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Episoden
04.05.2026
58 Minuten
Wissenschaftliche Unabhängigkeit ist ein hohes Gut. Auch Wissenschaftspodcast sollten unabhängig bleiben. Hilf diesem Podcast mit deiner Spende. Hier klicken, vielen Dank!
Braun und Clarke haben im Jahr 2006 eines der meistzitiertesten Methodenpaper in den Sozialwissenschaften veröffentlicht. Darin entwickeln sie ein einheitlicheres Framework für die thematische Analyse, die bisher sehr heterogen angewendet wurde. Mit ihrem Ansatz, die thematische Analyse sowohl für theoriegeleitete, deduktive Anwendungen als auch induktiv-interpretative Analysen flexibel zu halten, haben sie in der Academia überzeugt. Inzwischen beziehen sich die Psychologinnen stärker auf ihre Weiterentwicklung der reflexiven thematischen Analyse, die stärker im konstruktivistischen Paradigma verhaftet ist.
Marlene Schuster von der FH Wiener Neustadt erklärt uns, wie die reflexive thematische Analyse funktioniert. Im Gespräch gleichen wir das Vorgehen immer wieder mit bekannten Analysemethoden auf dem vorhandenen Spektrum ab, so mit Mayring und Kuckartz/ Rädiker auf dem stärker strukturierenden Ende, aber auch der Grounded Theory als sehr stark prozessorientierte Methdodologie.
Zum Schluss besprechen wir, ob die reflexive thematische Analyse mi KI-Unterstützung angewendet werden kann. Marlene stellt dabei fest: Ja, aber Spaß muss sein!
M:K-Folgen, die wir erwähnen bzw. zu den Themen passen:
Folge 41: Mit generativer KI qualitative Daten interpretieren Folge 24: Neues entdecken mit der Grounded Theory Folge 7: Qualitative Inhaltsanalyse nach Kuckartz, und: Man muss das Rad nicht immer neu erfinden
Schaut auf www.methodenkoffer.info vorbei für die erwähnte Literatur. Hier findet ihr auch mehr Infos über die anderen Folgen und die Möglichkeit, uns für Feedback, Fragen und Anregungen zu kontaktieren!
Braun und Clarke haben im Jahr 2006 eines der meistzitiertesten Methodenpaper in den Sozialwissenschaften veröffentlicht. Darin entwickeln sie ein einheitlicheres Framework für die thematische Analyse, die bisher sehr heterogen angewendet wurde. Mit ihrem Ansatz, die thematische Analyse sowohl für theoriegeleitete, deduktive Anwendungen als auch induktiv-interpretative Analysen flexibel zu halten, haben sie in der Academia überzeugt. Inzwischen beziehen sich die Psychologinnen stärker auf ihre Weiterentwicklung der reflexiven thematischen Analyse, die stärker im konstruktivistischen Paradigma verhaftet ist.
Marlene Schuster von der FH Wiener Neustadt erklärt uns, wie die reflexive thematische Analyse funktioniert. Im Gespräch gleichen wir das Vorgehen immer wieder mit bekannten Analysemethoden auf dem vorhandenen Spektrum ab, so mit Mayring und Kuckartz/ Rädiker auf dem stärker strukturierenden Ende, aber auch der Grounded Theory als sehr stark prozessorientierte Methdodologie.
Zum Schluss besprechen wir, ob die reflexive thematische Analyse mi KI-Unterstützung angewendet werden kann. Marlene stellt dabei fest: Ja, aber Spaß muss sein!
M:K-Folgen, die wir erwähnen bzw. zu den Themen passen:
Folge 41: Mit generativer KI qualitative Daten interpretieren Folge 24: Neues entdecken mit der Grounded Theory Folge 7: Qualitative Inhaltsanalyse nach Kuckartz, und: Man muss das Rad nicht immer neu erfinden
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05.03.2026
1 Stunde 6 Minuten
Wissenschaftliche Unabhängigkeit ist ein hohes Gut. Auch Wissenschaftspodcast sollten unabhängig bleiben. Hilf diesem Podcast mit deiner Spende. Hier klicken, vielen Dank!
Noch nie oder kaum quantitativ geforscht, wäre aber gut für's Projekt und das Profil? So geht es nicht nur Doktorand:innen, sondern auch vielen Wissenschaftler:innen, die schon länger dabei sind. Wie schaft man einen Einstieg, nicht nur in das methodische Handwerk, sondern auch in das quantitative Denken?
Darüber spreche ich in dieser Folge mit Daniela Keller. Daniela ist Mathematikerin, Beraterin, Coach und Dozentin für statistische Methoden. Sie erklärt euch, worauf es für ein erstes Verständnis quantitativen Forschens ankommt, welche Vokabeln wichtig sind und welche Schritte man unternehmen sollte, um sich selbst gut einarbeiten zu können.
Daniela Keller und einige Beratungskolleg:innen veranstalten zudem von 23. bis 27. März 2026 einen kostenlosen Onlinekongress rund um's wissenschaftliche Arbeiten, der im Nachgang auch abrufbar sein wird. Hier geht's zur Anmeldung.
Daniela Kellers Arbeiten, Kontakt und einen Blog findet ihr hier:
Blog: https://statistik-und-beratung.de/blog/ Youtube: https://www.youtube.com/@StatistikAkademie Linkedin: https://www.linkedin.com/in/daniela-keller-b0909a58/ Instagram: https://www.instagram.com/daniela_keller_statistik/ Anne Margarians Paper zu Hypothesentest-Verwendung.
Für noch mehr Literaturtipps, Infos zum Podcast und die Möglichkeit Feedack zu geben, findet ihr hier: www.methodenkoffer.info.
Noch nie oder kaum quantitativ geforscht, wäre aber gut für's Projekt und das Profil? So geht es nicht nur Doktorand:innen, sondern auch vielen Wissenschaftler:innen, die schon länger dabei sind. Wie schaft man einen Einstieg, nicht nur in das methodische Handwerk, sondern auch in das quantitative Denken?
Darüber spreche ich in dieser Folge mit Daniela Keller. Daniela ist Mathematikerin, Beraterin, Coach und Dozentin für statistische Methoden. Sie erklärt euch, worauf es für ein erstes Verständnis quantitativen Forschens ankommt, welche Vokabeln wichtig sind und welche Schritte man unternehmen sollte, um sich selbst gut einarbeiten zu können.
Daniela Keller und einige Beratungskolleg:innen veranstalten zudem von 23. bis 27. März 2026 einen kostenlosen Onlinekongress rund um's wissenschaftliche Arbeiten, der im Nachgang auch abrufbar sein wird. Hier geht's zur Anmeldung.
Daniela Kellers Arbeiten, Kontakt und einen Blog findet ihr hier:
Blog: https://statistik-und-beratung.de/blog/ Youtube: https://www.youtube.com/@StatistikAkademie Linkedin: https://www.linkedin.com/in/daniela-keller-b0909a58/ Instagram: https://www.instagram.com/daniela_keller_statistik/ Anne Margarians Paper zu Hypothesentest-Verwendung.
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15.01.2026
1 Stunde 18 Minuten
Disclaimer: In dieser Folge hatte ich leider ein paar Tonprobleme, sorry dafür. Bei der nächsten Folge gibt's aber wieder die gewohnte Qualität!
Interpretationsgruppen, aka Interpretationswerkstätten, aka Forschungswerkstätten (...) sind zunächst mal erfunden worden, um das Interpretationshandwerk qualitativer Analysemethoden anderen zu vermitteln und die intersubjektive Nachvollziehbarkeit zu sichern. Meist leitete dabei ein:e Expert:in/ Professor:in an, heute gibt es aber vielfältigere Organisationen des gemeinsamen Deutens, Rekonstruierens und Interpretierens.
In dieser Podcastfolge lernt ihr von Sylvia Jäde (Uni Osnabrück) und Fabian Muhsal (HU Berlin), dass Interpretationsgruppen viel mehr sein können als Institutionen zur Qualitätssicherung in qualitativer Forschung. Sie können unterschiedliche Formen annehmen und dir als Forscher:in zu verschiedenen Zeitpunkten und für verschiedene Bedürfnisse weit über die konkrete Interpretationsarbeit hinaus weiterhelfen - Peer-Mentoring ist hier das Stichwort. Lerne von ihren Erfahrungen - wenn du bis zum Ende hörst, bin ich sicher, möchtest du auch eine Interpretations-/ Arbeitsgruppe suchen!
Damit du fündig wirst, hier schonmal ein erster Tipp, wo du suchen kannst (klick).
Sylvia Jäde war schon einmal zu Gast und hat in Folge 39 über Paarinterviews berichtet. Hör hier auch gerne mal rein.
Sylvia ist bei Linkedin, Instagram und researchgate unterwegs. Fabian könnt ihr via Linkedin oder researchgate erreichen.
Schau gerne auf www.methodenkoffer.info vorbei, um mehr über Sylvias und Fabians Publikationen und Tipps zum Thema zu erfahren!
Interpretationsgruppen, aka Interpretationswerkstätten, aka Forschungswerkstätten (...) sind zunächst mal erfunden worden, um das Interpretationshandwerk qualitativer Analysemethoden anderen zu vermitteln und die intersubjektive Nachvollziehbarkeit zu sichern. Meist leitete dabei ein:e Expert:in/ Professor:in an, heute gibt es aber vielfältigere Organisationen des gemeinsamen Deutens, Rekonstruierens und Interpretierens.
In dieser Podcastfolge lernt ihr von Sylvia Jäde (Uni Osnabrück) und Fabian Muhsal (HU Berlin), dass Interpretationsgruppen viel mehr sein können als Institutionen zur Qualitätssicherung in qualitativer Forschung. Sie können unterschiedliche Formen annehmen und dir als Forscher:in zu verschiedenen Zeitpunkten und für verschiedene Bedürfnisse weit über die konkrete Interpretationsarbeit hinaus weiterhelfen - Peer-Mentoring ist hier das Stichwort. Lerne von ihren Erfahrungen - wenn du bis zum Ende hörst, bin ich sicher, möchtest du auch eine Interpretations-/ Arbeitsgruppe suchen!
Damit du fündig wirst, hier schonmal ein erster Tipp, wo du suchen kannst (klick).
Sylvia Jäde war schon einmal zu Gast und hat in Folge 39 über Paarinterviews berichtet. Hör hier auch gerne mal rein.
Sylvia ist bei Linkedin, Instagram und researchgate unterwegs. Fabian könnt ihr via Linkedin oder researchgate erreichen.
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22.10.2025
48 Minuten
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Karolina Siegert von der Uni Köln greift die Biographieforschung (Folge 53 mit Eren Yetkin) noch einmal auf und diskutiert, ab wann Material eigentlich als "dicht genug" gelten kann.
Am Beispiel ihrer Forschung mit Förderschüler:innen zu ihrer biographischen Verwobenheit von Berufswünschen hat Karolina zunächst als nach Lehrbuch "zu wenig dicht" geltende Daten generiert. Hier diskutiert sie, ob zu enge Vorstellungen von "dichtem Material" gewisse Personengruppen von biographischer Forschung ausschließen und warum dies ein Problem darstellen könnte. Ihr hört im Podcast, wie Karolina Trotz dieser Schwierigkeit zu einem produktiven Ergebnis gekommen ist.
Für Karolina Siegerts Literatur sowie Literaturtipps und weitere Kontaktmöglichkeiten, besucht www.methodenkoffer.info. Dort findet ihr auch Daten für Feedback, Anregungen und Gästevorschläge, vielen Dank
Karolina Siegert von der Uni Köln greift die Biographieforschung (Folge 53 mit Eren Yetkin) noch einmal auf und diskutiert, ab wann Material eigentlich als "dicht genug" gelten kann.
Am Beispiel ihrer Forschung mit Förderschüler:innen zu ihrer biographischen Verwobenheit von Berufswünschen hat Karolina zunächst als nach Lehrbuch "zu wenig dicht" geltende Daten generiert. Hier diskutiert sie, ob zu enge Vorstellungen von "dichtem Material" gewisse Personengruppen von biographischer Forschung ausschließen und warum dies ein Problem darstellen könnte. Ihr hört im Podcast, wie Karolina Trotz dieser Schwierigkeit zu einem produktiven Ergebnis gekommen ist.
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18.10.2025
55 Minuten
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Paulina Luise Wagner von der Uni Wien stellt uns den Scoping-Review vor. Der Scoping-Review ist eine systematische Methode, die besonders geeignet ist, um sich einen Überblick über ein schnell wachsendes, noch junges Forschungsfeld zu verschaffen.
Paulina interessiert sich in ihrer Forschung für den Einsatz von künstlicher Intelligenz für das Lehren und Lernen und stand zu Beginn ihres Projekts vor der Herausforderung, die geradezu explodierende Literatur in diesem Feld überblicken und systematisieren zu müssen. Daher hat sie auf die Methode des Scoping-Review zurückgegriffen - eine Art des auch in den Preferred Reporting Items for Systematic Reviews and Meta-Analyses (PRISMA)-Guidelines gelisteten systematischen Reviews für einen möglichst vollständigen Literaturüberblick.
Im Gegensatz zu den aus den Folgen 23 zu quantitativen und 15 zu qualitativen Metastudien bekannten systematischen Reviews, die Evidenz zu sehr präzisen Fragestellungen und Forschungsinteressen in etablierten Feldern zusammenführen möchten, ist das Ziel des Scoping-Reviews, ein neues Feld umfassend zu kartieren.
Wie genau das funktioniert, welche Techniken dabei helfen und warum die Literaturauswahl sich manches Mal wie Tindern anfühlt, lernt ihr in dieser Folge!
Für Paulina Wagners Literatur sowie Literaturtipps und weitere Kontaktmöglichkeiten, besucht www.methodenkoffer.info. Dort findet ihr auch Daten für Feedback, Anregungen und Gästevorschläge, vielen Dank
Paulina Luise Wagner von der Uni Wien stellt uns den Scoping-Review vor. Der Scoping-Review ist eine systematische Methode, die besonders geeignet ist, um sich einen Überblick über ein schnell wachsendes, noch junges Forschungsfeld zu verschaffen.
Paulina interessiert sich in ihrer Forschung für den Einsatz von künstlicher Intelligenz für das Lehren und Lernen und stand zu Beginn ihres Projekts vor der Herausforderung, die geradezu explodierende Literatur in diesem Feld überblicken und systematisieren zu müssen. Daher hat sie auf die Methode des Scoping-Review zurückgegriffen - eine Art des auch in den Preferred Reporting Items for Systematic Reviews and Meta-Analyses (PRISMA)-Guidelines gelisteten systematischen Reviews für einen möglichst vollständigen Literaturüberblick.
Im Gegensatz zu den aus den Folgen 23 zu quantitativen und 15 zu qualitativen Metastudien bekannten systematischen Reviews, die Evidenz zu sehr präzisen Fragestellungen und Forschungsinteressen in etablierten Feldern zusammenführen möchten, ist das Ziel des Scoping-Reviews, ein neues Feld umfassend zu kartieren.
Wie genau das funktioniert, welche Techniken dabei helfen und warum die Literaturauswahl sich manches Mal wie Tindern anfühlt, lernt ihr in dieser Folge!
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funktioniert? Dann bist du hier genau richtig! Im Methoden:Koffer
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hier erfährst du, wie Forschung wirklich läuft!
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