Politbüro

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Episoden

Erleben wir eine Umdeutung der politischen Ochsentour?
23.04.2026
38 Minuten
Andri Silberschmidt steht irgendwo in einem Zürcher Park, im Hintergrund zwitschern die Vögel. Er trägt beige Anzugshosen, ein hellblaues Hemd, die Haare perfekt zur Seite gegelt, die Hände vor dem Bauch gefaltet – und sagt in die Kamera: «Ja, ich will Regierungsrat des Kantons Zürich werden.»


Jetzt also auch er: Der erst 32-jährige FDP-Nationalrat will sich im April 2027 in die Zürcher Kantonsregierung wählen lassen – und damit die nationale Politik verlassen.


Andri Silberschmidt ist damit nicht der Einzige. Zuletzt zog es gleich mehrere national bekannte Politikerinnen und Politiker zurück in die Regierungen ihrer Kantone oder Städte: Aline Trede (Kanton Bern), Roger Nordmann (Kanton Waadt), Balthasar Glättli und Celine Widmer (beide Stadt Zürich) sind die jüngsten Beispiele.


Warum machen sie das? Kommt das häufiger vor als früher? Und was sagt das über unser politisches System?


Das besprechen Chefredaktorin Raphaela Birrer, Inlandchef Mario Stäuble und Meinungschef Fabian Renz in einer neuen Folge des Politik-Podcasts «Politbüro». Sie sind zu Gast bei Philipp Loser.


Weiterführende Links:


Das Video, in dem Andri Silberschmidt seine Kandidatur für den Zürcher Regierungsrat bekannt gibt Zürcher Regierungsratswahlen: «Armuts­zeugnis»: FDP setzt auf Andri Silber­schmidt – und irritiert die SVP FDP setzt auf Andri Silberschmidt – und begräbt wohl den Traum von einem zweiten Sitz Der Kommentar von Fabian Renz: So macht Wählen keinen Spass


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Wie soll die Schweizer Politik KI regulieren?
16.04.2026
35 Minuten
Vor wenigen Wochen wurde FDP-Bundesrätin Karin Keller-Sutter auf der Plattform X übel beschimpft. Der Absender war ein 75-jähriger Mann, der Elon Musks KI-Chatbot «Grok» nutzte, um mit vulgären und sexistischen Sätzen über die Bundesrätin herzuziehen. Mittlerweile hat Keller-Sutter Strafanzeige erstattet.


Der Fall wirft viele Fragen auf.


Wer ist schuld, wenn jemand mit einer KI eine Bundespolitikerin beleidigt? Wer haftet für all die gesellschaftlichen Folgen dieser neuen Technologie? Wie kann man KI regulieren? Und wozu ist die KI künftig noch im Stande?


Der Politik-Podcast «Politbüro» widmet sich heute einem der grössten Themen unserer Zeit. Host Philipp Loser, Inlandchef Mario Stäuble und Meinungschef Fabian Renz zeigen, wie der Schweizer Politbetrieb auf die Künstliche Intelligenz reagiert und diskutieren über mögliche Regulierungen.


Produktion: Sara Spreiter


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Durchwurstler in chief: War das schlau von Ignazio Cassis?
02.04.2026
41 Minuten
Es war offensichtlich kein Zufall: Als die Journalisten der «Schweiz am Wochenende» nachfragten, ob er das wirklich so gemeint habe, durchwursteln, really?, da legte Aussenminister Ignazio Cassis noch einen drauf: «’Durchwursteln’ gilt medial gern als Makel. Ich sehe darin eher eine schweizerische Kernkompetenz: den besten Weg zu finden, um unsere Interessen zu wahren – Schritt für Schritt, mit gesundem Pragmatismus.» Eine Kernkompetenz sogar!


Durchwursteln seit 1904


Tatsächlich begleitet das Reden vom Durchwursteln die Schweizer Politik schon lange. Bereits im Dezember 1904, als im Parlament ein neuer Handelsvertrag mit Italien verhandelt wurde, sagte der Berichterstatter der Zollkommission, Frey, (mit Vornamen hatte man es in der Berichterstattung damals nicht so): «Man kann aber in der Tat viel vermischen, wenn man sich von einem Vertrag zum andern durchwurstelt und nicht von Anfang an fest entschlossen ist, die grossen Linien beständig vor Augen zu halten.»


Von da an wurde gewurstelt. Im Zweiten Weltkrieg, im Kalten Krieg, nach dem Kalten Krieg. Immer, wenn die Situation etwas komplizierter für den Kleinstaat wurde.


Es ist also nicht so, als ob das Konzept des Durchwurstelns ein unbekanntes wäre. Nur dass es ein Bundesrat so bezeichnet – das ist neu. Was bedeutet das? Warum hat das Cassis gemacht? War das Kalkül? Oder Ungeschick? Im Politik-Podcast «Politbüro» wursteln heute Jacqueline Büchi, Fabian Renz und Mario Stäuble. Sie sind zu Gast bei Philipp Loser.


Produzentin: Sara Spreiter


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Martin Pfister: Was hat er im ersten Jahr als Bundesrat erreicht?
26.03.2026
40 Minuten
Vor etwas mehr als einem Jahr war Martin Pfister für die meisten ein Unbekannter. Dann wurde er als Nachfolger von Viola Amherd in den Bundesrat gewählt.


Seit einem Jahr ist er nun also Vorsteher des grossen (und schwierigen) Verteidigungsdepartements. Zu Beginn versprach Pfister, den Problemen im Departement wirklich auf den Grund zu gehen. Dann musste er als Erstes über den plötzlich nicht mehr so fixen Kaufpreis der neuen F-35-Kampfjets informieren.


Hört man sich im Bundeshaus um, sagt man über ihn vor allem eines: Pfister ist unglaublich nett. Er ist transparent, ehrlich, holt Meinungen der Parteien ab, informiert die Kommissionen rechtzeitig. Bei aller Nettigkeit fehle ihm aber (noch immer) das Verständnis darüber, wie das politische Spiel im Bundeshaus wirklich funktioniere.


Stimmt das? Was hat Martin Pfister in seinem ersten Jahr als Bundesrat erreicht? Was nicht? Und welche Falle hat er dabei gemacht?


Host Philipp Loser, Inlandchef Mario Stäuble und Meinungschef Fabian Renz ziehen eine Zwischenbilanz über das erste Jahr von Martin Pfister als Bundesrat – in einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro».


Produzent: Noah Fend


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Das System Albert Rösti: Ist sein Vorgehen taktisch klug oder undemokratisch?
19.03.2026
36 Minuten
Es war schon Abend, gegen 18.30 Uhr, als Bundesrat Albert Rösti am vergangenen Sonntag zusammen mit Karin Keller-Sutter vor die Medien trat, um die Abstimmungsresultate zu kommentieren. Was er dann zur SRG-Halbierungsinitiative sagte, sorgte bei den siegreichen Gegnerinnen und Gegnern (62 Prozent) für Empörung.


Man müsse die Ja-Stimmen (38 Prozent) zur SRG-Initiative ernst nehmen. Die Ausgewogenheit der SRG-Inhalte sei «auffallend oft» Thema gewesen im Abstimmungskampf. Und der Bundesrat wolle der SRG im Sport- und Unterhaltungsbereich «Beschränkungen auferlegen».


Es ist nicht das erste Mal, dass Bundesrat Albert Röstis Politstil zu reden gibt. Für die einen ist er inakzeptabel. Für die anderen taktisch geschickt.


Was stimmt? Ist Rösti ein strategisches Genie? Oder ist sein Vorgehen undemokratisch?


Das diskutieren Chefredaktorin Raphaela Birrer, Reportage- und Storytelling-Leiterin Jacqueline Büchi und Fabian Renz, Leiter Analyse und Meinungen, in einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro». Sie sind zu Gast bei Philipp Loser.


Produzent: Noah Fend


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