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vor 1 Woche
Nico's neues Buch, progressives Christentum und warum Gott für ihn
nicht als Person gedacht werden sollte In dieser Folge sprechen
Jason und Nico über Nicos neues Buch, das seit dem 7.8. erschienen
ist, und über die theologische Grundfrage, wie man heute ehrlich
von Gott sprechen kann. Im Zentrum stehen progressives Christentum,
Paul Tillich, Prozesstheologie und die praktische Frage, wie Glaube
in Gemeinden, Ritualen und Seelsorge lebendig wird. Jason bringt
dabei die Perspektive aus der Prozesstheologie ein, während Nico
seine Position aus progressiver, eher liberaler Theologie
entfaltet. Gemeinsam arbeiten sie heraus, warum Glauben für beide
nicht bei richtigen Sätzen stehen bleiben darf, sondern Erfahrung,
Wirkung und gelebte Konsequenzen braucht. (Leider hat es technische
Probleme gegeben, das tut mir sehr leid. Demnächst wieder in
besserer Qualität) Key topics Nico erklärt, warum das Buch aus
seiner Community heraus entstanden ist: Viele Menschen wollten
etwas über seinen Glauben lesen, ohne theologische Vorkenntnisse
mitbringen zu müssen. Er beschreibt das Buch als
allgemeinverständliche Einführung in progressive Theologie, nicht
als akademisches Werk für Theologinnen und Theologen. Progressives
Christentum definiert Nico als eine Theologie, die stärker auf das
fokussiert, was Jesus getan und gesagt hat, als auf spätere Dogmen
über Jesus. Er betont die soziale und ethische Dimension: Im
Zentrum stehen marginalisierte, unterdrückte und ausgeschlossene
Menschen. Jason und Nico kritisieren gemeinsam ein Christentum, das
sich in richtigen Glaubenssätzen erschöpft, aber wenig Wirkung auf
die reale Welt hat. Nico macht deutlich, dass ihn Kategorien wie
konservativ oder liberal weniger interessieren als die Frage, wie
Menschen Glauben tatsächlich erleben. Ein großer Schwerpunkt ist
Paul Tillich: Für Nico ist Gottesrede sinnvoller als Rede vom
Daseinsgrund, nicht von einem personalen Gegenüber. Die beiden
diskutieren ausführlich den Unterschied zwischen einem personal
gedachten Gott und einer prozesshaften, erfahrungsbezogenen
Gottesvorstellung. Nico erklärt, warum er die klassische
Vorstellung von Gottes Handeln für problematisch hält, vor allem im
Blick auf Leid und Theodizee. Bei Jesus kommt Nico zu dem Schluss:
Jesus ist nicht Gott im ontologischen Sinn, sondern der Mensch, in
dem der Grund des Seins sichtbar und wirksam wird. Im zweiten Teil
geht es sehr praktisch um Nicos Gemeindearbeit: offene
Abendmahlspraxis, angepasste Einsetzungsworte, Seelsorge online und
reflektierte Liturgie. Nico beschreibt, wie er bewusste Irritation
in Gottesdiensten nutzt, etwa durch weibliche Gottesbilder und
variierende Sprache, um eingefahrene Vorstellungen aufzubrechen.
Timestamps 00:00 - Begrüßung, Buchrelease und worüber heute
gesprochen wird 01:05 - Das Buch ist seit dem 7.8. draußen 02:04 -
Warum Nico das Buch geschrieben hat 03:01 - Ein Buch für
Nicht-Theologinnen und Nicht-Theologen 04:00 - Nicos Alltag als
Pastor und digitaler Seelsorger 05:32 - Was progressives
Christentum für Nico bedeutet 08:56 - Warum Glaubenssätze ohne
Weltbezug zu wenig sind 10:48 - Warum Nico sich gegen enge
theologischen Schubladen wehrt 12:29 - Theologie muss politische
Konsequenzen haben 14:24 - Paul Tillich als wichtige
Inspirationsquelle
nicht als Person gedacht werden sollte In dieser Folge sprechen
Jason und Nico über Nicos neues Buch, das seit dem 7.8. erschienen
ist, und über die theologische Grundfrage, wie man heute ehrlich
von Gott sprechen kann. Im Zentrum stehen progressives Christentum,
Paul Tillich, Prozesstheologie und die praktische Frage, wie Glaube
in Gemeinden, Ritualen und Seelsorge lebendig wird. Jason bringt
dabei die Perspektive aus der Prozesstheologie ein, während Nico
seine Position aus progressiver, eher liberaler Theologie
entfaltet. Gemeinsam arbeiten sie heraus, warum Glauben für beide
nicht bei richtigen Sätzen stehen bleiben darf, sondern Erfahrung,
Wirkung und gelebte Konsequenzen braucht. (Leider hat es technische
Probleme gegeben, das tut mir sehr leid. Demnächst wieder in
besserer Qualität) Key topics Nico erklärt, warum das Buch aus
seiner Community heraus entstanden ist: Viele Menschen wollten
etwas über seinen Glauben lesen, ohne theologische Vorkenntnisse
mitbringen zu müssen. Er beschreibt das Buch als
allgemeinverständliche Einführung in progressive Theologie, nicht
als akademisches Werk für Theologinnen und Theologen. Progressives
Christentum definiert Nico als eine Theologie, die stärker auf das
fokussiert, was Jesus getan und gesagt hat, als auf spätere Dogmen
über Jesus. Er betont die soziale und ethische Dimension: Im
Zentrum stehen marginalisierte, unterdrückte und ausgeschlossene
Menschen. Jason und Nico kritisieren gemeinsam ein Christentum, das
sich in richtigen Glaubenssätzen erschöpft, aber wenig Wirkung auf
die reale Welt hat. Nico macht deutlich, dass ihn Kategorien wie
konservativ oder liberal weniger interessieren als die Frage, wie
Menschen Glauben tatsächlich erleben. Ein großer Schwerpunkt ist
Paul Tillich: Für Nico ist Gottesrede sinnvoller als Rede vom
Daseinsgrund, nicht von einem personalen Gegenüber. Die beiden
diskutieren ausführlich den Unterschied zwischen einem personal
gedachten Gott und einer prozesshaften, erfahrungsbezogenen
Gottesvorstellung. Nico erklärt, warum er die klassische
Vorstellung von Gottes Handeln für problematisch hält, vor allem im
Blick auf Leid und Theodizee. Bei Jesus kommt Nico zu dem Schluss:
Jesus ist nicht Gott im ontologischen Sinn, sondern der Mensch, in
dem der Grund des Seins sichtbar und wirksam wird. Im zweiten Teil
geht es sehr praktisch um Nicos Gemeindearbeit: offene
Abendmahlspraxis, angepasste Einsetzungsworte, Seelsorge online und
reflektierte Liturgie. Nico beschreibt, wie er bewusste Irritation
in Gottesdiensten nutzt, etwa durch weibliche Gottesbilder und
variierende Sprache, um eingefahrene Vorstellungen aufzubrechen.
Timestamps 00:00 - Begrüßung, Buchrelease und worüber heute
gesprochen wird 01:05 - Das Buch ist seit dem 7.8. draußen 02:04 -
Warum Nico das Buch geschrieben hat 03:01 - Ein Buch für
Nicht-Theologinnen und Nicht-Theologen 04:00 - Nicos Alltag als
Pastor und digitaler Seelsorger 05:32 - Was progressives
Christentum für Nico bedeutet 08:56 - Warum Glaubenssätze ohne
Weltbezug zu wenig sind 10:48 - Warum Nico sich gegen enge
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