Podcaster
Episoden
03.03.2026
60 Minuten
In der neuen Folge von Wirtschaft Köln Unplugged spricht
Moderator Björn Lindert mit Aleksandar Dragicevic
(Vorstandsvorsitzender Taxi Ruf Köln) über den Mobilitätsmarkt in
Köln.
Sein Vorwurf: „Das ist kein Wettbewerb. Das ist Preisdumping –
und Sozialdumping.“ 𝗪𝗮̈𝗵𝗿𝗲𝗻𝗱 𝗧𝗮𝘅𝗶𝘂𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻 𝗳𝗲𝘀𝘁𝗲𝗻 𝗥𝗲𝗴𝗲𝗹𝗻
𝘂𝗻𝘁𝗲𝗿𝗹𝗶𝗲𝗴𝗲𝗻, 𝘄𝘂̈𝗿𝗱𝗲𝗻 𝗣𝗹𝗮𝘁𝘁𝗳𝗼𝗿𝗺𝗮𝗻𝗯𝗶𝗲𝘁𝗲𝗿 𝘄𝗶𝗲 𝗨𝗯𝗲𝗿 𝘀𝘆𝘀𝘁𝗲𝗺𝗮𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵
𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝗲 𝗠𝗮ß𝘀𝘁𝗮̈𝗯𝗲 𝗻𝘂𝘁𝘇𝗲𝗻.
„Der Unterschied liegt nicht in der Technik. Sondern in der
Regulierung.“
Ein spannendes Gespräch über Plattformökonomie, politische
Verantwortung und die Frage, wie fair unser Wettbewerb wirklich
ist.
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09.02.2026
1 Stunde 9 Minuten
In der aktuellen Podcast Folge von “Wirtschaft Köln
unplugged” spricht Moderator Björn Lindert mit
Raphael Vollmar, dem Erfinder von Siegfried Gin. Er und sein
Mitgründer hatten 2014 gerade mal 4.000 Euro, ohne
Investoren, ohne Sicherheitsnetz, aber dafür eine
klare Idee:
Ein Gin, benannt nach einem Helden der
Nibelungensage.
Siegfried. Stark. Mutig. Anders.
Dann passiert etwas, womit selbst sie nicht gerechnet
hatten:
Der erste Batch wird international mit Doppelgold
ausgezeichnet.
Plötzlich sind sie, wie Raphael sagt, „die
Spirituosen-Rockstars.“
Doch was dann kommt, ist unternehmerisch fast noch
spannender.
Während der Gin-Hype langsam abflacht und klassische Spirituosen
insgesamt unter Druck geraten, erfinden sich die
Rheinland Distillers neu.
Was als Aprilscherz auf Social Media begann (alkoholfreier Gin)
wird zum Gamechanger.
Heute machen sie rund 78 % ihres Umsatzes mit alkoholfreien
Produkten
und sind Marktführer im deutschsprachigen Raum.
Im Podcast sprechen wir über:
• den Gin-Boom und warum er vorbei ist
• Timing vs. echtes Marktgespür
• Storytelling als Marken-DNA
• Alkoholfrei: Trend, Haltung oder kultureller
Wandel?
• warum Wachstum manchmal heißt, Anteile zu verkaufen und später
zurückzuholen
• und warum sich starke Marken immer wieder neu erfinden
müssen
Und natürlich beleuchten wir „Wylda“, das ist ein brandneues,
alkoholfreies Destillat mit Funktion, das
nicht Verzicht sondern Wirkung verspricht.
Ein Gespräch über Unternehmertum, Mut, Timing und die Frage, was
Erfolg heute wirklich bedeutet.
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26.01.2026
52 Minuten
In der neuen Folge von „Wirtschaft Köln unplugged“ spricht
Moderator Björn Lindert mit Kölns Oberbürgermeister Torsten
Burmester über alles, was die Stadt bewegt. Wenn Köln ein
Sportler wäre? Für Burmester ganz klar ein
Marathonläufer. Viele Probleme, wenig Pausen, aber mit Ausdauer,
Haltung und dem festen Willen, anzukommen. Sein Anspruch ist
eindeutig: „Köln muss den Anspruch haben, Metropole zu
sein.“
Kurz nach Amtsantritt direkt die Realität: leere Kassen,
Haushaltssperre, Kommunen in dramatischer finanzieller Lage.
Themen wie Wohnen, Wirtschaft, Sicherheit und Sauberkeit dulden
keinen Aufschub. Burmester spricht offen über unbequeme
Entscheidungen, über Vertrauen, das Politik verspielt und über
Vertrauen, das sie zurückgewinnen muss. Auch die Oper kommt zur
Sprache: „Wir müssen und werden uns mit der Oper
versöhnen.“
Ein zentrales Thema ist der Bauturbo: Bauen muss günstiger,
schneller und einfacher werden. Burmester erklärt, wie
Genehmigungsprozesse radikal beschleunigt werden sollen und warum
Wohnen längst zu einem der größten Bremsklötze für den
Wirtschaftsstandort Köln geworden ist. Auch der seit über zehn
Jahren schwelende Streit um das Geißbockheim soll in seiner
Amtszeit beendet werden.
Köln, so Burmester, lebt von seiner Identität. Der Karneval ist
dabei weit mehr als Feierei: Wirtschaftsfaktor, Image-Träger,
Integrationsmotor und gesellschaftlicher Klebstoff. Am Ende
klärt sich auch die Frage, ob der Oberbürgermeister eher
Karnevalsmaus oder nüchterner Beobachter ist.
Großer Blick nach vorn: die Olympiabewerbung Rhein-Ruhr. Die
Bürgerbefragung am 19.04. ist für Burmester
entscheidend. „Ich werde mein ganzes Gewicht in die
Waagschale werfen, um die Menschen davon zu überzeugen, dass
Olympia gut für unsere Region ist.“ Sportförderung, Innovation,
KI und Digitalisierung gehören für ihn zwingend zu Kölns
Zukunft.
Politisch regiert er ohne feste Mehrheit, das sei Herausforderung
und Chance zugleich. „Ich merke, dass Fraktionen miteinander
sprechen, die vor zwei Monaten noch gesagt haben, sie würden nie
wieder miteinander sprechen.“ Gleichzeitig warnt er deutlich:
„Die kommunale Demokratie gerät ins Wanken, und genau dort will
ich gegensteuern.“
Ein Gespräch über Verantwortung, Mut zur Entscheidung, Politik
mit Herz und über eine Stadt, die moderner werden soll, ohne ihre
Seele zu verlieren.
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13.01.2026
46 Minuten
In der neuen Ausgabe des Podcasts „Wirtschaft Köln
unplugged“ spricht Moderator Björn Lindert mit
Jürgen Neutgens, Vorstand der Volksbank KölnBonn, über
Verantwortung, Haltung und die wirtschaftliche Realität in Köln –
jenseits von Hochglanzzahlen.
Gleich zum Einstieg wird klar: Wenn Köln bei ihm ein Konto hätte,
wäre es im Plus. Und doch bleibt Neutgens realistisch.
Er sei zwar Optimist, ja – aber einer, der offen sagt: „Wir haben
die Talsohle noch nicht durchschritten.“
Ein Gespräch über Zuversicht ohne Schönfärberei.
Es geht um Menschlichkeit im Bankalltag, darum, warum in einer
Bank nicht nur gerechnet, sondern auch gelacht werden darf und
wie wichtig Nähe zu Mitarbeitenden und Kunden gerade in
unsicheren Zeiten ist. Neutgens erzählt, wie er
Vorstand geworden ist, warum Verantwortung manchmal schwer wiegt
und weshalb Corona für viele Unternehmen und damit auch für
Banken zur echten Bewährungsprobe wurde.
Warum es der Volksbank KölnBonn aktuell trotzdem gut geht,
während viele Branchen kämpfen, erklärt er mit Zinsen, aber auch
mit regionaler Verwurzelung, langfristigem Denken und dem
genossenschaftlichen Prinzip.
Der Blick geht auch nach vorne: auf die Kölner Wirtschaft, auf
Bürokratie, Investitionszurückhaltung, Chancen und verschenktes
Potenzial und welche Rolle KI künftig in Banken spielen
wird.
Und auf die Kunden von morgen. Brauchen junge Menschen noch eine
Hausbank? Oder reicht eine App?
Besonders deutlich wird: Jürgen Neutgens versteht seine
Rolle nicht nur verwaltend, sondern gestaltend. „Wenn es um die
Stadt, Strategien und Hilfe für Köln geht, mich kann man immer
ansprechen. Auch für einen runden Tisch.“ Selbst bei Themen wie
einer möglichen Olympia-Bewerbung für Köln sieht er die Volksbank
klar in der Verantwortung.
Und zum Schluss wird es dann doch noch sportlich: Wenn er für
einen Tag in eine andere Rolle schlüpfen dürfte, wäre er
Sportdirektor des 1. FC Köln.
Ein Gespräch über Zahlen, Vertrauen und die Frage, wie Wirtschaft
menschlich bleiben kann, gerade dann, wenn es schwierig wird.
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29.12.2025
31 Minuten
In der neuen Folge von „Wirtschaft Köln unplugged“ spricht
Moderator Björn Lindert mit einem der spannendsten
Tech-Entrepreneure des
Landes: Sushel K. Bijganath, Co-Founder & CEO
von Octonomy AI. Das ist ein Startup, das mal eben mit
20 Millionen Dollar eine der größten Seed-Finanzierungen Europas
eingesammelt hat.
Und das aus gutem Grund. Sushel und sein Team sagen:
„Wir erstellen digitale Zwillinge gegen den Fachkräftemangel.“
Was das heißt? Zum Beispiel Wissensträger in Unternehmen, die oft
kurz vor dem Ruhestand, stehen, werden mithilfe von KI zu
digitalen, immer verfügbaren Experten. Ein revolutionärer Ansatz,
der Mittelstand und Konzerne fit machen soll für die Zukunft. Wir
sprechen darüber, warum Indien weltweit eines der besten KI-
& IT-Talentpools besitzt, warum Octonomy sowohl in
Deutschland als auch in den USA skaliert und
weshalb Sushel trotzdem sagt: „KI macht keine Jobs
kaputt. Unsere KI löst das Fachkräfte-Problem.“
Natürlich geht’s auch um Politik: Wo ist Regulierung sinnvoll und
wo, wie Sushel sagt, schlicht „dumm“? Und warum wäre er
gern mal für einen Tag Bundeskanzler, um Innovation in
Deutschland nicht länger auszubremsen.
Ein offenes, ehrliches und humorvolles Gespräch über
Unternehmertum, Tech-Mindset, kulturelle Unterschiede, Mut zum
Wachstum und die Frage, wo KI gefährlich werden kann und ob KI
irgendwann sogar ihn selbst ersetzen könnte. Und darüber, was das
alles mit Star Trek zu tun hat…
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Über diesen Podcast
In einer noch nie dagewesenen Dynamik wirkt Wirtschaft auf unser
Leben. Das betrifft jeden von uns. Wir glauben an einen
Wirtschaftsjournalismus, der in unserer Stadt zu Hause ist und
relevante Themen aus Sicht der Gestalter und Macher aus unserer
Heimat hinterfragt. Bei uns steht die Frage im Mittelpunkt: Was
bedeutet das für mich und meine Stadt? Der Rotonda Business Club
präsentiert in Partnerschaft mit Stadtmarketing Köln die neue
Stimme der Kölner Wirtschaft.
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