AI & US: Hybride Teams: Wenn KI zum Kollegen wird

AI & US: Hybride Teams: Wenn KI zum Kollegen wird

vor 3 Monaten
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Beschreibung

vor 3 Monaten

Die Zukunft der Arbeit wartet nicht – und wir auch nicht. Bei der
Workday Rising EMEA vom 17. bis 19. November in Barcelona geht es
um die Ideen, Technologien und Menschen, die Arbeit gerade neu
denken.


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  Worum geht es in dieser Folge?

Hybride Teams sind keine Zukunftsvision mehr. Sie entstehen
gerade – in Laboren, Vorständen, Kliniken, Redaktionen. In dieser
Folge von AI and Us, präsentiert von Workday, fragt Gastgeberin
Prof. Dr. Sabina Jeschke, was es eigentlich heißt, wenn an einem
Tisch nicht mehr nur Menschen sitzen, sondern intelligente
Systeme mit eigenem Tempo, eigener Logik und – manchmal – eigener
Laune.


Die Folge zeichnet ein präzises Bild des Übergangs: Vom Werkzeug
zur Akteurin, vom Assistenten zum Peer, vom Copiloten zum
Co-Entscheider. Dabei geht es weniger um Hype als um die
schwierigeren Fragen dahinter: Wie verteilt man Verantwortung,
wenn Rollen fluide werden? Wem vertraut man, wenn das Gegenüber
eine Blackbox ist? Und was bleibt eigentlich zutiefst menschlich,
wenn die Maschine in immer mehr Disziplinen mithält?
Die zentralen Erkenntnisse

Hybride Teams sind ein Paradigmenwechsel, kein Update. Sabina
Jeschke beschreibt sie als grundlegenden Bruch mit der Idee von
Teamarbeit, in der Werkzeuge zu Akteuren werden und Routinen
fluider. Wer hybride Teams als „alte Teams plus Software-Upgrade"
denkt, unterschätzt, was gerade passiert.


Deutschland und Europa hinken den USA hinterher. Nicolas von
Rosty, Managing Director bei Heidrick & Struggles, ordnet
ein, dass US-Unternehmen in der Praxis hybrider Teams längst aus
der Pilotphase heraus sind, in der Europa teilweise noch steckt.
Er nennt das „Parallelintelligenz": die Fähigkeit, in kürzester
Zeit viele Szenarien zu durchdenken, statt sich an drei oder vier
festzubeißen.


Führung wird zur Orchestrierung. Claudia Plattner, Präsidentin
des BSI, bringt es auf den Punkt: Die Kunst bestehe darin,
Menschen zu haben, die KIs orchestrieren können – das sei eine
klassische Führungsfähigkeit, nur mit Mitarbeitenden, die
plötzlich „echt richtig viel können".


KI skaliert Erfahrung – nicht Anfängertum. Markus Sontheimer, CIO
von Brenntag, beschreibt, dass erfahrene Mitarbeitende durch KI
viel stärker gehebelt werden als Junioren, weil sie
qualifiziertere Sparringspartner sind. Die These dreht ein
beliebtes Klischee um: KI ersetzt nicht den Senior – sie macht
ihn wertvoller.


Vertrauen ist das eigentliche Engpass-Thema. Ohne klares
Rollenverständnis wird Zusammenarbeit zur Zitterpartie. Florian
Schütz, Geschäftsführer des KI-Parks Berlin, beschreibt das
treffend: Bei menschlichen Kolleg:innen kennt man Stärken und
Schwächen – bei KI fehlt dieses Gefühl noch.


Wir arbeiten in einem permanenten Beta-Zustand. Schütz vergleicht
hybride Zusammenarbeit mit einem Team im Betastatus – ungewohnt
für Menschen, normal in der Softwareentwicklung. Die neue
Kernkompetenz heißt: anpassungsfähig bleiben, schnell lernen,
eigene Kompetenzen iterativ weiterentwickeln.
Die Gäst:innen dieser Folge



Prof. Dr. Sabina Jeschke – Gastgeberin, promoviert in
Künstlicher Intelligenz, Physikerin, Unternehmerin, Leiterin
des KI-Parks Berlin, Aufsichtsrätin




Kenza Ait Sidabou – Thought Leaderin für Künstliche
Intelligenz




Prof. Anja Richert – Dekanin an der FH Köln, langjährige
Erfahrung mit dem Mittelstand-Digitalzentrum Rheinland




Nicolas von Rosty – Managing Director, Heidrick &
Struggles




Tobias Fuchs – Expertenstimme zu KI-Innovationszyklen




Tom Thiele – Principal, Arthur D. Little




Florian Schütz – Geschäftsführer KI-Park Berlin




Markus Sontheimer – CIO, Brenntag




Claudia Plattner – Präsidentin des Bundesamts für Sicherheit
in der Informationstechnik (BSI)


Kapitelmarken (Timestamps)



00:00 – Der neue Kollege schläft nicht: Was hybride Teams
sind




01:08 – Begrüßung durch Prof. Sabina Jeschke




02:39 – Ressourcenmanagement neu gedacht: Mensch vs. Agent




05:33 – Stehen hybride Teams schon? Stimmen aus Forschung und
Wirtschaft




06:11 – USA vs. Europa: Wer ist wo im hybriden Arbeiten




08:33 – Wer übernimmt welche Rolle? Aufgaben und
Verantwortung neu verteilen




12:41 – Vom Uhrwerk zum Schwarm: Der Paradigmenwechsel




15:47 – Welche Kompetenzen Menschen in hybriden Teams
brauchen




20:51 – Vom Tool zum Co-Creator zum Teamplayer: Der Reifepfad




21:30 – Beispiele aus der Praxis: Mayo Clinic, Hyundai, TT
NewsWire, NetDragon




25:00 – Die Erfahrungsillusion: Warum hybride Teamarbeit
anders ist




28:20 – Das Alien am Tisch: Blackbox, Tempo,
Unberechenbarkeit




31:38 – Anpassungsdruck und neue Strategien für Vertrauen




33:20 – Das große Ganze: Was bleibt, was verändert sich




36:00 – Das hybride Team als Orchester: Synthese




37:30 – Dank und Outro


Zentrale Fragen, die diese Folge beantwortet

Was ist ein hybrides Team? Ein Team, in dem Menschen und
KI-Systeme nicht mehr als Anwender und Werkzeug, sondern als
Akteure mit jeweils eigenen Stärken zusammenarbeiten – mit
fluiden Rollen, geteilter Verantwortung und gemeinsamer
Entscheidungsvorbereitung.


Wie führt man ein hybrides Team? Weniger durch Anweisung, mehr
durch Orchestrierung. Führungskräfte definieren Ziele und
Kontext, prüfen Qualität, setzen Grenzen und moderieren das
Zusammenspiel verschiedener Intelligenzen.


Welche Kompetenzen brauchen Menschen in hybriden Teams? Problem
Framing, Urteilsfähigkeit, präzises Prompten, Kontextverständnis
– und ein Mindset, das Verantwortung für das eigene Lernen
übernimmt.


Wo arbeiten Mensch und KI heute schon zusammen? Bei der Mayo
Clinic in der Bilddiagnostik, in der Automobilentwicklung bei
Hyundai, in skandinavischen Redaktionen wie TT NewsWire, in der
Pflegerobotik in Tokio – und bei NetDragon Websoft in China sogar
in der Rolle des CEO.


Warum ist Vertrauen das schwierigste Thema? Weil KI für Menschen
oft eine Blackbox bleibt: Wie sie priorisiert, was sie morgen
kann, wo Halluzinationen auftauchen – all das ist nicht intuitiv
lesbar.
Drei Sätze zum Mitnehmen

„Plötzlich arbeiten in Teams nicht mehr nur Menschen zusammen,
sondern es kommen Akteure hinzu, die auf einer völlig anderen
Grundlage beruhen." – Sabina Jeschke


„Hybride Teams ist für mich ein anderes Wort für
Parallelintelligenz." – Nicolas von Rosty


„Manchmal ist die KI mein Peer, manchmal mein Angestellter und
manchmal doch mein Coach oder Chef." – Florian Schütz
Warum diese Folge gerade jetzt zählt

Hybride Teams sind der Lackmustest dafür, ob Unternehmen die
KI-Transformation wirklich verstanden haben – oder ob sie KI nur
als schnelleres Tool obendrauf legen. Die Folge macht klar: Echte
Produktivitätsgewinne entstehen nicht durch Geschwindigkeit
allein, sondern durch neue Formen von Koordination, Vertrauen und
Verantwortung. Und genau hier entscheidet sich, ob aus „KI im
Unternehmen" tatsächlich ein produktives Miteinander wird – oder
Reibung und Risiko.
Der Ort, an dem hybride Teams wirklich zusammenarbeiten:
Workday Sana

Die spannendste Beobachtung der Folge ist auch die unbequemste:
Hybride Teams brauchen einen Raum, in dem Menschen und KI-Agenten
überhaupt erst auf Augenhöhe arbeiten können. Solange KI in 17
Tabs verteilt lebt, ist sie ein Werkzeug. Erst wenn sie als
Kollegin im selben Arbeitskontext sitzt, wird sie Teil des Teams.


Genau dafür ist Workday Sana gebaut. Sana ist der Arbeitsraum, in
dem Wissen, Menschen und KI-Agenten zusammenkommen – nicht als
Add-on, sondern als gemeinsame Oberfläche. Recherche, Meetings,
Dokumente, Entscheidungen und spezialisierte Agenten teilen
denselben Kontext. Das, was Sabina Jeschke in dieser Folge
beschreibt – Orchestrierung statt Anweisung, fluide Rollen, KI
als Peer, Coach oder Mitarbeitende – wird in Sana zur konkreten
Arbeitspraxis.


Wer hybride Teams nicht nur diskutieren, sondern aufbauen will,
beginnt am sinnvollsten dort, wo das Zusammenspiel ohnehin
stattfindet: im täglichen Arbeiten. Mehr zu Workday Sana:
workday.com/sana


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Die nächste Folge folgt der Frage, die sich nach dieser fast
zwangsläufig stellt: Wem dürfen wir eigentlich vertrauen, wenn KI
im Team ist?
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