Episoden

Brainfog
16.02.2026
17 Minuten
Brain Fog – wenn der Kopf im Nebel steckt Brain Fog – auch Gehirnnebel genannt – beschreibt einen Zustand, in dem klares Denken kaum möglich ist. Gedanken fühlen sich träge an, Worte sind plötzlich weg, Konzentration zerfällt. Viele Betroffene beschreiben es, als wäre der Kopf „in Watte gepackt“. Du bist nicht zerstreut. Du bist nicht unfähig. Dein Nervensystem ist überlastet. Typische Symptome von Brain Fog sind kognitive Defizite wie verlangsamte Informationsverarbeitung, Konzentrationsschwierigkeiten, Gedächtnisprobleme, Wortfindungsstörungen und mentale Müdigkeit. Selbst kleine Aufgaben fühlen sich anstrengend an. Multitasking ist kaum möglich, Entscheidungen fallen schwer. Dazu kommen oft Reizbarkeit, Verwirrtheit, Desorientierung oder ein deutlicher Motivationsverlust. In ausgeprägten Phasen kann selbst Zuhören oder Sprechen schwerfallen. Brain Fog ist kein offizieller medizinischer Begriff, wird aber weltweit genutzt, um genau diesen Zustand mentaler Unklarheit zu beschreiben. Im Englischen bezeichnet er eine vorübergehende Einschränkung der Fähigkeit, klar zu denken oder sich zu fokussieren. Besonders häufig tritt Brain Fog im Zusammenhang mit chronischem Stress, Erschöpfung oder hormonellen Veränderungen auf. Die Ursachen sind vielfältig. Ein zentraler Faktor ist der Lebensstil: Dauerstress, schlechter Schlaf, Bewegungsmangel, Flüssigkeitsmangel und eine ungünstige Ernährung – insbesondere hoher Zuckerkonsum oder ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren – können die kognitive Klarheit deutlich beeinträchtigen. Auch hormonelle Schwankungen spielen eine große Rolle. Frauen sind besonders in Phasen wie Schwangerschaft, Perimenopause und Menopause betroffen, wenn der Östrogenspiegel stark schwankt. Hinzu kommt häufig eine hohe mentale Dauerverantwortung, die das Nervensystem dauerhaft unter Spannung hält. Brain Fog tritt außerdem als Begleiterscheinung medizinischer oder psychischer Zustände auf. Dazu zählen post-virale Erkrankungen wie Long COVID, Stoffwechsel- und Autoimmunerkrankungen, Schilddrüsenunterfunktion, Diabetes, Rheumatoide Arthritis, Depressionen, Angststörungen, ADHS sowie Nährstoffmängel, insbesondere Vitamin-B12-Mangel. Auch bestimmte Medikamente können kognitive Trübungen auslösen. Auf biologischer Ebene spielen Entzündungsprozesse im Gehirn, Durchblutungsstörungen und Veränderungen der Blut-Hirn-Schranke eine Rolle. Doch Brain Fog ist nicht nur ein Defekt – er kann auch als Schutzreaktion verstanden werden. Wenn zu viele Reize, Aufgaben und emotionale Belastungen gleichzeitig wirken, drosselt das Nervensystem die Informationsverarbeitung. Nicht, um zu sabotieren, sondern um zu schützen. Man kann sich Brain Fog wie eine Sicherung vorstellen: Wenn zu viele Geräte gleichzeitig laufen, schaltet das System ab, um Schaden zu verhindern. Der Nebel ist kein Versagen – er ist ein Signal. In dieser Folge geht es darum, Brain Fog zu verstehen, einzuordnen und ihm mit Klarheit statt Selbstverurteilung zu begegnen. Verstehen ist der erste Schritt zurück zu mentaler Entlastung. Klar im Kopf – weil Klarheit oft dort beginnt, wo wir aufhören, gegen uns zu kämpfen. www.friedpartner.ch
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Rückzug und Selbstpflege in Zeiten der Midlife-Krise
25.07.2024
28 Minuten
Nimmst du dir Zeit für Rückzug und Selbstpflege? In Zeiten der Krise ist es von grosser Bedeutung Zeiten des Rückzugs und Selbstpflege zu schaffen. Sich die Erlaubnis geben, sich mit sich auseinander zu setzen und Pläne zu schmieden für wichtige und bedeutsame Lebensthemen.
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Berufliche Veränderungen aus Sicht der Midlife-Krise.
03.07.2024
37 Minuten
Es freut mich sehr, heute hier zu sein und über ein so wichtiges Thema zu sprechen. Die Midlife-Krise ist oft eine Phase der Unsicherheit, aber auch eine Zeit des Potenzials und der neuen Möglichkeiten. Besonders für Frauen kann diese Zeit durch zusätzliche Herausforderungen wie Wechseljahrsbeschwerden noch komplexer werden."
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Mein Weg durch die Midlife-Krise
12.06.2024
35 Minuten
Erfahrungen der Midlife-Krise: Persönliche Geschichten und wie man damit umgeht. In unserer neuesten Episode teilen wir unsere persönlichen Erlebnisse und diskutieren, wie man diese herausfordernde Lebensphase meistern kann. Hitzewallungen, Schlafstörungen und die Suche nach dem Sinn des Lebens – wir sprechen darüber, wie man damit umgeht und welche Strategien helfen können. Jetzt reinhören und abonnieren!
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Die emotionale Achterbahn der Midlife Krise von Frauen
22.05.2024
36 Minuten
Was ist eine Midlife-Crisis? • Wie der englische Terminus sagt, bezeichnet eine Midlife-Crisis ein persönliches Unwohlbefinden im mittleren Lebensabschnitt des Menschen. • Die psychologische Wissenschaft ordnet diese als „psychische Belastung“ ein, die bei einer Manifestation in eine Erkrankung (wie z.B. eine Depression) münden kann. • Erstaunlich ist, dass dieses Phänomen unabhängig von kultureller Herkunft, Sozialstatus oder Bildungsniveau auftritt. Einen festen Zeitpunkt, wann die Midlife-Crisis einsetzt, gibt es nicht. • Das allgemeine Wohlbefinden sinkt bei vielen ab Mitte 30 und durchschreitet mit Mitte 40 eine Talsohle. Danach nimmt die Zufriedenheit wieder stückweise zu. - Warum Frauen besonders betroffen sind Du fragst dich vielleicht: Trifft die Midlife-Crisis früher oder später jede von uns? Jede Frau kommt in die Wechseljahre. Eine Studie einer Oestereichischen Gesundheitsorganisation sagt, dass ein Drittel aller Frauen in dieser Zeit leichte und ein Drittel aller Frauen schwere psychische und physische Beschwerden haben. Von hundert Frauen sind also sechsundsechzig betroffen. RECHNE: zwischen 35 und 65 ungefähr 2,3 Mio Frauen in der Schweiz Treten Krisen immer nur in Verbindung mit Veränderung in unser Leben? Es gibt die berühmten Entwicklungskrisen im Leben. • Die erste ist die Pubertät. • Die zweite tritt um die 30 ein und ist oft eine berufliche Enttäuschungskrise. • Die nächste große Krise findet in der Lebensmitte statt und die letzte dann, wenn es in Richtung Tod geht. • Und diese sind bei jedem sozusagen "vorprogrammiert"? Zu erkennen, dass man hier nicht alleine ist und alle da durchgehen, ist ein wichtiger Punkt. • Es ist kein "Fehler" oder "persönliches Versagen". Das Leben ist nun einmal so gestaltet, dass wir an diesen Punkten auch noch einmal dazu kommen, inne zu halten und Bilanz zu ziehen. • An diesen "Checkpoints" im Leben haben wir auch die Möglichkeit, die Weichen neu zu stellen
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Über diesen Podcast

Klar im Kopf ist ein Podcast über Brain Fog, mentale Erschöpfung, Traurigkeit, depressive Verstimmung, Überforderung, Schmerz und Selbstwert. Für Menschen, die funktionieren – aber sich innerlich leer, benebelt oder verloren fühlen. Die Folgen sind ruhige Text-to-Voice-Episoden mit verständlicher Einordnung und sanften Selbsthilfe-Impulsen. Klar im Kopf ist die Weiterentwicklung des früheren Podcasts Tatort Coaching – mit Fokus auf innere Klarheit, Selbstregulation und mentale Entlastung.

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