Think dänk! Archiv
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Diesen Sommer hat Facebook mit weiteren Firmen angekündigt, eine neue digitale Währung lancieren zu wollen. Das Projekt bekam den Namen Libra, und es schlug ein wie eine Bombe. Politiker und Regulatoren standen plötzlich auf den Hinterbeinen, und Vertreter etablierter Finanzinstitute fragten sich: Ist das nun die lange befürchtete Disruption der Finanzbranche durch die Tech-Giganten? Wir wollten dem Schweizer Finanzplatz den Puls fühlen und haben dafür Jörg Gasser zu uns ins Studio eingeladen. Gasser weiss ganz genau, wie die hiesigen Finanzinstitute ticken, denn er ist CEO der Schweizerischen Bankiervereinigung. Davor war er Vorsteher des Staatssekretariats für internationale Finanzfragen (SIF), weshalb er sich auch ausgezeichnet mit den internationalen Rahmenbedingungen auskennt. Im Gespräch erläutert Gasser, weshalb nach den jüngsten gewichtigen Austritten aus der Libra Association das Projekt nicht so kommt, wie ursprünglich gedacht. Die Skepsis aus den USA und Europa in Bezug auf Geldwäscherei, der Finanzierung von Terrorismus und den Umgang mit den Daten spielten dabei eine grosse Rolle. Doch das Ende des Libra-Businessmodells bedeute noch nicht das Ende der Idee. Die Banken wissen, dass sie sich der Digitalisierung stellen und dass sie Marktmodelle entwickeln müssen, um in die digitale Welt einzusteigen. Trotz Risiken, die mit solchen innovativen Projekten einhergehen, bestehen weiterhin interessante Chancen für den Schweizer Finanzplatz. Für weiterführende Informationen verweisen wir gerne auf unsere aktuelle Studie zum Thema: «Libra, das globale Finanzsystem und die Schweiz»
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Salomè Vogt und Corina Gall diskutieren zusammen mit Severin Schweizer von der pro-europäischen Jugendorganisation «Young European Swiss (Yes)» darüber, wie die heutigen Schweizer Jungen zur Frage der Beziehungen Schweiz-EU stehen. Die Personenfreizügigkeit wird von vielen als selbstverständlich angesehen, und das Angebot von Austauschsemestern oder Auslandaufenthalten wird viel und gerne genutzt. Doch macht das die jungen Schweizerinnen und Schweizer pro-europäisch?
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Die Schweiz ist mit ihrem kleinen Binnenmarkt wesentlich auf den Aussenhandel angewiesen. Deshalb hat sie auch mit mehr als 70 Ländern ein dichtes Netz von Freihandelsabkommen geflochten. Warum also nicht auch eines mit dem zweitgrössten Handelspartner, den Vereinigten Staaten? Im Podcast mit Patrick Dümmler und Jennifer Anthamatten bezieht auch Martin Naville, CEO der Swiss-American Chamber of Commerce, Stellung: Zurzeit biete sich ein besonders gutes Zeitfenster, denn die Sympathien in Washington für die Schweiz seien relativ gross.
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In den letzten 25 Jahren wurde Wählen und Abstimmen per Brief zu einem festen Bestandteil des demokratischen Prozesses. Aber wie nachhaltig ist diese Form der Stimmabgabe angesichts der unsicheren Zukunft der klassischen Briefpost? Uwe Serdült, Professor für Politikwissenschaft an der japanischen Ritsumeikan University und Forschungsleiter von «Digital Democracy»-Projekten am ZDA, betont im Gespräch mit Fabian Schnell und Matthias Ammann, dass die Chancen des E-Voting grösser sind als dessen die Risiken.
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8.55 Uhr. Frau Mayer parkt ihr Elektroauto vor dem Büro. Das Teammeeting dauert ca. eine Stunde. Gut so. Das Parkfeld kann in dieser Zeit die Autobatterie aufladen, damit die anschliessende Fahrt nach Bern gut über die Bühne geht. 10.45 Uhr: Ruhige Strassenverhältnisse und kein Stau im Gubrist! Während der (autonomen) Autofahrt geht Frau Mayer ihre Präsentation noch einmal in Ruhe durch. 13.00 Uhr: Endlich Mittagspause. Während Frau Mayer ein Sandwich isst, überschreibt sie ihrer Tochter im «Familienwallet» Rechte im Wert von 3000 Fr. – sie braucht ja noch eine Kaution für das neue Studentenzimmer. 18.00 Uhr: Endlich zuhause. Jetzt noch schnell die Kühlbox vor der Haustür leeren und den Kühlschrank füllen. Für den heutigen Jassabend werden ihre Freunde eine schöne Auswahl von Getränken und Snacks vorfinden. Diese imaginären Schnappschüsse zeigen, wie die Technologie unser Leben in nicht allzu ferner Zukunft prägen wird: Im Gespräch mit Jakob Gülünay und Toni Caradonna unterhält sich Jennifer Anthamatten über die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten von Blockchain und Ledger-Technologie im Alltag der Zukunft. Für die Experten ist klar: Das Internet der Dinge und der Werte werden die Schweizer Finanzinfrastruktur massiv prägen – und mit ihr auch die darauf basierenden Anwendungen. Für die neuen, kooperativen Geschäftsmodelle braucht es digitale Strukturen, die Werte verlässlich abbilden und Transaktionen ermöglichen. Während die grossen Technologiekonzerne fleissig ihre eigenen Datenstrukturen bauen, bietet sich für die Schweiz die einmalige Gelegenheit, ihre eigene Blockchain-Infrastruktur einzurichten und damit die Souveränität der Nutzer und die allgemeine Rechtssicherheit zu stärken. Im Gespräch zeigen sich die Experten einig, dass die Schweiz mit ihrer relativ fortschrittlichen Regulierung im Bereich Blockchain gut aufgestellt ist und die Entwicklung der Technologie gefördert wird. Es bestehen aber auch noch Herausforderungen, sei es in Bezug auf die Standards, im Bereich des Datenschutzes oder bei den globalen Regulierungen, bei deren Entwicklung sich die Schweiz vermehrt einbringen sollte.
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In den letzten Jahren stand die Frage der Ungleichheit weltweit im Mittelpunkt der politischen Debatte. Die Reduzierung der Ungleichheit ist zur grossen Herausforderung geworden und damit zur Frage: Welche Massnahmen sollten wir ergreifen, um die Armut zu verringern und gleichzeitig das Wachstum zu fördern? Im Vorfeld des dritten Think-Tank-Summits von Avenir Suisse zu «Equality and Inequality» sprach Natanael Rother mit Lars Tvede und Ulf Berg, beide Experten und Referenten der kommenden Konferenz. Die Diskussion hat ergeben, dass es schwierig ist, allgemeine Schlussfolgerungen zur Ungleichheit zu ziehen, da die Situation von Land zu Land sehr unterschiedlich ist und Statistiken irreführend sein können. Es ist jedoch offensichtlich, dass die Ungleichheit auf globaler Ebene zurückgegangen ist, wobei China ein wichtiger Push-Faktor ist. Anderseits haben die USA und einige westeuropäische Länder – in viel geringerem Mass – seit den 1980er Jahren eine zunehmende Ungleichheit zu verzeichnen, während die Gesamtsituation in der Schweiz bemerkenswert stabil bleibt. Wenn Politiker Ungleichheit vermeiden wollen, sollten sie sich auf den Aufbau eines durchlässigen Bildungssystems konzentrieren, das es den Menschen ermöglicht, ihr Leben lang Ehrgeiz zu entwickeln. Länder mit einem Lehrlingsausbildungssystem haben in der Regel eine viel bessere Möglichkeit, einen höheren Anteil ihrer Arbeitskräfte auf dem Arbeitsmarkt zu halten. Wohlstand entsteht langfristig nur aus Kreativität. Daher sollten Bildungssysteme die individuellen Stärken fördern und es wagen, den Anteil an standardisierter Bildung zu verringern. Lehrlingsausbildungssysteme könnten für viele Länder ein wertvoller Weg sein, aber es wird einige Zeit dauern, bis sie überall entstanden sein werden. Dieses Gespräch fand im Rahmen des Avenir Suisse Think-Tank-Summit 2019 statt. Die Publikation zur Veranstaltung unter dem Titel «Ein internationaler Think-Tank-Bericht zu Ungleichheit und Gleichheit» kann hier als pdf heruntergeladen oder bei Avenir Suisse zum Preis von Fr. 15.– bezogen werden.Ulf BergDer gebürtige Däne ist Präsident des Verwaltungsrates der Kuoni Reisen Holding AG und Mitglied des Verwaltungsrates verschiedener Portfoliounternehmen von BLR und AM-Tec. Mehr Informationen…Lars Tvedeist ein dänischer Unternehmer, Investor und Autor, der in der Schweiz lebt. Er ist Gründer von Beluga, einem erfolgreichen Finanzhandelsunternehmen, Berater eines Schweizer Hedgefonds und Mitbegründer des nordisch-amerikanischen Risikokapitalfonds Nordic Eye. Seine 15 Bücher wurden in 11 Sprachen und mehr als 50 Ausgaben veröffentlicht. Mehr Informationen…
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Wo stehen die Schweizer Frauen mit der Gleichberechtigung? Diese Frage stellt sich das Team von Avenir Suisse, Salomè Vogt, Valerié Müller und Corina Gall, anlässlich des zweiten Schweizer Frauenstreiktags. Sie finden: Seit 1991 hat sich viel Erfreuliches getan - aber nicht genug. Was sich die jungen Frauen wünschen, ist klar: mehr Chancengleichheit - und zwar für Frauen wie Männer. Natürlich ist das Thema Gleichstellung besonders komplex, weil hier auch viele kulturelle Werte hineinspielen. Genau deshalb, könnten die Gesetze aber ruhig auch einmal der Gesellschaft voraus sein - damit es nicht einen dritten Frauenstreiktag braucht.
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In der Debatte um Menschenrechte und globale Wirtschaft wird oft die Moralkeule geschwungen – und der Prügelknabe steht längst fest: die multinationalen Unternehmen. Entsprechend wird gefordert, Schweizer Konzerne müssten mehr Verantwortung übernehmen und Schweizer Recht im Ausland umsetzen – zum Beispiel durch die Unternehmensverantwortungsinitiative. Philipp Aerni, Direktor des Zentrums für Unternehmensverantwortung und Nachhaltigkeit (CCRS) an der Universität Zürich, bedauert im Gespräch mit Fabian Schnell die Stereotypisierung der multinationalen Konzerne. Das vergifte die Atmosphäre und verhindere eine konstruktive Zusammenarbeit. Das Potenzial international tätiger Unternehmen müsse sowohl im Interesse der Entwicklungsländer als auch in jenem der Schweiz erkannt und genutzt werden.
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Was soll ich studieren? Jahr für Jahr beschäftigt die Maturanden und Maturandinnen die Frage aller Fragen. Doch die Vielzahl an Möglichkeiten und ein undurchsichtiges Informationsdschungel stellen eine Herausforderung dar und sorgen bei vielen für Orientierungslosigkeit. Eine Vorstellung davon zu entwickeln, wo man hin will, ist dabei wahrlich eine Kunst. Die jüngste Publikation «Studiere deine Zukunft» von Fabio Wüst, Mitarbeiter Avenir Jeunesse, soll diese Entscheidungsfindung erleichtern und in 5 Schritten der Studienwahl näherbringen. In der neuesten Podcast-Ausgabe diskutiert er mit Salomé Vogt, Leiterin Avenir Jeunesse, und Matthias Ammann, Fellow Avenir Suisse, über persönliche Erfahrungen und gibt praktische Tipps, damit die Studienwahl nicht zur Qual wird.
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Seit fünf Jahren verhandeln Brüssel und Bern über das institutionelle Rahmenabkommen (InstA). Der Vertragsentwurf steht – nicht jedoch seine Zukunft, denn die Politik und Gewerkschaften sind sich uneinig. Insbesondere über die FlaM und den Lohnschutz wird weiterhin heftig diskutiert. Allen voran die Gewerkschaften weigern sich die EU-Entsendungsrichtlinien zu übernehmen. Das Rahmenabkommen unterminiere die FlaM und gefährde damit die Schweizer Löhne. Eine extreme Position, findet Marco Salvi, Forschungsleiter und Senior Fellow bei Avenir Suisse. Der Einfluss der Entsendungen auf die Löhne werde überschätzt, denn die Kurzaufenthalter aus der EU machen nur 0,7% der Gesamtbeschäftigung aus. Das System in der Schweiz, bei welchen die Mindestlohnfestsetzung den Sozialpartnern überlassen wird, wird damit nicht gefährdet. Im Gespräch mit Nicole Dreyfus führt er aus, wie das hohe Lohnniveau in der Schweiz vor allem unserem hohen Produktivitätsniveau zu verdanken ist. Dessen künftige Entwicklung hängt entscheidend von unserem Zugang zum EU-Binnenmarkt ab.
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Anlässlich der neusten Ausgabe des Avenir-Suisse-Freiheitsindexes sprachen Samuel Rutz und Mario Bonato mit dem Zürcher Regierungsrat Ernst Stocker über das Thema Freiheit.
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Die steigenden Kosten im Gesundheitssystem beschäftigen alle: Patienten, Spitäler, Krankenversicherungen und Gesundheitspolitiker. Aber mit welchen Methoden könnte man das Kostenwachstum bremsen? Andrea Rytz, CEO der Zürcher Schulthess Klinik, und Jérôme Cosandey, Forschungsleiter Finanzierbare Sozialpolitik, sehen verschiedene Ansatzpunkte: Die Politik: Zu oft ist Gesundheitspolitik Interessenspolitik. Etwa bei den kantonalen Spitallisten, die nicht selten für Regionalpolitik instrumentalisiert werden. Viel sinnvoller bei der Beurteilung von Spitalleistungen wären allgemeine, in der ganzen Schweiz gültige und besser vergleichbare Kriterien. Die Qualität: Muss es wirklich immer die beste und teuerste Therapie sein? Mit den richtigen Anreizen für die Patienten könnte sich ein 5-Sterne-System auch im Spitalwesen durchsetzen. Die Schwerpunktsetzung: Heute gibt es zu viele Spitäler, die alles anbieten. Mit einer gezielten Spezialisierung der Anbieter wären neben Effizienzgewinnen auch Qualitätssteigerungen möglich. Andrea Rytz und Jérôme Cosandey waren sich in ihrem Gespräch einig, dass die Spitäler nicht mehr, sondern bessere Regulierung brauchen. Die eine einseitige Fokussierung auf Tarife bringe zu wenig. Mehr Wachstum heisse zudem nicht automatisch Kostenwachstum: Vielen Probleme könnten auch durch weniger Bürokratie gelöst werden: Etwa, wenn Ärzte sich besser austauschen und Patienten spitalübergreifend behandeln könnten, weil sie einen unkomplizierten Zugang zu den verschiedenen Institutionen erhielten. Die Branche hat noch viel Raum für Verbesserungen. Und vielleicht kann auch die Zeit ein paar Wunden im Gesundheitssystem heilen. Zum Beispiel, wenn der Druck der Patienten, die sich gegen die Kosten wehren, grösser wird.
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Vor wenigen Wochen hat Avenir Suisse mit der Studie «Eine Agrarpolitik mit Zukunft» eine Zehn-Punkte-Strategie für die langfristige Reform der Schweizer Landwirtschaft präsentiert. «Absurd» und «unrealistisch» waren noch die freundlicheren Worte, mit denen der Schweizer Bauernverband auf die Vorschläge der Denkfabrik damals antwortete. Im Gespräch mit Nicole Dreifus verteidigen die beiden Studienautoren Patrick Dümmler und Noémie Roten ihren Standpunkt. Der Status quo mache aktuell niemanden zufrieden: weder die Konsumenten, die hohe Preise für die Nahrungsmittel zahlen, noch die Bauern, die trotz hohen Arbeitseinsatzes kaum Rendite erwirtschaften. Dass auch die Bevölkerung die Landwirtschaftspolitik zunehmend kritisch sieht, zeige die wachsende Zahl politischer Initiativen in diesem Bereich. Neben den (erwarteten) kritischen Reaktionen haben die Autoren auch positives Feedback erhalten, von besorgten Bürgern oder von Leuten, die sich mit der Agrarpolitik befassen. Gut aufgenommen wurde auch das «Privilegienregister der Schweizer Landwirtschaft», mit dem Avenir Suisse Licht in den landwirtschaftlichen Subventionsdschungel bringt und das in den nächsten Jahren laufend aktualisiert werden soll. Das ausserordentlich grosse Echo zeige vor allem eines: Die Studie hat einen wunden Punkt getroffen. Die weitverbreitete Unzufriedenheit mit der Schweizer Agrarpolitik sei umso bedenklicher, wenn man ihre gesamten volkswirtschaftlichen Kosten in Betracht ziehe. Diese betragen nämlich, wie die Studie zeigte, nicht weniger als 20 Mrd. Fr. Mit dem Reformprogramm sollen die Subventionen in die Landwirtschaft gezielter fliessen und auch gleich lange Spiesse für die Bauern innerhalb der Wirtschaft geschaffen werden – also gegenüber dem Gewerbe und der Industrie. Warum etwa erhalten Bauern die Treibstoffsteuern rückerstattet, nicht aber ein Malerbetrieb? Deregulierung und Wettbewerb könnten die Innovationskraft, die in diesem Sektor schlummert, wecken. Davon profitiert am Schluss die ganze Volkswirtschaft, nicht zuletzt die Bauern selbst. Dass Grenzöffnung und weniger Subventionen oft sehr positive Auswirkungen haben, zeige das Beispiel Österreich, das sich seit 1995 innerhalb der EU zu einem Feinkostladen für den gesamten EU-Binnenmarkt entwickelt hat. Es wäre durchaus auch eine Chance für die Schweizer Bauern, wenn sie an diesem grossen europäischen Markt teilhaben könnten.
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Verena Nold, Direktorin von Santésuisse, spricht im Podcast mit Jérôme Cosandey über die Auswirkungen der neuen Spitalfinanzierung auf die Gesundheitskosten. Es brauche weitere Massnahmen, um die erwünschten qualitativen und quantitativen Effekte des verstärkten Wettbewerbs zu realisieren.
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In der Studie «Exzellenz statt Regionalpolitik im Hochschulraum Schweiz» hat Avenir Suisse ein 10-Punkte-Programm für wettbewerbsfähige Hochschulen präsentiert. Im Gespräch mit Markus Zürcher, dem Generalsekretär der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften, diskutiert Co-Autor Matthias Ammann unsere Vorschläge.