Tierärztliche Fakultät - Digitale Hochschulschriften der LMU - Teil 01/07 Archiv
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In der vorliegenden Arbeit sollte der Einfluss mehrfach ungesättigter Fettsäuren im Futter auf das Fettsäuremuster im Serum von Hunden und Katzen untersucht werden. Zur Untersuchung der Fettsäuren standen Serumproben von drei früher durchgeführten Fütterungsstudien an Hunden und Katzen zur Verfügung, in denen der potentielle Einfluss von Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl bzw. aus Mikroalgen auf den Knochenstoffwechsel der Tiere untersucht worden war. Bei der Bestimmung des Gesamtfettsäuremusters unter Fischöleinfluss wurde sowohl bei den Hunden als auch bei den Katzen ein hoch signifikanter Anstieg der beiden Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure festgestellt. Bei den Hunden stieg die Eicosapentaensäure um das 10-fache und bei den Katzen um das 13-fache an. Bei beiden Tierarten erhöhte sich die Docosahexaensäure um das 4-fache.
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In der vorliegenden Arbeit wurde erstmals der Einfluss von Vitamin C (in Form von Natrium Ascorbyl Monophosphat) und Epigallocatechin Gallat (EGCG) in Kombination mit Lactoferrin (LF) auf die Zahngesundheit der Katze untersucht. Dazu erhielten in einem verblindeten Fütterungsversuch jeweils 9 Katzen in der ersten Versuchsphase von 4 Wochen ein mit Vitamin C (50 mg/kg Körpermasse) bzw. in einer zweiten vierwöchigen Versuchsphase ein mit EGCG in Kombination mit Lactoferrin (je 6,6 mg/kg Körpermasse) versetztes Futter. Zum Vergleich wurde jeweils 9 Katzen parallel ein Kontrollfutter verabreicht. Um die Wirkung des Futters auf die Zahngesundheit beurteilen zu können, wurde die Gingiva, die Tiefe des gingivalen Sulcus, die Plaque- und Zahnsteinbildung sowie Mobilität und Furkation an Zähnen und Parodont mittels Indizes beurteilt. Weiter wurde die Halitosis gemessen und exemplarisch die bakterielle Flora der Maulhöhle von je 2 Katzen aus Kontroll- und Wirkstoffgruppe beurteilt. Zusätzlich wurde die antibakterielle Wirkung der Substanzen in vitro getestet und alle 4 Wochen der Einfluss von Vitamin C und EGCG in Kombination mit Lactoferrin auf den antioxidativen Status der Tiere überprüft. Durch die Fütterung von Vitamin C konnte im Durchschnitt keine Beeinflussung des Geruchs der Atemluft, des Gingivitisindex sowie des Mobilitäts- und Furkationsindex festgestellt werden. Sondierungstiefe und Zahnsteinindex verbesserten sich nur gerringgradig. Für den Plaqueindex ergab sich allerdings durch die Fütterung von Vitamin C eine signifikante Verbesserung im Vergleich zur Kontrollgruppe, die sich in der deutlich geringeren Plaqueakkkumulation bei der Vitamin C-Gruppe zeigte. EGCG in Kombination mit Lactoferrin bewirkte keine Veränderung des Geruchs der Atemluft sowie des Furkations- und Mobilitätsindex. Plaque- und Zahnsteinindex waren nur geringgradig niedriger im Vergleich zur Kontrollgruppe. Signifikante Unterschiede ergaben sich beim Gingivitisindex und der Sondierungstiefe. Der Gingivitisindex verringerte sich innerhalb von 4 Wochen deutlich bei der EGCG/LF-Gruppe und die Sondierungstiefe war im Vergleich zur Kontrollgruppe am Ende der Versuchsphase des EGCG/LF-Versuchs bei der Wirkstoffgruppe deutlich niedriger. In der Zusammensetzung der oralen Bakterienflora ergaben sich innerhalb der 4 Wochen bei keiner der Katzen wesentliche Veränderungen. Die in vitro-Versuche bestätigten bei allen Substanzen deutlich ihre antibakterielle Aktivität. Vitamin C sowie EGCG in Kombination mit Lactoferrin beeinflussten den antioxidativen Status nicht. In der vorliegenden Studie wurde somit gezeigt, dass Vitamin C und EGCG in Kombination mit Lactoferrin einen positiven Effekt auf die Zahngesundheit der Katze ausübten. Dieser Effekt machte sich bei Vitamin C hauptsächlich durch die deutlich verminderte Plaqueakkumulation und bei EGCG in Kombination mit Lactoferrin vor allem durch den verbesserten Zustand der Gingiva bemerkbar.
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Häufig entstehen durch Hornspalten Lahmheiten, die zu gravierenden Einschnitten in der Nutzung des Pferdes führen können. Es bestand Klärungsbedarf, ob sich eine Kompression der Hornspalten durch Schneckengewindelochplattenverschraubung vorteilhaft auf die Spaltheilung auswirkt. Ziel dieser Arbeit war der Vergleich der Schneckengewindelochplattenverschraubungstechnik mit einem konservativen Verfahren zur Behandlung von Hornspalten beim Pferd. Des weiteren sollte der Versuch unternommen werden, ein Verfahren zu entwickeln, das eine wirksame, komplikationslose und risikoarme Therapie von Hornspalten ermöglicht und eventuelle Rezidive verhindert. Im Zeitraum vom 01.10.2002 bis zum 01.08.2003 wurden in der Studie 45 Patienten mit insgesamt 70 Hornspalten therapiert. 35 Hornspalten wurden mit dem Schneckengewindelochplattenverfahren versorgt und 35 Hornspalten wurden mit einer konservativen Hornspaltbehandlung therapiert. Bei dem untersuchten Material handelte es sich um Zehenwand-, Seitenwand- und Trachtenwandhornspalten. Die Patienten waren unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Rasse und Nutzung. Die Pferde wurden, sowohl wegen Lahmheit, als auch für eine prophylaktische Therapie, um spätere Komplikationen zu vermeiden, vorgestellt. Der Therapieverlauf wurde photographisch dokumentiert. Im Vergleich beider Theapieverfahren erwies sich die Schneckengewindelochplattenverschraubungstechnik als vorteilhaftere Behandlungsmethode. Es wurde eine Formel entwickelt, mit der die Schraubenlänge ermittelt werden kann, die eine risikoarme Verschraubung ohne die Gefahr von Wandlederhautirritationen durch zu tief eingedrehte Schrauben ermöglicht. Hornspaltverschraubungstechniken sind als zusätzliche therapeutische Massnahmen zu werten. Da es sich um einen invasiven Eingriff handelt, sollte im voraus eine gründliche Diagnostik betrieben werden. Die Schneckengewindelochplattenverschraubung eignet sich grundsätzlich für alle Arten von Hornspalten im Wandsegment des Hufhorns. Da im Bereich der Trachten mit geringen Wanddicken zu rechnen ist, sollte in dieser Region eine Hornspaltverschraubung erst nach gründlicher Vermessung der Wanddicke durchgeführt werden. Die Materialkosten für die Hornspaltverschraubung sind unwesentlich. Die Hornspaltverschraubung kann, sofern die Wanddicke der Spaltregion bekannt ist, durch Tierärzte ohne Assistenz eines Schmiedes durchgeführt werden. Nötige Hufbeschlagshandlungen und Korrekturbeschläge können zeitlich unabhängig von der Hornspaltenverschraubung erfolgen.
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The objective of this study was to monitor the in vivo distribution of the iron oxide and gadophrin labeled human hematopoetic progenitor cells in nude mice using MRI and optical imaging. Techniques for cell-labelling with MR contrast agents and subsequent in vivo depiction by imaging modalities were developed and optimized. Conclusion: The biodistribution of iron oxide as well as gadophrin labeled progenitor cells can be monitored with 1.5 tesla standard MRI-scanners in vivo. The distribution of the iron oxide labeled cells to the target organs liver, spleen and bone marrow was proven histologically. The biodistribution of gadophrin could be verified by optical imaging. The applied contrast agents could be useful for clinical applications in the future.
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Etablierung analytischer Verfahren zum Nachweis von Deoxynivalenol (DON), sowie dem Vorkommen dieses Toxins in Lebensmitteln des deutschen Marktes. Zur Extraktion getreidehaltiger Proben wurde ein Methanol/Wasser-Gemisch (1/9) verwendet. Der so erhaltene Rohextrakt wurde entweder direkt in den Enzymimmuntest (EIA) eingesetzt oder bei komplexen Probenmatrices wie z.B. Säuglings- und Kleinkindernahrung mittels Flüssig-Flüssig-Verteilungschromatographie gereinigt. Mit beiden Varianten konnten in dotierten Proben Wiederfindungsraten von > 80 % erzielt werden. Bierproben wurden mit Phosphatpuffer neutralisiert und ohne weitere Probenaufarbeitung mittels EIA analysiert. Die Reproduzierbarkeit der Verfahren wurde vorzugsweise mit natürlich kontaminierten Proben überprüft, der durchschnittliche Variationskoeffizient lag je nach untersuchter Matrix bei 8,9 bis 12,6 %. Vergleichsuntersuchungen mittels HPLC führten zu übereinstimmenden Ergebnissen. Im Rahmen einer umfangreichen Erhebung (n = 539) konnte in 72 % der Proben DON nachgewiesen werden, wobei sich über den Untersuchungszeitraum von zwei Jahren die Belastungshäufigkeit als relativ konstant erwies. Prinzipiell lag die mittlere DON-Belastung der untersuchten Produktgruppen deutlich unter den derzeitigen Grenzwerten. Der Mittelwert der untersuchten Proben betrug 144 µg/kg, der Median und das 90. Perzentil lagen bei 80 bzw. 343 µg/kg. Die Hauptbelastung ging von Weizenprodukten aus, wobei in Teigwaren und Weizenmehl auch die Maximalwerte ermittelt wurden (1760 µg/kg, bzw. 1053 µg/kg). Die Kontaminationshäufigkeit der Säuglings- und Kleinkindernahrungsmittel mit DON lag zwischen 18,8 % (im Jahr 2002) und 66,7 % (im Jahr 2001). Der Median betrug zwischen 15 und 46 µg DON/kg (2001 - 2003: 22,5 µg DON/kg). Den Grenzwert von 100 µg/kg überschritten 12 % der Proben. Bier erwies sich als gering belastet (Median 17,4 µg DON/l). Neben DON konnte eine unbekannte Substanz nachgewiesen werden, die vermutlich ein DON-Analog darstellt.
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The subject of the previous study was which toys and which bedding locations are preferred by laboratory dogs and how these enrichment objects influence the behaviour of the animals. Therefore preference tests were made. Furthermore effects on the behaviour of the dogs were compared after providing certain bedding locations as enrichment in relation to the precondition. A total of 21 Beagles took part in the study. The preference tests were carried out with three groups with a total of 12 animals. In a male group (n=3 respectively 4) at the location Oberwiesenfeld, there were made four preference tests with toys and eight preference tests with bedding locations. At Gröbenried location six preference tests were carried out in each case with bedding locations on a male and female group (both n=4). In a following survey a precise budget of behaviour was compiled during the daytime period and in addition the use of bedding locations during the night was analyzed. These studies included four male and five female Beagles (which were divided in three groups). In the preference tests with toys, the dogs obtained toys containing feed, different objects of rawhide, toys of different categories and in a concluding preference test once again the previously preferred objects. In the preference tests with bedding locations, the dogs received commercial plastic beds in four different sizes filled with blankets. The two previously preferred sizes were taken over for further preference tests. In the preference tests with filling material in each case two beds with different filling materials were offered to the dogs. In each case the preferred quality was used for the next preference test and tested in comparison with a new component. The dogs had options between wood wool of different structures, fleece-blanket, pulp and rubber mat. Furthermore the dogs had the option between opened or closed beds (beds in a cave of wood) and between elevated beds or beds on the ground. During the survey three Beaglegroups received beds with fleece-blankets on the ground and elevated, each for two weeks. Objects of rawhide showed longest use (12,6% of the observed time per dog) in the preference tests with toys. Toys containing feed did have long use, too. In the preference test with toys of different categories the stick of aspen wood was favoured. Frequency of using the toys was highest during the first hour after positioning the enrichment in all preference tests. In the preference tests with different sizes of beds, there were different sizes preferred according to the group. However, all groups preferred the medium size. Fleece-blanket as filling material was favoured in all groups and preferred to all other components. However, beds with filling-material pulp also showed long term of use. In one preference test, e.g. in the group at the location Oberwiesenfeld both pulp as fleece-blanket were accepted very well (pulp showed an average use of 28,4% per day per dog and fleece-blanket 28,7%). Rubber mat was avoided in the tests (time of daily use per dog 0,6% and 0,4%), whereas beds with fleece-blankets reached 56,0% time of the daily use and beds with pulp 56,2%. Beds with fleece-blanket or pulp showed significantly more time of use as beds with the filling-material rubber mat (p=0,04). Wood wool was also not accepted very well. Whether opened, closed, beds elevated or placed on the ground, all components were accepted well in the preference tests. The time of daily usage in the case of the open beds was 30,7%, and in the case of closed beds 32,3%. The elevated beds showed 26,3% time of daily use, the beds on the ground 40,5%. Both groups at the location Gröbenried preferred the fleece-blanket as filling-material to all other components. Here the male group preferred the opened beds to the beds in a cave, the female group did not draw a distinction. In the preference test “beds elevated or on the ground”, the elevated beds showed more time of daily use in the male group, however the beds on the ground in the female group. Also in the survey the dogs accepted the beds very well. During the night the average use of the supplied beds was 80,1% per dog. Here was significant more use of the beds than lying on the ground (p
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Die Rekonstruktion des rupturierten vorderen Kreuzbandes ist eine der häufigsten Knieoperationen. Viele Operationsmethoden und verschiedenste Implantatmaterialien wurden beschrieben und dennoch gibt es in der medizinischen Fachwelt keine Einigkeit über ein Operationsverfahren. Aufgrund der komplexen Anatomie konnte bis heute noch kein gleichwertiger Kreuzbandersatz gefunden werden. Eine Methode der Rekonstruktion stellen die autologen Sehnentransplantate dar, unter denen das Patellarsehnentransplantat als Goldstandard zählt. Jedoch birgt diese Methode Nachteile wie Verlust der sensomo torischen Funktion, Nachdehnung des Transplantates und reduzierte Reißfestigkeit. Die alleinige Primärnaht wird aufgrund unbefriedigender Ergebnisse nicht mehr empfohlen. Dies führte zur Verwendung von Augmentationen, die das heilende Ligament vor mechanis cher Überlastung schützen sollen. Unter den vielen Augmentationsmaterialien haben sich resorbierbare Kordeln durchgesetzt. In der vorliegenden Arbeit wurde eine neu entwickelte resorbierbare Augmentationskordel für die temporäre Verstärkung einer Kreuzbandnaht im Tiermodell Schaf untersucht. Die Untersuchung sollte Aufschluss über die klinische Anwendbarkeit dieser langsam resorbierenden Augmentation aus Polylactid geben. Das Ziel war festzustellen, ob ihre Verwendung zu einer höheren Kniegelenkstabilität und damit zu einem besseren Operationsergebnis führt als die Implantation der bisher erhältlichen, schneller resorbierenden Kordel aus Polydioxanon. Im experimentellen Teil der Studie wurden insgesamt 32 Schafe in drei Gruppen eingeteilt. Bei den Gruppen I und II wurde das VKB an seinem femoralen Ursprung durchtrennt, um einen proximalen Riß zu simulieren. Anschließend wurde es mit transkondylären Nähten reinseriert. Gruppe I erhielt die neue PLA-Kordel als Augmentation. Gruppe II erhielt die bereits in der Klinik verwendete PDS-Kordel als Augmentation und diente als Vergleichsgruppe zu Gruppe I. Bei den Tieren der Gruppe III wurde eine Totalresektion des VKB vorgenommen und ein autologes Patellarsehnentransplantat eingesetzt. Diese Gruppe diente als Kontrollgruppe zu den Gruppen I und II. Die Standzeiten betrugen sechs Monate für die Gruppen I und II und zwölf Monate für die Gruppe III. Die makroskopische Untersuchung ergab, dass die operierten Kniegelenke aller Gruppen im Vergleich zur nicht operierten Kontrollseite vermehrt Knorpelschäden höheren Grades zeigten. Beim Gruppenvergleich hatte die PDS-Gruppe mehr Knorpelschäden als die PLAGruppe, die wenigsten Schäden traten bei der PT-Gruppe auf. Zusammenfassung 73 Die Schwerpunkte der biomechanischen und histologischen Untersuchungen waren Einfluss von mechanischem Schutz auf die Heilung und Reißfestigkeit des genähten VKB, Heilungsrate und Belastbarkeit der primären Kreuzbandnaht, In-vivo-Degradation der Augmentation und funktionelle Rekonstruktion des Kniegelenkes. Schubladentest und Reißtest ergaben, dass die Sehnentransplantate die besten Ergebnisse erzielten. Die Schubladen der Kniegelenke der PLA-augmentierten Gruppe waren größer als die der PDS-augmentierten Gruppe. Die vorderen Kreuzbänder der PLA-Gruppe zeigten eine geringfügig höhere Reißfestigkeit als die der PDS-Gruppe, erreichten aber nur 44 % der Reißkraft der Sehnentransplanate und nur 17 % der Reißkraft der nicht operierten Kontrollbänder. Keine der angewandten Operationsmethoden konnte eine Kniegelenkstabilität erreichen, die der Stabilität der nicht operierten kontralateralen Kniegelenke nahe kam. Die PLA-Kordel selbst hatte in neun von elf Fällen eine Teil- oder Totalruptur erfahren. Dies wurde auf die hohe mechanische Belastung an den Bohrkanaleingängen zurückgeführt, die durch Abrieb, Reibung und Biegung entsteht. Histologisch zeigte die PLA-Augmentation eine gute Gewebeverträglichkeit, gute Knochenintegration in den Bohrkanälen und eine langsame Resorption. Die Organisationsstruktur der reinserierten Kreuzbänder war nicht mehr vorhanden. Sie zeigten eine höhere Zelldichte und mehr Blutgefäße als die nicht operierten Kontrollen. Die Studie hat gezeigt, dass eine weitere Verbesserung der mechanischen Eigenschaften der PLA-Kordel notwendig ist, um ihr frühzeitiges Reißen zu vermeiden. Erst dann ist es möglich, eine Aussage über die Auswirkung einer langsam resorbierenden Augmentation auf ein genähtes Kreuzband zu machen. Momentan stellt diese Art der VKB-Reparatur keine Alternative zum Sehnentransplantat dar.
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Ziel der vorliegenden Arbeit war die Untersuchung der UL11- und UL20-Homologe des equinen Herpesvirus Typ 1 (EHV-1). Dabei sollte vor allem auf deren Funktionen in späten Stadien des Replikationszyklus und auf ein mögliches Zusammenspiel eingegangen werden. Zunächst wurde das UL20-Protein identifiziert und sowohl strukturell als auch funktionell charakterisiert. Ein in Kaninchen hergestelltes Antiserum reagierte in Western Blot-Analysen spezifisch mit zwei Proteinen mit apparenten Molekulargewichten von 25 und 75 kDa, und trotz zweier Konsensussequenzen im offenen Leserahmen UL20 führte eine Hemmung der N-Glykosylierung des Proteins zu keiner Veränderung dieser Laufeigenschaften. Das Protein, das ab 6 h p.i. in Zellen nachweisbar war, wurde der Klasse der γ1-Proteine zugeordnet und als Bestandteil der Virushülle identifiziert. Eine Assoziation des UL20-Proteins mit zellulären Membranen zeigte sich nach Fraktionierung infizierter Zellen und nach Immunfluoreszenzfärbung UL20-exprimierender Zellen. UL20-Deletionsmutanten der EHV-1-Stämme RacL11 und RacH wurden über BAC-Mutagenese hergestellt. Die negativen Viren führten in Einschritt-Wachstumskinetiken zu bis zu 1000fach geringeren extrazellulären Titern als die entsprechenden Wildtyp-Viren. Die intrazelluläre Infektiosität war dagegen nur um das 3fache erniedrigt. Diese Ergebnisse wiesen auf eine Funktion von pUL20 beim späten "viral egress" hin. Eine Bedeutung des Proteins im "cell-to-cell-spread" wurde durch Untersuchung des Plaquephänotyps gezeigt. Während die Ausgangsviren und Revertanten zu deutlichen Plaques führten, bestanden die Plaques der Deletionsmutanten aus nur wenigen infizierten Zellen. Eine initiale Charakterisierung des UL11-Proteins von EHV-1 liegt bereits vor. Das Tegumentprotein, das eine Konsensussequenz für eine N-Myristylierung aufweist, assoziiert in infizierten Zellen mit Membranen und spielt eine Rolle im "viral egress" und vor allem im "cell-to-cell-spread". Zur genaueren Einordnung dieser Funktionen wurden die Auswirkungen der Deletion des Großteils der UL11-spezifischen Sequenzen auf die Replikation von EHV-1 in Zellkultur vor dem genetischen Hintergrund verschiedener EHV-1-Isolate (RacL22, RacL11), -Stämme (KyA) und -Mutanten (L11Δ49) untersucht. Sämtliche rekombinante Viren waren auf nicht komplementierenden Zelllinien vermehrungsfähig. Das UL11-Protein ist daher auch in Verbindung mit der Deletion der für die Glykoproteine E und I kodierenden Gene (KyA) bzw. der fehlenden Expression des UL49-Proteins für die Replikation von EHV-1 in Zellkultur als nicht essentiell anzusehen. Die Bestimmung eines Wachstumswertes der Deletionsmutanten und Ausgangsviren ergab jedoch Hinweise auf eine mögliche Interaktion von pUL11 mit den Glykoproteinen E und I bzw. dem Tegumentprotein pUL49. Die Funktion des UL11-Proteins im "cell-to-cell-spread" konnte durch Untersuchung des Plaquephänotyps, bei dem die UL11-deletierten Viren zu deutlich kleineren Plaques als die Ausgangsviren führten, bestätigt, jedoch nicht genauer definiert werden. Untersuchungen eines in seiner Myristylierungs-Sequenz mutierten UL11-Proteins ergaben weder eine Verschiebung der Laufeigenschaften im Western Blot, noch eine veränderte Verteilung in der transfizierten Zelle. Allerdings konnte eine Assoziation von pUL11 mit Lipid Rafts gezeigt werden. Diese muss über eine Modifikation des Proteins durch Myristylierung oder Palmitylierung vermittelt sein. Das UL20-Protein dagegen war nicht spezifisch in den Lipid Rafts angereichert. Von einem Zusammenspiel der beiden Proteine in diesen Membranbereichen in ihrer Funktion beim "cell-to-cell-spread" ist daher nicht auszugehen.
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In dieser Studie wurde die Wirksamkeit eines Poly-Vinyl-Pyrrolidon (PVP)-Jod-Komplexes zur Behandlung der Dermatitis digitalis (D.d.) überprüft. Zusätzlich wurden mögliche Zusammenhänge zwischen der D.d. und dem Bewegungsverhalten der Tiere, der Futteraufnahme und der Milchleistung untersucht. Bezüglich der Wirksamkeit des Jodkomplexes wurde die Studie als kontrollierter Versuch angelegt. Während eines Klauenpflegekurses am LVG (Lehr- und Versuchsgut der Universität München) wurden 16 Tiere ausgewählt, bei welchen D.d. in typischer Ausprägung vorhanden war. Die Tiere der Versuchsgruppe wurden während 5 aufeinanderfolgender Tage zweimal täglich mittels eines Drucksprühgerätes zuerst mit Leitungswasser zur Reinigung, danach mit der 7,5-prozentigen Jodlösung im Zwischenklauenspalt, im Fesselbereich plantar und dorsal besprüht. Die Tiere der Kontrollgruppe erfuhren die gleiche Behandlung mit Leitungswasser. Kontrolluntersuchungen fanden 6, 10 und 20 Tage nach Behandlung statt. Damit eine andere Applikationsform der Jod-Lösung getestet werden konnte, wurden 3 weitere Tiere mit „klassischen“, erosiven D.d.-Läsionen (M2) ausgewählt. Diesen wurde nach Reinigung und Trocknung ein mit der Jodlösung getränkter Tupfer auf die Veränderung gebracht und dieser mit einem Verband abgedeckt. Der Verband wurde am Versuchstag 7 entfernt und die Läsion überprüft und dokumentiert. Die Untersuchung der Schritthäufigkeit wurde mittels Pedometern durchgeführt, die an den Hintergliedmaßen im Bereich des Metatarsus angebracht wurden. Die Datenerfassung zum Bewegungsverhalten erfolgte täglich einmal zu etwa gleichen Untersuchungszeitpunkten. Tage an denen Klauenkontrollen erfolgten sowie die Daten brünstiger Tiere, wurden nicht gewertet. Die Pedometer wurden 17 Tage vor antibiotischer Behandlung angebracht. Am Versuchstag 0 erfolgte eine Untersuchung im Klauenstand, dann wurden 3 Tage lang Messungen durchgeführt. Am Tag 6 erfolgte eine erneute Kontrolle im Pflegestand. Die Läsionen wurden mit Wasser und Bürste gereinigt, getrocknet und dann mit 2 Lagen (Abstand von 30 Sekunden) eines chlortetracyclinhaltigen Sprays (Aureomycin, Fa. Forte Dodge, Veterinär GmbH, Würselen) behandelt. An den Tagen 6, 10 und 20 wurden Kontrollen im Klauenstand vorgenommen. 10 Tiere erfüllten die Einschlusskriterien zu Beginn und über die gesamte Dauer des Versuchs. Sowohl während der Erstuntersuchung, als auch über den gesamten Beobachtungszeitraum zeigte keines der Tiere eine sichtbare Lahmheit. Folgende Ergebnisse wurden erzielt: 1. Wiederholtes Besprühen von Läsionen mit einem 7,5 prozentigem Poly-Vinyl-Pyrrolidon-Jod-Komplex war zur Behandlung der Dermatitis digitalis unwirksam. 2. Eine Anwendung unter Verband erbrachte keinen deutlichen Erfolg. 3. Die Schrittzahl pro 24 Stunden an den 3 Tagen vor Behandlung lag im Mittel bei 3901 Schritten (Stdv. 1233), der Mittelwert über 3 Tage nach Behandlung bei 3444 Schritte (Stdv. 955) pro 24 Std. (p>0,05). Es konnten somit keine signifikanten Veränderungen in der Schrittzahl pro 24 Stunden beim Vergleich der Zeiträume vor und nach einer Behandlung mit Chlortetracyclinspray bei an Dermatitis digitalis erkrankten Rindern erkannt werden. 4. Die Grundfutteraufnahme lag vor der Behandlung im Mittel bei 28,60 kg (Stdv. 6,17), nach Behandlung lag dieser Wert bei 25,43 kg (Stdv. 4,97); p
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For this study between January and April 2003 meat samples from diaphragm pillars of 1920 finisher pigs out of 57 farms were taken on the slaughter line. After freezing and subsequent thawing the thus obtained meat juice was analysed for antibodies against salmonella by means of ELISA, in order to determine the salmonella status of the fattening pigs, respectively of the fattening farms in the area of the slaughter-house Karlsruhe via antibody detection. In addition, the farm owners were asked about some of the farm’s management factors in a telephone interview by means of questionnaire; the answers were correlated to the ELISA antibody results and were discussed. 125 out of 1920 meat juice samples were tested positive regarding their salmonella antibody result and an overall antibody prevalence of 6.51% was detected in the total of the samples. This result is within a percentage range which is comparable to other studies’ results from Germany, which stated antibody prevalences ranging from 0.74% (HARTUNG, 2001 and 2002) to 1.6% (CZERNY et al., 2002) to values of 7.3% (VON ALTROCK et al., 2000) to 8.9% (LUDEWIG and FEHLHABER, 2001). Investigation results from the Netherlands showed slightly higher, such from Denmark lower values. Based on the results of this study, 48 (84%) farms could be classified in category I (< 20% Salmonella-antibody-positive samples), 7 farms (12%) in category II (20-40% Salmonella-antibody-positive samples) and only 2 farms (4%) in category III (> 40% Salmonella-antibody-positive samples), corresponding to the guidelines of the German Ministry of Food, Agriculture and Forestry outlining a Salmonella surveillance programme. The evaluation of the questionnaire yielded that 47 (82.45%) farms had more than 200 fattening pigs, four (7.02%) had between 101 and 200 and six (10.53%) farms between 46 and 100 finisher pigs. Only five (8.77%) of the farms included in the study slaughtered their animals exclusively at the slaughterhouse Karlsruhe, twelve (21.05%) farms worked with an in/out-management, 45 (78.95%) with continuous stabling. 29 (50.88%) farms bought their piglets, 28 (49.12%) reared their animals on their own, 54 (94.74%) farm owners had knowledge about the concept “Salmonella monitoring”, three (5.26%) had no idea of this topic and twelve (21.05%) of the farms did already take part in a Salmonella monitoring programme at the time of questioning. The total of the 57 farms yielded an average antibody prevalence of 7.97%. Further-more, the average prevalences for groups of farms with the same management factors were determined in order to investigate if individual management factors in-cluded in the questionnaire had an influence on the antibody prevalence of the farms. Smaller farms (46-100 slaughter pigs), farms which bought their piglets and farms which did not take part in a Salmonella monitoring programme showed a tendency towards higher average antibody prevalences. A better evaluation of farms with in/out management could not be confirmed. In general, Salmonella monitoring seems to be sensible. Yet, for the successful implementation of such a programme the establishment of a legal foundation is essential, in order to oblige all farm owners to participate in these control measures and in order to achieve more uniformity in the German quality insurance. Unfortunately, the low grade of organisation in the German pork production chain impedes both the feasibility of such a programme and the successful establishment of certain measures to reduce the entry of salmonella into the food chain.
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Investigations on the effects of Rare earth Element Citrates on growth promoting parameters in pigs and on ruminal fermentation in an artificial rumen (RUSITEC) For decades Rare Earth Elements, such as lanthanum, cerium, and praseodymium have been used in Chinese agriculture and farming for yield increase and growth promoting effects. Many Chinese studies showed partly enormous growth promoting effects whereas the most spectacular is seen in poultry and pig production. Several feeding trials with Rare Earth Elements were already carried out in our working group. So far mineral salt chlorides were used in previous studies. In the present study we tested for the first time the effects of Rare Earth Elements Citrate in grower pigs as well as in an in vitro trial in ruminants. A feeding study with 28 piglets (German Landrace x Piétrain) was carried out. They were separated in 4 dietary groups, each containing 7 animals. These animals received a regular diet, supplemented with a mixture of Rare Earth Elements Citrate in concentrations of 0, 50, 100, and 200 mg/kg feed for a 6 week period. A positive effect of the Rare Earth Elements Citrate on fattening performance parameters was determined. In the trial period the daily body weight gain of the two high supplemented groups increased between 8.6 % to 22.6 % compared to the control group. The low dosage group showed no difference. An increase in the feed conversion rate from 2 % to 6 % was shown in all Rare Earth Elements supplemented groups. This indicates that within the pig feeding highly increased growth-promoting effects were determined when supplemented with Rare Earth Elements Citrate compared with the studies in which the chloride form was used. The study on possible effects of Rare Earth Elements in ruminal fermentation was carried out with the Rumen Simulation Technique (RUSITEC), an artificial rumen. The effect of Rare Earth Elements in different dosages was compared to a negative control (without supplement) and a positive control (Tetracycline). Each trial lasted for a period of 10 days. The influence on the parameters pH-value, NH3, redox potential, fatty acid pattern, and gas production was analysed. Since the ruminal fermentation was not influenced, the conclusion can be drawn, that in this respect microorganisms are not affected by Rare Earth Elements.
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Some calves with neonatal diarrhea and distinctly disturbed general condition have elevated blood levels of D-lactate and respond poorly to the usual correction of acidosis. This observation led to this prospective study with the objective to elucidate whether calves with elevated D-lactate levels require higher doses of sodium bicarbonate and more frequent treatments than calves with normal D-lactate levels. Among the calves admitted to the clinic between September, 2002, and March, 2003, 73 calves with an age of up to 3 weeks were included in this study. Further selection criteria were diarrhea (according to the history or upon admission), and metabolic acidosis with a base excess below -10 mmol/l. Exclusion criteria were hypoglycemia, hyperkalemia, evidence of myodystrophy, severe bronchopneumonia, and navel ill requiring surgical intervention. Within the period of investigation (24 hours) the calves received a standardized therapy but no anti-inflammatory drugs and no oral rehydration solutions. Dosage of sodium bicarbonate was calculated using the formula body weight x base deficit x 0.6 and administered in a volume of 2.5 liters within 3.5 hours. During the subsequent 20 hours the calves received infusions of 0.9 % sodium chloride in volumes corresponding to the estimated fluid loss. Blood samples were taken before the infusion and after four and 24 hours and assayed for D-lactate concentration and base excess; additionally, behavior and posture of the calves were recorded. Voluntary milk intake at the first regular feeding after the end of the investigation was also recorded. Approximately 85 % of the calves had elevated D-lactate levels. Significant correlations between D-lactate levels and both behavior and posture were found, allowing for a relatively reliable diagnosis of hyper-D-lactatemia on the basis of clinical signs. Posture and behavior seemed to be more strongly influenced by D-lactate than by degree of acidosis. No correlations were found between either D-lactate level or base excess, and milk intake. Mean D-lactate concentration decreased very little after the first four hours, whereas a distinct drop was observed after the subsequent 20 hours. A possible explanation for this finding is that metabolism of D-lactate increases after the normalization of blood pH. Significant correlations between D-lactate levels and base excess after the sodium bicarbonate infusion indicate that calves with elevated D-lactate levels have received to little buffer. Furthermore significant correlations between D-lactate levels and base excess after 24 hours indicate that those calves, which still had elevated D-lactate levels after this period of time, in most cases required a repeated treatment with buffer. Conclusion: Calves with clinical evidence of D-lactate acidosis require higher doses of buffer and possibly repeated treatments.
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In the past few years alopecia has been observed in calves that were admitted to our clinic because of diarrhea and/or ruminal drinking. The aim of this prospective study was to investigate whether there is a causal relationship between ruminal drinking and generalized alopecia. Data from a total of 270 animals aged 31 days or younger that were admitted to the clinic for various reasons – and discharged after successful treatment were analysed. Animals whose general condition did not allow the collection of samples were excluded from the study. On the day of admission blood samples, rumen liquid, and hair-pluck samples from three defined regions of the body (forehead, withers, tail base) were taken. On the following day, preferably twenty-four hours later, these procedures were repeated. The fluid taken from the rumen was examined for gross evidence of casein, and the pH-value was measured. If the pH was above six on the first day, but below than six on the second day, rumen liquid was taken again on the third day. A differentiation between simple ruminal drinking (pH below six on the first day of the study), and complicated ruminal drinking (pH below six on two consecutive days) was obtained by following the described procedure. Up to the day of discharge the hair-pluck samples and visual examination were carried out daily. A total of 76 of the examined animals developed alopecia. Animals with alopecia were significantaly more often diagnosed with complicated ruminal drinking than animals without hairloss. With regard to simple ruminal drinking, presence of casein , and force-feeding (according the history) the groups were not significantly different. Significant differences were observed between the groups with reference to base excess, hydrogen-carbonate, D-lactate, urea, creatinine and the enzymes glutathione peroxidase, aspartate amino-transferase, as well as creatine kinase. Analysis of the blood values of L-lactate and glucose did not show significant differences. Calves with hair loss remained in the Clinic significantly longer than animals without alopecia. On the basis of the results, the following causal relationships are assumed: Alopecia and complicated ruminal drinking represent after-effects of serious diarrheal illness in the newborn calf. These secondarly problems seem to be independent of each other. Alternatively, it could be hypothesized that complicated ruminal drinking leading to a protracted ruminal acidosis could induce alopecia. Furthermore, it can be assumed that serious neonatal diarrhea alone could cause generalized hair loss in calves. This assumption is supported by the results of this study which show that the majority of the animals included in this investigation suffered from severe diarrhea but were not diagnosed with ruminal acidosis during the observation period. A variety of disturbances caused by severe diarrheal illness possibly influence the metabolism of the hair. D-lactatemia, dehydration, or blood acidosis could be of relevance in this context. The mechanisms that cause alopecia during serious illness should be the subject of further studies.
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Within the period of four months 150 Simmental calves from 48 dairy farms were examined clinically and blood samples were taken. The tested animals had never been treated, neither by a veterinarian nor by their owners. They met the chosen definition of health, were five to fourteen days old and were selected in a randomised way. Blood samples were immediately stored at four to eight degrees centigrade and were analysed in the laboratory within four hours. Serum values were analysed using a Hitachi 911 Automatic Analyzer, transketolase activity (and TPP-effect) with a modified method by HOFFMANN et al. (1971) modified by CLAUSEN (1976). For further analysis excess samples were frozen at -25 degrees centigrade. Using the SPSS-program the values were ranked, displayed graphically, and checked for outliers. True outliers were eliminated, the three highest and lowest values were tested again. Using the Kolmogorov-Smirnov-test with a significance correction by Lilliefors a Gaussian distribution was found for calcium, creatinine, total proteine and albumin. For these parameters reference intervals were calculated as mean +/- 1.96 standard deviations. The other reference intervals were calculated as 95 percentils (nonparametric percentile estimation) with a 0,90 confidence interval on both sides. The reference interval found for AST (