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Episoden
12.08.2026
33 Minuten
Wie vermisst man einen Menschen, den man nie richtig kennenlernen durfte? Joya und Esther erzählen von einer Lücke, die sie bis heute begleitet. Joya, 24, verliert ihren Vater, als sie noch ein Kind ist: «Bilder im Kopf habe ich keine. Bilder vielleicht von Fotos, aber Bilder im Kopf habe ich keine». Regelmässig besucht sie sein Grab und versucht, sich jemanden auszumalen, den sie nie richtig kennenlernen hat. Esther war erst vier Monate alt, als ihre Mutter an einem Hirntumor starb. Erst Jahrzehnte später beginnt sie zu verstehen, wie sehr sie der frühe Verlust ihrer Mutter geprägt hat: «Ich habe plötzlich gemerkt, wie traurig ich bin, dass ich meine Mutter nicht kennengelernt habe. Da bin ich 45 gewesen.» In dieser Input-Folge erzählen Joya und Esther von offenen Fragen, fehlenden Erinnerungen und der Suche nach ihrer eigenen Herkunft. ____________________ In dieser Episode zu hören - Joya - Esther - Rachel Ziegler, Psychiarerin und Psychotherapeutin, Ambulatorium Römerhof ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ - Autor:in: Elma Softic - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen. ____________________ (00:00 - 01:41) Intro: Kann man jemanden vermissen, den man nie gekannt hat? (01:41 - 03:43) Joya: Aufgewachsen ohne ihre leiblichen Eltern (03:43 - 04:54) Esther: Die Suche nach ihrer verstorbenen Mutter (04:54 - 05:48) Vorgeburtliche Bindung und erster Verlust (05:48 - 07:49) Esther: Aufgewachsen mit Stiefmutter und Geschwistern (07:49 - 08:41) Herkunft prägt die eigene Identität (08:41 - 10:28) Joya: Die wenigen Erinnerungen an ihren Vater (10:28 - 12:53) Esther: Dokumente statt persönlicher Erinnerungen (12:53 - 14:09) Joya: Den Vater an wichtigen Lebensmomenten vermissen (14:09 - 14:44) Wie kleine Kinder mit Verlust umgehen (14:44 - 16:27) Autobiografisches Gedächtnis: Ab wann erinnern wir uns? (16:27 - 17:24) Joya: «Ich vermisse, wer er gewesen wäre» (17:24 - 20:07) Esther: Erst mit 45 trauert sie bewusst um ihre Mutter (20:07 - 20:46) Esther: Ein Foto ihrer Mutter (20:46 - 21:35) Kann Trauer Jahrzehnte später wieder auftauchen? (21:35 - 24:06) Esther: Die Mutter als idealisierte Vorstellung (24:06 - 25:53) Esther versteht heute die Entscheidung ihres Vaters (25:53 - 28:25) Esther sucht Menschen, die ihre Mutter gekannt haben (28:25 - 29:24) Joya: Soll sie ihre leibliche Mutter suchen? (29:24 - 30:58) Was fehlende Elternteile mit Identität machen (30:58 - 31:27) Fazit: Man vermisst auch, was hätte sein können (31:27 - 32:48) Aufruf
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05.08.2026
28 Minuten
Eine App, um neue Freunde zu finden? Klingt schräg – dachte sich «Input» Host Elma Softic. Kann man echte Freunde über Apps finden oder bleiben Verbindungen per Swipe oberflächlich? Freundschaft auf Knopfdruck? Was sich wie ein Marketingversprechen liest, ist für viele junge Erwachsene Realität. Input-Host Elma Softic findet das zuerst beschämend – und lädt die App trotzdem herunter. Schon beim ersten Match funkt es mit Lisa: «Wie Liebe auf den ersten Blick.» Doch nicht jeder Kontakt bleibt. Manche verlaufen im Nichts. Wie verändern Freundschafts-Apps unser Verständnis von Nähe? Und was macht es mit uns, wenn wir Menschen wie Produkte auswählen? Diese Input-Folge zeigt, wie wir heute Freundschaft suchen – zwischen Swipe, Ghosting und echter Verbindung. ____________________ In dieser Episode zu hören - Lisa, Bumble-Userin - Jakub Samochowiec, Sozialpsychologe - Verena Schwarz, Support-Team Spontacts ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ - Autor:in: Elma Softic - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen. ____________________ Diese Folge wurde zum ersten Mal am 4.6.2025 ausgestraht.
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29.07.2026
32 Minuten
Rund 200’000 junge Menschen machen derzeit eine Lehre. Statistisch wird fast jeder vierte Lehrvertrag frühzeitig aufgelöst. Was führt dazu und was kommt danach? Betroffene erzählen, wie sie ihre Situation erlebt und was sie daraus gelernt haben. Celina ist 24 und beginnt in diesen Wochen ihr Studium als Physiotherapeutin. Ihre erste Lehre zur Bereiterin musste sie abbrechen. «Zwischenmenschlich hat das nicht gepasst und dann hat mein Körper komplett gestreikt», erzählt Celina. Bobby, 27, hat im August die Lehre als Metallbauer begonnen. Die Lehre in seinem ursprünglichen Traumberuf, wie er sagt, als Applikationsentwickler, musste er abbrechen. «Ich war zu sehr auf mich allein gestellt, oft überfordert, irgendwann wurde der Druck zu gross». Beide sind allerdings heute versöhnt mit der Situation von damals und finden, ja, man dürfe auch mal scheitern. Eine «Input»-Reportage über Krisen in der Lehre und den Weg danach. ____________________ In dieser Episode zu hören - Celina Gerber - Bobby Korrodi - Andrea Wiget ____________________ Mehr zum Thema - Studie: https://www.srf.ch/news/schweiz/psychische-probleme-was-junge-frauen-in-der-berufslehre-belastet ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ - Autor: Michael Bolliger - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen. ____________________ Diese Folge wurde zum ersten Mal am 1.10.2025 ausgestrahlt.
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22.07.2026
34 Minuten
Bedürfnisorientierte Erziehung ist im Trend – jedenfalls in sozialen Medien. Doch die Kritik wächst: Eltern sind überfordert, Kinder scheinbar grenzenlos. Was ist da los? «Die Kritik ist berechtigt», sagt Nicola Schmidt, eine führende Vertreterin, «doch sie beruht auf einem grossen Missverständnis.» Luisa* ist Mutter von zwei Kleinkindern und möchte eigentlich bedürfnisorientiert erziehen. Doch sie kommt an ihre Grenzen: «Ich habe meine eigenen Bedürfnisse komplett vergessen» Und zwei Lehrerinnen sagen: «Kinder können ihre Bedürfnisse nicht mehr aufschieben.» Input sucht nach Gründen. *Name geändert In dieser Episode zu hören - Luisa*, Mutter von zwei Kindern (2 und 4 Jahre alt) - Nicola Schmidt, Wissenschaftsjournalistin, Autorin und Gründerin "Artgerecht"-Projekt - Nina Trepp, Elternberaterin ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ - Autorin: Mariel Kreis - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen. ____________________ (00:00) Intro (01:18) Bedürfnisorientierte Erziehung & Social Media (13:56) Gefahr: Eltern vergessen ihre eigenen Bedürfnisse (21:43) Bedürfnisorientierte Erziehung - Definition (24:38) Kritik: Kinder kennen keine Grenzen (28:06) Wie Eltern Grenzen setzen können (32:19) Fazit ____________________ Diese Folge wurde zum ersten Mal am 29.10.2025 ausgestrahlt.
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15.07.2026
27 Minuten
Als Teenager hat Céline Zwangsgedanken, die sie verängstigen und ihren Alltag bestimmen. «Was, wenn ich jemanden belästige, im Intimbereich anfasse?» Sie steckt fest in einer inneren Spirale – bis sie sich professionelle Unterstützung holt. Zwangsstörungen zeigen sich durch aufdringliche Gedanken oder Handlungen, die sich kaum stoppen lassen. Psychologe Paul Lukas kennt den Druck seiner Patient:innen: «Einige berichten, dass sie kaum noch vor die Tür gehen.» Zwischen ein und drei Prozent der Bevölkerung sind betroffen, viele sprechen aus Scham nicht darüber. Gleichzeitig kursieren auf Social Media stark vereinfachte und klischierte Darstellungen, die Céline kritisch sieht. Hoffnung fand sie in der Therapie und in der Fotografie. «Input»-Host Anna Kreidler fragt nach, wie sie ihr «Gefängnis im Kopf» verlassen konnte. Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ In dieser Episode zu hören - Céline (27) - Paul Lukas, Psychologe ____________________ - Autorin: Anna Kreidler - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen. ____________________ Diese Folge wurde zum ersten Mal am 4.3.2026 ausgestrahlt
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Über diesen Podcast
Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen
Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche
eine Reportage zu den Themen, die Euch bewegen. Am Mittwoch um 15
Uhr als Podcast, sonntags ab 20 Uhr auf Radio SRF 3.
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