Giona Nazzaro: «Es war, als sei man schon erwachsen»

Giona Nazzaro: «Es war, als sei man schon erwachsen»

vor 5 Tagen
Einen Grossteil seiner Jugend verbringt Giona A. Nazzaro im Kino. Heute ist der Publizist und ehemalige Filmkritiker künstlerischer Direktor des Filmfestivals Locarno und hat in all den Jahren nichts von seiner Filmleidenschaft eingebüsst.
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Beschreibung

vor 5 Tagen
Einen Grossteil seiner Jugend verbringt Giona A. Nazzaro im Kino.
Heute ist der Publizist und ehemalige Filmkritiker künstlerischer
Direktor des Filmfestivals Locarno und hat in all den Jahren nichts
von seiner Filmleidenschaft eingebüsst. Geboren wird Giona Nazzaro
1965 in der Schweiz als Sohn eines italienischen Ingenieurs. Die
Familie lebt in Dübendorf, wo es das Kino Orion gibt, das er schon
als Teenager regelmässig besucht. Dabei faszinieren ihn nicht nur
die Filme der 70er Jahre wie «Der weisse Hai» und andere, sondern
auch das Kino selbst. Das Gebäude, der Saal, die Ästhetik der
Plakate. Dort zu verkehren war, als sei man schon erwachsen, sagt
er heute über diese Zeit. Später zieht die Familie nach Italien
zurück, wo Giona Nazzaro Germanistik und Anglistik studiert. Dem
Kino aber bleibt er treu. Er wird Filmkritiker, schreibt Bücher und
übernimmt immer mehr Aufgaben an anderen renommierten Festivals,
bis er schliesslich die künstlerische Leitung des Filmfestivals
Locarno übernimmt. Von seiner Prägung im Kino und seiner Liebe zum
Film, von der Bedeutung des Filmfestivals Locarno und seiner
Aufgabe als künstlerischer Direktor, von seiner Verehrung für
Roberto Rossellini und seiner Verortung in der Punkrevolution und
natürlich von der ausserordentlich grossen Bedeutung der Musik für
sein ganzes bisheriges Leben erzählt Giona A. Nazzaro im Gespräch
mit Gastgeber Michael Luisier. Die Musiktitel: - Siouxsie and the
Banshees: Cities in Dust - Alan Sorrenti: Sienteme - Jesus and Mary
Chain: April Skies - Charli XCX: Pink Diamond - Au Pairs:  It's
Obvious
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