblicke in den Aufbau und die Nutzung von Vektordatenbanken und Deep Learning Modellen in der reellen Welt und in die Zukunft von KI an sich. Von der Rolle von Open Source Technologie bei KI und Vektordatenbanken und Deeptech als Enabler für die Produktentwicklung über die Verknüpfung und Prozessoptimierung von HR durch KI, bis hin zum, Software ohne den Einsatz von GPUs, Deutschland als Deep Tech Standort und den blitzschnellen Vergleich einer Milliarde Vektoren. Eines bleibt sicher: Durch den Einsatz von Vektordatenbanken können Ressourcen geschont und mit den richtigen Ansätzen auch die Nachhaltigkeit von KI-Anwendungen erhöht werden. Ach ja, wer kann keine Noten lesen und was haben ein Jazzorchester und Vektordatenbanken gemeinsam? Einfach mal reinhören.
47 Minuten
Unser Gast in dieser Folge ist Dr. Annika Hauptvogel, Head of Technology and Innovation Management bei Siemens. Siemens-Visionärin Annika wurde 2022 als Vordenkerin ausgezeichnet, eine Initiative des Handelsblatts und der Unternehmensberatung BCG unter dem Motto „Visionär, innovativ und nachhaltig – für eine grüne Zukunft“. Und die Zeitschrift Capital hat sie zu einer der Top 40 unter 40 im Jahr 2023 gekürt.

„Ein Vorteil von Industrial Metaverse ist, wenn ich zu jeder Zeit ein Abbild von meiner Fertigung habe, kann ich dort zurückspulen und sehen, was passiert ist. So kann man bei Fehlern herausfinden, wo der Fehler entstanden ist und was die Ursache war? Es macht aber auch Energieeinsparungen möglich und mit virtuellen Designs kann man Material einsparen.“

Um langfristig erfolgreich zu sein, ist es entscheidend, Trends in Technologie, Innovation und Nachhaltigkeit zu erkennen und ihre Relevanz für Unternehmen eingehend zu analysieren. Diese Erkenntnisse dienen als Grundlage, um zukunftsweisende Technologien voranzutreiben, die für das Unternehmen von zentraler Bedeutung sind. Eine Schlüsseltechnologie, die Annika als besonders bedeutsam betrachtet, ist das Industrial Metaverse. Diese innovative Technologie schafft eine nahtlose Verbindung zwischen der digitalen und der physischen Welt in der Industrie. Das Industrial Metaverse ermöglicht Prozessoptimierungen, die Erleichterung der Zusammenarbeit, die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und bietet auch entscheidende Vorteile für die Nachhaltigkeit. Auf dem Weg zur vollständigen Umsetzung des Industrial Metaverse liegen noch einige entscheidende Schritte, die gemeistert werden müssen. Kein Unternehmen kann diese Herausforderung allein bewältigen. In einem spannenden und zukunftsweisenden Gespräch teilt Annika wertvolle Einblicke in ihre Erfahrungen und Visionen für das Industrial Metaverse. Sie betont dabei die Bedeutung innovativer Kooperationen und Partnerschaften zwischen Unternehmen, Start-ups und Institutionen. Diese Zusammenarbeit ist entscheidend, um nicht nur das Industrial Metaverse, sondern auch andere zukunftsweisende Technologien voranzutreiben.

Vom Growth Mindset und Open Innovation im täglichen Doing über die Bedeutung von Innovation Ecosystems für das Metaverse und die Optimierung von Design und Produktion bis hin zur Reduktion von Materialverbrauch und CO2-Emissionen, der Generierung von Mehrwert aus einer Flut von Informationen und Daten, Innovation Ecosystems von Siemens und Challenges wie Tech For Sustainability und den entscheidenden Skills zur Förderung innovativen Denkens. Eines ist sicher: Das Industrial Metaverse schlägt eine Brücke zwischen digitaler und realer Fertigung, indem es Abbilder der Produktionsumgebung ermöglicht, aber in der Vision der zukünftigen Produktion spielt der Mensch nach wie vor eine entscheidende Rolle.

Ach ja, welche Skills eines Skilehrers sind in der Innovation ganz hilfreich und wer hat die Popometer-App entwickelt und wofür? – Einfach mal reinhören!