Podcaster
Episoden
28.01.2026
45 Minuten
Leadership weiterdenken. Ein Erfahrungsbericht aus der Praxis
Leadership ist schnell gesagt – und gleichzeitig nie wirklich
„fertig“. Organisationen verändern sich, Anforderungen verschieben
sich, Verantwortung wird neu verteilt. Vor diesem Hintergrund
stellt sich weniger die Frage, ob Führung entwickelt werden sollte,
sondern wie bewusst sie gestaltet wird. In dieser Folge spricht
Alina mit Kristin Wöllmer-Bergmann, Leiterin People & Culture
bei topmotive, darüber, warum sich das Unternehmen entschieden hat,
Leadership gezielt weiterzuentwickeln – nicht aus einem Mangel
heraus, sondern aus dem Anspruch, mit der eigenen Organisation
mitzuwachsen. Ausgangspunkt des Gesprächs ist ein Inhouse
Leadership-Programm, das Kurswechsel gemeinsam mit topmotive
durchgeführt hat. Im Fokus steht dabei weniger das Programm selbst,
sondern die Überlegungen, die zu dieser Entscheidung geführt haben
– und die Erfahrungen, die topmotive im Prozess gemacht hat. Warum
Leadership weiterentwickeln? Wir sprechen darüber, in welchem
organisationalen Kontext topmotive unterwegs ist und warum es
sinnvoll war, Führung nicht als gegeben vorauszusetzen, sondern als
etwas, das immer wieder reflektiert und neu justiert werden muss.
Ein Blick auf die Zusammenarbeit Kristin gibt Einblick in den
Aufbau des Leadership-Programms, in zentrale Themen und in
Lernmomente, die entstanden sind. Es geht um Perspektivwechsel, um
gemeinsame Sprache für Führung und um die Frage, was Führung im
Alltag tatsächlich unterstützt – ohne sie zu standardisieren.
Veränderungen im Alltag Ein weiterer Teil des Gesprächs widmet sich
den Wirkungen: Woran lassen sich Veränderungen heute beobachten?
Was ist in der Zusammenarbeit klarer geworden? Und wo zeigt sich,
dass Leadership nicht als einmalige Maßnahme verstanden wird,
sondern als fortlaufender Prozess? Und wie es weitergeht Zum
Abschluss blicken wir nach vorn: Welche Themen beschäftigen
topmotive aktuell weiter? Was wird bewusst vertieft? Und was
bedeutet es für ein Unternehmen, Leadership nicht abzuschließen,
sondern weiterzudenken? Eine Folge für alle, die Führung nicht
optimieren oder reparieren wollen, sondern bewusst entwickeln – im
Einklang mit Organisation, Menschen und Kontext. Viel Spaß beim
Hören.
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14.01.2026
40 Minuten
Fünf schnelle Fragen zum Thema Führung Führung ist eines dieser
Themen, über die ständig gesprochen wird – und bei denen trotzdem
oft unklar bleibt, was eigentlich genau gemeint ist. Mal geht es um
Führungskräfte, mal um Persönlichkeiten, mal um Haltungen, Methoden
oder Modelle. Und häufig um die Frage, warum Führung „nicht
funktioniert“ oder sich verändern müsse. Zum Jahresauftakt nehmen
wir uns deshalb bewusst Zeit, den Führungsbegriff einmal zu
sortieren – reduziert, geschärft und praxisnah. In dieser Folge des
Kurswechsel Podcasts sprechen wir über Führung nicht als Rolle oder
Titel, sondern als etwas, das in kritischen Momenten wirksam wird.
Immer dann, wenn Unklarheit entsteht, Entscheidungen anstehen oder
es droht, ins Stocken zu geraten. Wofür brauchen wir Führung
eigentlich? Braucht es Führung überall? Oder nur in bestimmten
Situationen? Und was ist der Unterschied zwischen Führung und
Steuerung? Wir starten mit einer grundlegenden Frage und nähern uns
Führung von dort aus, wo sie tatsächlich relevant wird: in
Momenten, in denen Routinen nicht mehr greifen und nicht klar ist,
wie es weitergeht. Wo findet Führung statt? Führung passiert nicht
nur „oben“ – und nicht nur in Organisationen. Sie kann bei mir
selbst beginnen, zwischen Kolleginnen und Kollegen stattfinden oder
ganze Organisationen betreffen. In der Folge sprechen wir darüber,
auf welchen Ebenen Führung wirkt und warum es hilfreich ist, diese
Ebenen auseinanderzuhalten, wenn man verstehen will, was gerade
eigentlich passiert. Was soll Führung leisten? Wenn Führung mehr
ist als eine Positionsbeschreibung – was ist dann ihr Zweck? Woran
lässt sich festmachen, ob Führung ihren Job getan hat? Wir nähern
uns dieser Frage über typische Situationen aus dem Alltag von
Organisationen und zeigen, welche Funktionen Führung dort
übernehmen kann, ohne sie auf einzelne Personen zu reduzieren. Wer
sorgt für Führung – und wann ist sie wirksam? Muss Führung immer
von Führungskräften ausgehen? Warum scheitern gut gemeinte
Führungsimpulse trotzdem so häufig? Zum Abschluss werfen wir einen
Blick darauf, wodurch Führung tatsächlich wirksam wird – und warum
Einfluss, Kompetenz und Akzeptanz dabei eine größere Rolle spielen
als formale Zuständigkeiten. Eine Folge für alle, die Führung
klarer denken wollen – jenseits von Schlagworten,
Persönlichkeitszuschreibungen und einfachen Antworten.
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17.12.2025
1 Stunde 7 Minuten
Das RenDanHeYi‑Modell bei Haier (Teil 2) – Im Gespräch mit Sascha
Parastandeh In dieser Folge geht das Gespräch rund um das radikale
Organisationsmodell RenDanHeYi weiter — diesmal mit einem starken
Fokus auf Praxis, Umsetzung und die realen Herausforderungen, wenn
Unternehmen klassische Strukturen auflösen. Zusammen mit
Sascha Parastandeh beleuchtet das Gastgeberteam, wie
Selbstorganisation und dezentrale Teams bei Haier nicht nur Idee,
sondern gelebter Alltag sind. Mikro‑Einheiten statt Hierarchie: So
funktioniert RenDanHeYi wirklich RenDanHeYi setzt auf kleine,
autonome Einheiten — sogenannte „Micro Enterprises“ — die wie
Mini‑Startups innerhalb des Konzerns operieren. Jede Einheit
entscheidet selbst über Strategie, Kundenorientierung und
Marktauftritt. Dieses Modell ersetzt klassische Hierarchie mit
unternehmerischer Freiheit und Eigenverantwortung. Dabei geht es
nicht nur um Struktur, sondern um ein radikales Umdenken: Teams
agieren kundenzentriert, tragen ihre wirtschaftliche Verantwortung
selbst und steuern sich weitgehend eigenständig.
Sascha Parastandeh erläutert, wie dieses System bei Haier technisch
und organisatorisch abgebildet wird — inklusive digitaler
Plattform, die Vernetzung und Vertragsbeziehungen zwischen
Einheiten regelt. Damit wird Kooperation nicht verordnet, sondern
über elastische Netzwerkstrukturen ermöglicht. Chancen und Freiheit
– aber auch Druck und Verantwortung Das Modell verspricht enorme
Agilität, Innovationskraft und Nähe zu Kundenbedürfnissen. Wenn
jede Einheit marktnah arbeitet und unmittelbares Feedback erhält,
entstehen schnelle Lernzyklen und echte Anpassungsfähigkeit. Für
Mitarbeitende bedeutet das: hohe Autonomie, Eigenverantwortung und
echte Mitsprache — aber auch klare Ergebnisse, wirtschaftliches
Risiko und Leistungsanforderungen. Parastandeh spricht offen auch
die Kehrseite an: Nicht jedes Team fühlt sich wohl mit der
permanenten Markt‑ und Wettbewerbslogik. Erfolg, Fehler und
Konsequenzen liegen direkt bei denen, die handeln — das verlangt
ein hohes Maß an Selbstorganisation, Reflexionsfähigkeit und
unternehmerischem Denken. Für viele traditionelle Organisationen
bedeutet das einen tiefen Kultur- und Wertewandel. Warum RenDanHeYi
kein „One‑Size‑Fits‑All“-Modell ist — und wann es funktioniert Die
Episode macht deutlich: RenDanHeYi ist kein Schnellrezept, sondern
ein komplexes Betriebssystem. Es funktioniert nur dort, wo
Vertrauen, Transparenz und ein klares Bewusstsein für Verantwortung
vorhanden sind. Unternehmen, die bereit sind, Kontrolle loszulassen
und Mitarbeitenden echte Freiheit und Verantwortung zu übergeben,
können von dem Modell stark profitieren. Doch wer Hierarchien,
feste Rollen und klassische Führung braucht, stößt schnell an
Grenzen. Sascha Parastandeh regt an, die Übertragbarkeit auf
europäische Organisationen kritisch zu prüfen und – wenn man sich
darauf einlässt – mit Mut zur radikalen Veränderung zu starten.
Neugierig geworden? Dann hört rein in die aktuelle Folge des
Kurswechsel-Podcasts und entdeckt, wie eine der radikalsten Formen
der Zusammenarbeit unserer Zeit funktioniert!
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03.12.2025
1 Stunde 6 Minuten
Hinter Kamera und Mikro: Wie Bremedia ihre Organisation für eine
dynamische Medienwelt neu ausrichtet Die Medienwelt verändert sich
rasant: Inhalte entstehen schneller, crossmedialer und oft unter
hoher Aktualität. Für die Bremedia Production bedeutete das in den
vergangenen Jahren vor allem eines: Die bisherige
Aufbauorganisation passte immer weniger zu den Anforderungen
moderner Medienproduktion. Gemeinsam mit Natali Winter sprechen wir
darüber, wie sich Bremedia von der klassischen Gewerke-Logik –
Kamera, Ton, Schnitt – löst und stattdessen eine produktorientierte
Struktur aufbaut. Es geht um den Mut, eingespielte Routinen zu
hinterfragen, Silos aufzubrechen und Führung neu zu denken. Natali
gibt uns einen offenen Einblick in den Wandel eines Unternehmens,
das den täglichen Sendebetrieb aufrechterhalten muss und dennoch
Raum schafft, um anders und wirksamer zusammenzuarbeiten. Eine
Episode über Organisationsentwicklung im laufenden Betrieb und
darüber, wie man eine gewachsene Struktur fit für eine dynamische
Medienwelt macht.
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19.11.2025
36 Minuten
Wenn KI-Agenten plötzlich zu Teamkollegen werden In der aktuellen
Episode unserer Reihe zur Zusammenarbeit tauchen Didi und Frank in
ein Thema ein, das vielen gerade im Alltag begegnet: KI als
Teamkollegin. Oder sagen wir besser: als vermeintliche
Teamkollegin. Denn genau an diesem Punkt beginnt die Diskussion –
und sie wird überraschend persönlich. Frank bringt nicht nur seine
Perspektive aus der Kurswechsler-Welt mit, sondern auch seine Rolle
bei der HEC, wo künstliche Intelligenz längst ein zentraler
Bestandteil strategischer Entscheidungen ist. Aus dieser
Doppelperspektive entsteht ein spannender Blick auf Chancen,
Irritationen und Risiken, die KI in der Zusammenarbeit mit sich
bringt. Zwischen Faszination und Vorsicht: Warum „Vermenschlichung“
zum Problem werden kann Die Episode startet mit einem Erlebnis, das
viele kennen: Man spricht mit einer KI – und sie klingt plötzlich
erschreckend menschlich. Man bekommt Lob, Zustimmung, ein
freundliches „Gute Frage!“ – und ehe man sich’s versieht, fühlt es
sich fast an wie ein echtes Gegenüber. Warum das verführerisch ist,
aber gleichzeitig zur Falle werden kann, diskutieren die beiden
ausführlich. Es geht um Vertrauen, Zuschreibungen, Intentionen –
und um die großen Unterschiede zwischen menschlicher und
künstlicher Intelligenz, die trotz realistischer Stimmen und
schlauer Antworten unbedingt bewusst bleiben müssen. Was KI im Team
leisten kann – und was unbedingt beim Menschen bleiben muss
Natürlich geht es nicht nur um Risiken. Im Gegenteil: Die beiden
sprechen darüber, welche Rollen KI-Agenten tatsächlich sinnvoll
übernehmen können – von Routinearbeiten über Analyseunterstützung
bis hin zu Aufgaben in der Moderation oder Konfliktbearbeitung, die
viele zunächst gar nicht auf dem Schirm haben. Gleichzeitig bleibt
eines klar: Entscheidungen, Verantwortung und Kontextverständnis
liegen weiterhin – und vermutlich auch in Zukunft – beim Menschen.
Welche Kompetenzen Teams deshalb brauchen, um KI wirklich gut und
verantwortungsvoll einzusetzen, ist ein weiterer zentraler Punkt
der Unterhaltung. Neugierig geworden? Dann hör rein – die Episode
bietet viele Denkanstöße, praktische Beispiele und eine lebendige
Diskussion darüber, wie Zusammenarbeit mit KI heute schon aussehen
kann und welche Fragen wir uns besser frühzeitig stellen.
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Über diesen Podcast
Kurswexl - Bereit für einen Kurswechsel? Wir sind Kurswechsel, ein
erfahrenes Beratungsunternehmen für Organisations-, Personal- und
Teamentwicklung. Wir unterstützen Unternehmen dabei, ihre
Strukturen und Prozesse so zu verändern und zu gestalten, dass sie
flexibel, kundenorientiert und wettbewerbsfähig agieren. Mit einem
fundierten, praxisnahen Ansatz und maßgeschneiderten Lösungen
fördern wir eine Arbeitsumgebung, in der Menschen gerne
zusammenarbeiten und sich motiviert einbringen. Unser Team verfügt
über vielfältige Kompetenzen in den Bereichen Wirtschaft,
Psychologie, Soziologie und IT. Wir beraten Organisationen
ganzheitlich, denken Folgeprobleme mit und passen unsere
Herangehensweise situationsbezogen an, um nachhaltige Veränderungen
zu bewirken – das macht für uns seriöse Beratung aus. Im Podcast
sprechen wir genau über die Themen, die uns und unsere Kunden
bewegen, um Arbeit so zu gestalten, damit Wert für Kunden entsteht
und gleichzeitig ein Sinnerleben für Mitarbeitende ermöglicht wird.
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