Wenn Köln ein Konto hätte, wäre es im Plus – Jürgen Neutgens über Menschbleiben im Milliarden-Business, Verantwortung, Vertrauen, Krisen, KI und die Zukunft der Banken

Wenn Köln ein Konto hätte, wäre es im Plus – Jürgen Neutgens über Menschbleiben im Milliarden-Business, Verantwortung, Vertrauen, Krisen, KI und die Zukunft der Banken

46 Minuten

Beschreibung

vor 15 Stunden

In der neuen Ausgabe des Podcasts „Wirtschaft Köln
unplugged“ spricht Moderator Björn Lindert mit
Jürgen Neutgens, Vorstand der Volksbank KölnBonn, über
Verantwortung, Haltung und die wirtschaftliche Realität in Köln –
jenseits von Hochglanzzahlen. 


Gleich zum Einstieg wird klar: Wenn Köln bei ihm ein Konto hätte,
wäre es im Plus. Und doch bleibt Neutgens realistisch.
Er sei zwar Optimist, ja – aber einer, der offen sagt: „Wir haben
die Talsohle noch nicht durchschritten.“ 
Ein Gespräch über Zuversicht ohne Schönfärberei. 


Es geht um Menschlichkeit im Bankalltag, darum, warum in einer
Bank nicht nur gerechnet, sondern auch gelacht werden darf und
wie wichtig Nähe zu Mitarbeitenden und Kunden gerade in
unsicheren Zeiten ist. Neutgens erzählt, wie er
Vorstand geworden ist, warum Verantwortung manchmal schwer wiegt
und weshalb Corona für viele Unternehmen und damit auch für
Banken zur echten Bewährungsprobe wurde. 


Warum es der Volksbank KölnBonn aktuell trotzdem gut geht,
während viele Branchen kämpfen, erklärt er mit Zinsen, aber auch
mit regionaler Verwurzelung, langfristigem Denken und dem
genossenschaftlichen Prinzip. 


Der Blick geht auch nach vorne: auf die Kölner Wirtschaft, auf
Bürokratie, Investitionszurückhaltung, Chancen und verschenktes
Potenzial und welche Rolle KI künftig in Banken spielen
wird. 
Und auf die Kunden von morgen. Brauchen junge Menschen noch eine
Hausbank? Oder reicht eine App? 


Besonders deutlich wird: Jürgen Neutgens versteht seine
Rolle nicht nur verwaltend, sondern gestaltend. „Wenn es um die
Stadt, Strategien und Hilfe für Köln geht, mich kann man immer
ansprechen. Auch für einen runden Tisch.“ Selbst bei Themen wie
einer möglichen Olympia-Bewerbung für Köln sieht er die Volksbank
klar in der Verantwortung. 


Und zum Schluss wird es dann doch noch sportlich: Wenn er für
einen Tag in eine andere Rolle schlüpfen dürfte, wäre er
Sportdirektor des 1. FC Köln. 


Ein Gespräch über Zahlen, Vertrauen und die Frage, wie Wirtschaft
menschlich bleiben kann, gerade dann, wenn es schwierig wird.

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