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Fehlender Elternteil – eine Lücke, die bleibt

Fehlender Elternteil – eine Lücke, die bleibt

Input vor 1 Monat
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33:04
Wie vermisst man einen Menschen, den man nie richtig kennenlernen
durfte? Joya und Esther erzählen von einer Lücke, die sie bis heute
begleitet. Joya, 24, verliert ihren Vater, als sie noch ein Kind
ist: «Bilder im Kopf habe ich keine. Bilder vielleicht von Fotos,
aber Bilder im Kopf habe ich keine». Regelmässig besucht sie sein
Grab und versucht, sich jemanden auszumalen, den sie nie richtig
kennenlernen hat. Esther war erst vier Monate alt, als ihre Mutter
an einem Hirntumor starb. Erst Jahrzehnte später beginnt sie zu
verstehen, wie sehr sie der frühe Verlust ihrer Mutter geprägt hat:
«Ich habe plötzlich gemerkt, wie traurig ich bin, dass ich meine
Mutter nicht kennengelernt habe. Da bin ich 45 gewesen.» In dieser
Input-Folge erzählen Joya und Esther von offenen Fragen, fehlenden
Erinnerungen und der Suche nach ihrer eigenen Herkunft.
____________________ In dieser Episode zu hören - Joya - Esther -
Rachel Ziegler, Psychiarerin und Psychotherapeutin, Ambulatorium
Römerhof ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder
Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und
wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt.
____________________ - Autor:in: Elma Softic - Publizistische
Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem
Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen
und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage
zu den Themen, die euch bewegen. ____________________ (00:00 -
01:41) Intro: Kann man jemanden vermissen, den man nie gekannt hat?
(01:41 - 03:43) Joya: Aufgewachsen ohne ihre leiblichen Eltern
(03:43 - 04:54) Esther: Die Suche nach ihrer verstorbenen Mutter
(04:54 - 05:48) Vorgeburtliche Bindung und erster Verlust (05:48 -
07:49) Esther: Aufgewachsen mit Stiefmutter und Geschwistern (07:49
- 08:41) Herkunft prägt die eigene Identität (08:41 - 10:28) Joya:
Die wenigen Erinnerungen an ihren Vater (10:28 - 12:53) Esther:
Dokumente statt persönlicher Erinnerungen (12:53 - 14:09) Joya: Den
Vater an wichtigen Lebensmomenten vermissen (14:09 - 14:44) Wie
kleine Kinder mit Verlust umgehen (14:44 - 16:27) Autobiografisches
Gedächtnis: Ab wann erinnern wir uns? (16:27 - 17:24) Joya: «Ich
vermisse, wer er gewesen wäre» (17:24 - 20:07) Esther: Erst mit 45
trauert sie bewusst um ihre Mutter (20:07 - 20:46) Esther: Ein Foto
ihrer Mutter (20:46 - 21:35) Kann Trauer Jahrzehnte später wieder
auftauchen? (21:35 - 24:06) Esther: Die Mutter als idealisierte
Vorstellung (24:06 - 25:53) Esther versteht heute die Entscheidung
ihres Vaters (25:53 - 28:25) Esther sucht Menschen, die ihre Mutter
gekannt haben (28:25 - 29:24) Joya: Soll sie ihre leibliche Mutter
suchen? (29:24 - 30:58) Was fehlende Elternteile mit Identität
machen (30:58 - 31:27) Fazit: Man vermisst auch, was hätte sein
können (31:27 - 32:48) Aufruf
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„Fehlender Elternteil – eine Lücke, die bleibt“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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