Podcaster
Episoden
02.03.2026
34 Minuten
VORGEHÖRT – Das Gespräch zum Stück Die Dramaturg:innen Olga
Fedyanina und Alexander Leiffheidt sprechen über »Der Meister und
Margarita« nach Michail Bulgakow. . Ein sonderbarer »Unfall« trennt
den Schriftsteller Berlioz von seinem Kopf. Das Clubhaus des
Schriftstellerverbands Masslit wird verwüstet. Eine
»Schwarze-Magie«-Show im Varieté-Theater endet im Chaos. Ein
sprechender Kater und ein Mann in karierten Hosen machen die Stadt
unsicher. Überall werden Menschen getäuscht, bestohlen und
erpresst. Manche verschwinden in der Psychiatrie, manche in Jalta.
Was ist geschehen? Die Geheimpolizei versucht, den Ereignissen auf
den Grund zu gehen. Ist das Böse selbst in die Stadt eingezogen?
Oder war es nie fort? Der russische Regisseur Timofej Kuljabin
zeichnet das Bild einer korrupten Gesellschaft, in der die
Unberechenbarkeit allgegenwärtiger Gewalt zum System geworden ist.
Aus der Perspektive einer forensischen Rekonstruktion legt er die
Mechanismen heutiger totalitärer Herrschaft frei. Michail Bulgakows
Weltroman als moderne politische Farce voller makabrer Komik. .
TEAM Regie: Timofej Kuljabin Bühne: Oleg Golovko Kostüme: Vlada
Pomirkovanaya Musik: Timofey Pastukhov Dramaturgie: Alexander
Leiffheidt, Olga Fedyanina Koordinator/Dolmetscher: Rustam
Akhmedshin Licht: Marcel Heyde . MIT Manja Kuhl, Wolfgang Vogler,
Stefan Graf, Christoph Bornmüller, André Meyer, Christina Geiße,
Eva Maria Nikolaus, Heidi Ecks, Isaak Dentler, Matthias Redlhammer,
Michael Schütz, Rokhi Müller, Uwe Zerwer, Sebastian Reiß, Jonathan
Bubenzer / Albert Florian Majoros . Premiere 21. Februar 2026,
Schauspielhaus . In unserer Stückeinführung »Vorgehört« stellen wir
Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen
hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick,
gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber,
was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
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22.01.2026
14 Minuten
VORGEHÖRT – Das Gespräch zum Stück Regisseurin Claudia Bauer
spricht mit Dramaturgin Katja Herlemann über
»Publikumsbeschimpfung«. . »Diese Bretter bedeuten keine Welt. Sie
gehören zur Welt. Diese Bretter dienen dazu, dass wir darauf
stehen. Dies ist keine andere Welt als die Ihre.« Das erste
Theaterstück des Nobelpreisträgers Peter Handke macht die Sprache
und die Theaterverabredung selbst zum Thema: Das Sprechstück ohne
dramatische Handlung untersucht, wie auf dem Theater Wirklichkeit
durch Sprache zurückzugewinnen sei. Die Spieler:innen sind die
Beobachtenden, das Publikum wird zum Zentrum der Aufmerksamkeit.
Für die Jubiläumsinszenierung des nach den Klangelementen der
Beatmusik gebauten Stückes bringt Claudia Bauer den Komponisten
Peer Baierlein mit nach Frankfurt. 60 Jahre nach der Uraufführung
am Theater am Turm inszeniert die Erfolgsregisseurin Handkes
Erstlingswerk als eine Liebeserklärung ans Theater. . TEAM Regie:
Claudia Bauer Komposition, Musikalische Leitung: Peer Baierlein
Bühne: Andreas Auerbach Kostüme: Patricia Talacko Dramaturgie:
Katja Herlemann Licht: Marcel Heyde . MIT Torsten Flassig, Anna
Kubin, Sebastian Kuschmann, Katharina Linder, Arash Nayebbandi,
Lotte Schubert, Andreas Vögler Christopher Herrmann (Cello, FX)
Špela Mastnak (Schlagwerk) Ralf Merten (Tasten, Electronics) Salome
Niedecken (Musikalische Einstudierung, Dirigat) Mirja Betzer
(Dirigat) . PREMIERE 24. Januar 2026, Schauspielhaus . In unserer
Stückeinführung »Vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten
Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir
geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den
Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen
Inszenierung erwartet.
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16.01.2026
20 Minuten
VORGEHÖRT – Das Gespräch zum Stück Regisseur Vincent Schlarbaum
spricht mit Dramaturgin Katrin Spira über »Morgen ist (vorläufig)
immer da«. . Was wäre wenn? Was wäre, wenn nach reiflicher
Überlegung, nach etlichen positiven Selbstgesprächen, nachdem wir
das komplette Netz nach dem richtigen Plan fürs richtige Leben
durchsucht hätten. Was wäre, wenn dann das Leben anfangen würde?
»Ich werde es morgen tun / Denn man kann alles morgen tun / Morgen
wird unendlich lange andauern / Und morgen ist (vorläufig) immer
da«. Das sagt sich die Protagonistin in Iva Brdars Monolog und sie
schmiedet etliche Pläne. Sie durchdenkt ihr zukünftiges Leben bis
ins kleinste Detail. Dabei holt sie sich die Antworten auf ihre
Fragen aus dem Internet, sie lernt sie auswendig und lässt sie zu
einem Teil von sich werden. Alles ist bereit dafür, wenn sie
wirklich mit dem Leben beginnen könnte. Doch je genauer der Plan,
umso stärker wächst die Einsamkeit. Die Kluft zwischen dem Wunsch
nach Perfektion und der realen Welt »da draußen« mit all ihren
Unwägbarkeiten und Unsicherheiten, die normalerweise das Leben
ausmachen wird unüberbrückbar. Der Weg nach draußen scheint
versperrt. . TEAM Regie: Vincent Schlarbaum Bühne: Swenja
Trebeljahr Kostüme: Henrike Reller Musik: Lucas Lejeune
Dramaturgie: Katrin Spira . MIT Annie Nowak . PREMIERE 18. Januar
2026, Box . In unserer Stückeinführung »Vorgehört« stellen wir
Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen
hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick,
gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber,
was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
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22.12.2025
22 Minuten
VORGEHÖRT – Das Gespräch zum Stück Regisseur Ran Chai Bar-zvi und
Hauptdarsteller Mitja Over sprechen mit dem Dramaturgen Lukas
Schmelmer über »Das Bildnis des Dorian Gray«. . Der junge Dorian
Gray steht dem Künstler Basil Modell, der ihn auf Leinwand
verewigt. Als Dorian in den Bann des zynischen Dandys Lord Henry
gerät, beginnt er ein ausschweifendes Leben des kompromisslosen
Hedonismus. Immer weiter steigert sich das toxische Verhältnis
zwischen Lord Henry, Basil und Dorian. Doch die Ausschweifungen
bleiben nicht konsequenzlos und es zeigen sich Spuren des Verfalls
– aber nur auf dem Bildnis. Der Klassiker von Oscar Wilde über die
(Un-)vergänglichkeit von Schönheit und verstecktes Begehren wird
ergänzt und fortgeschrieben mit Texten des Dramatikers Marcus Peter
Tesch, der in seinem Schreiben der Geschichte von Körpern und
Körperbildern nachfühlt und diese in die Gegenwart holt. . TEAM
Regie und Bühne: Ran Chai Bar-zvi Kostüme: Belle Santos Musik:
Evelyn Saylor Dramaturgie: Lukas Schmelmer Licht: Frank Kraus . MIT
Stefan Graf, Miguel Klein Medina, Mitja Over . PREMIERE 12.
Dezember 2025, Kammerspiele . In unserer Stückeinführung
»Vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und
schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen
inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den
Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen
Inszenierung erwartet.
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08.12.2025
14 Minuten
VORGEHÖRT – Das Gespräch zum Stück Regisseur Marlon Otte spricht
mit der Dramaturgin Katrin Spira über »Hasenprosa« von Maren Kames.
. »Wenn das alles gewesen ist, ziehe ich aus!«, ruft sie und macht
sich – zusammen mit einem sprechenden Hasen – auf und davon. Die
Reise, auf die sie nun gehen, hat mehr als einen doppelten Boden.
Im Strichflieger zieht es sie in die Savanne, auf den Meeresgrund,
ins Weltall und weit fort durch die Zeit, zurück in die eigene
Vergangenheit. Die Protagonistin blickt auf ihre
Familiengeschichte, besonders auf ihre Großeltern. . TEAM Regie:
Marlon Otte Bühne: Marco Pinheiro Kostüme: Evelyn Gulbinski Musik:
Anton Weigle Dramaturgie: Katrin Spira . MIT Sebastian Reiß, Nina
Wolf . PREMIERE 09. Dezember 2025, Box . In unserer Stückeinführung
»Vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und
schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen
inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den
Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen
Inszenierung erwartet.
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Über diesen Podcast
Willkommen am Schauspiel Frankfurt! In unserem
Stückeinführungspodcast »vorgehört« stellen wir Ihnen unsere
neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die
Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren
Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie
bei der jeweiligen Inszenierung erwartet. Das traditionsreiche
Schauspiel Frankfurt ist das größte Sprechtheater in der Rhein-Main
Region und als überregional profilierte Bühne auch deutschlandweit
viel beachtet. Seit der Spielzeit 2017/18 ist Anselm Weber
Intendant des Hauses. In den vier Spielstätten – Schauspielhaus,
Kammerspiele, Box und Bockenheimer Depot – bringen renommierte
Regisseur:innen wie Jan Bosse, Felicitas Brucker, Barbara Bürk,
Jan-Christoph Gockel, Mateja Koležnik, Claudia Bauer und Johanna
Wehner sowohl Klassiker als auch zeitgenössische Dramatik auf die
Bühne.
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