O-Ton Allgemeinmedizin: Podcast für die Arztpraxis

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O-Ton Allgemeinmedizin ist ein Medizin-Podcast fü…
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Podcaster
MTX

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Wiesbaden

Episoden

Wie junge Ärztinnen und Ärzte einen Einsatz im globalen Süden planen und finanzieren
16.07.2026
46 Minuten
Ein Auslandsaufenthalt während der ärztlichen Weiterbildung – das klingt nach Abenteuer, ist aber vor allem: eine komplexe, gut zu planende Entscheidung mit weitreichenden Konsequenzen für Karriere, Privatleben und das eigene Weltbild. Aber was braucht es, um diesen Schritt zu wagen? Tropenmediziner Yannik Eggers war fast zwei Jahre in Äthiopien – und erlebte dort die COVID-19-Pandemie, einen eskalierenden Bürgerkrieg und den Aufbau eines Diagnostiklabors für zehn Millionen Menschen. In dieser Folge von O-Ton Allgemeinmedizin gibt er konkrete Antworten auf die Fragen der Medical-Tribune-Redakteurin Anouschka Wasner: Welche Fachrichtungen sind geeignet? Wann ist der richtige Zeitpunkt in der Weiterbildung? Wie finanziere ich den Aufenthalt, was muss ich administrativ regeln – von Tropentauglichkeit über Approbationslegalisierung bis zur Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts? Und welche Motive sind tragfähig, welche vielleicht besser zu hinterfragen? Ein ehrliches, praxisnahes Gespräch über Global Health, die Zusatzweiterbildung Tropenmedizin und das, was ein Auslandseinsatz verändert. https://bit.ly/4hoYfbK
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Update ME/CFS – was Ärztinnen und Ärzte wissen sollten
02.07.2026
32 Minuten
ME/CFS, Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom, ist eine neuroinflammatorische Multisystemerkrankung, die in Deutschland schätzungsweise 650.000 Menschen betrifft. Lange wurde sie unterschätzt und falsch eingeordnet. Durch Long COVID rückt sie zunehmend in den Fokus. In dieser Folge spricht Chefredakteurin Kathrin Strobel mit Privatdozentin Dr. Karin Storm van's Gravesande vom Universitätsklinikum Freiburg über Symptome, Diagnose und Therapie. Ein Schwerpunkt: die postexertionelle Malaise, das Kernsymptom, das ME/CFS von anderen Erschöpfungserkrankungen unterscheidet. Außerdem: Wie geht man in der Praxis pragmatisch vor? Welche Laborwerte sind sinnvoll? Und was leistet das Versorgungsprojekt MOVE-ME/CFS Baden-Württemberg für Kinder und Jugendliche? Zu Gast: Privatdozentin Dr. Karin Storm van's Gravesande, Universitätsklinikum Freiburg Moderation: Kathrin Strobel, Chefredakteurin Medical Tribune MOVE-ME/CFS Baden-Württemberg: https://move-me-cfs.de/ Deutsche Gesellschaft für ME/CFS: https://www.mecfs.de/ Fatigatio e.V. – Bundesverband für ME/CFS-Betroffene: https://www.fatigatio.de/ Long COVID Deutschland: https://longcoviddeutschland.org/ PEDNET-LC: https://pednet-lc.de/ https://bit.ly/4hoYfbK
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Prävention statt Komplikation: Herpes zoster bei Menschen mit Diabetes
25.06.2026
14 Minuten
Prävention statt Komplikation: Herpes zoster bei Menschen mit Diabetes Die Beziehung zwischen Diabetes und Herpers zoster ist keine Einbahnstraße, sondern eine Straße mit Gegenverkehr, betont Professor Dr. Baptist Gallwitz, Berlin, in der aktuellen Folge der Podcast-Serie „O-Ton Allgemeinmedizin Extra“. So tritt insbesondere bei einem nicht normnah eingestellten Diabetes eine Gürtelrose häufiger auf, und sie kann einen schwereren Verlauf haben. Umgekehrt kann Herpes zoster die Stoffwechseleinstellung von Menschen mit Diabetes negativ beeinflussen. DDG empfiehlt Impfung Vor diesem Hintergrund rät die Deutsche Diabetes Gesellschaft in ihrer aktuellen Praxisempfehlung zur Therapie des Typ-2-Diabetes explizit zur Impfung gegen Gürtelrose. Die Impfung ist eine Kassenleistung bei Menschen ab 18 Jahren mit einer schweren chronischen Grunderkrankung wie z.B. Diabetes mellitus. Unabhängig von einer Grunderkrankung empfiehlt die STIKO die Impfung für alle Menschen ab 60 Jahren. Unzureichende Impfquoten Doch trotz dieser Empfehlungen ist die Durchimpfungsrate gering – bei Menschen über 60 Jahre liegt sie bei nur 24%. Um diese Situation zu verbessern, riet Gallwitz u.a. Medizinische Fachangestellte zu schulen, damit diese regelmäßig den Impfstatus der Patient*innen abfragen. Diese Podcast-Episode ist mit freundlicher Unterstützung von GSK entstanden. https://bit.ly/4hoYfbK
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Herausforderung ärztliche Heimversorgung
18.06.2026
43 Minuten
In Deutschland leben rund 800.000 Pflegebewohner – chronisch erkrankt, multimorbid und angewiesen auf gut koordinierte ärztliche Versorgung. Die Realität sieht jedoch oft ganz anders aus. Hausärzte sind überlastet, Pflegekräfte fehlen, und die Kommunikation zwischen Arztpraxis und Heim funktioniert häufig nicht. Wenn Pflegekräfte anrufen, erreichen sie niemanden. Wenn Ärzte zurückrufen, finden sie keine Ansprechpartner vor Ort. Manchmal dauert es Tage, bis eine ärztliche Reaktion möglich ist. Dr. Irmgard Landgraf, Hausärztin in Berlin-Steglitz, hat dieses Problem für sich gelöst – durch digitale Pflegeheimakten. Seit mehr als 20 Jahren versorgt sie Patienten in Pflegeeinrichtungen und hat wissenschaftlich belegt, wie digitale Vernetzung die Versorgung revolutioniert. Mit ihrem Ansatz sind kürzere Reaktionszeiten möglich, die Patientenergebnisse verbessern sich, Krankenhausaufenthalte nehmen ab, es entstehen erhebliche Kosteneinsparungen – und vor allem profitiert das Pflegepersonal von einer massiven Entlastung. In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Landgraf über die Entwicklung der Heimversorgung über drei Jahrzehnte hinweg und beleuchten die spezifischen Herausforderungen, die entstehen, wenn ältere, multimorbide Patienten mit komplexen Medikationsplänen versorgt werden müssen. Wir analysieren das klassische Kommunikationsproblem zwischen Praxis und Heim sowie seine gravierenden Folgen und stellen die digitale Pflegeheimakte als praktischen Lösungsansatz vor – als Möglichkeit des asynchronen Informationsaustauschs, der endlose Telefonmarathons überflüssig macht. Ein weiteres Thema ist auch die Arzneimittelsicherheit: Wie weniger oft mehr ist und wie gezieltes Deprescribing die Polymedikation sinnvoll reduziert. Dr. Landgraf erklärt zudem die unverzichtbare Rolle des Pflegepersonals als „Augen und Ohren" des Arztes und gibt praktische Tipps zur Zeitplanung von Heimbesuchen. Abschließend berichten wir über das Baden-Württemberg-Innovationsfonds-Projekt, seine Ergebnisse und Erfolgszahlen, und diskutieren, warum gute Versorgungsmodelle nicht automatisch zur Regelversorgung werden – sowie die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen. Diese Folge ist für Hausärzte, Allgemeinmediziner und Ärzte mit Heimversorgung gedacht ebenso wie für Praxismanager, Pflegeheimleiter, Pflegekräfte und Gesundheitspolitiker – kurz: für alle, die sich leidenschaftlich für eine bessere Versorgung älterer Menschen einsetzen. https://bit.ly/4hoYfbK
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Die ePA im Praxischeck
04.06.2026
57 Minuten
Seit Oktober 2025 sind Praxen und Kliniken verpflichtet, die elektronische Patientenakte (ePA) zu befüllen. Im Alltag von Millionen Versicherten spielt die ePA-App allerdings noch keine Rolle. Was in digital gut aufgestellten Hausarztpraxen heute schon möglich ist und wo es bei der ePA noch hakt, erzählt Dr. Peter Münster aus Münster. Er gehörte zu den Testern der ePA und weiß, wie wichtig ein gutes Praxisverwaltungssystem für die Nutzung ist. Die wesentlichste Anwendung ist heute die elektronische Medikationsliste: Verordnungen und Abgaben in der Apotheke werden transparent. Der Hausarzt moniert: Krankenhäuser speisen bisher kaum Daten in die ePA ein, Betäubungsmittel-Verordnungen fehlen, Labor- und Befundübertragungen müssen stärker automatisiert werden. Und ohne Volltextsuche bleibt die ePA oft eine unsortierte PDF-Sammlung. Für die Zukunft gilt: Die ePA kann zum digitalen Dreh- und Angelpunkt in der Versorgung werden, wenn Technik und Abläufe zuverlässig und praxistauglich sind sowie Nutzen und Arbeitsersparnis erkennbar werden. https://bit.ly/4hoYfbK
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Über diesen Podcast

O-Ton Allgemeinmedizin ist ein Medizin-Podcast für alle, die sich für hausärztliche Themen interessieren. Jede Staffel beschäftigt sich mit einem eigenen Thema – mit dem Fokus darauf, was für Hausärztinnen und -ärzte aktuell relevant ist. Wir berichten das Neueste aus Diagnostik und Therapie, stellen Expertinnen und Experten zu dem jeweiligen Thema vor und diskutieren das Wichtigste für die Praxis. Den Podcast O-Ton Allgemeinmedizin gibt es alle 14 Tage donnerstags auf den gängigen Podcast-Plattformen. Abonnieren Sie uns gerne. Kontakt zur Redaktion unter: o-ton-allgemeinmedizin@medtrix.group Mehr unter: www.medical-tribune.de/o-ton-allgemeinmedizin • Twitter Medical Tribune: https://twitter.com/MedTrib_medizin • Twitter Jochen Schlabing: https://twitter.com/MT_JSchlabing • Twitter Dr. Werner: https://twitter.com/DrCWerner • LinkedIn Kathrin Strobel: https://de.linkedin.com/in/kathrin-strobel-76b565165 • LinkedIn Jochen Schlabing: https://de.linkedin.com/in/jochen-schlabing-7b551923a • Medical Tribune Deutschland auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/showcase/medical-tribune-de/ • MedTriX Group auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/medtrix-group/
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