Schauspiel Frankfurt

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Willkommen am Schauspiel Frankfurt! In unserem S…
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Episoden

Vorgehört: »Buddenbrooks« nach Thomas Mann / Regie: Johanna Wehner
23.04.2026
9 Minuten
VORGEHÖRT – Das Gespräch zum Stück Dramaturgin Katrin Spira gibt eine Einführung in Thomas Manns »Buddenbrooks«. . »Mein Sohn, sei mit Lust bei den Geschäften am Tage, aber mache nur solche, dass wir bei Nacht ruhig schlafen können.« Das Credo des alten Johann Buddenbrook war für die wohlhabende Familie heilig. Mitte des 19. Jahrhunderts steht Johanns Urenkel Thomas anlässlich des Firmenjubiläums vor dem in Stein gemeißelten Leitspruch – und hat das Unternehmen gerade durch eine allzu gewagte Spekulation aus der Bahn geworfen: Der Kauf einer unreifen Ernte zum halben Preis, anschließend vom Hagel zerstört, bedeutet den Anfang vom Ende des Handelshauses. Der Verfall der Familie geht mit dem gesellschaftlichen Umbruch einher. Erschienen 1901, wurde der Roman direkt zum Erfolg und brachte Thomas Mann 1929 den Nobelpreis ein. Johanna Wehner, die für ihre vielstimmigen Romanbearbeitungen bekannt ist, gibt der detailverliebten, humorvollen Sprache von Thomas Mann Raum. . TEAM Regie: Johanna Wehner Bühne: Daniel Wollenzin Kostüme: Ellen Hofmann Musik: Vera Mohrs Dramaturgie: Katrin Spira Licht: Ellen Jaeger . MIT Christoph Bornmüller, Heidi Ecks, Stefan Graf, Tanja Merlin Graf, Anna Kubin, Johanna Link, Christoph Pütthoff, Matthias Redlhammer . PREMIERE 25. April 2026, Schauspielhaus . In unserer Stückeinführung »Vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
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Vorgehört: »Süßer Vogel Jugend« von Tennessee Williams / Regie: Max Lindemann
20.03.2026
18 Minuten
VORGEHÖRT – Das Gespräch zum Stück Regisseur Max Lindemann spricht mit Dramaturgin Jana Fritzsche über »Süßer Vogel Jugend« von Tennessee Williams. . Die Nachricht über die heimliche Rückkehr von Chance Wayne in seine Heimatstadt St. Cloud verbreitet sich unter den Stadtbewohnern wie ein Lauffeuer. Eigentlich wollte der ungebetene Gast seine Jugendliebe Heavenly wiedersehen. Stattdessen liegt er mit seiner Reisebegleiterin Alexandra del Lago, einer bekannten Filmdiva, im Hotelzimmerbett. Während sich der junge Hoffnungsträger und die vom Ruhm erschöpfte Schauspielerin in einem gegenseitigen Abhängigkeitsverhältnis Halt schenken, kesselt die reaktionäre Gesellschaft um Boss Finley den vermeintlichen Feind Chance Wayne ein. Die fremdenfeindliche Atmosphäre spitzt sich zu, als der in der Stadtpolitik bekannte Finley eine rassistische Hetzrede hält. Max Lindemanns feines Regiegespür für psychologisches Figurenspiel trifft auf das Personal des realistischen Dramas von Tennessee Williams. Mit dem Blick des Protagonisten, der im Rausch die bedrohliche Realität zu verdrängen versucht, legt die Inszenierung den Finger in die allzu menschliche Wunde aus Begehren, Sehnsucht und Abgrund. . TEAM Regie: Max Lindemann Bühne: Signe Raunkjær Holm Kostüme: Eleonore Carrière Dramaturgie: Jana Fritzsche Licht: Jan Walther Video: Kaethe Olt . MIT Arash Nayebbandi Katharina Linder Sebastian Kuschmann Torsten Flassig Lotte Schubert Angelika Bartsch Anabel Möbius Andreas Vögler Mitja Over . PREMIERE 20. März 2026, Schauspielhaus . In unserer Stückeinführung »Vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
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Vorgehört: »Der Meister und Margarita« nach Michail Bulgakow / Regie: Timofej Kuljabin
02.03.2026
34 Minuten
VORGEHÖRT – Das Gespräch zum Stück Die Dramaturg:innen Olga Fedyanina und Alexander Leiffheidt sprechen über »Der Meister und Margarita« nach Michail Bulgakow. . Ein sonderbarer »Unfall« trennt den Schriftsteller Berlioz von seinem Kopf. Das Clubhaus des Schriftstellerverbands Masslit wird verwüstet. Eine »Schwarze-Magie«-Show im Varieté-Theater endet im Chaos. Ein sprechender Kater und ein Mann in karierten Hosen machen die Stadt unsicher. Überall werden Menschen getäuscht, bestohlen und erpresst. Manche verschwinden in der Psychiatrie, manche in Jalta. Was ist geschehen? Die Geheimpolizei versucht, den Ereignissen auf den Grund zu gehen. Ist das Böse selbst in die Stadt eingezogen? Oder war es nie fort? Der russische Regisseur Timofej Kuljabin zeichnet das Bild einer korrupten Gesellschaft, in der die Unberechenbarkeit allgegenwärtiger Gewalt zum System geworden ist. Aus der Perspektive einer forensischen Rekonstruktion legt er die Mechanismen heutiger totalitärer Herrschaft frei. Michail Bulgakows Weltroman als moderne politische Farce voller makabrer Komik. . TEAM Regie: Timofej Kuljabin Bühne: Oleg Golovko Kostüme: Vlada Pomirkovanaya Musik: Timofey Pastukhov Dramaturgie: Alexander Leiffheidt, Olga Fedyanina Koordinator/Dolmetscher: Rustam Akhmedshin Licht: Marcel Heyde . MIT Manja Kuhl, Wolfgang Vogler, Stefan Graf, Christoph Bornmüller, André Meyer, Christina Geiße, Eva Maria Nikolaus, Heidi Ecks, Isaak Dentler, Matthias Redlhammer, Michael Schütz, Rokhi Müller, Uwe Zerwer, Sebastian Reiß, Jonathan Bubenzer / Albert Florian Majoros . Premiere 21. Februar 2026, Schauspielhaus . In unserer Stückeinführung »Vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
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Vorgehört: »Publikumsbeschimpfung« von Peter Handke / Regie: Claudia Bauer
22.01.2026
14 Minuten
VORGEHÖRT – Das Gespräch zum Stück Regisseurin Claudia Bauer spricht mit Dramaturgin Katja Herlemann über »Publikumsbeschimpfung«. . »Diese Bretter bedeuten keine Welt. Sie gehören zur Welt. Diese Bretter dienen dazu, dass wir darauf stehen. Dies ist keine andere Welt als die Ihre.« Das erste Theaterstück des Nobelpreisträgers Peter Handke macht die Sprache und die Theaterverabredung selbst zum Thema: Das Sprechstück ohne dramatische Handlung untersucht, wie auf dem Theater Wirklichkeit durch Sprache zurückzugewinnen sei. Die Spieler:innen sind die Beobachtenden, das Publikum wird zum Zentrum der Aufmerksamkeit. Für die Jubiläumsinszenierung des nach den Klangelementen der Beatmusik gebauten Stückes bringt Claudia Bauer den Komponisten Peer Baierlein mit nach Frankfurt. 60 Jahre nach der Uraufführung am Theater am Turm inszeniert die Erfolgsregisseurin Handkes Erstlingswerk als eine Liebeserklärung ans Theater. . TEAM Regie: Claudia Bauer Komposition, Musikalische Leitung: Peer Baierlein Bühne: Andreas Auerbach Kostüme: Patricia Talacko Dramaturgie: Katja Herlemann Licht: Marcel Heyde . MIT Torsten Flassig, Anna Kubin, Sebastian Kuschmann, Katharina Linder, Arash Nayebbandi, Lotte Schubert, Andreas Vögler Christopher Herrmann (Cello, FX) Špela Mastnak (Schlagwerk) Ralf Merten (Tasten, Electronics) Salome Niedecken (Musikalische Einstudierung, Dirigat) Mirja Betzer (Dirigat) . PREMIERE 24. Januar 2026, Schauspielhaus . In unserer Stückeinführung »Vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
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Vorgehört: »Morgen ist (vorläufig) immer da« von Iva Brdar / Regie: Vincent Schlarbaum
16.01.2026
20 Minuten
VORGEHÖRT – Das Gespräch zum Stück Regisseur Vincent Schlarbaum spricht mit Dramaturgin Katrin Spira über »Morgen ist (vorläufig) immer da«. . Was wäre wenn? Was wäre, wenn nach reiflicher Überlegung, nach etlichen positiven Selbstgesprächen, nachdem wir das komplette Netz nach dem richtigen Plan fürs richtige Leben durchsucht hätten. Was wäre, wenn dann das Leben anfangen würde? »Ich werde es morgen tun / Denn man kann alles morgen tun / Morgen wird unendlich lange andauern / Und morgen ist (vorläufig) immer da«. Das sagt sich die Protagonistin in Iva Brdars Monolog und sie schmiedet etliche Pläne. Sie durchdenkt ihr zukünftiges Leben bis ins kleinste Detail. Dabei holt sie sich die Antworten auf ihre Fragen aus dem Internet, sie lernt sie auswendig und lässt sie zu einem Teil von sich werden. Alles ist bereit dafür, wenn sie wirklich mit dem Leben beginnen könnte. Doch je genauer der Plan, umso stärker wächst die Einsamkeit. Die Kluft zwischen dem Wunsch nach Perfektion und der realen Welt »da draußen« mit all ihren Unwägbarkeiten und Unsicherheiten, die normalerweise das Leben ausmachen wird unüberbrückbar. Der Weg nach draußen scheint versperrt. . TEAM Regie: Vincent Schlarbaum Bühne: Swenja Trebeljahr Kostüme: Henrike Reller Musik: Lucas Lejeune Dramaturgie: Katrin Spira . MIT Annie Nowak . PREMIERE 18. Januar 2026, Box . In unserer Stückeinführung »Vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
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Über diesen Podcast

Willkommen am Schauspiel Frankfurt! In unserem Stückeinführungspodcast »vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet. Das traditionsreiche Schauspiel Frankfurt ist das größte Sprechtheater in der Rhein-Main Region und als überregional profilierte Bühne auch deutschlandweit viel beachtet. Seit der Spielzeit 2017/18 ist Anselm Weber Intendant des Hauses. In den vier Spielstätten – Schauspielhaus, Kammerspiele, Box und Bockenheimer Depot – bringen renommierte Regisseur:innen wie Jan Bosse, Felicitas Brucker, Barbara Bürk, Jan-Christoph Gockel, Mateja Koležnik, Claudia Bauer und Johanna Wehner sowohl Klassiker als auch zeitgenössische Dramatik auf die Bühne.
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